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116, 7: hvar hann scal binda hest sinn vid eitt olivetre. oc sva gerir hann.

116, 15: sva er sagt at engi madr havi vitat adr ne sidan drengilegra tveggiamanna vig. Nv er sva til at sia er eldr rycr or vapnom beirra sem eldingar se. oc sva mikill gnyr oc storir brestir ero af hoggom beirra sem hinar mesto rei darprvm vr.

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Die Schilderung des Kampfes selbst, die schon bisher weniger Übereinstimmungen zeigte als die vorhergehenden Verhandlungen, weicht nunmehr, gegen das Ende zu, völlig ab*). Ubereinstimmt nur noch: Ps. 117, 9: Pidricr ... hoggr sidan a hals Ecca ocef havudet = Ecke 150, 1: Her Dietrichz houbt im abe sluoc. – Ps. 117, 13: Nv stigr hann a hest sinn = Ecke 151, 1: Her Dietrich wider üfgesaz.

an sich nam, . . . dä mite er Hugebol-
den sluoc.
86, 11: doch beite unz mornunt
kome der tac: ich lid von dinen han-
den, swaz mir geschehen mac.
99, 7: kèr her unt wäge dinen lip
durch willen aller meide untouch durch
alliu reinen wip.
92, 1: ich vihte umb niemans golt.

100, 11: ich wil dar umbe dich be-
stän . . . 101, 1: Her Dieterich von
OTSG S3Z.
101, 3: er häte dez ors gebunden
vil verre zeinem boume dan.
117, 8: vernámt ir ie von leigen
ein alzó ungevüegen strit? – 106, 3:
daz wizzent von den lieden . . . daz
man(wan)noch singet unde seit. 106, 9:
daz viur in üz den helmen bran, daz
sich die este enzunden. 105, 6: ir
helme sère erklungen von grözen
s legen durch den hac . . . reht als
der wilde dun erslac . . .
108, 5 ff.
[129, 3: ez viel üf in der recke
(Dietrich)]. 129,6: wiltu genesen (Ecke)
. . . so ergip dich mir. – 118, 8: nü
nähent dir din ende. du gesich die
künegin, gip mir din swert behende.

130, 1: nu enwelle got, wan ich waer al der welte spot: hinnän vür iemer mére só hazten minen starken lip die werden man und werdiu wip.

134, 2: si nämen grözer drücke war.

*) Vgl. das alte Hildebrandslied 60 ff. (Dm.) *) Daß Dietrichs Roß in Ps. ihm beisteht und ihn rettet, ist ein Zug, der in die Wolfdietrichsage gehört [Wolfd. 586 ff. = Görres, Heldenb. von Iran I, 171, auch auf den Hund des Ortnit übertragen, Ortn. 569 f. Das Schlafendfinden gemahnt dort wie auch die Worte 572, 1 f. (s. ob. p. 55**) an die verwandte Sage von Sintram und Baltram. In Ps, wird Hertnid (Ortnit) wachend entführt, ohne daß er von ihm verschlungen würde. Sollte auch das Verschlingen eine Übertragung aus der Sintramsage sein, wie in Wolfd. A“ 246 f. auch Wolfdietrich verschlungen wird? Auch der Widerspruch zwischen Ortn. 572 und 574, der übrigens vielleicht nur scheinbar ist (vgl. Virg. 603, 1 f. u. ö.), würde dadurch erklärlich. Ebenso ist das Erleuchten durch Schwerthiebe auf Stein dem Drachenkampfe Wolfdietrichs entnommen (s. ob. p. 53*); vgl. Roseng. P 717 (Germ. IV, 29) mit Wolfditriches Sachsen . . . oder mit Ecken swerte. – In der Ps. sind bekanntlich die vom alten (Wolf-)Dietrich erhaltenen Sagen auf den jüngeren Dietrich (v. Bern) übertragen. Es wird das wohl – was ich hier nicht weiter ausführen kann – von den Riesen- und Drachenkämpfen Dietrichs überhaupt gelten, indem dieselben theils von Wolfdietrich auf Dietrich übertragen, theils darnach andere, ähnliche dem Dietrich von Bern angedichtet oder ähnliche Localsagen an seine Person geknüpft wurden (vgl. Uhland Schriften VII, 553, aber auch Germ. I, 338 ff.). *) Für die Rabenschlacht vgl. Germ. 23, 101 f.

Bei der Begegnung Dietrichs mit Fasolt stimmen nur folgende Einzelzüge überein:

Ps. 118, 18 f.: bv stalst a brodor minn Ecca sovanda oc drapt hann; vgl. Ecke 193, 8–12; 195,5 (hetestu släfende in erslagen). – Ps. 119, 2f: [Fasold ... oc hoeggr til hans allstyrclega i hialm hans = Ecke 185, 3: und sluoc üf den von Berne, daz im sin helm vil lüte erhal. – Ps. 119, 22: babydr hann nv vpp at geva vapn sin oc geraz Pidrics bionastvmadr. Pidricr svaradi ... Grid scaltvfa af mer . . . = Ecke 187, 1: Vasolt sprach: ich wil mich ergeben, du solt mir läzen hie min leben. Vil gerne, sprach her Dieterich. swer mir din dienst getriuwelich (vgl. 131,4). – Ps. 120, 2: ecscal vinna per felagscapar eid . . . oc vinnr nv hvarr adrom eid = Ecke 187, 11: d6 swuor er im dri eide gar.

