Tbinger Zeitschrift fr Theologie, herausg. von J. C.F. Steudel

Johann Christian F. Steudel
1835

 - 

.

-

166 - Wer Vater oder Mutter mehr liebet denn mich, der ist mein nicht werth; und wer Sohn und Tochter mehr liebet denn mich , der ist mein nicht werth ; 38.
166 - Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder das Weib in deinen Armen oder dein Freund, der dir ist wie dein Herz, berreden wrde heimlich und sagen: laß uns gehen und andern Göttern dienen, die du nicht kennest, noch deine Väter, 8.
70 - Grndet sich die Religion im Menschen nur auf ein Gefhl, so hat solches richtig keine weitere Bestimmung, als das Gefhl seiner Abhängigkeit zu sein, und so wäre der Hund der beste Christ, denn er trägt dieses am stärksten in sich und lebt vornehmlich in diesem Gefhle. Auch Erlösungsgefhle hat der Hund, wenn seinem Hunger durch einen Knochen Befriedigung wird.
47 - Meine Kindlein, lasset uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der That und mit der Wahrheit.
50 - Tun gegenber. Aber wenn auch das Wissen als Erkannthaben ein Insichbleiben des Subjektes ist, so wird es doch als Erkennen nur durch ein Aussichheraustreten desselben wirklich, und ist insofern ein Tun.
83 - Denn ^Gott ist es, der in euch wirket beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
34 - Buche; diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubet, daß Jesus ist der Christ, der Sohn Gottes, und damit ihr glaubend das Leben habet in seinem Namen.
40 - Satzes, keinesweges eine Einwendung dagegen; denn wäre es anders, so könnten sich ja die frommen Momente mit den brigen nicht zu einem Leben verbinden, sondern die Frömmigkeit wäre etwas fr sich ohne allen Einfluß auf die brigen geistigen Lebensverrichtungen.