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>^s ist mir freilich das Glück nicht zu Theil ge. worden, zu der großen Zahl Ihrer Schüler, int engeren Sinne des Wortes, zu gehören; aber die vielfachen Belehrungen, welche mir aus Ihren Schriften und in Ihrem persönlichen Umgange zu» geflossen sind, berechtigen mich wohl, Sie als mei. nen Lehrer anzusehen. Indem ich mich Ihnen nun zur herzlichsten Dankbarkeit verpflichtet fühle, wün. sche ich Ihnen diese und die innige Verehrung, die mich gegen Sie erfüllt, dadurch auszusprechen, daß ich Ihnen diesen Versuch einer Darstellung des Reiches Gottes zueigne. Nehmen Sie die kleine Gabe, die Ihrer Nachsicht so sehr bedarf, wohl, wollend auf, und entschuldigen Sie mich, daß ich, dem Drange meines Herzens folgend, diese Gelegenheit ergriffen habe, Ihnen laut und öffentlich meine dankbare Liebe zu bezeugen. Berlin, am 12ten October 1830.

Llsco.

Vorwort.

^^ie Entstehung dieser Schrift hat ihren Grund in den Arbeiten, die ich zum BeHufe des theils den Katechumenen, theils in Schulen von mir zu ertheilenden ReligionsUnterrichtes machte. Die Führungen Gottes mit unserm Geschlechte in ihrem Zusammenhange darzustellen, wie A. und N. Testament, in Verheißung und Erfüllung, sich gegenseitig ergänzen, wie die Gnadenansialt des Christen« thums im Iubenthum vorbereitet worden ist, wie Gottes Absichten mit den Sündern zu Seiner Verherrlichung und ihrer Beseligung sich immer klarer und vollständiger entwickelt haben: dies zu zeigen ist der Zweck dieser Arbeit. Zugleich soll sie die Gotteswürbigkeit der uns gegebenen göttlichen Offenbarung, und wie dieselbe den Bedürfnissen der Sünder vollkommen entspricht, darthun, und ist daher zum Theil apologetisch. Bestimmt ist sie für solche, denen ihr christlicher Glaube Herzenssache, die wichtigste Angelegenheit ihres Lebens und der vornehmste Gegenstand ihres

Nachdenkens ist, und die sich daher gern Grund angeben der Hoffnung, die sie als Christen auf Gottes Wort gründen. Sollte diese Schrift bei einigen dazu dienen, irrige Vorstellungen zu berichtigen, das Auge für die Gnade Gottes in Christo zu öffnen, das Herz mit Bewunderung der göttlichen Weisheit und Barmherzigkeit zu erfüllen,' im Glauben und in der Liebe zum Erlöser zu starken, und die Aufmerksamkeit von sich auf den Brunnen des lebendigen Wassers, der in der heiligen Schrift quillt, hinzuleiten, um aus dieser selbst Trost, Heil und Gnade zu schöpfen: so wäre das der schönste und reichste Segen, mit dem der König des Himmelreichs diesen Versuch einer Darstellung seines Reichs begnadigen könnte.

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