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es aus dem um stande schliessen dass in die hs. A, deren ganzer inhall fiir die predigt bestimmt scheint, eine solche nicht eingetragen worden, sondern statt derselben eine lateinische glaubensformel.

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452 Cod. Wissenb. 91 der herzogl. bibliothek zu Wolfenbüttel, 175 bl. 8° IX jh., (bl. 1*

von einer hand des XIV jh. Codex monasterii s. petri et pauli in Wissenburg) besteht aus 5 oder 6 ursprünglich selbständigen teilen, wovon der fünfte bl. 127-160 (oder 175) enthält: bl. 127a (urspr. unbeschrieben) abgerissene stellen aus dem NT. bl. 127b Carmen de conversione Pauli apostoli ad Damasum (überschrift von neuerer hand). bl. 1271. 1282 Incipiunt canones concordationum de omnibus epistolis apostoli Pauli: bis 1304. bl. 130* — 1481 Argumenta omnium epistolarum s. Pauli (v. n. h.). bl. 1481— 1496 vier kleinere stücke, das letzte die examination eines priesters , beg. Pro quid es presbiter benedictus ? bl. 149b— 1505 z. 1—42 des catechismus. bl. 1505 bis 1510 eine lateinische auslegung des paternoster. bl. 1516 Symbolum apostolorum. Credo in unum deum sanctam trinitatem id est in patrem omnipotentem factoren caelestium omniuin et terrestrium, visibilium et invisibilium. et in filium usw. also keineswegs das apostolische glaubensbekenntnis: bis bl. 1526. bl. 1520 – 1546 s. 13 bis 110 unseres catechismus. bl. 1552–1594 inhaltsangaben oder anfänge der homilien Gregors d. gr. bl. 1592 — 160b Incerti poetastri fragmentum de Christo et s. Petro (so von neuerer hand bezeichnet) in systemen von 8 (nur das vierte von 9) hezrametern. (61, 161 -- 175 'Incertus de computo lunari' nach neuerer bezeichnung). die übrigen teile der hs, sind verwantes inhalts. über den vierten zs. 12, 113. JGEccard incerti monachi Weissenburgensis catechesis theotisca (1713) mit einer vortrefflichen einleitung. HHoffmann althochdeulsches aus Wolfenbüttler handschriften (1527) s. ix-XXI. HFMassmann abschw. (1839) nr. 45. 55. 20. 3. 17. 66. recensiert von Holtzmann Heidelb. jahrb. 33 (1840), 713--717. CPCSchoenemann hundert merkwürdigkeiten der herzoglichen bibliothek zu Wolfenbüttel (1849), s. 25: paternoster und anfang des symb. ap. KGödeke deutsche dichtung im MA. (1554) s. 12–14 nach einer vergleichung von OSchoenemann. hier nach einer vergleichung Bethmanns die ich später aus eigener ansicht der hs. berichtigen konnte. 1. quaeme: 9 Quaeme, 48 quemendi, 71 quędhanne, 103 Uuelaquędhemes. 2. 12. endi: vgl. ann. zu LV, 14-17 und exc. zu LV. noch in einem patern. des XV jh, bei Massmann nr. 536 heisst es Dein will gescheh als in dem himel und in der erden. ebenso auch: l'od vergib uns unser schuld als und wir vergeben unseren schuldigerd. unten z. 60. 65. Isid. 66, 18 see endi mih 'ecce et me.' Wiener Notker 110, 7 niebt ein – sunter unte. endi ist hier die gewöhnliche form. nur z. 43 enti, z. 20. 25. Indi. let:teres ist dem jüngeren dialect des schreibers zuzurechnen, der in seiner vorlage an der stelle von 1 eine für den rubricator gelassene lücke fand. 4. 25. costunga) hier und im Tatian für temptatio, sonst chorunga, ags. costung, costnung. 4. 29. auh 'sondern' wie gl. ker. 109 und Tat. Graff 1, 121; 2. 7 "aber' wie auch bei Isidor, Sievers Tatian s. 4206. schon z. 10 jedoch wird es in der bedeutung aber' durch thoh, 2. 26 ebenso durch ûzzar ersetzt, und dieses ist mit alleiniger ausnahme des nack

