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Schweizerisches PrckjKnteMtt.

Herausgeber:

Pfr. «. «ltherr in Bafel, Pfr. H. Andres in Bern, Pfr. H. Baur in Basel,
Pst. Dr. W. Bio« in Zürich, Pfr. I. G. Birnftiel in Basel,
Pfr. Iohs. Diem in Zürich.

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InHalls -Verzeichnis.

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Neujahr«gruß an die Leser, v. I. G, Birnstiel
Erinnerungen aus alter Zeit, v. A. Altherr
3, I«. 21, 27

Ein Bauernstubenidyll in London, von I.

G. Birnstiel 7

„Ja«, von H. Baur 9

Sonntagsgedanken, von I, Bohl , . , . 16

Der Kampf gegen das Böse und der Sieg

über dasselbe, von Dr. W, Bion, . 17

„Bördel! träge — Niemerem nül säge!",

von I G. Birnstiel 27

Die Predigt des Evangeliums für die Armen,

(Dr. W, Cbanning), v Dr. W. Bion 33, 43

«3 36. 124. I43,

Lebenspoesic, von M. Luschka , .... 41

Der Einfluß der Erziehung und Umgebung

auf die innere Entwicklung, v. A, Knell-

wols 44

Essen zu Gottes Ehren, von I. S. Birnstiel

Eine Bitte an die Eltern unserer Konfir-

manden, von H. Schachenmann . , 53

Wahre Kunst, von Z G. Birnstiel . . .

Paul Gerhard, von I. G. Birnstiel . . .

Erasmus von Rotterdam, von A, Altherr ,

Geduldig warten, von Dr. W. Bion. . .

Und beteten ihn an, von H. Baur . . .

Leid und Leidenschaft, von A. Kncllwols 84

Da« Kreuz Christi, von I, Diem . . .
Ist Christu« nicht auferwcckt, so ist euer
Glaube eitel, von I. Diem ....

Ich kenne diesen Menschen nicht, von I

G Birnstiel 100

Osterlufl von London her, v. I. G. Birnstiel 101

Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, v. Dr. W. Bion 106

Durch Wahrheit frei, von A. Knellwols. . 107

Antrittspredigl, von H. Schachenmann . .113

Ein Gottesdienst in München, v. H. Andres 121

Da« Versprechen einer Gemeinde und eines

Pfarrers 12»

Aus München, von H. Andres . . . ,131

Berliner Tage, von H. Baur . . l34, 141

Der Himmel lebt von der Erde und die

Erde vom Himmel, v. I, G, Birnstiel . 137

Nie müde werden im Gutes tun u. Hoffen,

von Dr. W. Bion 145

Ich glaube an den heil. Geist, v, I, Diem. 153

Die bösen Heiligen und der beilige Geist,

von A, Altherr . . 155

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Kurz oder lang predigen?, v. I. G, Birnstiel
Wir Pfarrer — von Herm. Kutter, von

A, Altherr 164. 17«

Sonnenblicke (Naumann) 169

Sehet die Lilien, von I, G. Birnstiel . .177

Einiger Widersvruch gegen Kutter, von A.

Altherr 191

Alles?, von H, Schachenmann .... 193

Eisenbabttfahrt und Menschenleben, von A,

Altherr 201

Berggottesdienst, von H. Banr ... 209

Die Schullüge (nach Förster), v, I, B, Birnstiel 212

Der Mensch ist geschaffen nach dem Bilde

Gottes, von Dr, W. Bion 217

Die geistige Einheit im Vielerlei des Lebens,

von A, Knellwols 22«

Festpredigt am eidg, Schützensest in Zürich,

von I, Diem 225

Frömmigkeit, von Dr, W. Bion .... 233

In den Ferien, «ou H. Schachenmann . . 237

Bei einem Wirte wundermild, von I. G.

