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den häufigen Assonanzen, dem mehr oder weniger ungebundenen Versbau, daß auf die Handhabung einer strengen Kritik, wie man sie bei älteren kunstmäßigen Werken unserer Poesie seit langer Zeit gewohnt ist, verzichtet werden muß. Einzelne der im vorliegenden Bunde enthaltenen Stücke sind so furchtbar entstellt, daß an eine kritische Bereinigung gar nicht gedacht werden kann, und diese hat daher Liliencron mit Recht unverändert wieder abdrucken lassen, wie das in K. Stolle's Chronik enthaltene Lied von 1452 (Nr. 96). Daß in solchen Fällen nicht einmal der Versuch gemacht wurde, einen kritischen Text herzustellen, deswegen wird den Herausgeber wohl niemand tadeln, da er in keinem Falle zu irgendwie sicheren Resultaten hätte gelangen können.

Auf zweierlei mußte in formeller Hinsicht das Augenmerk besonders gerichtet werden: auf die Schreibung und auf die Behandlung des Verses und Reimes. In jener Beziehung kam, so weit sie ermittelt werden konnte, die Mundart in Betracht, in der jedes einzelne Stück ursprünglich abgefasst war. Viele Lieder sind in anderer Mundart aufgezeichnet als in derjenigen, deren der Dichter sich bediente. Manche niederdeutsche sind nur in oberdeutscher Form oder Übersetzung auf uns gekommen, indem namentlich spätere Geschichtsschreiber mit Rücksicht auf ihre hochdeutschen Leser solche Übertragungen sich erlaubten. Eine Rückübersetzung ins Niederdeutsche hätte hier allerdings nur dann stattfinden können, wenn mit genügender Sicherheit zu ermitteln war, daß eben nur eine Umschreibung in hochdeutsche Sprachformen, nicht aber eine weiter gehende Bearbeitung stattgefunden. Interessant in dieser Beziehung und die Kritik zur Thätigkeit auffordernd ist das Lied von Stortebeker und Godeke Michel (Nr. 44) vom Jahre 1402. Die zahlreichen gedruckten Texte, die mit der Mitte des IG. Jahrhunderts beginnen, geben in ihren Abweichungen, die entweder darauf ausgehen, veraltete Worte zu beseitigen oder niederdeutsche Sprachformen zu entfernen, der Kritik ein treffliches, wenn auch nicht immer ganz ausreichendes Mittel zur Herstellung des Textes. Die erhaltenen Recensionen sind sämmtlich hochdeutsch, doch so daß das niederdeutsche noch deutlich hindurchschimmert. Da nun zum Glück die erste Strophe in einem jüngeren Liede von 1609 in niederdeutscher Fassung erhalten ist und die Vergleichung zeigt, daß eben nur eine Übertragung in hochdeutsche Sprachformen stattgefunden, so durfte hier wohl der Versuch gemacht werden, das Lied in seiner ursprünglichen Gestalt darzustellen. Freilich würden dadurch nicht alle Schäden der Überlieferung geheilt, aber manches von dem was nun im Texte steht hätte berichtigt werden können. Wir werden weiter unten auf ein paar Stellen aufmerksam machen. Leichter und es ist nicht zu leugnen in mancher Hinsicht auch sicherer war der Weg, den der Herausgeber eingeschlagen, indem er mit wenigen Ausnahmen das Lied so gibt, wie es die Überlieferung ihm darbot. Nur bei Nr. 40, dem längsten Stücke der Sammlung, und bei einigen andern ist der Versuch gemacht, die ursprüngliche Mundart mit Hinzuziehung gleichzeitiger Urkunden zu geben, und wir wollen gestehen, daß wir das hier geglückte auch auf andere gern angewendet gesehen hätten. Zwar dem Historiker wird es von geringem Interesse sein, ob er das Lied in dieser oder jener mundartlichen Fassung liest, so lange der Inhalt nicht davon berührt wird; vom Standpunkte des Philologen aber ist die Frage keineswegs gleichgiltig.