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getragenen ûzzan z. 73 in beiden bedeutungen (und in der von 'nisi .. 53, das z. 32. 100 durch vibu nibi gegeben wird) im symb. Quicumque verwendet (aber' z. 57; 'sondern' -. 62. 63. 65. 67. 68. 75), bis z. 77 suntar dafür eintritt: 'sondern' . 77. 90. 91. 92; aber' .. 82. ûzzar gebraucht als conjunction nur noch das Sangaller paternoster 2. 4 und Tatian 4, 11 (Luc. 1, 60). dass es in den hymnen vorkomme (Graff 1, 536), die stets und zwar 12 mal sed durch ûzzan geben, ist falsch. suntar sonst zuerst bei Otfrid: vgl. Graff 6, 49. 6 - 11. die erklärungen erinnern an die von LV, nur dass teils kürzungen vorgenommen, teils verdeutlichende zusätze beigefügt 453 sind. einzelne verschiedenheiten mögen jedoch schon in den lateinischen vorlagen vorhanden gewesen sein. vgl. zb. LV, 29. 30 mit unseren z. 23. 24 und der unten zu z. 18 angefiihrten lat. stelle. 7. bl. 150“ auh 12–15. ein sehr schlecht ausgedrückter satz der doch wohl nur dasselbe besagen soll was LV, 14-17. lag dem verfasser wirklich nur diese stelle lateinisch vor, so wollte er die in derselben statt findende verwebung von text und erklärung aufheben und setzte deshalb der letzteren eine einleitung vor die ihr simbles aus %. 7.9 entnimmt. um dann nicht in dem von bitten abhängigen satze nur die bitte des patern. zu wiederholen, wird der gedanke des folgesatzes (LV, 15 daz nû ff.) schon hier hereingenommen und im ausdruck (in mannom -- in engilom) unpassend der . 8 (in uns mannom) und 10 (in uns) analog gemacht. dem dennoch beibehaltenen folg'esatze wird nun der unklar vorschwebende gedanke einer bitte um das vermögen, gottes willen zu erfüllen, beigemischt: und dadurch die verkehrtheit des gedankens voll gemacht. 12. sculun so allerdings die hs., doch ist an dem zweiten hauptstriche des n oben noch der verbindungsstrich gezogen an welchen sich der dritte anschliessen sollte. die schwächung des auslautenden m beginnt schon in den gl. ker. zb. 104 efficacibus, kahen; 198 moneo, mapon. 16. em&zigaz sintun soll nebst anderem von gleicher beweiskraft nach Germ. 1, 470.ff. hier und im Isidor einen Angelsachsen, sogar den h. Pirminius, von dem man nicht weiss dass er ein Angelsachse gewesen, verraten. den unbequemen Heland beseitigt die gelegentliche bemerkung s. 474, er sei nicht ursprünglich sächsisch gedichtet, sondern nur aus dem ags. umgeschrieben, ist etwa auch die Frekenhorster rolle die zweimal sindon zeigt aus dem ags. umgeschrieben? und die gl. Tegerns. in vitam s. Martini woraus Graff 1, 482 sintun hat? und Hartman vom glauben bei welchem z. 765 f. wahrscheinlich kinden: sinden (sint hs.) su lesen? auch die Monseer fragmente haben diese 'angelsächsische' form wohl nur auf die autorität des h. Pirminius hin für deutsch genommen. 16-19. vergleichung mit LV, 18—23 lehrt dass die zweite erklärung der vierten bitte weggelassen, dafür allo upsro licmiscûn durufti verbreitert und ein zusatz beigefügt ist, der sich auf das hiuta der bitle bezieht: vgl. die von Eccard s. 17 angeführte stelle cum dicit ‘hodie' ostendit eum quotidie sumendum. völlig abweichend von LV sind die erklärungen der nächsten bitten gefasst. doch ist wenigstens bei der fünften und siebenten wahrscheinlich dass der verfasser nicht aus einer wesentlich verschiedenen quelle geschöpft, sondern auf eigene hand geändert habe: bei z. 21—25 daraus dass der zweite begründende satz genau dasselbe sagt was der erste, bei u. 29–33 aus der unlogischen anreihung des zweiten satzes an den ersten durch eine causalpartikel und dem nachschleppenden unverbundenen endi thar ff. :. 33. 17. gameinito) das einzige ga- in diesem denkmal. 18. thiz gibet siogan darin hat man heidentum gewittert, die zu XLIII östers angeführte espos. or. den, in der vorliegenden hs bl. 1226 beginnt Audite sermonem de oratione dominica. Quam si quis digne canta DENKMÄLER. 2. aufl.

