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Beitschrift

für die

Geschichte des Oberrheins.

Herausgegeben

von dem

Landesarchive zu Karlsruhe, durch den Direktor deffelben

F. J. Mone.

Dritter Band.

Karlsruhe,
Drud und Verlag der G. Bra u n'roen Hofbudhandlung.

1852.

THE NEW YORK PUBLIC LIBRARY

930003A ASTOR, LENOX AND TILDEN FOUNDATIONS R 1987 L

Printed in Germany,

Vorrede.

Es sind bereits im vorigen Bande Urkunden für die Geschichte einiger Orte mitgetheilt, die außerhalb dem Umfang dieser Zeitschrift liegen. Eine solche Nütsicht scheint billig, weil dieses Buch auch im übrigen Teutschland Verbreitung gefunden, was man für unsere Zeitumstände nicht voraussehen konnte. Man darf jedoch nicht viele dergleichen Urfunden geben, damit der geographische Umfang dieser Zeitschrift nicht verändert werde, denn selbst auswärtige Leser wollen in diesem Werke zunächst Aufschluß über die Geschichte der oberrheinisden Länder finden.

Sammlungen von Geschichtsquellen bleiben stets unentbehrlich und unumgänglich, und wer davon Gebrauch madjt, legt dadurd Zeugniß ab, daß die oft mühevolle Arbeit der Sammler nicht unnütz war. Je mehr durch diese Zeitschrift bekannt gemacht wird, desto vielseitiger wird ihre Brauchbarkeit für die Geschichte der Länder seyn, die sie betrifft; darin liegt das Nüßliche dieser Mittheilungen und das bleibende Verdienst der Regierung, die sie unterstüßt. Mag es vielleicht wenig seyn, was der Gesdichtforscher für seine speciellen Zwede hierin findet, so ist auch ein kleiner urkundlicher Beitrag annehmbar und immerhin besser, als wenn nichts gegeben wäre. Wer größere Anforderungen macht, legt sich selbst die Pflicht auf, Größeres zu leisten, woran wir keinen verhindern, im Gegentheil uns freuen, wenn er unsere Bemühungen überflüssig macht. Thut er eß nicht, so mag er den alten Vorschlag zur Güte annehmen his utere mecum. Wir haben kein Muster einer geschichtlichen Zeitschrift vor uns, die von einem Archive ausgeht, unsere Wahl und Behandlung der Gegenstände richtet sich also nach den Quellen, die uns zu Gebote stehen, und nach dem Interesse, die sie für die Landesgeschichte haben.

Wenn es auch in einer Zeitschrift nid)t angeht, einen Gegenstand umfassend und erschöpfend zu behandeln, so ist man dagegen veranlaßt, einzelne Beziehungen und Punkte genauer und umständlider zu

Zeitschrift. III.

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