In der Schreibung, die in den Quellen des 15. und 16. Jahrhunderts häufig sehr verwildert ist, sind im Allgemeinen die Grundsätze adoptiert werden, welche zuerst Unland in seiner trefflichen Volksliedersammlung aufgestellt und durchgeführt hat. Die etwaigen Abweichungen von Uhlands Verfahren sind auf 8. VIII ff. besprochen und begründet; in Betreff der Vocale hat sich Liliencron im Ganzen noch etwas enger der Überlieferung angeschlossen, während er in Betreff der Consonanten sich manchmal weiter von derselben entfernt als Uhland that. Die niederländischen Texte hat der Herausgeber unverändert nach seinen niederländischen Vorgängern gegeben.

'Die Herstellung der Texte, heißt es S. V, mußte mit einer gewissen Eilfertigkeit gemacht werden; bei mehr Zeit und Weile würden sich oft glücklichere Combinationen und Einfälle zur Besserung der Schäden herzugefunden haben. Manchmal auch wäre ich mit beiden Füßen im Dorngestrüpp hängen geblieben, hätte ich zu ängstlich nie weitergehen wollen, bis alles unzerrissen entwirrt und sorgfältig aufgebunden war. Alle Dornen wegräumen wollen, würdo bei dem schon bezeichneten Stande der Überlieferung wohl nie zu einem Abschlüsse geführt haben; ist sich jedoch der Herausgeber bewusst geworden, daß er etwas mehr für die Herstellung und Reinigung der Texte hätte thun können, so hätte die Arbeit wohl einen etwas längeren Aufwand von Zeit verdient, sobald dadurch ein reinlicheres Resultat zu gewinnen war. Diese Bemerkungen wollen das Verdienstliche in der Arbeit Liliencrons durchaus nicht schmälern, sondern auf die Punkte hinweisen, auf welche die Aufmerksamkeit des Herausgebers selbst wie der Mitforschenden sich wird zu richten haben. Hat doch Liliencron selbst in bescheidener Weise sich über das was er geleistet ausgesprochen (S. V): Die Sammlung will in allen diesen Beziehungen (nämlich in geschichtlicher wie litterärischer, in grammatischer wie lexicalischer Hinsicht) nur Anderen zu weiterer Forschung den Stoff vorbereitet übergeben; was hie und da, weil es eben zur Hand lag, an Untersuchung im Einzelnen hinzugefügt ist, möge man eben nur als gelegentliche Beignbe betrachten und mit keinem höheren Maßstabe messen. Einer solchen Äußerung gegenüber werden wir auch die etwa bemerkten Mängel schonend zu beurtheilen uns gedrungen fühlen, während die selbstzufriedene hochmüthig herausfordernde Art mancher Kritiker von uns auch ferner schonungslos verfolgt werden wird.

