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LITTERARISCHEN VEREINS IN STUTTGART

(TÜBINGEN),

(33stes Jahrgangs, 1880, 4te publication),

enthaltend

HUGO YON MONTFORT.

Beigefügt ist der recbenscMtsbericM des tassiers 1er iabrgang Ш1.

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Der sitz der Verwaltung des litterariscben Vereins ist seit 1849 in TiiMngei

Tübingen 25 Juli 1879. Д. V. Keller.

Unter der presse ist:

Briefe der herzoginElisabeth Charlotte von Orléans, fite sammluug,

herausgegeben von W. L. Holland. Sleidanus reden, herausgegeben von E. Böhmer.

Zum drucke ist angenommen:

Friedrich von Schwaben, gedicht des 14ten jh.
Meistergesangbuch von Uödeke.
Malagis, herausgegeben von K. Bartsch.
Ogier, herausgegeben von K. Bartsch.
Die Haimonskillder, herausgegeben von K. Bartsch.
'Li -.'romans d'Escanor, herausgegeben von Tl. Michelant.
Hans-Sachs, fortsetzung, herausgegeben von A. v. Keller und

E. Götze.
Andreas Gryphius trauerspiele und gedichte.

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Die mitglieder weiden ersucht, von veränderungen ilires Wohnorts

dem mit der versendung der Schriften beauftragten kassier (herrn kanzleirath Roller in Tübingen) anzeige zu machen. Unkosten, welche sonst aus irriger versendung erwüchsen, körinte die vereinskasse nicht übernehmen.

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Statuten des litterariscben Vereins.

1. Der litterarische verein in stuttgart zu herausgabe älterer drucke und Handschriften und ausschließlicher vertheilung derselben an die vereinsmitglieder, gegründet 1839 unter dem protektorate seiner Majestät des Königs von Württemberg, hat den zweck, die jährlich von den mitgliedern zu leistenden beitrage auf die herausgabe werthvoller, sei es handschriftlicher, sei es älterer schon gedruckter, aber bereits aus dem buchhandel verschwundener und sehr selten gewordener werke zu verwenden, und zwar solcher, die dem germanischen oder romanischen Sprachgebiete angehören und ein allgemeineres interesse darbieten, also vorzugsweise Schriften geschichtliches oder poetisches inhalts.

2. Der eintritt in den verein erfolgt durch anmeldung bei dem präsidenten oder einem andern mitgliede der verwaltung.

3. Jedes mitglied hat zu anfang jedes Jahres einen heitrag von 20 mark (25 franken) zu entrichten und erhält dafür ein exemplar der im laufe des Jahres von dem verein herausgegebenen werke. Mehrere akzien berechtigen zu mehrwen exemplaren. sollte in einem jahre keine publikazion erscheinen, so gelten die einlagen zugleich für das folgende jahr. In diesem falle bilden zwei kalenderjahre ein verwaltungsjahr.

4. Wer für 1 akzie 260 mark einzahlt, wird lebenslängliches mitglied und erhält von da an ohne weitere Jahresbeiträge 1 exemplar der vereinsschriften, so lange er lebt.

5. Alle beitrage müssen pränumeriert werden. später einzahlende können bei der vertheilung der bûcher nur soweit berücksichtigung erwarten, als der vorrath der exemplare reicht.

(!. Der austritt aus dem vereine ist dem präsidenten anzuzeigen. Erfolgt die anzeige nicht vor dem 1 Februar des neuen venvaltungsjahres, so kann der austritt erst mit dem folgenden geschehen und ist der beitrag für das laufende noch zu entrichten.

7. Die zusendung der beitrage wird je im Januar durch posteinzahlung erbeten. Erfolgt die zahlung nicht vor dem 1 Februar, so wird angenommen, dass der einzug durch postvorschuss gewünscht werde.

8. Bei zusendung in papiergeld wird der etwaige überschuss dem übersender für den nächsten Jahrgang gutgeschrieben.

9. Auf besonderes verlangen sendet der kassier eine quittung.

10. Die zusendung der publikazionen erfolgt im umkreise des deutschen reiches frei durch die post, und zwar unter einzug des Jahresbeitrags mittels postvorschusses, wenn derselbe nicht schon voraus dem kassier übersendet worden ist. Auswärtige mitglieder werden ersucht, dem kassier den weg zu bezeichnen, auf welchem sie die publikazionen zu erhalten wünschen.

11. Die mitglieder werden ersucht, von veränderungen ihres wohnorts dem mit der versendung der Schriften beauftragten kassier anzeige zu machen. Unkosten, welche sonst aus irriger versendung erwüchsen, könnte die vereinskasse nicht übernehmen.

12. Die Schriften des litterarischen vereins werden nicht in den buchhandel gegeben. Die zahl der veranstalteten abdrücke richtet sich nach der zahl der mitglieder.

13. Frühere publikazionen werden jahrgangweise nur an neu eintretende mitglieder gleich beim eintritt, gegen vorausbezahlung von 20 mark für den Jahrgang, abgegeben; dieser preis bleibt derselbe, auch wenn nicht mehr alle zu dem Jahrgang gehörige bände geliefert werden können.

14. Eine einzelne publikazion kostet 20 mark. Die zusendung erfolgt portofrei, aber nur gegen direkte frankierte vorauseinsendung des betrags.

15. Die geschäfte des litterarischen vereines werden von einem präsidenten und einem kassier geleitet. Der kassier legt einmal jährlich öffentlich rechnung ab.

16. Der präsident wird vom ausschusse bestellt und abberufen. Der präsident bestellt und entlässt die beamten des vereine. (

17. Einer der ersten publikazionen jedes Jahrgangs wird ein rechenschaftsbericht beigegeben.

18. Wünsche und vorschlage über abzudruckende schriften sind an den präsidenten zu richten.

19. Über die wahl der лbzudruckenden schriften entscheidet auf den antrag der verwaltung ein ausschuss von 12 vereinsmitgliedern.

20. Der ausschuss wird jährlich neu gewählt.

21. Jedes mitglied, das sich an der wahl betheiligen will, hat zu diesem zwecke vor dem 1 Januar einen Stimmzettel portofrei an den präsidenten zu senden.

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