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eingeschoben wäre wie z. 11 sigihaft und wie Isid. 154, 9 dher alaualdendeo. 11. Enti sig ihaft (von g sichere reste in der hs.) II mit recht. vor za der letzte strich des a sichtbar. 12. sezale, antlauh uns M. die rickseite dieses blattes schliefst sich an 3, 13 lat., jedoch nicht unmittelbar, und ist = act. apost. 2, 3 seditque bis 2, 10 advenae: anstatt prout – illis v. 4 steht .. enim..gentes in eorum ....... e di .. 463 potuissent magpa l... und v. 6 linguam suam 4 lat. . 1 - 20 fehlt, wurde aus Galat. 3, 26. 27, Rom. 5, 5, 1 Cor. 13, 4-6 und aus Greg. JI. moralia in lob I. x c. 6 ed. Maur. ergänzt. aus dem letzteren werke ist die ganze stelle z. 11 Patiens -z. 31 hilarescit entnommen. 4 d. -.1-21 gerôt. fol. xxina fr. xx E, wo auch ein facsimile davon, xxvii M. 3. ga :: eridont hs. von gauuerida könnte ein schwu. gauueridồn wohl gebildet sein (gramm. 2, 249), würde aber, weil gauuerida "vestitura' bedeutet, nicht anziehen' sondern 'bekleiden' heissen. da hierzu noch die incongruenz des tempus mit dem lat. kommt, so lag es nahe ein misverständnis des baierischen abschreibers anzunehmen und die isidorische form der 3 plur. praet. von gauuerjaa (ioduere Ib. s. 208, Rd. Graff 1, 928) in den text zu setzen. 6. muol. uuillun 12. : uidar. muoti 13. âbulgi] vgl. I. sal. tit. 2 8 8 zuijâri. 16. angustlihho 17. ar. heuit 18. minnu) oder minniu neo nec' 27. 29. LX, 31. 4 lat. .. 21-40 sanctus. fol. xxtub. 21. possedit 22. nihhil 23. cognoscit 28. quod hs., quo Maur. in der übersetzung wie es scheint nicht berücksichtigt. 29. nec de Maur.1 ne 33. 34. Matth. 22, 37. 35%. Matth. 22, 39. 38—10. Eph. 4, 5. 4 d. z. 21 Ni --- -. 38. fol. XXIV. fr. xxi E. xxviii M. vgl. Wackernagels lesebuch 1839. 24. gauuntot. zjooh. enigeru 244. gahrörit Wackernagel] gahôrit 32. ingot. spelle

33. fangentemo, verb. Haupt aao. s. 11. 34. in ana. uual geru: vgl. Graff 1, 816. 319. managu, verb. Wackernagel. 4 lat. z. 40 propheta bis zu ende. fol. xxivb. 4146. Malach. 1, 10. 11. 49–55. act. 13, 46–48. 50. reppulisti 51. gloricabant 4d.z. 40–56. fol. xxve. fr. xxii E, xxx M. 41. meinita, quad

42. oi ant. fahu. ih 43. ôst ohne weitere ableitung ahd. sonst nur in compositis: Graff 1, 498. ad orientem, osthalbun Mainzer gl. Diut. 2, 285. ags. east, gramm. 3, 207. ûph) darnach ist gengit oder stigit zu ergänzen. 44. das t kann natürlich nicht rest eines ist sein, sondern nur einer 3 plur. praes. zb. offerônt oder offerônte sint. 45. lérente uuârun dea heitriscûn deotûn mit galaubîn joh gotes uuortu ??

54. ær. lihbo 55. foragabauhnite Ev. auf der rückseite dieses blattes steht: (Matth. 23, 37) Hierusalem hierusalem quae occidis prophetas et lapidas eos qui ad te missi sunt. Quotiens volui congregare filios tuos quemadmodum gallina congregat pollos suos sub alas et noluisti. Ecce relinquetur vobis domus vestra deserta.' Huius quoque primus pastor aecclesiae Petrus apostolus verbi testis extitit dicens (act. 10, 34. 35) 'In veritate conperi quia non est personarum acceptor deus, sed in omni gente qui timet eum et operatur iustitiam acceptus est illi.' Nec non et centurio de gentibus fuit de quo ipse dominus ait (Matth. 8, 10) ‘Amen dico vobis, non invepi tantam fidem in Israhel.' de isto autem centurione Agustinus ubi de hoc verbo domini erponit (Aug. serm. LXII ed. Maur. Paris. 1683. 5, 359) 'Propter laudatam cepturionis fidem'inquid 'dico vobis (dicobis hs.): Multi ab oriente et occidente venient (ueuenient hs.), non omnes sed multi, tamen ipsi ab oriente et occidente renient; istis duabus partibus totus orbis intelligitur. Et hii quidem de his duabus partibus venientes, domino adtestante, recumbent cum Abraham et Isaac et lacob in regno caelorum. Adtendite ergo fratres hoc *