Ich lasse, vom Allgemeinen zum Einzelnen übergehend, nun eine Anzahl von Bemerkungen nach der Reihe der Stücke folgen, damit der Herausgeber sehe, daß wir von seiner schönen Sammlung nicht nur das Vorwort gelesen, sondern dieselbe wirklich durchgearbeitet haben. Gleich bei dem ersten Liede ist die Frage, ob dasselbe mit der Begebenheit gleichzeitig sei, nicht zu umgehen , und die Beantwortung für die sprachliche Behandlung bedeutungsvoll. Wie es uns vorliegt, ist seine Sprache etwas jünger. Aber der feine Bau seiner Strophe, welche der eben damals (1243) besonders durch Neidhards Lieder beliebten Form der Reihentänze angehört, macht eine so frühe Zeit seines Entstehens wohl wahrscheinlich. Die Aufzeichnungen des Liedes gehen bis ins 15. Jahrhundert zurück und modernisieren natürlich die Sprachformen, kaum jedoch haben sie eine wirkliche, die Sprache und den Versbau wesentlich berührende Änderung unternommen. Die Reime sind von durchgängiger Reinheit; die Syncope bevint (: sint) für bevindet 3, 4 begegnet auch sonst schon im 13. Jahrhundert, und inen (iis), was wie eine jüngere Sprachform aussieht, begegnet schon bei Notker (Weinhold alemann. Grammatik S. 457). Das einzige was gegen die Mitte des 13. Jahrhunderts sprechen könnte, wäre der Gebrauch von sechen ijechen, tretten : entwetlen als klingender Reime (2, 5. 6, 5); aber beides, die Verschärfung des h zu und die Verdoppelung des t kommt schon im 13. Jahrhundert und selbst früher in alemannischen Denkmälern vor (Weinhold S. 189. 136). Es mußte daher, wie ich glaube, durchaus unbedenklich erscheinen, das Lied wirklich in der Schreibweise des 13. Jahrhunderts zu geben, und die Abweichung von der Überlieferung war hier um so weniger gewaltsam, als das Schweizerische des 15. Jahrhunderts in vielen wesentlichen Punkten noch den lautlichen Standpunkt des Mittelhochdeutschen einnimmt. Einige Sprachformen mußten verändert werden, so das zweimalige getar (l, 4. 5, 2), das in tar zu bessern war, wie an beiden Stellen der Vers beweist: dar in tar m'eman gän, niemän tar mit in slozen. Auch 2, 5 ist eine zweisilbige Form zu entfernen und damit der zweisilbige Auftakt zu beseitigen: statt tnögenl ist die schweizerische Form münt zu setzen und der Vers zu lesen swaz si miinl übenechen (vgl. Weinhold S. 392).

Nr. 2 gehört zu den in Reimpaaren verfassten Gedichten, die nach unserer Ansicht nicht in den Bereich der Sammlung gehörten. Die niederrheinische Fassung ist in der Handschrift bewahrt, und so bot von dieser Seite der Text keine Schwierigkeit. Die schon früher mit Nr. 5 zusammen gedruckten Fragmente hat Liliencron zuerst in richtige Ordnung gebracht und statt wie Maßmann auf Adolf von Nassau wohl mit größerem Rechte auf Ottocar von Böhmen (1278) bezogen. Zu V- 5 zoigen vergleicht Liliencron ahd. zöhjan, mhd. zmhen; aber warum? zoigen ist nach der Schreibung der Hs., die auch leiuit : streioit (= lebet : strebet) u. a. hat, nichts anderes als mhd. zogen. — 42 den man den lernen unde arn, die Hs. hat vü; da unde drn ein falscher Versschluß wäre, so ist zu lesen und den arn, leicht erklärlich, wenn in der Vorlage stand vhde, was der Schreiber, die Abbreviaturen übersehend, unde las. — 63 ist vorte, die niederdeutsche Form, beizubehalten und nicht in vorhte zn verwandeln. — 99 ist die Wiederholung der Präposition und der dadurch entstehende leichte Auftakt (und in) zu dulden. — 103 liest die Hs. up deme orse hei wenede unde wanc; ob wenede hier präter. von wenden sei, wie Liliencron annimmt, ist mir zweifelhaft, vielmehr halte ich wenede für einen Schreibfehler, es muß wenkede heißen; die Verbindung des schwachen und starken Verb, ist wie winken wanken (mhd. Wb. 3, 704b, 13). — 115 ist und dis wohl in der Bedeutung unterdessen aufzufassen, und und entweder für under (unof) verschrieben, oder es ist die in niederdeutschen Quellen vorkommende Nebenform unde (die Hs. hat r»), mithin zu interpungieren dar gaink man vaste schauwen. unde dis mm ovgen nämen war, mit Bezug auf das folgende.

