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Von Maria Magdalena.

Lobpreise, Mutter Kirche, heut
Wie milde Gnade Christus beut,
Der selbst die siebenfache Schuld
Erläßt durch siebenfache Huld.

Marie, die Schwester Lazarus,
Die viel verbrach im Weltgenuß,
Kehrt zu des ewgen Lebens Glück
Noch von der Hölle Schlund zurück.

Beim Arzte stellt sie krank sich ein
Mit dem Gefäß voll Specerein
Und auf des Arztes Machtgebot
Genest sie von der Sünde Tod.

Ihr Herz, das sich der Reu erschloß, Der Thränen Strom, die Sie vergoß, Ihr frommes Thun, an Liebe reich, Tilgt ihre Schuld, unsäglich gleich.

Mit Fleischessünden einst bedeckt,
Aus Schmach zur Ehre nun erweckt
Wird ein Gefäß der Herrlichkeit
Aus dem Gefäß der Sinnlichkeit.

Surgentem cum victoria
Iesum videt ab inferis,
Prima meretur gaudia
Quae plus ardebat caeteris.

Uni Deo sit gloria
Pro multiformi gratia,
Qui culpas et supplicia
Remittit et dat praemia.

S. Odo Cluniacensis.

Sie sah den Herrn im Siegsgewand
Zuerst, als er vom Grab erstand,
Gewürdigt seinen Glanz zü schaun,
Die Ihn geliebt vor andern Fraun.

Dem Herrn allein sei Ruhm und Preis
Für unerschöpfter Huld Beweis.
Die Schuld erläßt er gnadenreich
Und lohnt uns dort in seinem Reich.

DOGE

In festo Assumptionis B. Mariae Virginis.

Eja Phoebe, nunc serena

Luce pingue faciem:

Victrix redit ab arena

Bellidux post aciem.

Stygias Iudith

Phalanges fudit,

Maria, terror hostium,

Et serpentem

Invidentem

Pressit rectrix coelitum.

Surge victrix! 'et angusta

Terrae linque spatia:
Eleva te ad augusta
Coelorum palatia!
Tot proeliorum,

Tot meritorum

Parata sume praemia:

Tibi, mater,

Nati pater

Digna ferat gaudia.

Cinge currum triumphalem,

Coelitum militia:

Duc ad coelos hanc ovalem

Pompam cum laetitia!

Zu Mariä Himmelfahrt.

Phöbus auf, dein Antlig schmücke Heut mit voller Stralen Pracht, Sieh, im Siegeskranz zurücke Kehrt die Fürstin aus der Schlacht. Der höllischen Geister

Ward Judith Meister,

Maria aller Feinde Schreck,
Jene lange

Zischende Schlange

Zertrat die Himmelsherrin feck.

Ueberwinderin, nun hebe

Dich aus engem Erdenthal,

Zu des Himmels Pforten schwebe,
Weitgeöffnet steht der Saal.
So vieler Siege

In manchem Kriege

Ist dir erhabner Dank bereit:

Dir, des Sohnes

Mutter, lohn es

Nun des Vaters Herrlichkeit.

Schirrt euch an den Siegeswagen,
Gottesstreiter, zieht ihn all,
In den Himmel sie zu tragen
Mit Triumphgesang und Schall.

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