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An Herrn Dr. A. Tholuck.

Diese Abhandlungen bringe ich Dir, mein theurer Freund, als Denkmal einer fast funfzigjährigen Freundschaft dar. Als mich der Ruf des Herrn zum Theologen gemacht und ich doch wieder bei eingehenderem Studium der Theologie und besonders der Philosophie von Zweifeln und Kämpfen überschüttet wurde, da führte mich der Zuspruch eines nun schon hinübergegangenen Freundes zu Dir. Du machtest mich damals auf den sittlichen Geist des Christenthums aufmerksam und erwecktest in mir wieder die Zuversicht, dass im evangelischen Glauben die seligmachende Wahrheit zu finden sei und ausser ihm nirgends. Du überredetest mich nach Berlin zu gehen, wo ich zu Deinen und unsers seligen Neanders Füssen die Theologie kennen lernte, von deren Ursprunge er selbst zeugte durch sein Lieblingswort: Pectus est quod disertum facit. Damals ahnte ich nicht, dass es mir vergönnt sein sollte später, nun mehr als 30 Jahre lang, an einer und derselben Universität nach Deinem Vorbilde und mit Dir für diese Theologie zu wirken.

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