Nr. 4, ebenfalls in Reimpaaren, trägt in der Hs. entschieden österreichisches Gepräge, während der Dichter, Hirzelin, nach Liliencrons Vermuthung in der Nähe des Bodensees zu Hause war. Aus diesem Grunde ist die alemannische Dialektfärbung durchgeführt, was wir billigen: nur hätte es mit größerer Consequenz geschehen müßen. Während getrewen 48, dreu 72 u. s. w. in gelriwen, driu verwandelt ist, bleibt neulichs 23 stehen; das beginnende Schwanken von i in ei ist beseitigt, aber doch ist Leiningen 80, 220, chrei 96, nicht wie es nöthig gewesen wäre, in Llningen, chri (vgl. 26) verwandelt. Auch sieht man nicht, warum sluch 110 in slitg und nicht vielmehr in slitch verändert worden ist. Sonst bemerken wir zu dem Texte noch: V. 25 ist wahrscheinlich zu dem vorhergehenden Satze zu ziehen und nach Romanie ein Punkt zu setzen. —- 33. 34 ist unnöthig von der handschriftlichen Überlieferung abgewichen: lies und sali ein strit aber wesen, sie möhten aber noch wol genesen; das zweimalige ober ist absichtlich und nachdrücklich gesagt. — 69. die Einschiebung von man, um ein starkes Participium gelosen (: hosen) zu vermeiden, scheint mir nicht gerechtfertigt, ahd. hlosen, in Verbindung mit hlust, auditus (vgl. Zeitschrift 6, 5) weist auf eine starke Wurzel Itlus hin; und warum sollte sich nicht in einer Mundart das starke Particip erhalten haben? — 225 cheuf (mhd. coife) ist als mascul. nicht nachzuweisen, daher mange zu lesen. — 251. die Worte halt auz, nemt war sind wohl ebenso wie trevos arrir als Rufe in der Schlacht zu fassen. — 307. den zu kurzen Vers ergänze ich nicht durch stne, sondern vor sich vaste üf die brüst; der Schreiber sprang von einem v auf das andere.

Nr. 5, ohne Zweifel demselben Dichter gehörend wie Nr. 2, ist wie jenes niederrheinisch. 59 hat die Hs. noch gein minre herren, nachdem vorausgeht intern min mäch. Liliencron streicht gein, vielmehr wird zu lesen sein noch gein min herre. Der Schreiber setzte nach jüngerer Weise den gen. partit., woran ihn im vorhergehenden Verse nur der Reim verhinderte. — 68. die vorgeschlagene Besserung in der konreide hei sich vlois ist wegen des Reimes (: bloz) bedenklich. Ich glaube, man muß lesen rüch und wilde greven vil in der konreide hei sich slois, in deren (der gen. plur.) Schar er sich stürzte. — 71 ist natürlich unde für und zu schreiben. — 97. die von selbst sich ergebende Ergänzung (d)at ist nicht versucht worden, weil Liliencron nach neit interpungiert; vielmehr ist zu schreiben und inweis neit wei, sin reines leiven dat ist an dat re gegeioen; ich weiß nicht wie es zugieng. — 108. innois für in genois der Überlieferung ist nicht zu billigen; denn das einfache niezen in dieser Bedeutung ist kaum einmal zu belegen (vgl. mhd. Wb. 2, 39lb). Die Vereinigung des in der Hs. gewöhnlich getrennt geschriebenen negativen in mit dem Verbum ist nicht consequent durchgeführt. 258 steht indar, dagegen 96 in weis, 113 in künde u. s. w. — 138 scheint mir die Besserung Maßmanns streit für steil das Richtige zu treffen. Liliencron behält steit bei, was keinen natürlichen Sinn gibt: vorher hieß es Markolf lag todt, es folgt der lag todt im Staube, dazwischen ihr sollt wissen, er stritt (nach Lil o-r steht) wie ein Ritter sollte. — 151. dal am Beginne der Zeile war nicht zu streichen. — 167 schreibt Liliencron der grussenleche in dar zu dwanc, vermuthlich = grüezenRche. Die Hs. hat des grusse leche, und dies war beizubehalten, grusseleche scheint gebildet wie das Verbum spottelachen spöttisch lachen, aho grüssendes Lächeln. Man könnte auch an die bei Herbort vorkommende Bildungen gesindelehe und ähnliche denken, wenn nicht in diesen immer der Sinn collectiv wäre. — 202. drungen kann beibehalten werden; es wäre ein schwaches Verbum (von dringen), wie von vinden gebildet wird funden, fünden. — 225. umbedrogen in unbedrogen zu ändern ist nicht nöthig, da bekanntlich die Schreibung um vor '/-Lauten sehr häufig ist. — 228. der unvollständige Vers wird zu ergänzen sein (dem) ingeinis volsches heve.

