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Die mitgetheilte Stelle ist auch insofern lehrreich, als sie zeigt, wie man keineswegs A einseitig bevorzugen darf; der viel ausführlichere Text von B wird fast durchweg durch M bestätigt (vgl. oben p. 262).

Ich lasse noch die wesentlicheren Varianten*), die bei Unger nicht angemerkt sind, für drei kleinere Abschnitte folgen, nämlich I. für den

*) Wo eine Lesart aus B hinter ] angeführt ist, und bei Wörtern, die B mehr hat, ist die Schreibung der Hs. beibehalten. In [ ] ohne Bezeichnung der Hs. steht, was die angeführte Hs. nicht hat, in ( ) Varianten zum vorhergehenden Wort; Zusätze einer Hs. sind gesperrt gedruckt.

oben nicht abgedruckten Schluß des Prologs, II. für p. 326, Z. 8 bis 328, 4 (aus der sog. „Niflungasaga“) und III. 344, 29–347, 23, die Begegnung Hildibrands mit Alibrand, über die ich in dieser Zschr. schon mehrfach (19, 316 ff., 21, 51 ff.) gehandelt habe. Alle drei Stücke fehlen in M.

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[Nachtrr. zu Theil I und III dieser Abhandlung s. am Ende des Heftes.
LEIPZIG, im December 1879. A. EDZARDI.

NECKEN.

Das alte Zeitwort necken erläutern bekanntlich die Wörterbücher mit tribulare, sugillare, veaare beunruhigen, quälen; in dieser Bedeutung war es aber sammt seinen Ableitungen neclich, neckisch, nachaft, nackheit vorzugsweise auf Mitteldeutschland beschränkt, vgl. die Beispiele bei Müller-Zarncke II, 327 und bei Lexer HWört. II, 46. Davon zu trennen scheint mir jenes gleichlautende Wort, welches alemannische und bairisch-österreichische Quellen hin und wieder aufweisen. Aus den Stellen, die mir augenblicklich zu Gebote stehen, ergibt sich deutlich, daß letzteres seiner Bedeutung nach sich dem Verbum smecken näherte, demnach 1. Geruch, Duft von sich geben, oder 2. Geruch empfinden, kosten bedeutete. So in dem von Weigand D. Wörterb. II, 206 herangezogenen Beispiele aus Reinfrid 2844 folg.: wie ieclich bräte süse und traht nách würzen smegge und bigerihte negge*) und ander guot geraete – – – solt ich des alles ahten, ich weiz es iuch verdrüzze. Weigand erklärte sich hier neggen mit: die Eßlust reizen, und stellte es mit dem mitteld. necken in éine Reihe; ihm ist hierin Lexer gefolgt in seinem Handwörterbuchel. l. Dasselbe Wort tritt aber noch anderwärts auf in einem Zusammenhange, der für die von mir aufgestellte Bedeutung hoffentlich beweisend sein wird. So in Steinmeyers Zts. 24, 80 und in der Maget Krone fol. 140“ (bei Zingerle S. 70–71): er sprach: der smac mich wunder nimt, der wol giligen, rósen zimt,

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