6. Im Alphart und in der Flucht*) finden sich nur geringfügige Übereinstimmungen mit Ps. Cap. 284–290. Es wäre etwa folgendes anzuführen:

Ps. p. 253, 32: bamaellti Heimir. Gud hialpi Pidrecik. En firir pui er bu spillir sua morgum binum fraendum . . . pa muntu bess giallda um sidir med allzkonar osemd. bui at bessu oc ollu oüru velldr Sifca . . . betta verdi en mesta skom . . . [Erminrek konungi AB.] – Alph. 62, 1: Das widerrett dó Heime durch des vürsten èr. vertribt ir in der lande, ir verwindetz nimmermèr. und dazz iu al die rieten, die . lich getän.

Ps. 254, 3: Nu gengr Vidga pegar til sins haestz oc ridr nu allra mest nott oc dag sem hann ma . . . til Bernar.

. ir sult in niht volgen. – 66, 4: ez ist unvriunt

Alph. 4 : Heime der küene üf sin ros kam . . . Heime . . . alsó gein Berne reit. – Flucht 2747 ff.: der bote danne streich. der reise er nie tac entweich, unz er ze Bern reit in die stat.

Ps. 254, 16: oc enn spyrr hann [Dietrich. ef Vidga viti. hui Erminricr k. heimtir skattaf minu landi. – Alph. 5, 1: Do sprach . . . Dietrich: Heime, kanstü mir gesagen, wes ziht mich Ermenrich? wil er mich von dem triben, daz mir min vater hät län?

Ps. 254, 19: nu erttu sua roegdr firi honum.at hann vil drepa pic sem alla (adra AB) fraendr sina. – Alph. 71, 1: Sibeche der ungetriuwe hät über mich rät gegeben mim vetern Ermenrichen und wil

mir an min leben. – Flucht 2789:

din lip verräten ist.

du häst wol vernomen . . . wie dir

Ps. 254, 18:ef her bidi per dags = Flucht 2772: und hüete daz düiht bitest vür den tac morgen (in anderem Zusammenhange).

254, 4: En Erminrikr k. letr a somu stundu vid kueda alla sina ludra oc letr kalla. at allir menn skulutaka uapn sin oc hesta*). Oc er pessi herr er buinn. ridor kann . . . oc samnar at ser huerium manni er hann faer oc stefnir med penna her til Bernar.

Ps. 254, 21: Nu gengr konungr [Dietrich i sina holl . . . oc stefnir til sin ollum sinum hofdingium oc radgiofum oc riddorum oc segir .

254, 29: oc er pat mitt rad. ef per vilit sem ec. Nusvarar Hilldibrandr . . . nu verdu uer at lata vart riki usoemilega . . . oc huerr er nu uill [fylgia Pidrecikonung (AB, flyia Pidrecr ko.

Flucht 2817 ff.: do gebót er eine hervart, daz nie dehein groezer wart . . . vil manegen recken werde, die gewan Ermrich ze helfe üf Dietrich . . . Ermrich daz golt röt allen den recken bót, und swer ez nemen wolde, den richte er mit solde. des wart vil michel sin her. nü reit er . . . ze Spólit in daz herzentuom. 4066: sehs unt sehszec tüsent man die wären alle nü bereit . . . er huop sich bi den ziten gegen Berne.

Alph. 72: D6 gie der vogt von Berne vür sin recken in den sal . . . 81: dó sprach der vogt von Berne . . . (Flucht 2953 ff.)

Fl. 4114 ff.: nü rätet, helde, wie wir tuon . . . dó sprach Sigebant . . . daz kan niemen understän . . . wellet üz uns allen . . . die durch iuch wip unde kint und ouch dazguot län under

*) Ähnliche Schilderungen einer Heeresrüstung Ps, 31, 1. 39, 21.271, 7. 273,

13 u. s. w. (s. u. unter III.)

