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Lehrbuch

der

christlich kirchlichen

A r ch äologie.

Von

Heinrich Ernst Ferdinand Guerice,
Dr. der Theologie u. Philosophie, Prof. der Theologie zu Halle.

Bweite wesentlich verbesserte,
zum Cheil umgearbeitete Auflage.

In una fide nihil officit sanctae ecclesiae
consuetudo diversa. Gregorius M.

Ad veram unitatem ecclesiae satis est con-
sentire de doctrina evangelii et administra-
tione sacramentorum. Nec necesse est
ubique esse similes traditiones humanas
seu ritus aut ceremonias ab hominibus
institutas.

Conf. August.

Berlin, 1859.
Dehmigte's Verlag.

(Fr. Appelius.)

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Den Hochwürdigen und Hochverehrten Freunden

Herrn Dr. A. G. Rudelbach

und

Herrn Dr. F. Delitzsch

überreicht auch diese zweite Gestalt eines vor zwölf Jahren nachsichtig und freundlid, von denselben aufgenommenen Verfuches in unveränderter Gesinnung

der Verfasser.

*

1

Vorwort zur ersten Auflage*).

Wenn ein momentanes Interesse der Zeit mich bestimmt hätte, die christlich kirchliche Archäologie für die Deffentlichkeit zu bearbeiten, so wäre es nid)t im mindesten die echauffirte Begeisterung für kirchliche Verfassungsfragen; - denn ich meinestheils bin und bleibe lutherisd) überzeugt, daß lediglich reines Wort und Sacrament, daß allein das heilskräftige Evangelium selbst, gepredigt und aufgenommen, die Reinheit und somit die Blüthe der Kirche bedingt; - vielmehr nur das einfache Streben des Aufweises, wie kirchliche troliteia, selbst im Socialen, zumal dann im Cultuellen, doch mehr, weit mehr als ein bloßes Adiaphoron sei, ja — recht gedeutet und gerichtet – die Analogie des Glaubens, des heilskräftigen Evangeliums selbst in Wort und Sacrament, in mehr als Einem Bezug auch sich aufgeprägt trage. Dies Streben schon an sich, dann aber vorzugsweise in seiner Anwendung auf die ältere Kirche, und all das Große und Gute, was wir da finden, und was sich zum Vergleich mit den Schäten der Kirche lauterer Reformation von selbst darbietet, das ist Gott lob ja wohl dazu angethan, uns zu erheben über die Misere selbstseliger Gegenwart.

Es ist indeß (von untergeordnetem persönlichen Interesse ganz abgesehen) fachlich vielmehr nur ein schlicht Kirchengeschichtliches Intereffe, welches mich treibt. Ich möchte ein Werk bes

Mit zeitgemäßer Weglaffung und Umgießung einiger Worte.

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