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hard 2, 9594 ) devallabant (1. divellebant) kluzun vermuten kann, vgl. Schmeller wb. 2, 365. ist hier von den schilden die rede und steckt in chludun ein verbum, so kann man höchstens an etwas ähnliches denken wie Judith 204 dypedon scildas, hlûde hluminon. aber auch staimbort ist unverständlich. mit steinen besetzte schilde sind im heldenalter unbekannt und unerweislich: die selbst unverständliche stelle Elene 151 gibt dafür keinen beleg ab, noch auch stânfät Valdere 2, 3 dafür dass das com

positum so aufgefasst werden kann. auch Wackernagels neuste auslegung (Pfeiffers 254 beiträge s. 224, wb. 1861) 'kampfschild nach mhd. steim gewiihl, gedränge (vgl.

altn. stim, stîma dän, stime, stimen schwed, stim, stimma) entbehrt jeder sicherheit. dass in vier versen hintereinander 64 – 67 von den schilden die rede war, scheint nur möglich wenn staimbortchludun, wie auch Lachmann annahm, ein compositum war und das subject zu stôpun, dem dasselbe fehlt wenn man nicht sonst ändert, s. anm. überhaupt aber hätte man statt der viermaligen erwähnung der schilde hier eher erwartet 'sie sogen die schwerter, ergriffen die barten' oder dgl. dass der kampf mit dem tode Hadebrands endete, ergibt wie Uhland (Thor s. 207. 211--213) zeigte die nordische sage, der die ältere deutsche überlieferung nicht fremd blieb, und welche stelle der fabel im deutschen epos zukam, ward in Haupts zs. 10, 179 bemerkt. Fornald. sög. 2, 485 spricht der sterbende Hildibrandr Húnakappi

Stendr mer at höfdi hlif en brotoa:
eru þar taldir tigir ens âtta
manna þeirra, er ek at mordi vard;
liggr þar enn svâsi sopr at höfdi,
eptirerfingi, er ek eiga gat,

ôviljandi aldrs syojadak. ähnliche sagen und lieder andrer völker vergleichen Grimm 1812 s. 778. und Uhland schriften 1, 164f. 7, 547f.; dazu Herrig's archiv 33, 257.ff. Germania 10, 338.

III.

Cod. lat. 14098, Emm. 98, cimel. 21 der königlichen bibliothek zu München, ehemals bl. 61 - 121 der SEmmeramer hs. B. VI, sermo SAugustini de symbolo contra ludaeos, am schluss bl. 1204 mit dedicationsversen des erzbischof's Adelram von Salzburg (erwählt 821, gestorben $36) an Ludwig den deutschen: das fragment ist auf den rändern und lecren seiten von bl. 61 a, 1196--121" des schönen büchleins von einer gleichzeitigen, ungeübten hand eingetragen und wie prosa, mit ganz reg elloser interpunction geschrieben, anfang und schluss des gedichtes fehlen, weil die hs. einmal (im XIV jh.?) mit tractaten des bruders David von Augsburg zusammen gebunden wurde und ihrer alten deckel- oder vorsetzblätter dabei verlustig gieng, die jene enthielten. IASchmeller Muspilli, bruchstück einer alliterierenden dichtung vom ende der welt. mit einem facsimile des originals in Buchners neuen beiträgen zur vaterländischen geschichte, geographie und statistik 1 (München 1832), 89–117; zweiter besonderer abdruck mit facsimile und glossar, München 1832, 39ss. WWackernag'el altdeutsches lesebuch. Basel 1839, 69–76; Basel 1859, 75--82. Haupts zeitschrift fir deutsches altertum 11 (Berlin 1859), 381–393. ich kann im folgenden die vergleichung der hs. mit dem abdruck Schmellers (S) mitteilen, die Haupt (H) im

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