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Die Beziehungen

des klassischen

Alterthums zu den hl. Schriften

des Alten und Neuen Testamentes.

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Vorwort.

Ignoratio scripturarum ignoratio Christi est."

S. Hieronymi praefatio in Isaiam Prophetam. „Die Schriften nicht kennen, heisst, Christus nicht kennen."

„Erat (Christus) lux vera, quae illuminat omnem hominem venientem in hunc mundum."

Evgl. S. Johannis I., 9.

„Er (Christus) war das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt."

Nach dem durch eigene Schuld herbeigeführten Verluste des Paradieses war der erste Tag für die Menschheit zu Ende ihr Glück war dahin. Es wurde trüber Abend, welcher aber durch den milden Stern der Verheissung auf den kommenden Erlöser in etwa erleuchtet war: „ipse conteret caput tuum!" Nach dem Hebräischen (LXX.) (Genesis 3, 15.) „Er wird dir (der Schlange) den Kopf zertreten !" Nun brach die Nacht an, die lange Nacht, welche 4000 Jahre dauern sollte, bis der Heiland erschien.

Um die Zeit der Gründung Rom's, 753 Jahre vor Christus, rief Isaias der Prophet aus: „Wächter, wie weit ist es in der Nacht? Wächter, wie weit in der Nacht?!" (Isaias 21, 11.) Und ferner: Thauet, Himmel! aus der Höhe, und Wolken! regnet den Gerechten, aufthue sich die Erde und lasse erblühen den Heiland!" (Isaias 45, 8.)

Während der langen Nacht, welche der Geburt Jesu Christi vorausging, liess Gott der Herr Licht in der Finsterniss aufstrahlen, indem er, als sich die Trennung der Völker auf der Ebene von Sennaar vollzogen hatte, den Heiden die Gnade der Vernunft leuchten liess, vergleichbar dem Sternen-Glanze nach Untergang der Sonne. Hierdurch wurde es nicht völlig

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