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Magdalena da sie vom Grabe kam.

Laß dein Trauern, Magdalene!
Dieß ist nicht mehr Simons Mal,
Aus dem Auge wisch die Thräne,
Grund ist heute nicht zur Qual,
Grund die Sorgen zu zerstreuen,
Tausend Gründe sich zu freuen,
Halleluja schalle laut!

Lächle wieder, Magdalene,
Glätte froh dein Angesicht,
Alle Noth verschwand, die schöne
Sonne stralt in neuem Licht:
Sieh, der Heiland ist gekommen,
Hat dem Tod die Macht benommen,
Halleluja schalle laut!

Süße Grüße, Magdalene,
Send ihm, der erstanden ist,
Ganz verwandelt sich die Scene,
Aus der Höhle trat der Christ.
Weintest, da wir `todt ihn fanden,
Lächl ihm jezt, er ist erstanden:
Halleluja schalle laut!

Blick empor nun, Magdalene,
Sieh Ihn leben, sieh Ihn blühn!
O wie hold die Stirn und jene
Fünf Todwunden, wie sie glühn,

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Fulgent sic ut margaritae,
Ornamenta novae vitae:
Halleluia resonet.

Vive, vive Magdalena!
Tua lux reversa est:
Gaudiis turgescat vena:
Mortis vis eversa est.
Maesti procul sint dolores:
Laeti redeunt amores!
Halleluia resonet.

Co

Glänzen wie die Edelsteine

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Mit des neuen Lebens Scheine :

Halleluja schalle laut.

Lebe, lebe Magdalene,

Neu erglänzt dein Morgenroth,
Freude schwelle jede Sehne,
Ueberwunden ist der Tod.

Alles Harms bist Du entbunden,
Liebe kehrt und frohe Stunden:
Halleluja schalle laut!

Hymnus de Ascensione Domini.

Iesu nostra redemptio,
Amor et desiderium,
Deus creator omnium,

Homo in fine temporum.

Quae te vicit clementia
Ut ferres nostra crimina,
Crudelem mortem patiens
Ut nos a morte tolleres.

Inferni claustra penetrans,
Tuos captivos redimens,
Victor triumpho nobili
Ad dextram patris residens.

Ipsa te cogat pietas,

Ut mala nostra, superes,
Parcendo et voti compotes
Nos tuo vultu saties.

Tu esto nostrum gaudium,
Qui es futurus praemium,
Sit nostra in te gloria
Per cuncta semper saecula.

S. Ambrosius.

Von Chrifti Himmelfahrt.

Du unsrer Seele Heil, o Christ,
Der unsre Lieb und Sehnsucht bist,
Der erst die Welt erschaffen hast,
Dann menschlich trugst dès Kreuzes Last.

Wie mächtge Liebe zwang dich doch)
Zu tragen unsrer Schwäche Joch,
Zu dulden bittre Todesnoth,

Daß uns Vernichtung nicht bedroht.

Der Hölle Riegel sprengtest du,
Gabst Deiner Schar die ewge Ruh.
Im Glanz des Sieges fuhrst Du, Sohn,
Nun auf zu Deines Vaters Thron.

So zwinge Dich die gleiche Huld,
Uns zu erlaßen alte Schuld,

Daß uns der höchste Wunsch erfüllt,
Dein Antlig mild uns werd enthüllt.

Sei unser Glück auf Erden schon,
Sei einst im Himmel unser Lohn.
In Dir ruh unsre Herrlichkeit
Von Ewigkeit zu Ewigkeit.

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