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Griechisch und deutsch.

Stuttgart, 1853.

Privileg i rt e B i be l an st a lt.

Für den Buchhandel in Commission bei

S. G. Liesching.

Vorbericht.

Der griechische Text der vorliegenden Handausgabe des griechisch-deutschen Neuen Testaments ist derselbe wie in der Polyglotte von Stier und Theile. Einzelne wichtigere Varianten sind im Text selbst in Klammern [ ] eingedruckt. Der deutsche Text ist der der lutherischen Bibelübersetzung, möglichst genau nach der letzten Ausgabe von Luthers Hand vom Jahr 1545. Die alte mangelhafte Orthographie der Originalausgabe ist gegen die jetzige vertauscht. Dagegen sind alle, ob auch heutzutage veralteten, Sprachformen und Ausdrücke beibehalten, welche im Geist und Entwicklungsgang der Sprache begründet, noch heutiges Tags in der Volkssprache gebräuchlich, oder gar von ganz eigenthümlicher, mit keinem andern verwandten Wort zu bezeichnender Bedeutung sind. Möge nur der christliche Leser nicht an dem auf den ersten Blick Auffallenden solcher Formen und Ausdrücke sich stossen, sondern vorerst mit einiger Selbstverläugnung in die alte LuthersSprache sich hineinlesen und hineinleben – er wird sich bei erlangter näherer Einsicht reichlich entschädigt finden. Hie und da sind, um das Auffallende wenigstens für das Auge zu mildern – für das Ohr ist es viel weniger nöthig – die jetzt gewöhnlichen Formen und Ausdrücke in kleinerer Schrift beigefügt; dasselbe ist der Fall an den wenigen Stellen, wo der gewöhnliche Text der neueren Ausgaben von dem lutherischen

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der Ausgabe von 1545 abweicht. Ganz veraltete Formen, wie „schrei, bleib“ für „schrie, blieb“ sind, obwohl sie bei Luther gleichmässig vorkommen, als zu störend weggelassen worden. – Die Abschnitt-Parallelen in den Evangelien sind nach unserer neuen Bibelausgabe aufs neue sorgfältig revidirt und jedesmal über den betreffenden Abschnitt gesetzt worden; die übrigen Parallelstellen sind theils aus der ebengenannten Ausgabe beibehalten, theils aus Stier ergänzt und ausgewählt; sie verbreiten sich mehr über das Neue als über das Alte Testament; aus letzterem sind jedoch alle die Stellen angeführt, auf welche das neutestamentliche Wort näher oder entfernter sich bezieht. Indem die Bibelanstalt diese Ausgabe eines griechischdeutschen Neuen Testaments veranstaltete, wollte sie damit hauptsächlich den Geistlichen wie jungen Studirenden eine bequeme Ausgabe zum täglichen Handgebrauch darreichen, und es ihnen dadurch erleichtern, sich zugleich mit dem heiligen Grundtext auch mit unserer noch lange nicht hoch genug geschätzten lutherischen Bibelübersetzung, an deren unverstümmelten Besitz die Kirche ein Recht hat, immer vertrauter zu machen. Möge bei diesem Doppelgebrauch, der doch nur Einer ist, durch das Zeugnis des Geistes in den Herzen aller Leser der Eindruck besiegelt werden, dass die Worte, die hier zu lesen stehen – griechisch wie deutsch – Geist und Leben sind.

Stuttgart, im September 1853.

Die privilegirle Bibelanstalt.

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