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Geschichte

der deutschru Literatur

mit ausgewählten Stüden

aus den Werken der vorzüglichsten Schriftsteller

von

Heinrich kurz.

Mit vielen nady den besten Originalen und Zeichnungen ausgeführten

Illustrationen in Holzschnitt.

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THE NEW YORK PUBLIC LIBRARY

>11-15

ASTOR, LENOX AND TILOIN FOUNDATION.

1906

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Hat eine Vorrede zunächst den Zweck, das | theile es auch gewähren mag, die gesammte Publikum mit dem Standpunkte bekannt zu Geschichte der Literatur wie ein zusammenhanmaden, den der Verfasser bei der Bearbei- gendes Gemälde vor den Augen des Lesers zu tung seines Werke eingenommen, so möchte entfalten, so unverkennbar eß namentlich ist

, eine solche bei einem Buche ganz unnöthig daß auf diesem Wege allein der innere Enterscheinen, von welchem schon ein großer Theil widelungsgang der gesammten Literatur von in den Händen der Leser ist, da dieselben schon ihren ersten Anfängen bis auf die spätesten binlängliche Gelegenheit hatten, die Grund- Zeiten zum Verständniß gebracht werden kann; jáße, die bei deffen Abfassung leiteten, kennen zu so ist es eben so ficher, daß der Leser bei dieser lernen und zu beurtheilen. Da jedoch bei der Methode ganz in die Hände seines Führers geAnkündigung des vorliegenden Buch das Ver- geben ist, der ihm die Thatsachen nur in úbersprechen gegeben worden ist, in einer Vorrede ftchtlicher Kürze und von denselben auch nur jene Grundsáße zu entwideln, so glaube ich die mittheilt, welche seiner Ansdauung entspremid verpflichtet, diese Zusage zu erfüllen: e8chen, da er sich sogar meistens darauf besaránwird aber aus den angegebenen Gründen eine ken muß, sein Urtheil auszusprechen, das zwar gedrángte Darstellung der wesentlichsten Punkte vollkommen richtig sein kann, aber den Beweiß vollkommen genügen.

seiner Richtigkeit nicht mit fich führt. Uebris Vor Adem ging meine Abficht dahin, eine gens haben solche allgemeine Urtheile, so geistLiteraturgeschichte für das größere Publi- reich und gewandt fte auch vorgetragen werden fum zu sdreiben; dieser Absicht mußte die mógen, immer etwas Unbestimmteß, Unsicheres ganze Behandlungsweise entsprechen. Das an fich, ste können die lebendige Anschauung größere Publikum will zwar eben so gut, als mit ihrer Sicherheit in feiner Weise erseßen, der Gelehrte, in den Büchern, die ihm darge- und mag fie sich der Leser noch so gut einpráboten werden, Wahrheit und richtige Darstei- gen, er wird doch nichtë Bleibendes und Dauerlung der ihm vorgelegten Verhältnisse und hafte gewinnen. Diese Darstellungen haben in Thatsachen finden; aber es will nicht auch, wie der That nur für den Werth, der den Stoff schon jener, den mühevollen Weg gehen, den der kennt, nicht aber für den, der ihn erst soll kenVerfasser bei seiner Arbeit zurúdlegen mußte. nen lernen. Id glaubte daher, um dem größeren Wenn dem Gelehrten daran liegt, zu wissen, Leserkreis und dessen Bedürfnissen zu genügen, wie der Verfasser eines Buche zu Werke gegan- einen andern Weg eins&hlagen zu müssen, und i gen ist, welche Quellen er hatte, wie er diesel- der besteht darin, daß ich jede einzelne Erschei

ben benußt hat, so genügt eß dem größeren nung im Gebiete der Literaturgeschichte gleichPublikum, die Ergebnisse dieser Forschungen sam selbststandig behandelte, jeden Schriftstelzu erfahren; aber es verlangt auch zugleich, ler einzeln vorführte und ein möglidst getreues baß ihm diese Ergebnisse in einer klaren, dem Bild seiner Leistungen zu geben mich bestrebte, Inhalt entspredjenden Darstellung gegeben indem ich dieselben je nach ihrer Bedeutsamkeit werden, welche die Thatsachen mit Wahrheit in gedrängter Uebersicht darstellte oder ausführund Anschaulichkeit vorführt und den Leser so licher zergliederte, und diese Zergliederung mit viel alt möglich von dem Urtheile des Verfaf- einem darauf begründeten Urtheile begleitete. ferd unabhängig macht. Um zu diesem Ziele zu Doch audy dies schien mir noch nicht hinlänggelangen, schien eß nothwendig, die bisher ge- lich, um den angegebenen Zweck zu erreichen. wöhnliche Weise der Darstellung und Ent- Wer eine Geschichte der Runft schreiben wollte, widelung zu verlassen. So bedeutende Vor- l ohne seinem Budre Abbildungen der darin les

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