Nr. 8 ist aus der verderbten Überlieferung meist glücklich vom Herausgeber hergestellt worden, wenn natürlich auch alle Lücken nicht von ihm ergänzt werden konnten. 7, 6, wo die Überlieferung lautet und lasse keine rawe und Lil. schreibt und inen . . . lassen k. r. möchte ich vorziehen unde lassen in deheine rawe, oder unde lassen ir deheinen rawen (; clawen).

Nr. 13, in dem Herzog-Ernst-Ton oder der Bernerweise verfasst, gibt sich selbst als Umdichtung eines alten Liedes, die sicherlich nicht älter als der Druck (1536) ist, während die Begebenheit ins Jahr 1339 fällt. Warum dies ältere Lied nicht schon aufgezeichnet, handschriftlich oder gedruckt, dem Bearbeiter vorgelegen haben kann, ist nicht abzusehen. Liliencron meint: daß das alte Lied ein vom Volke fortgesungenes, vielleicht 1536 halb verwittertes gleichzeitiges Lied über die Schlacht gewesen sei, daran zu zweifeln liegt kein vernünftiger Grund vor. Ich meine doch, um so mehr, da sich die Erneuerung auch auf die Chronik als Quelle beruft (als dchronik noch anzeigte 2, 6). Mithin würde, genau genommen, das Lied unter die S. XXXVI fg. aufgeführten fallen und hätte keine Aufnahme finden sollen. In der letzten Strophe (16, 7) muß gelesen werden

als man zalt drizehen hundert jar,
niin und drissig ouch darneben;

Liliencron mit dem Drucke hat jar nicht und zieht nun zur vorhergehenden Zeile.
Der Reim (Jar : gfar) zeugt für die Besserung. — Nr. 16 ist niederdeutsch:
2, 5 wird der Reim zu verändern sein en darher holen wolde (: entholden);
Lil. wolde holen.

Stark entstellt ist Nr. 19, vom Jahre 1368, daher hier der Heransgeber auf eine durchgreifende Herstellung verzichtet hat: einiges möchte sich wohl ohne Mühe bessern lassen. 4, 3 ist zu schreiben da si in Hessen zu in (in), zu sich herein. — In der eilften Strophe ist der zweite Vers aus zweien zusammengezogen; die ganze Strophe lautete:

Er zoch dahin gen Biete,
not ward do den herren
ab der bürg zu fliehen,
si gebeiten sin nit mere.

Der Text hat Biel -.fixen; in der zweiten Zeile fehlt do, das in der vierten pleonastisch steht, und Z. 4 fehlt mere. Der klingende für zwei Hebungen geltende Reim der ersten und dritten Zeile findet sich auch Strophe 15 und 34. Die 13. Strophe ist so herzustellen:

Gelegen was ir geschal,
die mit den langen gleven
unde mit dem beingewand
die fiuehent allesamt.

8o liest B, nur beingewande, es reimen oder assonieren also die erste, dritte und vierte Zeile, in einer mehrfach in dem Licde vorkommenden Nebenform der Strophe (17 u. s. w.), die wegen ihrer Wiederkehr als berechtigt gelten muß. Auch 21 hat dieselbe Strophenform, nur mit Vertauschung der stumpfen und klingenden Reime, daher auch die erste Zeile nicht mit L. zu streichen und nach 3 keine Lücke anzunehmen ist. Nicht minder 23, wo man lesen muß:

Rechte als einen fromen man,

der bi drien milen

gegen Berne nie enkam,

die ross in wurden lam;

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