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464 Über die hs., deren bruchstücke hier nicht mehr gezählt sind, und die ausgaben

s. zu LIX. 1 lat. z. 1 -- 10 fehlt hs., ist aus Aug. opp. ed. Maur. Paris. 1653. 5, 416 schon von E ergänzt. 1 deutsch -. 1–11 quedantemo ist bei E fälschlich mit dem folgenden (z. 11 - 28) zu einem fragment, dem xxyn rereinigt. vervollständigt von Haupt aao. s. 238. bei M (fr. XXXIII) sind die falschen zeilennummern, 1-17 statt 14-30, stehen geblieben, über 3. 1 -- 13 dieses blattes s. 465. 3. in forahtun (der letzte strich des u erhalten) erg. M gloss. s. v. forahten. 4. Inma:::

5. christanheiti chiribhûn] vgl. 2, 11. christapheit bedeutet hier nicht 'ecclesia sondern 'christianitas', vgl. Isid. 2”, 12 ecclesia, dhera xpistin heidi chiriihha ; 216, 5 Christi fidem, xpistinheidi chilauppissa. 7. batas sichtbar, aber die spur des darauf folgenden buchstabs muss, wie aus der hs, viel deutlicher wird als aus Massmanns facsimile, einem a angehört und darnach nur noch ein buchstab gestanden haben. promptissimus kann nur durch meist oder bazzist, bezzist gagarauuitèr ausgedrückt werden und man dürfte batasat als entstellung aus batst betst anschen, wenn sonst spuren ursprünglich niederdeutscher abfassung sich zeigten. vgl. auch Haupt s. 23. 9. man) der letzte strich des m erhalten. enti- antuurtente: eine fehlerhafte wiedergabe der participialconstruction die den ganzen satz in verwirrung bringt. hliumento? aber -unt wird in dem worte erst bei Notker geschwächt. 1 lat. z. 11 — 29. rückseite des vorigen blattes. ich habe von einer bezeichnung des ergänzten hier abgesehen. 7. 25 aedificari super homines stand nicht in der hs. 1 d. 7. 11—29. fr. xxv, 18-26 E, xxxiv M. 22. xps 2 lat. z. 1-20 coepit fehlt hs., ist aus der Maur. ausg, ergänzt. 2 d. 1-20 gangan. fr. xxvi E, XXXV M. 1. baldi. hs.: die verbesserung kann nach blûgisöta und gatrûêta nicht zweifelhaft sein. 2. in den ... E, in desero M. den scheint sicher. unmittelbar darauf, wie in einem worte, scheint sich allerdings er oder eo zu zeigen, im folgenden vermag ich in der hs. nicht unarsterbantiun, wie beide ausgaben haben und wie jedesfalls zu schreiben ist, sondern nur un | arsterban tiuri su erkennen. 3. er so hs., mir unverständlich. vielleicht eo so: gramm. 3, 283; Graff" 6, 15; Virgilgl. IV, 823

8. dôdh Haupt] doh 14. 19. keine liicke in der hs. 19. anthabennes E, anthaltentes M. ich bringe nur anthabemes heraus. az antuurtin des M richtig, az aptuurtido E. 20. gungida eine nachbildung von cunctatio' meint Graff 4, 218. ohne zweifel steht das wort in ablautverhältnis zu gingo ('intentio. voluptas' gl. Aug. Germ. 8, 13. vgl. Graff 4, 218) und gangan. GDS 688 2 lat. z. 20 Potuit — 42. rückseite von 2, 1—20 deutsch. 37. traditas 38. capiete 41. hereditatis suae