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verit usw. bl. 123a quia qui nou demittit proximo suo sine merito cantat in oratione domipeca ut demittatur ei a deo. Amalarius de caerem. bapt. bei Froben Alc. opp. 2, 523a cantare orationem dominicam et symbolum. und dass dabei nicht einmal an recitativischen vortrag gedacht wird, ergibt ein ordo baptismatis X jh. bei

Gerbert monum. 2, 7a sacerdos ... silenter cantet symbolum - et orationem do454 minicam. 20. farlâz uns darnach am rande ein sonderbares z ähnliches zeichen.

22. guodes) o aus e: vgl. zb. Olfr. 4, 20, 13 fúer; 15 ruegen; 23, 14 kuelen; 35, 32 dúeche ; 37, 2 húeten. 25. gileiti) ti aus di wie es scheint. 29. thesemo) o scheint aus u gemacht. 30, thero-megi] über diese construction s. Schmellers Hel. 2, 170; JGrimm zu Andr. 28 s. 94. 31. bl. 1500 gilouban 32. sebo: 1 übergeschrieben. 348. vgl. Ps. Bonif. sermo VI $ 1 (p. 76 Giles) Haec (capitalia peccata) sunt quae mêrgnot homines in interitum et perditionem; pred. in unserer Weissenb. hs. bl. 105) Ante omnia autem fugite criminalia peccata quae mergunt hominem in supplicium aeternum; Pirmin. libellus bei Mabillon vet. anal, p. 67« principalia vitia quae demergunt homines in interitum et perditionem.

34. quos hs., aber os ist durchstrichen. 36—42. im Galaterbrief (s. den ercurs) steht opera carnis. es haben hier ferner fornicatio und immunditia ihre stellen gewechselt ; impudicitia blieb weg wie im capitulare. an die stelle von comessationes sind adulteria. furta, für die plurale inimicitiae. invidiae. ebrietates singulare eingetreten, mehrere beibehaltene plurale aber durch sing. übersetzt; umgekehrt luxuria durch firiolustî. obstioatus und anxius fehlen gleich falls im Galaterbrief und im capitulare. man erwartet obstinatio und anxietas. der verfasser übersetzt auch veneficia und homicidia :. 38. 41 mit eittarghebon und manslagos welche nicht mit Graff 4, 122. 6, 774 für schwache feminina zu nehmen sind, als ob venefici und homicidae dastünde. 40. obdistipatus 42. truoclai: vgl. anchlao gl. Cass. E“, 18; absloa gl. ker. 120; lachoai Basl. rec. 2, 25 anm. mer huara: daneben z. 37 huar. das femininum weist Graff 4, 1011 aus gl. her. (121. 170) Par. nach, das wort steht neben ubarhuor wie mêrschaz (Ziemann aus Westenrieder) neben überschatz Schmeller 3, 420. mêrteil mhd, wb. 2, 1454 belegt Weinhold alem. s. 255. 44. heilenton: 84. 105. 109. immer vor Christ und schwach: vgl. Schmellers gloss. sax. p. 536. zu z. 83 vgl. die anm. 45. heilegemo) das drite e aus o. gihuuizzinot hs: ghiuuizzinot? 46. pontisgen) Matth. 27, 2 Pontio Pilato praesidi geben die Monseer fragm. 21, 26 M und Tat. 192, 3 durch demo pontischin herizohin (grâven Tat.) Pîlâte, ebenso Tat. 13, 1 und das ags. symbolum bei Mafsm. nr. 14. vgl. Amalar. de caerem. bapt. I. c. p. 522 id est sub praeside Pilato qui de Ponti insula fuit; Notkers catechismus :. 40. 47. Úf steig: 50 Abláz

gisaaz: ein durchstrichener punct über dem i ist gewis kein accent. das praeteritum anstatt des praesens ist vielleicht durch ein sedit im lateinischen veranlasst. doch ist auch ein übersetzungsfehler möglich: vgl. zu z. 36 -42; ferner 3. 70 compellimur, ginôtamês; 72 a nullo, fona piuuuihtu; 82 quoque, gihuuelih. 49. quecchēl vor der folgenden zeile, der letzten dieses blattes, auf dem seitenrande ein seichen das die gestalt eines nach unten offenen halbkreises hat. wahrscheinlich also war hier ein glossenzeichen, wovon gleich die rede sein wird, begonnen. quihan. uusha: 109 uuihen. sonst heilag. atum: 109 âdume. sonst geist. ladhunga) offenbar hiezu in der milte des unteren randes samanunga. davor ein öfters wiederkehrendes zeichen, das ich glossenzeichen nenne: ein nach unten offener halbkreis durch dessen halbierungspunct von links unten nach rechts oben ein feiner

