Ausfhrliches Lehrbuch der Chemie: Bd. Nichtmetalle

 

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31 - Versuch ber die Theorie der chemischen Proportionen und ber die chemischen Wirkungen der Electricität ; nebst Tabellen ber die Atomengewichte der meisten unorganischen Stoffe und deren Zusammensetzungen.
206 - Grösse nach wechselnden , aber wie es scheint nur selten fehlenden Gemengtheil der Atmosphäre ausmachen , und die vielleicht dazu bestimmt sind, den kleinen Organismen die Salze zuzufhren, welche die grösseren Pflanzen und Thiere dem Boden entnehmen. Dieser durch Spectralanalyse leicht erweisliche Kochsalzgehalt der Luft verdient noch in einer anderen Hinsicht Beachtung. Wenn es nämlich, wie man jetzt wohl kaum mehr bezweifeln kann, katalytische Einflsse sind, welche die miasmatische Verbreitung...
554 - Wir nennen also Cyan ein Radical, weil es 1) der nicht wechselnde Bestandtheil in einer Reihe von Verbindungen ist, weil es 2) sich in diesen ersetzen lässt durch andere einfache Körper, weil 3) sich in seinen Verbindungen mit einem einfachen Körper dieser letztere ausscheiden und vertreten lässt durch Aequivalente von anderen einfachen Körpern.
135 - Sobald alles Jod eingetragen und keine Einwirkung mehr wahrzunehmen ist, erhitzt man gelinde und erhält so eine regelmässige Entwickelung des Gases. Hat man...
323 - S.) tropfenweise in das Chlorgas eintreten lässt. Eine kleine leckende, gelblich.grne Flamme unmittelbar unter dem Hahn bezeichnet das Zusammentreffen des Chlors mit dem Ammoniak. Bei geeigneter Stellung des Hahns tritt die Ammoniaklösung Tropfen um Tropfen in Zwischenräumen von einigen Secunden oder selbst als feiner Strahl in die Chlorröhre, und wird alsbald unter blitzartigem Leuchten und Bildung dicker weisser Wolken in Chlorwasserstoff und Stickstoff verwandelt. Der Eintritt von Ammoniak...
419 - HO == 30,63 29,51 CaO = 32,92 32,55. Das Kalksalz wurde zur Darstellung der Säure mit essigsaurem Bleioxyd versetzt, der entstandene Niederschlag abfiltrirt, in Wasser vertheilt und durch Schwefelwasserstoff zersetzt, die Lösung der freien Säure darauf nach Entfernung des Schwefelbleis zur Krystallisation eingedampft. Es bildeten sich unvollkommene Krystalle, die in Wasser leicht löslich und von saurer Reaction waren. Die geringe Menge erlaubte keine Analyse. Aus der von dem Salz A abfiltrirten...
512 - Natur vor und ist schon frhe beobachtet worden. Plinius erwähnt die brennbaren, luftförmigen Ausströmungen , welche in verschiedenen Gegenden vorkommen, und Basilius Valentinus berichtet ber die Feuererscheinungen, welche in Bergwerken auftreten und denen ein erstickender Schwaden vorausgeht, den er aber nicht fr brennbar hält, sondern glaubt, das Feuer komme aus dem Gestein, um die giftige Luft zu vertilgen. Später wurde das Grubengas, wie andere entzndliche Gase , mit der brennbaren...
18 - Luft. menge und fand, dass dieselben genau so wirken, wie die oben erwähnten Substanzen. Aus diesen Ergebnissen zog er nun den Schluss, dass die Verbindung, welche bei der Vereinigung von Phlogiston mit einem der Bestandtheile der Luft entstehe, nichts weiter als Feuer oder Wärme sei, welche durch das Glas entweichen.
402 - Augenblicken wieder eine leuchtende Flamme, welche von der des Phosphorwasserstoffgases nicht zu unterscheiden ist.
510 - Kohlenwasserstoffe ist, dass viele von ihnen, bei gleicher Zusammensetzung, verschiedene physikalische oder chemische Eigenschaften besitzen; diese Erscheinung wird mit dem Namen Isomerie bezeichnet.