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Zu Heimes zweiter Botschaft Ps. 255, 9 ff. vgl. Volcnants Botschaft (Fl. 2921 ff.), die hier ebenfalls die zweite ist. Ps. 256, 23: [Pidrecr ferr leid sina allt bar til er hann kemr i borg pa er heitir Bacalar = Anh. z. HB: do kamen sy gen bethalar. 257, 6: Attila k. . . . laetr bua alla sina riddara . . . oc ridr sidan imoti Pidrecik. . . . Nvridr Pidrecr k. med Attila k.heim iSusam. oc setr Attila k.hann et nesta ser. oc ollum hans riddoerum skipar hann ueglega oc gerir hann nu mikcla ueizlu oc gofuglega. – Anh. z. HB: do kamen sy gen bethalar . . . Do kam künig etzel mit vil volckes. vnd füert den Berner . . . mit jm auff syn schlosz . . . [Fl. 5212 ff. . . . do setzet sy (Herche) den Berner neben sich. – Fl. 5229: des herren Dietriches man die wurden ungegruozt niht län . . . man böt in mit êren solhe craft . . . [Etzel] erbót in daz beste, mit vreuden si säzen . . . Ps. 277, 26: gengr Pidrekrk. af Bern iba holl er atti Erka drotning . . . stendr hon upp ok fagnar honom blidlega. – Fl. 5299 ff.: (Helche beauftragt Rüedeger:) brinc den Bernaer mit dir und heiz in komen her ze mir . . . 5315: Her Dietrich was ze hove bräht.

*) Vgl. Wegener, Z. Z. Ergbd. 499. Überhaupt scheint mir obige Vergleichung geeignet, die Ergebnisse der scharfsinnigen Untersuchungen Wegeners in mancher Hinsicht zu bestätigen. Wir haben in Ps, die éine (A), im Anh. zum HB die andere Sagenfassung (B), nur daß in Ps. Dietrich sein Land ohne vorhergegangenen unglücklichen Kampf räumt.

7. Dem kurzen Auszuge eines Sigfridsliedes, welchen unser Text in Str. 1–15 enthält, entsprechen die Capp. 164 ff. der Ps. [vgl. Germ. 23, 102, Anm. *]. Trotz der argen Verstümmelung des deutschen Textes finden sich doch noch wörtliche Berührungen mit Ps.:

166, 22: Sigurdr lystr . . . sua fast. Sgfrl. 5, 1: Das eysen schluog er at stediasteinnenn klofnadi. en stedinn entzweye, Den Ampoß inn die erdt. geng(r) nidr allt til hausen(s)en iarnit reytr i brott etc.

s. 166, 3: Hann er sua illr vidr- 5, 3: er schluog den knecht und

aeignar. at hann berr oc brytr sveina meyster. Vnd trib sie wider unt für. Mimis. sva at varla pickir vaert hia Nun dacht der meister offte. Wie er honum*). 167, 1: Nv gerir Mimir sitt seyn ledig wür. rad . . . oc nu vill hann firirfara honum.

oc nu gengr hann i skoginn. par er Do lag ein mercklich Trache. Bei aeinn mikill ormr er . . . 167, 8: Nu eyner Linden alltag. byr Minnir hann til pessar farar . . . Do schickt in hin seyn meyster . . . 167, 4: oc bidr hann [orminn] drepa 7, 1: Damit so meynt der Schmide. hann. Der wurm solt jn ab thon. 168, 4: tekr hann sinni hendi i 10, 2: Ein finger er dreyn stieß . . . ketilinn. – 168, 13: Nv tekr hann Do was er im hürneyn. Wol mit dem

sueita (blod A) ormsins . . . oc allt pat selben bache. Schmirt er den leybe sem a kom er aeptir sem horn se. oc seyn. Das er ward aller hürnen, Dann nu . . . ridr [hanna sic allan blodinu. zwischen den schultern nit. par sem hann ma til taka. a milli

haerdanna ma hann aeigi til na.

8. Ausserdem kommen noch die Übereinstimmungen zwischen Ps. Cap. 276f und Anh. z. HB in der Erzählung woher Sibichs Untreue stammte, in Betracht. Für die Rabenschlacht*) und die

*) Vgl. Wolfd. A 234, 3: s6 wol hät er gewendet siniu kleinen jár, daz er sich mit in allen roufen wol getar (vgl. norw. Sigl. 2 ff. = Reginsmidur 36 ff.) . . . ein armman in zóch, den er vil harte roufte, daz er z' walde vor im flóch. swenn er in iht erzurnte, er sluoc im einen slac . . . daz er vor im lac. Sich verbarc ouch vor im dicke des armmannes wip . . . si kusten mich vor liebe, do ich in von in dä nam.

**) Dazu ist noch nachzutragen: Ps. 290, 10: rid a braut ok i annan stad. (firir hans sakir) vil ek aekki maein per gera. – 290, 17: bat vaeit gud med mer [= 292, 32]. at pat geriek naudigr ef ek drep(r) pik. – Rabsl. 416, 6: vart iuwer stràze, dran geschiht iu ère. Ich slah iuch vil ungerne, daz sult ir vür wär hän. – Ps. 290, 27: Oc nu taekr Vidga badom hondom of medalkaflasins suaerds (= Wolfd. A 603,3 u. ö.) Mimungs oc reidir upp ok hoggr nu a bak pether, sua at suaerdit baeit i sundr bryniuna ok bukinn (ähnliche Wendungen s. u. unter III). – Rabsl. 454, 4: Witege . . . sluoc vil crefticlichen üf Diethern den jungen künic richen. Daz swert durch daz ahselbein und durch den lip nider wuot.

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