2 d. z. 20 Ni — 42. fr. xxvu E, xxxvi M, wo auch ein facsimile. 24. uuidar. fenc 25. iu. uuih 34. for. screnchit gameiti nan dunc. fest nissa. vgl. Haupt s. 21f. nach Graff 2, 1093 (vgl, 701) könnte man auch, doch mit geringerer wahrscheinlichkeit, gameiti (nand) unfestnissâ vorschlagen. 36. furirinnit 42. diu

auvar

10

Dem ersten fragmente der predigt des heiligen Augustinus geht in der hs. fol- 465 gendes vorher.

um ... hind. odo haltames. D.......
truhtin . got :: nem . saligom . enti . du . selbo uuillasames
gafolges; Huuaz . nu filu . sprehhannes daz illenti uuidar
unmeinia magad. so manac sames. garunes, angelus
botascaf huuarf. enti in ira uuamba ihs xpus. quam
almahtic got. Enti deor nun sun. unseran truhtinan

selbun. xpan:: anlotan. in got lih hin. fater simples. uuesat
· bittente .1... &e. daz diu siin . taufi . armhercin . enti

goada uuidar unsih . siin simples . daz . ir uuonenti . sa
mant, mit gote , fater , uns forgebe . so er allem , gaheaz
dem inan ...ent . enti minneont. eo uuesantan
lip . in sinemo rihhe . mit imo . samant, in uueralteo.

wueralt. Amen; 1. chind? 2. dinem? uuillasames) von m nur die zwei ersten striche sichtbar. Graff 1, 825 hat nur aus gl. ad Greg. hom. 3 vuillisami, fastidio. aber dass es auch 'willig' bedeuten kann und hier, wenn die ergänzung richtig ist, bedeuten muss, scheint klar. 3.. gafolgi stn. 'gehorsam, folgsamkeit kennt weder Graff noch das mhd. wb. uuidar) von dem zweiten u nur der erste strich erhalten. 4. Isid. 20a, 22 dhiu unmeina magad. manacsames) Isid. 201, 10; Graff 2, 765

garunes) von dem s geringe, aber sichere spur. 5. xpůs) von p etwas weniges. sichtbar. 6. truhtinan) von dem ersten n nur der erste strich erhalten. 7. :: anlotan] vor dem ersten a spur eines buchstaben (mnp h oder b) der mit zu diesem wort gehört hatte. 7. fater) von dem't ist nur wenig übrig. 8. unsih] von u der erste strich verloren. 9. sii? 10. allem) der erste strich des m fehlt ebenfalls. 12. sinemo) von m nur die zwei ersten striche sichtbar. rihhe) vom ersten h der zweite strich erhalten. 13. com r geringe spur. nicht alle vorgenommenen ergänzungen halte ich für sicher, namentlich nicht die von z. 3: aber ich weiss keine besseren. in z. 7 muss, so viel ich sehe, ein sonst unbekanntes compositum stecken: entweder mit dem in sumarlota erhaltenen lot, oder mit dem im gotischen in den compositis juggalaubs samalaups hvēlaubs svalaups, im mhd. als simp ex in Leysers predigten (mhd. wb. 1, 1043) erscheinenden lôt. letzteres dünkt mich wahrscheinlicher und ebaolôtan 'coaequalem' empfiehlt sich auch dem sinne nach. für z. 8 weiss ich keinen rat: ein passendes ptc. pass. plur. der dritten schwachen conjugation finde ich nicht. 3. 11 stand natürlich eine dem minneont parallele 3 plur. praes. êrênt hat zu wenig, forabtent zu viel buchstaben: vielleicht uuirdent ('adorant: LIX, 3, 5). wenn die ergänzung von uuidar in z. 3 und 9 richtig ist, so wich das vorliegende stück vom Isidor und den Monseer fragmenten, die uuidar blog's mit dem dativ gebrauchen, in diesem puncte ab. auch die verhältnismässig zahlreichen singulären worte fallen auf. über den inhalt des ganzen denkmals eine ver. mutung auszusprechen, wäre äufserst verwegen. uuesat in z. 7, wenn es richtig ist, deutet auf eine predigt: du in z. 2 wohl auf ein eingelegtes gebet. mehrere alte predigtsamlungen die ich zu rate zog, boten keinen dem unsrigen gleichen schluss., doch braucht man darum die hoffnung nicht aufzugeben, dass bei tieferem eindrin- 466 gen in die geistliche litteratur dieser und der vorangegangenen zeiten sich das lateinische original noch vor finde.

