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K. Altschwedisch.

1113. K lein min g, Gr. E., Sveriges drainatiska litteratur. H. 5. 8. (S. 593— 651) Stockholm 187 9.

Samlingar utgifna af Svenska Fornskrift-Sällskapet, H. 72. (Mit diesem Hefte abgeschloßen.)

1114. Svenska Medeltids-postillor efter gamla handskrifter utgifna af G. E. Klemming. Första delen. 8. (366 S.) Stockholm 1879.

Samlingar utgifna af Svenska Fornskrift-Sällskapet, H. 73 — 74.

1115. Svenskt Diplomatarium frän och med är 1401. Utgifvet af riksarchivet genom Carl Silfverstolpe. II, 1. 4. (240 S.) Stockholm 1879. Norstedt & Söner. 5 Kr.

L. Mittellateinische Poesie.

1116. Peiper, K., zur Geschichte der mittellateiDischen Dichtung. IV. Archiv f. Literaturgeschichte 9, 117—137. Die fünfzehn Zeichen vor dem jüngsten

Gerichte.

1117. Dtimmler, E., die handschriftliche Überlieferung der lat. Dichtungen aus der Zeit der Karolinger. III.

N. Archiv d. Gesellschaft f. ältere deutsche Geschichtskunde IV, 511—582.

1118. Dümmler, E., Kythmen aus der karolingischen Zeit. Zeitschrift für deutsches Alterthum 23, 261—280.

1119. Leist, Dr. 0., der Anticlaudianus. (Fortsetzung.) Programm des Gymnasiums zu Seehausen 1879 (Nr. 212). 4. S. 17—32.

1120. Carmina burana selecta. Ausgewählte lateinische Studenten-, Trinkund Liebeslieder des 12. und 13. Jahrhs. mit neudeutschen Übertragungen von A. P. von Bärnstein. 8. (XXX, 176 S.) Würzburg 1879. Staudinger.

Vgl. Allgem. Uterar. Korrespondenz, Nr. 41; Anzeiger f. Kunde d. deutschen Vorzeit 1879, Sp. 208; Anzeiger f. deutsches Alterthum 5, 426; Literaturblatt 1880, Nr. 4 (Martin); Zeitschrift f. d. österr. Gymn. 1880, S. 149 f.

1121. Golias. Studentenlieder des Mittelalters. Aus dem Lateinischen von Ludwig Laistner. 8. (XXIII, 117 S.) Stuttgart 1879. Spemann. 3 M.

Vgl. Anzeiger f. deutsches Alterthum 5, 426; Literaturblatt 1880, Nr. 4.

1122. Gaudeamus! Carmina vagorum in usum laetitiae. Editio repetita. 16. (VIII, 224 S.) Leipzig 1879. Teubner. M. 1,60.

Vgl. Czernowitzer Zeitung 1879, Nr. 160; Blätter f. d. bayer. Gymn. 1880, Nr. 1;
Bundschau, April.

1123. Riese, A., Deidamia an Achilles. Eine mittelalterliche Heroide. Rheinisches Museum f. Philologie N. F. 34 (1879), S. 474—480. Aus einer Pariser

Hs. des 12. Jhs.

1124. Waitz, G., Nachträge zu den Denkversen, Bd. XVIII. Forschungen zur deutschen Geschichte 19 (1879), 634 f.

1125. Migne, J. P., Patrologiae cursus completus. Tom. 137. Paris 1879. Enthält die Werke der Hrosuitha.

1126. Brüll, J., Hymnen, Sequenzen und Antiphonen, zusammengestellt zum Gebrauche in mittleren Gymnasialclassen. 16. Rheinbach 1879. Stumm. 35 Pf.

1127. Wagner, J. M., eine lateinische Komödio aus dem 15. Jahrhundert. Anzeiger f. Kunde d. deutschen Vorzeit 1879, Sp. 15 f. Geschrieben von 'Gre

gorius Schilher de Geiselhering', vielleicht dem bekannten Dichter.

1128. Paunenborg, A., die Verse in der Historia Constantinopolitana und der Dichter des Ligurinus.

Forschungen zur deutschen Geschichte J9 (1879), S. 610—624.

1129. Peiper, R., Philippus Cancellarius Parisiensis. Archiv f. Literaturgeschichte 8, 557 f.

1130. Frommann, Lateinisches Räthsel.

Anzeiger f. Kunde d. deutschen Vorzeit 1879, Sp. 176. Zu Sp. 101 'Est animal parvum'. Mit Recht auf glis-lis gedeutet von Leo Campe.

1131. Berger, notice sur divers manuscrits de la Bibliotheque Vaticane, Richard Ie Poitevin, moine de Cluny, historien et poete. 144 S. 8. Paris 1879. 5 Fr.

