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schen Privat - Religion (der Mystik), welcher man von jeher diesen Namen beigelegt hatte? Das lautet anders, als wenn unsere einseitigen Ver: standestheologen in der Mystik Nichts als Phantastereien und Schwärmereien finden.

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Es freut mich, daß Sie mir sagen, Sie fenen rchon etwas für die wahre Mystik eingenommen, weil sie sich zu allen Zeiten erhalten und so man: ches Gute gewirkt hat; weil Männer, die nichts weniger als Mystiker waren, sich so bestimmt für ihre Wirksamkeit erklären; weil sie ro tief im Innern anfängt und langsam auf das Zeußere wirkt. Uuch erwect es Ihnen ein gutes Vorurtheil für sie, weil die Bösen zu allen Zeiten die Anhänger dieser Gemüthsreligion verfolgt, und die Ueberweisen, die Wißlinge über sie abgesprochen haben. Alles sehr natürlich! Man hårt viel von einer Arzenei, robald sie gut wirkt, ob man gleich ihre innere Natur noch nicht kennt.

Die Natur, die wesentlichen Unterscheidungss lehren der Mystik wünschten Sie aber jetzt nåber kennen zu lernen. Das finde ich sehr natürlich, und ich will Sie etwas bekannt damit zu machen suchen, so weit man Jemand ohne eigene Anschauung, die ich bei Ihnen nicht vorausseßen will, bea kannt machen kann. Einer ihrer Hauptgrundfåge, wie ich bemerkte, schon von Clemens von Alerans drien vorgetragen, ist: der göttliche Logos sey über alle Menschen ausgegossen, dies Göttliche musse nur in den Menschen geweckt und belebt werden; daher müsse Vereinigung mit Gott durch ein Mittelwesen das höchste Streben des Menschen seyn.

Geistige Vereinigung mit einem geistigen Wesen, also auch mit Gott, ist nur durch Glauben und Liebe möglich! Diese Liebe muß aber ohne Eigennut, Selbstsucht, ohne die Absicht, dadurch glüd: lich zu werden, - fie muß eben - Liebe seyn.

Willenloses Hingeben an das geliebte Wesen ist natürliche Folge dieser Liebe.

Dadurch gelangt man zu dem höchsten Gute, das in Vereinigung, in Zusammenfließen mit der Gottheit besteht.

Der Gang, Fortgang und Ausgang, die Ents wickelungsstufen in der Körperwelt sind Ubdrud, Symbol, Physiognomie in der geistigen, fittlichen; åußeres Leben ist Symbol des innern Lebens. Dies innere Leben kann darum auch nur durch Bils der aus dem äußern einigermaßen dargestellt werden.

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· Die Führung der Zöglinge und des ZöglingsVolks Gottes ist Symbol von der Führung aller Christen in den Hauptperioden ihres Gangs.

Man muß von diesem Gange, von diesem ina. nern leben Etwas erfahren haben, wenn man einen Begriff davon haben oder daran glauben rou. Uden durch Erfahrung nicht Eingeweihten ist und bleibt es ein Geheimniß. · Ich gebe Ihnen jeßt nur diese Hauptgrunds såpe der wahren Mystik hin, ohne Beweis, ohne irgend Etwas zu ihrer Beståtigung zu sagen. Denken Sie darüber nach, ob Sie Etwas darin wahr finden, und sagen mir Ihre Meinung. Ich will mich dann nåher erklären. Wir wollen Nichts für wahr annehmen, weil es dem Zeitgeist als wahr erscheint, aber auch Nichts verwerfen, weil es der Zeitgeist verwirft. Gründe allein sollen uns be: stimmen. Doch werde ich Ihnen manchmal eine Auctoritåt vorführen, die Sie als solche erkennen, um meine Behauptungen vor dem Vorwurfe der Schwärmerei zu sichern und mir die Zeit und Mühe weitläufiger Beweise zu ersparen; und ein hic niger est etc. von mir abzuwenden, das fast so schimpflich ist, als der Titel Keper in ålteren Zeiten gefährlich war.

Ne u nter B r i ef.:

u n den relbe n.

Ich habe Ihnen die Hauptgrundsåße der Mystiker kurz dargelegt. Sie wünschten aber diese Grundfåte genau kennen zu lernen; die Art, wie sie auf die Bibel blicken, die Bibel erklären, und wie man ihre Naturphilosophie, die von ihnen so oft bez rührte Lehnlichkeit ihrer Führung mit der Füh: rung der vorzüglichsten Bibelmenschen und der Juden, dieses Zöglingsvolks Gottes, zu verstehen habe. Ehe ich mich an dies Geschäft wage, muß ich ein Paar Anmerkungen vorausschiden, damit Sie sich keine unrichtige Vorstellung von Dem machen, was ich zu Ihrer Befriedigung leisten kann.

Vor Quem also denken Sie sich die Mystiker nicht wie Philosophen, die ihre Grundsåre bestimmt, wenn auch oft dunkel genug, hinstellen, und daraus folgerecht deduciren, was daraus deducirt

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