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felde beligen sint, vestiglichen vordern und ernstlichen, dartzu er, sin convent unde nachkomen uns auch getruwelichen beratin und beholffen sin sullen, nach irer moge an geverde, unde wir sullen uns mit den, die uns also dar an hindern woilden adder hindertin, nymmer gerichten nach gesunen, wir thetins adder thun esz mit irem gutin wyssen unde willen. Wir sullen unnd wullen sie ouch getruwelichen schutzen und verteidingen zcu irem rechten unde sullen ir ouch zcum rechten unde irs rechten volliglichen mechtig sin, unde ensullen noch enwullin ouch des stifftis lant unde lute nicht innemen noch yn vor vorteidingen widder recht, daz selbe unszer herre von Hersfelde sin stifft unde nachkomen ouch widder also haldin unde gein uns thun sal. Daz wir alle obgeschriben rede stete unde gantz halden wullen, des zcu orkunde unde merer sicherheit haben wir unszer ingesz an dieszen brieff laszen hengin, der gegebin ist zcu Wassenburg nach gots geburt drytzenhundert iare dar nach in dem achtzigsten iare; an der mittewochen nach phingsten.

Wir Reynhart, von gotis gnaden apt des stifftes Fulde, bekennen ane dieszeme brieffe, daz wir den rechten vorsigelten houbtbrieff gantze unde unvorletziget gesehen unde gelesen han, der stet unde ludet von worte zu worten als disze geinwirtige abeschrifft nichtes abe adder zcugesatzt, daz den synne moge vorwandeln an geverde unde sprechen daz uff unszer wirde. Des zcu urkunde haben wir unszer ingesz ane dieszen brieff thun unde heiszen hengken. Datum anno domini MCCCCL quinto; in festo epiphanij domini.

184. Heinrich und Günther, Grafen von Schwarzburg, ersuchen den

Rath der Stadt Arnstadt bei Heinrich und Dytherich irn Hartungis genand von dem Paradise, Bürgern zu Erfurt, für 300 Mark Silber Hauptgeld sammt 30 Mark Zinsen, Selbstschuldner zu werden. Nach gots gebord dryczenhundirt iar in dem eyn und achczigisten iare; an sente Katherinen tage.

1381 Nov. 25. Hdschr.: St A. Arnstadt. Orig. Pap. mit vorn aufgedr. beiden Siegeln d. Aussteller.

185. Heinrich und Günther, Grafen von Schwarzburg, ersuchen den

Rath der Stadt Arnstadt bei Dytherich und Conrad von Wiszensehe, Gebrüdern und Bürgern zu Erfurt für 200 Mark löth. Silber Hauptgeld und für 20 Mark Žins darauf Selbst

schuldner zu werden. Nach Cristi gebord drýczinhundirt iar in dem eyn und achczigisten iare; an sente Katherinen tage.

1381 Nov. 25. Hdschr.: StA. Arnstadt. Orig. Pap. mit vorn aufgedr. beiden Siegeln d. Ausst.

186. Heinrich und Günther, Grafen von Schwarzburg, ersuchen den

Rath der Stadt Arnstadt bei Losern von der Legenitz und seinen Freunden, Juden zu Erfurt für 392 Schock gute Meissner Groschen Selbstschuldener zu werden. Noch Christi geborten gegebin driczenhundert iar in dem eyn und achczigisten iare; an sancte Kathrine tage.

1381 Nov. 25. Hdschr.: St A. Arnstadt. Orig. Pap. mit vorn aufgedr. beiden Siegeln der Aussteller.

187. Heinrich und Günther, Grafen von Schwarzburg, ersuchen den

Rath der Stadt Arnstadt bei Merkil von Pilsen und Schalam von Bernow, Juden zu Erfurt, für 260 Mark und den gesuch, der sich daruff geboren mag, Selbstschuldner werden zu wollen. Nach Christi geborten drizcenhundirt iar in dem eyn und achczigesten iare; an scte. Katharinen tage.

1381 Nov. 25. Hdschr.: StA. Arnstadt, Orig. Pap. mit zwei vorn aufgdr. erh. Siegeln der Aus

steller.

188. Heinrich und Günther, Grafen von Schwarzburg, ersuchen den

Rath der Stadt Arnstadt bei Heinrich und Ditherich von Wiszensee, Gebrüdern zu Erfurt für 200 Mark Silbers und 10 Mark Zins Selbstschuldner werden zu wollen. Noch Christi geborten drizcenhundert iar in dem eyn und achcigesten iare; an sancte Katharinen tage.