1132. Saxo Grammaticus, det i Angers fundene Brudstykke af et Handskrift. Udg. i fotolith. Facsimile af det kgl. Videnskaps Selskab. (24 S.) 4. Kjöbenhavn 1879. Kr. 2,50.

1133. Leimbach, über den christlichen Dichter Caelius Sedulius und dessen Carmen paschale. 8. (61 S.) Wolfenbüttel 1879. Zwißler. M. 1,20.

1134. Dümmler, E., Der Dichter Theodofridus. Zeitschrift f. deutsches Alterthum 23, 280 f.

1135. Bresslau, H., Bemerkungen zum Text des Wipo. N. Archiv f. ältere deutsche Geschichtskunde 5, 195—199.

1136. Dümmler, K., Kanon Evangeliorum.

Anzeiger f. Kunde d. deutschen Vorzeit 1879, Sp. 84—86. = Zeitschrift f. rom.
Philol. 2, 216 f. Vgl. Sp. 144.

1137. Dümmler, E., aus Handschriften.

N. Archiv d. Gesellschaft f. ältere deutsche Geschichtskunde 4, 397—400 (1879).

1138. Hu (.-in er, Joh., contra iaetantiam.

Anzeiger f. Kunde d. deutschen Vorzeit 1879, Sp. 88.

1139. Huemer, Job., Findling.

Anzeiger f. Kunde d. deutschen Vorzeit 1879, Sp. 88.

1140. Wattenbach, W., Lateinische Verse aus einem Münchner Codex des 15. Jahrhs.

Anzeiger f. Kunde d. deutschen Vorzeit 1879, S. 97—101.

1141. Wattenbach, W., der große Brand in Erfurt am 19. Juni 1472. Anzeiger f. Kunde d. deutschen Vorzeit 1879, Sp. 129—132. Abdruck eines

Gedichtes von Dr. Heinrich Stercker von Melierstadt aus der Weimarer Hs.
Q 103.

1142. Wattenbach, W., Lateinische Verse aus einer Münchener Hs. des 14. Jahrhs.

Anzeiger f. Kunde d. deutschen Vorzeit 1879, S. 164 f. Aus clm. 4350. Verse gegen die Bettelmönche, und ein Frühlingslied.

1143. Winkelmann, E., Verse auf König Manfred und Karl v. Anjou. Forschungen zur deutschen Geschichte 18 (18Y8), S. 477 f.

1144. Winkelmann, E., Drei Gedichte Heinrichs von Avranches an Kaiser Friedrich II.

Forschungen zur deutschen Geschichte 18, S. 482 ff.

MISCELLEN.

Zum Anzeiger für deutsches Alterthum 6, 240.

Die neueste bei den Haaren herbeigezogene Liebenswürdigkeit des Prof. Scherer gegen mich (a. a. 0., vgl. S. 242) beweist nur ,f daß der Hieb, den ich gegen einen seiner Schildknappen geführt, getroffen hat. Natürlich mußte die verwerfende Kritik über eine unter der Aegide des Herrn Professors ausgebrütete Pfuscherarbeit seinen Zorn entflammen. Also erbärmlicher Concurrenz • neid ist es, was meine Kritik des ausgezeichneten Werkes von P. Lichten stein über Eilhart veranlaßt hat! Nehmen wir an, das sei richtig, so komml es doch nicht auf die persönliche Gesinnung an, aus welcher eine Kritik hervorgegangen ist, sondern darauf, ob die in ihr erhobenen Vorwürfe sachlicl: gegründet sind oder nicht. So lange Prof. Scherer den Beweis nicht geführt hat, daß meine Ausstellungen, die in dem einen Vorwurf, dem des Mangels ar kritischer Methode gipfeln, ungegründet sind, so lange sind seine lobender Prädikate eitel Phrase, womit er seine Schildknappen für ihre Lobhudeleier bezahlen mag. Hie Rhodus, hie salta! Nur impotente Feigheit wird, statt der hingeworfenen Handschuh aufzunehmen, sich hinter Schimpfreden verstecken

K. BARTSCH.

t Altdeutsche Begegnungen*).

Zu Grimms Mythologie III, 492 ff. Vierte Auflage.

I. Unser her Jesus Christ ward geboren, unser her Jesus Christ wart verloren, unser her Jesus Christ ward funda und sin haiigen V wunda; icl segn mit den haiigen V wunda dissi wunda vnd mit dem haiigen kardtum (?) sü rissit, sü flissit, sü suin, sü fullin, sü hery, sü Schwerin, im namen vatters mimen suns, namen haiigen gaists, wan sü dissi wnd nottirfit ist in gotz namer amen. daz ist der wund segen.

II. Ich segn dich wasser mit der gerechten hand unsers her Jesum Chri stum, du misist als wol gesegnt sin alz der kelch vnd der win vnd daz hailig grab da Got selb in lag a Gotz namen, Amen.

daz ist der wassersegen**).