Birnstiel 241

Aus den Walliser Bergen, von H. Andres 249

257. 267

Im Menschen da« richtige Aederchen treffen,

von I. G. Birnstiel 253

Von Einem, der immer die Heimat gesucht

hat. von I. G Birnstiel 265

Stillstand ist Rückstand, v, A. Knellwols 273. 294

Wir müssen ineinanderrechnen, Predigt von

A. Altherr, geh, am schweiz. Predigerfest 281

Beltag, von I, Diem 29«

Stärke in der Schwachheit, v. Dr. W. Bion. 297

Wir sahen seine Herrlichkeit, v. A, Altherr. 3o«

Wie Jesus unsern Konfirmanden nahe-

gebracht werden soll (Greyerz) . . . 305

In der Angst der Welt Trost bei Christo,

von Dr W. Bion 313

Ohne Zumutung kein Mut, v, I. G. Birnstiel 323

Die Stillen im Lande, von I, G, Birnstiel 329

Gott wird abwischen alle Tränen, v, H, Baur 337

Zum Reformalionsgedächtnis, von I, Diem 346

Herbstgcdanken, von Dr, W, Bion . 353. 361

Ein wirklich lebendiger Gott, v, A, Altherr 369

Zwei Weltcroberer (Missionsfest), v, H. Baur 378

Als ich noch ans Christkind glaubte, von

I G Birnstiel 335

Der Adventsmann, von A. Allherr . 39S

Weihnachten, von I. Diem 401

«ein Gla« dazwischen, von H, Baur . . 403
Die Weihnachtserzählungen, von A Althen 405

Humor unter dem Weihnachtsbaum, von

J.G Birnstiel 40«

Jahreswechsel, von I, Diem 409

Als ich zum erftenmal silvesterlen durfte,
von I G Birnstiel 411

Au« Sturm und Stille, von H, Baui

Frenssen Peter Moor 5

Ullramonlanismus 22

Christlich-Sozial 35

Religion und Sozialismus . ... 54

Askese? 7«

Knlter. Wir Psarrer 13»

Psingstspott 162

Trennung in Frankreich 183

Monismus I»9

Kandidalenpläne 218

Trennung in Gens 228

Resvrmkalholiken 243

John Durie'« Friedensstiften. ... 269
Schweiz «irchengesongbund . , . , 348
Schweiz. Kranken- u. Unsallverficherung 372

Religion u, Sozialdemokratie, v, H, Andres 12

Oberflächlichkeit, von H, Andres .14

Unsere Krankenschwestern, von A, Altherr , 14

Dic Ferienverforgung, von A Altherr . . ItZ

Evangelische in Oesterreich, von Pfarrer

Gantenbein 31

Gegen die konsessionelle Falschmünzerei, , 38

Trennung von Kirche u, Staat, v, H, Andres 59

Warum gibt es so viele Witwen, v, A, Altherr 78

Nicht nachzuahmen, von A A 103

Sine Tat, von A. A 104

Tatiana Leontieff, von A, Altherr . . .109

Die sitzende Kommunion in der Bürger-

gemeinde, von A, A III

Installation von H Schachenmann . , ,111

Unitarierkongreß, von A 112 192

Die religiös soziale Zusammenkunst . . , 120

Zur Aufklärung (Pfarrwahl in Pratteln) . 126

Boykott — Bach ab, von H. Andres . .144

Synodalwahlen in Bafel .... 144. 152

Fünfzig Jahre Basler Geschichte, v. A. Altherr 143

Die religiös-soziale Zusammenkunst in

Zürich, von I, Diem 150

Was sagt der Pfingstgeist dazu?, von I,

G, Birnstiel 158

Deutscher Prolestantenverein 160

Kein starker Glaube, von A. Altherr . . 16«

Gedankenstriche und Fragezeichen, von I. G,

Birnstiel 167

Kandidatenmangel und kein Ende, von H.

Schachenmann 172

Die ungleichen Brüder, von H. Andres . 37S
In fremder Erde, von H, Andres . , . 379
Eine'Frage, die wieder brennend werden
kann, vvn I. G. Bimstiel 3SI

Seil«

Prrt, Mission in römischer Beleuchtung . sss
Liberale nnd Moderne, von H. Baur . . 337
Bilder au« der Diaspora, von M, Luschka. 395
Am Krankenbett, von H Andres . , , 413

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Dreißigster Jahrgang. U 1. Samstag, 5. Januar 1907,

zchmiMisches WchntenblM.