strich gezogen. wird es in einem zuge gemacht, so hängt das untere ende des striches mit dem rechten ende des halbkreises zusammen. auch in der Frankfurter 455 hs. der canones stehen die deutschen glossen sämtlich am rande, mit häkchen auf den text bezogen (Mafsmanns denkm. s. 83). zu vorliegender glosse vgl. gl. Par. s. 215 Ecclesia, chirihha. evocatio, ladunga. vel collectio, edo samapunga. 49f. bl. 153a allicha 50. liib ist hier masculinum, 7. 99 neutrum. 51. darnach auf einer besonderen zeile Quicumque uult saluus esse. et reliqui 52. uuilit: 7. 80 uuili. ersteres bei Otfrid und im capitular ausschliesslich : s. Kielle

s. 12, 137; LXVI, 2. 5. 7. 20. 53. Thia) im symb. Quicumque (bis :. 101) beginnt mit jedem grossen anfangsbuchstaben eine neue zeile in der hs. âno ibu) Graff 1, 76. 1150. gramm. 3, 157 vgl. 150. 284 f. 2, 50. 988. das fem. iba wohl erst gefolgert aus dem scheinbaren dativ mit ibu. an vorliegender stelle ist ibu noch die conjunction, anders KHildebrand über die conditionalsätze (Leipzig 1871) s. 6.ff.

54. Gilauba allichu: zwischen den beiden worten übergeschrieben oder aū. ich nehme letzteres an und halte es für eine abkürzung von auur, das auch z. 90 autem wiedergibt. 56. thea / couat: neben thea am rande couuist mit dem glossenzeichen davor. aber durch einen hier öfter vorkommenden quer darüber hin gezogenen strich wird es auf die untere zeile hin verwiesen, gehört also offenbar zu couat. vgl. gl. Francof. ad can. Massmann denkm. s. 84 substantia vel essentia, eouuisti. auch Graff 1, 1059. 58. gotchupdî: ebenso z. 91, aber gotcundoissi z. 88. 59. su'o 64 neben ungimezzenêr das allein auf einer zeile steht am rande das glossenzeichen. 66. bl. 153) almahtigo heilago von hier an stets, auch z. 76 beilage. bis hierher assimilation des ableitungsvocals an den flexionsvocal: heilogo heilegemo heilegen heilegero. 66. heilago) a aus o wie es scheint. 70. ginotames) über e das glossenzeichen. 71. erdho) ebenso zweimal z. 77. aber edho in den glossemen z. 72. 81. 85. 72.f. farbiutit. edho biuuerit. daneben am rande zwei glossenzeichen. vgl. gl. ker. s. 19 vetit, uuarit. prohibit, furibiutit ... arcentibus, pipeotantem. prohibentibus, piquariantem. 73. der satz son bis giboran ist nachträglich zwischen zwei zeilen kleiner hineingeschrieben. daraus wird das hier ganz vereinzelte (vgl. zu z. 4. 29) ûzzan begreiflich. 78. heiti] ebenso :. 93. aber z. 55. 56. 69 gomoheit gomaheit. kaum darf man aus

êuuîge und -gilîche auf ursprünglich masculines heit wie LXXVI, 26, bei Is. und im alts, ags. schliessen: vgl. Dietrich hist. dec. p. 30; Sievers Tatian s. 42. 81. vor edho farstande, das allein auf einer zeile steht, das glossenzeichen. 82f. in fleiscnisse. gihuuelih truhtin unseran heilantan christes hs. infleiscnissa 'incorporationem' Isid. 125, 1; vgl. ag's. onflæscness. dass nicht in fleiscnisse (vgl. ag's. fæscoess) — Christ zu schreiben, ergibt sich aus anm. zu z. 44. 83. bl. 154Ist

84. thaz vuir (durchstrichen) gilaubames 85. vor edho und auf dem rande je éin glossenzeichen. 86. vueroldem : 98 gitâtem. vgl. Isid. 79, 21 heidem. 91.8. neben der zeile in fleisg – gode der hs. ein glossenzeichen am rande. 92. in god ? 93. Thoh 'nam': vgl. oh itaque' Is. 124, 5. 96 f. neben der zeile Thapan — tote der hs. ein glossenzeichen am rande. 98. gitatem 99. redipa. (1546) Endi gồat ubil dåtin] d scheint aus t corrigiert. 101. vor gilaubit ni durchstrichen. am schluss explicit fides catholica. 102. Guatlîchi) ebenso 104. 109. oben :. 58 diuridha. 103. Lobomes) damit beginnt eine neue zeile. ebenso mit Betomes z. 103, Thancomes z. 104, Got z. 105, Suno z. 106, Thu z. 108. 103. vor Betomes war erst das glossenzeichen an den rand gemacht, dann ist