1381 Nov. 25. Hdschr.: Sta. Arnstadt, Orig. Perg. mit zwei vorn aufgedr. erh. Siegeln der Aus

steller.

189. Heinrich und Günther, Grafen von Schwarzburg, ersuchen den

Rath der Stadt Arnstadt, bei dem Juden Yersso von Nornberg und seinen Freunden zu Erfurt für 200 Schock gute Meissner Groschen Selbstschuldener werden zu wollen. Nach Christi geborte gegebin driczenhundert iar in dem eyn und achczigisten iare; an dem sancte Kathrinen tage.

1381 Nov. 25. Hdschr.: Sta. Arnstadt, Orig. Pap. mit 2 vorn aufgedr. erh. Siegeln.

190. Heinrich und Günther, Grafen von Schwarzburg, ersuchen den

Rath der Stadt Arnstadt bei dem Juden Freúdilin zu Erfurt für 2011 Schock und 40 guter Meissner Groschen und vor den gesůch, der sich dor uff' geboret, Selbstschuldener werden zu wollen. Nach gots geburd dryczenhundirt iar in dem eyn und achczigisten iare; an sente Katherinen tage.

1381 Nov, 25. Hdschr.: StA. Arnstadt. Orig. Pap. mit vorn aufgedr. 2 erh. Siegeln.

191. Heinrich und Günther, Grafen von Schwarzburg, ersuchen den

Rath der Stadt Arnstadt bei Henrich Brún, Bürger zu Erfurt, für 100 Mark löth. Silbers und 10 Mark Zins Selbstschuldner werden zu wollen. Noch Christi geborte drizcenhundert iar in dem eyn und achczigesten iare; an sente Katherinen tage.

1381 Nov. 25. Hdschr.: StA. Arnstadt. Orig. Pap. mit vorn 2 aufgedr. erh. Siegeln der Aussteller.

192. Heinrich und Günther, Grafen von Schwarzburg, ersuchen den

Rath der Stadt Arnstadt bei Zacharias, Lacus Sohn, Lesere von der Legenicz, Merkel von Pilsen und ihren Erben, Juden zu Erfurt, für 470 Mark löth. Silber und den gesuch, der siech dor uff geboren mag, Selbstschuldner werden zu wollen. Nach Christi geburd dryczinhundert iar in dem eyn und achczigisten iar; an sente Barbaren tage.

1381 Dec. 4. Hdschr. : Sta. Arnstadt, Orig. Pap. mit 2 vorn aufgedr. erh. Siegeln der Aussteller.

193. Heinrich und Günther, Grafen von Schwarzburg-Blankenburg,

als Verkäufer, und Heinrich und Günther, Grafen von Schwarzburg-Arnstadt, als Käufer, setzen die Kauf bedingungen wegen der Städte und Schlösser Arnstadt und Plaue fest.

Arnstadt, 1381 December 20. Hdschr.: gem. A. Rudolst. No. 161. Orig. Perg. mit 5 anh. Siegeln, von denen

eins fehlt, 3 mangelhaft, eins gut erhalten ist. Dieselbe Urk, im A. Sondersh,

1. 1 mit nur zwei erh. Siegeln. Die Urkunde selbst durchlöchert. Abschr. : Copiale Arnstadiense Tom. IV. p. 219.

Wir Henrich und Gunther, von gotis gnaden graven von Swartzburg, herin zu Arnstet und zcu Sundirshúsin und alle unse erbin bekennen uffinlich an desim brive und wullen, daz iz wiszintlich, sye allin den, dye yen sehin, horin odir lesen. Als wir den ediln herrin graven Henrich unnd graven Gunther von Swarczborg, herrin zue Ranis und czu Blankinberg, unsire lieben vettern, dye slos und stete Arnstet und Plawen mit iren zügehorůngen abegekoufft habin umme zwelf tusint und funffhundirt marg lotiges silbers Erfforths zceychens, wisse und gewichtis, derselben summe geldez wir ýn itzunt zcehen tusent marg der ergnannten were bezcalt und entledigt habin, unnd sollin unnd wollen dyeselbin unsir vettirn noch drittehalb túsent marg der egnannten were bezalin unnd entledigen und ire erbin an allin irren schaden, an sollichin steten, die sie mit iren frunden unnd mannen vor uns behafft syn, alsz hienoch geschrieben stet, czue Frudil und Morkil von Pilsin, iudin, funffhundirt schog und sechcig schog guter Miszener groschen, czue Samson von Dudirstad und Moger von Osterrode, iuden, dryhundret marg unnd achtundvirzich marg lotiges silbers Erffortchs zceichens der vorgenanten were, zu Lemchin, iuden, syben und sybenzig pfunt pfennige und funffzen schog groschen der vorgenanten were, czue Levielin, iudin, sybin und sybincig phunt phennige und funffcehn groschen schog der egnannten were, Rechlan von Meydeborg, verhundirt schog groschin der egnannten were, den borgern czu Arnstet håndirt schog unnd sechs schåg der egnannten were, czu Jungen Schalun hundert schog und sibenczig groschen der egnanten were, czu Abraham, iudin achte schog groschen der egnannten were, czů ern Hermanstein von Wiczeleiben, ritter sechs hundirt marg silbers der egnannten were, czu dem selbin ern Hermansteyn vierhundirt marg silbers der egnannten were, czue ern Gotschalksz kindern von Lichtenberg hundirt marg silbers der egenannten were, zue Huge im Bruns unnd syner geselleschafft hundert phunt und vier phunt phennige, zue Hermann Huttener und siner geselleschafft vierzcig phunt phennige. Das selben geldcz cinse und schaden, ob der darauff gethan worde, sullen und wollen wir dye obgenannte unsere, unsere vettirn und ire erbin abnemen und entledigen an iren schaden, von den nesten sente Walpurge tage nach gebunge dises brives zue re

