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1. disse man N. D. Ioseph W. beschuldigt W, schult gebet 0. ben ich ( und so immer in der ersten person. 2. Und abdu unrecht gwerest daz dich got schende der bymi und erde geschaffin hot und dorczu laup und graz W. wassir und luft o. luft var lol D. 3. geschuf unde on gebildet had noch sime gotlichen antlaccze 0. 4. fehlt. D. 5. Gomorram unde dy andern stete 0. 6 bis 8 fehlt W. 6. vorslinden musse 0. 19. a) czen geboth 0. mit geynem vinger W. sinen] gotlichen 0. in einr steinen tauel W, an tven stenenen thallen D. 11. koninge Pharaone D. Sluch DW. inne fehit LW.

12. in Egypten lande) in die wüstenynge D. himelischen brode DOW. drisigk 0. 13. fehlt W. bescreven D. an dem funften buche 0. 14. got] der dot L. unde der tufel velle und enweg fure 0. und nu unde 0. ou fehlt D.

Der zusammenhang mit a liegt ganz deutlich vor, und zwar ist es wieder die hs. B, woran sich die erweiterung knipfl. der satz in welchem die gesetzestafeln vorkommen (Erfurter eid z. 6. 7, hier der zehnte sat:) ist wesentlich verändert, auf die reime in 11 und 14 hat schon Leyser aufmerksam gemacht. setzen wir auch hier wie bei 8 eine erweiterte freiere formel voraus, welche der interpolator benutzte (vgl. 2 luft mit $ 2), so findet sich, dass dieselbeviele erweiterungen mit der dem judeneide des Schwabenspiegels zu grunde liegenden fassung teilte. zu dem ursprüng. lichen bestande wie er in a rorliegt, waren hinzugekommen: Sodom und Gomorra & 5 unten 6 6 wie B 3 (das himmlische feuer das noch 8 5 voraussetzt, ist ein höllisches geworden), fleisch nicht mit erde gemischt 8 & 9, Moses und der feurige busch & 9 6 15, der schlag (auf Pharaon ε 11), Israel in Aegypten 12 5 13, die seele vor gericht am jüngsten tag 5 16, vgl. 8 7 14. die hauptsulat von & sind Adam Eva und Noe und die gereimten stellen. das original des judeneides im Schwabenspiegel 5 (Lafsberg 263, Wackernagel 215) lässt sich nun aber noch genauer reconstruieren. es war im allgemeinen angelegt wie y und die beiden alten lateinischen formeln, d. h. die historische ordnung verlassen, Sinai gleich hinter der schöpfung, am schlusse aber noch einmal Moses. genauer: in der schöpfung ? hinzugekommen berg und tal, vgl. $ 2; dann 3 Sinai und 4 fünf bücher Mosis; 6 Sodoma und Gomorra vor Datan eingeschoben wie in £; 9 (fleisch) erde und gries (hier eingeschoben, in ε erst nach Naaman), 10 Abrahams schof's wie s 7,11 Adonai wie y 3 vgl. S 10; dann erst 12 Naaman; hierauf Israel in Aegypten 13 und Moses 15, im ganzen die ordnung von E, abgesehen von der umstellung und von dem was in 3. 4 vorausgenommen ; endlich 16 seele vor gericht und 17 gott Abrahams Isaaks und Jakobs wie y 7. ich lasse nun den text des Schwabenspiegels zur vergleichung folgen, im wesentlichen nach Lafsberg, die eigenen zusälse von 5 durch klammern, den alten bestand von a durch gesperrten druck hervorgehoben.

'Umbe sô getân guot (vgl. umbe sô getâne schult d) alse dich dirre man zihet (vgl. § 1), (daz du des niht enweist noch enhâst noch in dîne gewalt nie gewunne noch dehein din êhalte under erden vergraben hât noch in mûren verborgen hat noch mít slêzen beslozzen hât.) ?Sô dir helfe der got der himel unde erde geschuof, tal und berg, walt loub unde gras. Sunde sô dir helfe diu ê die got selbe dâ schreib in monte Synay. Unde sô diu fiunf buoch herb

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Cod. palat. 485 (S. Nazarii Lauriss.) der vaticanischen bibliothek zu Rom. 113 pergamentblätter in fol. min. IX jh. beschrieben von Bethmann im archiv der gesellschaft für ältere deutsche geschichtskunde 12, 335f. worauf dr ESteinmeyer aufmerksam machte. genauere beschreibung und sorgfältige abschrift der deutschen beichte verdanken wir der güte des hrn. dr Hugo Hinck in Rom. auf dem oberen rande von bl. steht von junger hand Agenda sacramentorum et expositio misse duplex. in dieser expositio die bis an den schluss von bl. 3b reicht, steht bl. 2* eine lateinische beichte: INCIPIT CONFESSIO CUIUSLIBET SAPIENTIS. Quando uolueris confessionem facere peccatorum tuorum uiriliter age usw. dann die eigentliche beichte 'Domino deo omnipotenti confessus sum peccata mea et omnibus sanctis suis. et tibi dei misso quae feci ex quo sapere incipi. in cogitatione. et in uerbo. et in opere. aut in iuramentis. et periuriis. aut maledictis. et detractionibus usw. bis bl. 2b dominus dare indulgentiam peccatorum meorum'. Et sacerdos benedicat et oret et dicat illi 'Omnipotens deus qui dicit: qui me confessus fuerit coram hominibus et cet. Ille te benedicat et custodiat et det tibi remissionem omnium peccatorum tuorum amen'. (auf diese stelle durch ein kreuz bezogen, am rande von jüngerer, hand: confessio omnium peccatorum) lh gihu usw. die deutsche beichte, alles bisherige von einer hand; erst mit bl. 4a beginnt eine neue und schreibt Cursus lunae per duodecim signa, 5. — 156 Ciclus lunaris undeviginti annorum per kl, 16. bis 176 Beatissimus hieronimus hebreorum nominum interpretationem primus in latinam linguam convertit, 176 – 276 Primum in ordine misse antiphona, 276 ff. wieder eine expositio missae und so liturgisches kirchenrechtliches dogmatisches bis zum schluss. 1. gote: die ergänzungen hier und sonst in keiner weise durch lücken der hs. veranlasst. sanctio: vgl. das indeclinable sente (zu XVI, 3), gleichsam stamm sanctja- santja-. su grunde liegt der lat. genitiv, in welchem die heiligennamen so häufig gebraucht werden, dass oberdeutsche mundarten der

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