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F. W.I.v. Schölling.

Ei« Beitrag zur Geschichte des Tages

von

einem vieljährigen Beobachter.

gr. 8. 184Z. Brosch. S Thlr.

Differenz

der

ScheMng schen und Hegel schon

Philosophie.

Erster Band. Erste Abtheilung.

gr. 8. 184S. Brosch. I Thlr. 10 Ngr.

Hegels Lehre

von der

Religion und Kunst

von dem Standpunkte des Glaubens aus beurtheilt. gr.8. 184S. Brosch. 1 Thlr. I« Ngr.

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Die Polaune des jünglten Gerichts

über Hegel

den Atheisten und Antichristen.

Gin Ultimatum.

gr. 8. 1841. Broschirt 1 Thlr.

Kritik

der

evangelischen Geschichte der Synoptiker

von

Bruno Bauer.

Z Bände. gr.8. 184S. Velinp. brosch. S Thlr. S« Ngr.

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,<)ie albernen und persiden Urtheile, welche über diese Schrist seit ihrer Erscheinung in der ersten Auflage gefällt wurden, haben mich keineswegs befremdet, denn ich erwartete keine anderen und konnte auch rechtlicher und vernünftiger Weise keine anderen erwarten. Ich habe es durch diese Schrist mit Gott und Welt verdorben. Ich habe die „ruchlose Frechheit" gehabt, schon in dem Vorwort auszufprechen, daß „auch vas Christenthum seine classischen Zeiten gehabt habe, und nur das Wahre, das Große, das Classische würdig sei, gedacht zu werden, das Unwahre, Kleinliche, Unelafsische aber vor das Forum der Satyre oder Komik gehöre, daß ich daher um das Christenthum als ein denkwürdiges Object siriren zu können, von dem dissoluten, charakterlosen, comfortabeln, belletristischen, coquetten, epikureischen Christenthum der moder. nen Welt abstrahirt, mich zurückversetzt habe in Zeiten, wo die Braut Christi noch eine keufche, unbefleckte Iungfrau war, wo sie noch nicht in die Dornenkrone ihres himmlischen Bräutigams die Rosen und Myrten der heidnischen Venus cinflocht, wo sie zwar arm war an irdischen Schätzen, aber überreich und überglücklich im Genusse der Geheimnisse einer übernatürlichen Liebe". Ich habe also die ruchlose Frechheit gehabt, das von den modernen Scheinchristen vertufchte und verläugnete wahre Christenthum aus dem Dunkel der Vergangenheit ans Licht wieder hervorzuziehen, aber nicht in der löblichen und vernünstigen Absicht, es als das IXon plus ultrs des menschlichen Geistes und Herzens hin zu stellen, neinl in der entgegeilgesetzten, in der eben so „thörichten" als „teuflischen" Absicht, es auf ein höheres, allgemeineres Princip zu reduciren — und bin in Folge dieser ruchlosen Frechheit mit Fug und Recht der Fluch der modernen Christen, insbesondre der Theologen geworden. Ich habe die speculative Philosophie an ihrer empsindlichsten Stelle, an ihrem eigentlichen Point ck'Konneur angegriffen, indem ich die scheinbare Eintracht, welche sie zwischen sich und der Religion gestiftet, unbarmherzig zerstörte — nachwies, daß sie, um die Religion mit sich in Einklang zu bringen, die Religion ihres wahren, wesenhaften Inhalts beraubt; zugleich aber auch die sogenannte positive Philosophie in ein höchst fatales Licht gesetzt, indem ich zeigte, daß das Original ihres Götzenbildes der Mensch ist, daß zur Persönlichkeit wesentlich Fleisch und Blut gehört — durch meine extraordinäre Schrift also die ordinären Fachphilosophen gewaltig vor den Kopf gestoßen. Ich habe mir ferner durch die äußerst unpolitische, leider! aber intellectuell und sittlich nothwendige Aufklärung, die ich über das dunkle Wefen der Religion gegeben, selbst die Ungnade der Politiker zugezogen — sowohl der Politiker, welche die Religion als das politischste Mittel zur Unterwerfung und Unterdrückung des Menschen betrachten, als auch derjenigen, welche die Religion als das politisch gleichgültigste Ding ansehen, und daher wohl auf dem Gebiete der Industrie und Politik Freunde, aber auf dem Gebiete der Religion sogar Feinde des Lichts und der Freiheit sind. Ich habe endlich, und zwar schon durch die rücksichtslose Sprache, mit welcher ich jedes Ding bei seinem wahren Namen nenne, einen entsetzlichen, unverzeihlichen Verstoß gegen die Etiquette der Zeit gemacht.

Der Ton der „guten Gesellschaften", der neutrale, leidenschaftlose Ton conventioneller Illusionen und Unwahrheiten ist nämlich der herrschende, der normale Ton der Zeit — der Ton, in welchem nicht etwa nur die eigentlich politischen, was sich von selbst versteht, sondern auch die religiösen und wissenschaftlichen Angelegenheiten, i<j «8t Uebel der Zeit behandelt

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