Herausgeber!

Pfr. A. Altherr in Bafel, Pfr. H. Andres in Bern, Pfr. H. Baur in Bafel.
Pfr. Dr. W. Bion in Zürich, Pfr. I. G. Birnftiel in Bafel.
Pfr. Ioh. Diem in Unterstraß-Zürich.

Jerusalem, Rom, Wittenberg oder Basel, an deine oder eine andere Person, In Christo
allein ist die Fülle der Gnade und Wahrheit. Hecolamp«» »» ^nthn.

Erfcheint auf jeden Samstag. Man abonniert auf jedem Postamt der Schweiz und des Auslandes,
Preis halbjährlich franko zugesandt L Kr« für die Schweiz, nebst Postzuschlag für das Ausland.
Arme können das Blatt auf der Erpedition, Steinenvorftadt 16, abholen.

Inhalt: I. G, Birnstiel: Des Protestantenblattes Neujahrsgruß an seine Leser.— An unsere Leser. — Ein Bauernstubenidyll mitten in London, — Ä. Altherr: Erinnerungen eines alten Reformers, — H. Baur: Aus Sturin und StiUe,

Des Proteftantenblattes Menjahrsgruß an seine Keser.

Unser Protestantenblatt tritt mit der Jahreswende in sein dreißigstes Altersjahr. „Schier dreißig Jahre bist du alt, haft manchen Sturm erlebt!" Das wissen am besten die au» der alten Garde der Basler Reform, die vor drei Jahrzehnten sich ihm angefreundet haben und seither ihm treu geblieben sind, was es auch immer Kurzweiliges oder Langweiliges, Heiteres oder Ernstes, Streitbares oder Friedliches zu sagen hatte. Wenn das Protestantenblatt ein Mann wäre, und es hat ja entschieden immer etwas Männliches und Entschiedenes gehabt, so würden wir jetzt sagen, es tritt in das schönste Alter, da der Mensch seine volle Kraft auswirkt und derselben sich freut. Nun ist es aber ein Blatt und weil im Blätterwald die Kurzlebigkeit Trumpf ist, so müssen wir ein bischen Ehrfurcht vor seinen dreißig Jahren haben. Die Ehrfurcht gilt aber nicht nur seinem Alter, sondern vor allem neben seinem noch rüstigen, geistesfrischen Gründer, den andern treuen Arbeitern, die mit Freuden dafür sannen und schrieben, bis sie müde die Feder hinlegten: Em. Linder, Fr. Meili, Fr. Hemann, August Steiger und Oskar Brändli.

Nun sagt ja freilich das Sprichwort: „Alter schützt vor Thorheit nicht", und wir wollen in aller Aufrichtigkeit bekennen, daß auch unser Blatt nicht immer und nicht in allem, was es brachte, den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Jst es aber auch nicht immer die verkörperte Weisheit gewesen, so war doch seine Sache gut und wir dürfen ihm das Zeugnis geben, daß es etwas Jugendliches und Frisches in seinem Wesen behalten hat. Das beweist schon der Umstaud, daß ihm ängstliche Seelen, wenn es dann und wann ein wenig keck ins Zeug geht und wenn es in kirchlichen und sozialen Dingen auch einmal von der Leber weg redet, etwa einen Stupf geben, als wollten sie zu ihm sagen: „Paß auf. du bist doch nicht mehr so jung!" Das tut aber dem Blättchen jedes Mal bis in die Seele hinein wohl, es hat dann etwas vom Gefühl eines älteren Mädchens, das unendlich glücklich ist, wenn sein Alter tief unter der Linie angeschlagen wird und es nimmt sich dann erst recht vor, überhaupt auch bei zunehmendem Alter innerlich recht jung und modern zu

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