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Von Christi Leiden.

Dem Heiland weiht des Liedes Klang, Und Gott, dem Herrn, den Lobgesang, Daß einst uns durch des Kreuzes Stamm Sein Blut erkauft hat wundersam.

Am Abend zu der Dämmerzeit,
Wo Christus ward dem Tod geweiht,
Kam selbst noch zu dem Mahle hin,
Der ihn verrieth mit Frevelsinn.

Jesus verkündigt bei dem Mahl,

Was kommen wird, der Jünger Zahl:

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Einer von Euch, aus euern Reih'n

Wird selber mein Verräther sein"!

Judas, der böse Handelsmann,
Tritt füssend zu dem Herrn sodann,
Und sieh', das fromme Lamm verwehrt
Den Kuß ihm nicht, den er begehrt.

Allein für schnöden Geldgewinn
Gibt Christum er den Juden hin,
Jhn, der so harmlos, schuldlos war,
Verräth, der aller Tugend baar.

Praeses Pilatus proclamat:

>> Nullam culpam invenio!<< Ablutis aqua manibus,

Christum Iudaeis tradidit.

Fallaces Iudaei impii

Latronem petunt vivere,

Christum accusant graviter : >>Crucifigatur!« reus est!

Et Barabas dimittitur,
Qui reus mortis fuerat,

Et innocens occiditur,

Per quem resurgunt mortui!

Gloria tibi, Domine,

Gloria Unigenito,

Uno cum sancto Spiritu

In sempiterna saecula!

Ennodius. 41

Hymnus vespertinus.

Nigrante tectam pallio

Iam terra noctem suscipit,

Ut viva dulci funere

Reconvalescant corpora.

Pilatus selbst es eingestand,

Daß keine Schuld er an Ihm fand, Und wusch die Hand im Wasser ab, Als er den Juden Christum gab.

Die Juden gottlos, freventlich,
Erbitten frei den Räuber sich,

Und klagen Christum an allein:

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Und Barabas entläßt man frei,
Ob er auch todesschuldig sei,
Die Unschuld ach! muß untergehn,
Durch die die Todten auferstehn!

Lob sei dem Vater auf dem Thron,
Lob sei dem eingebornen Sohn,
Und Lob dem heil'gen Geist geweiht,
Durch alle Zeit und Ewigkeit!

Ennodius.

Abendgefang.

Es sinkt in schwarzem Grabgewand
Zur Erde nieder dunkle Nacht,
Damit aus süßem Todesband
Der Körper neu gestärkt erwacht.

Mortis figura blandior
Bustum soporis admovet,
Anhela lucis aestibus

Dum mens tepescit otio.

Lux, Christe, vita, veritas, Ne fusca somni tempora, 42 Tetris parata umbraculis, Nos ad tenebras evocent.

Nox nulla nos subdat sibi
In noctis atrae tegmine,
Sed nec caloris ebrii
Mentita pingat corpora.

Verum reatum nesciis
Falsi ministrans criminis,
Tu per quietis munera
Adsiste, custos pervigil!

Ornet cubile castitas,

Quae prima virtutum micat,

Vivat fides in pectore

Quae luce vernat perpeti.

Er wiegt in milderer Gestalt.

Wie in des Grabes Schlaf uns · ein,
Von Tages Last und Mühen bald
In tiefer Ruh' uns zu befrei’n.

Der Du Licht, Leben, Wahrheit bist,
O! halt' im Schlafe für uns Wacht,
Daß schaur'ge Schatten nicht, o Christ!
Verlocken uns in's Reich der Nacht.

Daß nicht die Sünde unbewußt,
In nächtiges Gewand gehüllt,

Nicht schnöde Brunft und Sinnenlust
Uns täusch' in üpp'gem Gaukelbild.

Und nicht der von der Sünde frei
Verzehre sich in falscher Schuld,
Steh' Du in Schlummers Ruh' uns bei,
Du starker Hort, in Deiner Huld!

Keuschheit sei unfres Lagers Zier,
Vor aller Tugend theu'r und werth,
Und in der Brust lebendig hier
Der Glaube stets im Licht verklärt.

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