Sämtliche Monseer fragmente sind bekanntlich baierische umschriften fränkischer originale. ihr ursprünglicher dialect muss mit dem der Pariser, wahrscheinlich aus der von Theodulf in seinem capitulare c. 19 (opp. ed. Sirmond p. 9) erwähnten schule im kloster des h. Anianus zu Orleans stammenden, hs. des Isidor (vgl. über deutsche sprache in Frankreich Roth beneficialwesen s. 99, dazu gramm. 1', LXXII) wenigstens sehr nahe verwant gewesen sein (gegen die völlige identität spricht, dass die Monscer fragmente kein einziges chi-, aber doch neben dem baier. ka-, gaauch ghi- zeigen, das nur einmal im Isidor, und gi-, ki-, ghe-, das niemals darin vorkommt), und sie alle müssen klärlich, wenn nicht das werk eines verfassers, so doch aus derselben schule hervorgegangen sein: für keine der beiden annahmen sehe ich entscheidende gründe, da die grössere herschaft über die sprache im Isidor und im tractat de voc. g'ent. gegeniiber der unfreieren art des Matthäus und der augustinischen predigt auf grösserer übung und gesteigerter kunst eines und desselben mannes beruhen könnte (wie zb. könig Alfred den Orosius viel freier übersetzt hat, als den Beda) und da auf verschiedene übersetzung der nämlichen lateinischen phrase (zb. Ecce puer meus ... dilectus meus: fragm. theot. 3, 6 see miin sunu ... mioan leoban; Isid. 9', 17. 18 see miin chneht ... chimiqui mir) nicht allzu viel zu bauen ist. jedes falls muss sich eine erschöpfende untersuchung auf sie alle erstrecken, kann also nicht wohl an die hier aufgenommenen fragmente angeknüpft werden: $0 mögen einige wenige bemerkungen genügen. mit beziehung auf vd Hagens behauptung, die ältere gestalt der Nibelungenot trete beträchtlich in das Xll jh. zurück, sagt Lachmann zu den Nib. 353, 2 "auf der grenze zweier perioden ist ein irrtum von wenigen jahren bedeutend. ein darin ähnlicher irrtum ist es, wenn die übersetzung des Isidor und Matthäus in den anfang des VIII jh. gesetzt wird; wobei man das altertümliche der formen höher als bei der zeitbestimmung der hrabanischen glossen anschlägt und auf die gewantheit und bildung des übersetzers eben so wenig rücksicht nimmt, als auf das feine pergament und die schriftzüge wenigstens der Wiener bruchstücke die ich, wie sie diesen nachgebildet sind, nur dem IX jh. gemäss finde.' zu diesem urteil über das alter der Wiener hs. stimmen die angaben von Holtsmann Isid. s. 3 über die Pariser hs. und was er selbst Germania 1, 467 ganz richtig sagt, sie könne 'wohl aus dem ende des VIII, vielleicht sogar noch aus dem anfang des IX jh.' sein. noch entscheidender aber ist die andere bemerkung Lachmanns: die unsicherheit im verständnis des lateinischen ist so gering, dass wir den oder die übersetzer höchstens bis gegen das jahr 782, in welchem Alcuin nach Frankreich kam, hinaufrücken diirfen. auch der lateinische text wie er vorliegt setzt die regelung der orthographie durch Alcuin voraus. ebenso werden für den Matthäus die ungefähr gleichzeitigen bibelhss, nicht ohne nutzen in betracht gezogen werden. das deutsch der Monseer bruchstücke steht auf derselben stufe wie das der exhortalio und der Freisinger auslegung des paternoster', wird also etwa in das erste jahrzchend des IX jh. zu setzen sein, d. h. in die zeil in welcher erzbischof und erzcapellan Hildebold als abt von Monsee nachweisbar ist (803-814; von da ab setzte er Lantbert sum abt; er starb 819, wie zb. das auctarium Garstense MG. SS. 9, 564 meldet: Eckhart Fr. or. 2, 155; Rett.berg 2, 254, 255). Waits über die altdeutsche hufe (abh. der Göttinger gesellschaft

der wissenschaften bd. 6) s. 183 f. hat bemerkt dass die Monscer traditionen in den - technischen ausdrücken vielfach mit den niederrheinischen denkmälern übereinstim467 mung zeigen. kaum wird man sweifeln dürfen, dass auf Hildebolds anordnung

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