III. Der gut her sant Jop uf ainer misti lag, bis in die maden assind maden vnd die wirm ie das crist geboren ward von ainer rainin magt zart vf hob er sin hand, er sprach: ir maden vnd ir wirm, ir sigind gra odei schwarz oder wiss oder rott, ir misint vor mir al ligen tot: dez hilf mir mii frow sant_ Maria und der hailig crist wen sü diß pferit nottdirfit ist. Ich be

*) Folgende alem. Begegnungen füllen die drei letzten Seiten einer Papier handschrift kl. Pol. Ende 14., Anfang 15. Jh. 119 Blätter, das Leben der Heiliget nach der Legenda Aurea enthaltend, mundartlich stark gefärbt. In meinem Besitze Die Innenseite des Rückenpergamentdeckels enthält gleichzeitigen Eintrag: lieb havi vnd nit niesen das mecht den tüfel woll verdrießen; lieb havn und miden das ist aii biters liden. — Der Text sehr nachläßig geschrieben, wie unten ersichtlich.

**) Vgl. Mones Anzeiger III, 285, wo nach 'win noch „brot, daz wazzer in Jordan" mit Anhängseln folgt.

schwer dich aietter vnd dropfgicht vnd gesicht bi der hailgeu frücht, die Maria bar ze Bethlahem ainem Stal, daz da sibrist dsiz gebain az suber vnd az rain az daz häment, da Maria Götz Müter ir liebz trutz kind ingeband an disser weit, a Götz namen, amen.

daz ist der wirem segen.*) IV. Ich beschwer dich hüf, blat**) vnd gesperr***), daz dich der vil hailig autem derrf) der Got uz sim vil gütlichen mund gierig, do er an dem vil hailigen fron criiz hing vnd gang vs blat als vnmer (unheimlich, unliebsam) sy dir hüt die stat alß unserm lieben herren der richter waz do er an dem rechten Rechten saß vnd ain falsch vrtail sprach, in dem namen des vaters und des suns und des hailigen Gaist. In Götz namen, amen. Du gangist hüt vf die waid oder vf die haid oder ze holz oder ze veld, daz dir hüt du waid als lüzel müg kain schad sin als unserm lieben (hern) der richter waz do er (an) dem rechten Rechten saß vnd ein valsch vrtail sprach, an Götz namen, amen ff).

Der Eulenspiegel und Reinecke Vos auf dem römischen Index.

Professor Dr. H. Reusch hier theilt mir folgende Notiz mit: In dem von dem Herzog von Alba publicirten, zu Antwerpen 1570 gedruckten Anhange zu dem Trienter Index werden verboten: Reynaert de vos,

Wlenspieghel apud Joannem van Ghele, sine privilegio et anno. Eulenspiegel steht auch in dem Mailänder Index von 1554: Pogii Florentini, Heinrici Bebelij, & Ulenspigelii facetiae. In den römischen Indices steht Eulenspiegel nicht, Reineke Vos nicht unter diesem Namen, aber in dem Index Sixtus V. und den folgenden: Speculum vitae aulicae etc. sub titulo poetici libri. Diese fast unverständliche Angabe ist in den neueren Ausgaben richtig gestellt, indem unter Hartmannus Schopperus Novoforensis Noricus steht: Speculum vitae aulicae de admirabili fallacia et astutia vulpeculae Reinikes libri IV.

ANTON BIRLINGER.

Nachtrag zu S. 274.

Außer auf III, 199 ff. hätte ich auf XII, 55 ff. verweisen sollen, wo R. Köhler schon dieselbe jüdische Quelle nachweist. K. B.

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*) Mones Anzeiger III, 279 ff., VI, 462, 8. Fundgruben II, 237.
**) Geschwür unter der Zunge, hier wahrscheinlich das Schulterblatt mit der

***) Kurzer Athem, Engbrüstigkeit, daher oft „herzgesperr", asthmatisches Leiden.

f) Kann 'dürre machen' oder verderben (zu altem darjan) bedeuten. ft) Dazu vergleiche einen Segen für den Nöschtropfen oder die laufende Gicht in Mones Anzeiger VI, 463: daß du dich machest von diser statt hinweg vnd daß sy dir als unmehr sey als unserm Herrn Jesu Christ der man ist, der am gericht ein falsche urtheil gibt und wol die Rechte weist u. s. w. Hier ist der Verurtheiler Christi nicht mehr verständlich und dem Zeitschmerze über die schlechten Juristen Ausdruck gegeben. — In der Constanzer Hs. des Vocab. Ex quo (Mone, Anz. 6, 469) heißt es aus dem 16. Jahrh. wich schoß und floß | und blat und hertzen gesperr | das dich der heilig autem dörr | der unserm 1. herren Jesus Christ ausgieng u. s. w.

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