صور الصفحة
PDF
النشر الإلكتروني

Priesterschaft, von seinem trojanisch- nationellen, von allem poetischen und mythologischen Beiwesen haben ihn die Künstler losgelöst; er ist nichts von allem, wozu ihn die Fabel macht, es ist ein Vater mit zwei Söhnen in Gefahr, zwei gefährlichen Thieren zu unterliegen." Diese Gruppe stellt also die Menschheit im allgemeinen dar und ist ein Kunstwerk aus der rhodischen Schule, welche von 323 bis 146 vor Christus blühte. Ihre Meister sind: Agesandros, Athenodoros und Polydoros. So lebendig ist der Ausdruck des Schmerzes wiedergegeben, dass man unwillkürlich meint, den Angstschrei der armen Todes-Opfer hören zu müssen. Diese Gruppe stellt die leidende Menschheit dar, sie repräsentirt das in Marmor ausgehauene, versteinerte SündenElend der unerlösten Welt: im Banne der Schlange. Ebenso ist das schlangenumgürtete Medusen-Haupt der Gorgo nichts anderes, als das in Erz gegossene Schuldbewusstsein, das böse Gewissen des armen Heidenthums.

15. Daneben ist die Statue der „Virgo Immaculata" als Pendant aufzustellen; deren Haupt trägt eine Sternen-Krone (Apocalypsis 12, 1), und ihr Fuss zertritt die Schlange: „Ipsa conteret caput tuum!" (Genesis 3, 15.)

„Nur wer sich auf den Mittelpunkt gestellt,
Auf Golgatha, vom Licht der Welt umflossen,
Versteht die alte und die neue Welt.

Den andern bleibt ihr ew'ger Sinn verschlossen.
Nur wer die aufgegang'ne Sonne schaut,
Sieht in der alten Welt des Lichts Verhüllung,
Nur der hört ihrer Sehnsucht Schmerzenslaut,
Der da frohlockend glaubt an die Erfüllung!"

Oskar von Redwitz,Thomas Morus'.

Divus Plato.

...Du bist nicht ferne vom Reiche Gottes!"

Evgl. S. Marci XII., 34.

[ocr errors][merged small]

Die Schriften Plato's und ihr Verhältniss zu den Büchern des alten Testamentes.

„Der Charakter des Metallischen fehlt zwar keinem Silbererze, tritt aber nur im gediegenen Golde am ausgesprochensten hervor." Agricola Wedensis.

Monsignore Niccolo Marini, Mitglied der Cancellaria Apostolica in Rom, sagt in seiner Schrift: „La Biblia e L'Iliade“ pag. 17 sq. (Roma 1900, Tipografia del Cav. v. Salviucci), welche er Leo XIII. zu seinem Namenstage am 19. August vorigen Jahres (S. Joachim) überreichte: „Non posso tenermi dal citare il bellissimo ragionamente del dotto Ellenista Toscano del secolo scorso, Angelo Ricci, il quale nelle sue Dissertationi Omeriche e precisamente nella XXX. a proposito delle attinenze del graeco poeta colla S. Scrittura espone i criterî, che debbone servir di guida in simili casi. Dopo aver premesso e provato con moltissimi esempî che in genere i pagani „fabulis divinarum Litterarum vera dicta pervertere solemne habuerunt", cosi continua: „Neque enim dubium esse possit Homerum, Hesiodum aliosque illius aetatis, sive etiam aetatum antiquiorum sapientes viros, Musaeum scilicet, Orpheum, Linum et si qui fuerunt alii, ea quae divinae Litterae docent, plane non ignorasse multoque magis non ignorasse

« السابقةمتابعة »