chene bin zwen gantzen iaren, dye nest noch eynander volgin, unde sezcen yn da vor zů phande unsir sloz Arnstet, hůs und stad mit allir zugehorůnge, nichtis usgenomen, daz selbe unsir sloz Arnstet wir izcunt zwen unszer getruwen mannen, ern Hermanne Worme und ern Henrichen von Stoghusin, ritteren, dye dye obegenanten unser vettern darczu gekoren und gegebin haben, ýngeantwort und ŷngegebiñ habin, dýselbin zwene unsirn mån sullen das sloz Arnstet, hůz und stad, mechticlichen ynne habin, mit allir syner zugehorůnge, von unsirn obgenannten vettern und irer erbin, den wegen dyeselbin zwene unsir mane, er Hermann Worm und er Henrich von Stoghusen obegenant mit den obgenanten unsirn sloszin Arnstet, gehuldit und gelobit habin. Woe adir gesche, daz ir adir unszir erbin, bin der obegenanten czied unszer obegnanten vettirn ire erbin, ire frunde und man, dye dar mete behafft weren, deren obgenanten summe geldcz und schadin, der sich daruff verlouffin hette und geschen were, entledigen und abenemen kegen den die obgenannten synt adir iren erben, so sullin dye zweene er Herman Worm und er Henrich von Stoghusin unszer obegnanten man, den wir dye obgenante unszir slosz vor dye obegenannte schůlt yngeantwort und yngegeben habin, als obingeschrieben stet, und ouch dye sloz Arnstet hús und stad mit allir zügehorunge nichtis usgenomen, von unsir obegenannten vettern allin iren erben, frunden und mannen ledig und loz und zůmal unbehafft syn, usgeschloszin alle argelist, danne sullin dye zwene unszer obgenanten man uns adir unszern erbin die obgenanten unsir sloz mit allir zügehorůnge nichtis usgenommen weder yn antworten und yngeben, als wir sie yn yngeantwort und yngegebin habin, an alle widirsprache. Weir ouch ader gesche, daz wir adir upszer erbin dye obgenanten unsir vettern ire erben, ire frunde und man der obgenannten dritthalbtůsent marg silbers der egenannten were unne schadin, waz sich des doruff vorlouffin hette, binnen der obgenannten zcyd noch gebunge desis brives nicht entledigeten nach abnemen, wan danne dornach dye egenannten zwene man unsir lieben getruwen er Hermann Worm, und er Henrich von Stoghusin von unszer obegnanten vettirn ader irer erben des vormant worden, so sullin sye yn daz egenannte unsir sloz Arnstet hus und stad ynantworten und yn gebin an alle widersprache, dy sullin denn daz sloz ynne habin mechticlichen mit allir zugehorunge nichtis usgenommen yn zue irer phande, wir daz obegenannte geld und schaden, ob der daroff gethan were, und uns zů unsirme erbe; woldin abir dye obegnantin unsir vettirn ader ire erben vor uns ader unser erben nicht långer sten vor das obgenannte gelt und schadin, ab der daruff gethan were, so mogen sie adir ire erbin dye obgenannten sloz, und alle zůgehorůnge vorkummern adir vorsezen vor dye obegenante summe geldez und schaden der doroff geschen adir gethan were, waz dez nicht entlediget were, und sullen danne dye losunge an uns adir an unsir erbin der obe

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