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Evangelische Bruderliebe.

Vorträge

über die
Aufgaben und Arbeiten des evangelischen Vereins

der Gustav - Adolf-Stiftung

herausgegeben von

Adelbert Natorp,

Consistorialrat und Pfarrer zu Düsseldorf,
3. 3. Präses des rheinischen þauptvereins der Gustav-Adolf-Stiftung.

IV. Band, 1. Heft.
Der Gustav - Adolf-Berein in Westfalen und Rheinland.

Von dem Herausgeber.

Zweiter Teil:
Zur kirchlichen Geschichte Rheinlands und Westfalens.

EKK

Barmen.
Verlag von Hugo Nlein.

Alle Rechte vorbehalten.

I G942

92b

4.5

Zur firchlichen Geschichte Rheinlands

und Westfalens.

Der Gustav-Adolf-Verein hat in Rheinland und Westfalen einen Boden beschritten, der in Kirchengeschichtlicher Hinsicht ebenso merkwürdig ist wie in geographischer und politischer. Seine Aufgabe: die evangelische Diaspora in diesen Landen zu stärken und das Licht evangelischer Wahrheit inmitten der katholischen Bevölkerung auf den Leuchter zu stellen, erscheint um so bedeutsamer, wenn wir fein Arbeitsfeld auch mit Rücksicht auf die kirchliche Vergangenheit und Gegenwart in's Auge fassen, und es sei daher gestattet, dieselben wenigstens in allgemeinen Umriffen uns vor Augen zu führen.

Die Urzeit des Christentums. Auf dem linken Rheinufer, welches schon unter Julius Cäfar, also noch vor Christi Geburt, den Römern unterworfen war, während Hermann, der Cheruškerfürst, auf westfälischem Boden den deutschen Stämmen auf dem rechten Rheinufer die Freiheit erkämpfte, drang mit den römischen Legionen schon in der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts nach Christo die chriftliche Religion ein. Zwar wurde dieselbe auch von den Römern noch vielfach gewaltsam unterdrückt und verbreitete sich

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