über dieses zeichen hin pittemes geschrieben. vgl. gl. ker. (Par.) s. 212 Oro, petom. peto, pittiu. 104. vor Thancomes das glossenzeichen am rande. 106. vor der

seile Suno – uueruldi der hs., offenbar zu ther gehörig', thu mit rotem glossen486 reichen davor am rande. die lateinischen texte die ich gebe sind der textus recep

tus des symbolum apostol. (Hahn bibliothek der symbole s. 10), eine nach dem deutschen vorgenommene modification des symb. Quicunque bei Hahn s. 122 bis 125 und das gloria aus dem missale romanum.

Admonitio 'cap. eccl.' a. 789 c. 32 In concilio Cartaginense. Primo omnium ut fides sanctae trinitatis et incarnationis Christi, passionis et resurrectionis et ascensionis in celos diligenter omnibus praedicetur. c. 60 Primo omoium, ut fides catholica ab episcopis, presbyteris diligenter legatur et omoi populo praedicetur cet. c. 69 Ut episcopi – discutiant — praesbiteros, eorum fidem baptisma et missarum celebrationes, ut et fidem rectam teneant ... et dominicam orationem ipsi intellegant et omnibus praedicent intellegendam, ut quisque sciat quid petat a deo et ut “gloria patri' cum omni honore apud omnes cantelur cet. c. 81 (von Primo omnium an auch bei PWigand das femgericht Westphalens s. 219. 220 als "königliche instruction für den gesandten in Sachsen' gedruckt, was Wait: DVG. 3, 377 n, ö 'ein eigentümliches actenstück" nennt) Itein cum ompi diligentia cunctis praedicandum est pro quibus criminibus deputentur cum diabulo in aeternum supplicium. Legimus enim apostolo dicente (Gal. 5, 19—21) ‘Manifesta autem sunt opera carnis quae sunt: fornicatio, inmunditia, (impudicitia Gal. 5, 19] luxoria, idolorum servitus, veneficia, inimicitiae, contentiones, aemulationes, animositates, irae, rixae, dissensiones, haereses, sectae, invidiae, homicidia, ebrietates, comessationes et his similia: quae praedico vobis, sicut praedixi, quoniam qui talia agunt regnum dei non possidebunt.' Idco haec eadem quae magous praedicator aeclesiae dei singillatiin nominavit cum omni studio prohibete intellegentes quam sit terribile illud quod dixit 'Qui talia agunt, regnum dei non consequentur.' die vorhergehende stelle desselben capitels, in welcher die hauptpuncte des glaubens aufgezählt sind, über die gepredigt werden soll, siehe ich nicht aus. 'welche glaubensformeln eigentlich gemeint seien, wird auch daraus nicht klar, und ergibt sich erst aus der wiederholung der forderung in Frankfurt a. 794 c. 33 p. 74 Ut fides catholica sanctae trinitatis et oratio dominica atque symbolum fidei omnibus praedicetur et tradatur (die bedeutung" von trado zeigt zb. expositio vel traditio symboli ordo scrut. bei Martène 1, 88), wo die beziehung auf das sog. symb. Athanasianum das auch in unserer hs. fides catholica genannt wird (su 101) und auf das sog. symb. apostolorum klar ist. Diese beiden glaubensformeln, das paternoster und die hauptsünden nach der angabe des Galaterbriefs sollten also gegenstände der predigt werden: in der volkssprache natürlich so erwuchs die notwendigkeit, ihrer in sicherer übertragung herr su werden : dem verdanken die vier ersten teile unseres 'catechismus' ihre entstehung. über jeden zweifel erhebt diesen zusammenhang die dem capitulare und dem catechismus gemeinschaftliche auslassung von impudicitia im sündenverzeichnis. für den glauben war durch übertragung der formeln selbst alles nötige gegeben: aber das paternosler forderte erklärung des verborgenen sinnes jeder einzelnen bitte, der catechismus leistet dieses und noch mehr. wie auch die verordnung c. 69 über das gloria

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