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pfenning haben wir den vorgenanten vnsern Ohaimen vnd iren Erben geantwůrtet vnd gesaczt vnsern tail an dem Haus ze Órt bei Gmunden gelegen vnd alles, daz darzy gehört mit allem dem nucz vnd dem reht, als wir ez e gehabt haben vnd von alter herchomen ist, ez sei Herschaft, Vischwaid, Gericht, vorst, wazzer vnd wi ez genant ist, ze holcz vnd ze Veld, versuht vnd vnuersůht, also beschaidenleich, Daz wir di vorgenanten vnser Ohaim der vorgeschriben Sehs Hyndert phynt pfenning verrichten vnd wern sůllen an alle savmichait auf aller manne Vaschanch tag der schirst chymt. týn wir des niht, wi daz chymt, so sillen wir zwen Schidman nemen vnd vnser Öhaim zwen, di paidenthalben vnser gemain vrevnt sein, vnd nah der vier manne rat søllen wir den vorgenanten vnsern Ohaimen den vorgeschriben vnsern tail an dem Havs ze Ort mit alle dev, vnd darzy gehört, als vor auzgenomen ynd verschriben ist, ze chauffen geben vnd ander niemen, ob wir ez von vnser selber wegen niht verziehen mýgen, vnd søllen si vns danne her zy geben nah der selben vier manne rat vnd mit yns wanden ymb den chauf, daz zwischen vns paidenthalben vreyntleich vnd zeitleich gesein mag, ynd verpinden yns auch, swenne der tag för chymt, daran di Losung sein solt vnd wir niht gelóset hieten, so søllen wir dehainen gwalt fürbaz ze losen haben vnd sol anders daran niht geschehen, danne daz der Chauf slehtleich fur sich gen sol, als vor geschriben ist. vnd waz des Guts daz zv dem Haus ze Ört gehört, hindan versaczt ist von vnserm tail, wellent daz vnser Öhaim von walse lösen, des süllen wir in wol gýnnen vnd søllen si daz haben vnd slahen auf daz ander in alle dem reht, als vorgeschriben stet. Ez habent auch zv vns gelübt vnd sint porg warden her Alber von Chónring, jans von Chónring, Marchart von Mistelbach vnd weychart von winchel also, wanne der tag der vorgenanten Losvng vergangen ist, daz wir in daz Haus ze Ört vnd waz darzy gehort vnsers tails, an allen fürzug sýllen ze chauffen geben, als wir vns vor an disem brief verpynden haben. wolten wir in daz mit dehainen sachen verziehen, so sýllen die vorgenanten Porgen auf der stat, vnd si vnser Öhaim von walse monent, Laisten in di Stat ze Ens ie der man mit drin Pherten vnd wer ynder den Porgen selb niht gelaisten möcht, der leg einen erbern Ritter oder einen Rittermæzzigen Chnecht auch mit drin Pherten an sein stat vnd søllen di selben Porgen laisten, also reht ist vnd nimmer auzchomen, wir richten ynsern Ohaimen den chauf auz vnuerzogenleich, als wir vor

an disem brief gelübt haben, und welher vnder den Porgen in der zeit sturb, des Got niht welle, so sýllen wir einen als gýten an des selben stat legen, vnd næmen des darvber vnser Öhaim dehainen schaden, den si bei iren trewen gesagen mögen, den søllen wir in auzrichten vnd sýllen si daz haben auf dem vorgenanten vnserm tail des Hauses ze Ört vnd auf alle dev, vnd darzv gehört, vnd svllen si paide Haubtgûts vnd schadens davon bechômen, wi si wellent, mit vnserm gutleichen willen. Daz di red stet beleib vnd vnuerchert, darvmb vnd darvber geben wir in disen brief mit vnsern anhangvnden jnsigeln vnd mit vorgenanten Porgen anhangvnden jnsigeln bestetet 'vnd gevestent. Der Brief ist geben, do von vnsers Herren Gebůrd sint gewesen Drevtzehen hvndert jar, darnah in dem drev vnd dreizzigistem jar des nasten Syntages vor sand Johannes tag ze Synnbenden.

Original auf Pergament mit vier noch hängenden Siegeln von gelbem Wachse im Schlossarchive zu Riedeck.

LXXXIX.

1333. 15. August. Propst und Convent zu St. Florian versprechen der Christina Seifrieds von Lanzenberg Tochter gegen Uebergabe des Hofes an der Wiese

zu Grünbrunn eine halbe Herrenpfründe.

Wir Hainreich von Gotis gnaden Probst, Fridreich Techent und alle di Samnung des Gotshous datz sand Florian veriehen vnd tren ze wizzen alle den, di disen Brief sehent oder hörent lesen, Daz di erber junchyrowe Christein, Seifrids Tohter von Lantzenperg durch sunder lieb vnd trewe, di si zv dem Gotshous hat, gegebn hat iren Hof halben an der Wis pey Grennprunn, vber den vnser Prvnn wazzer gelait ist, vnd ir gechouftz aigen ist von ir vorgenantem Vater, der in ovch è gechauft het zder zeit, do si ez wol getven moht vnd mit verdahtem mvet gegebn hat vns vnd vnserm Gotshous datz sand Florian ze rehtem aygen mit allen nutzen vnd mit alle dem vnd dar zve gehort, ze dorf vnd ze veld, ledichleich vnd vreileich mit alle dem reht ynd si vnd ir Vater daran gehabt habnt mit aller stet, vnd dar vmb geb wir der vorgenant Christein an all wider red ein halb herren pfrvent gentzleich, alz man sei geit einem junchherren vnsers Ordens, der subdyaken ist, von Pfister, von Chuchen vnd von Chelr

ze ir tagen, di weil si lebt, — wer awer. daz si innerthalb vier jaren sturb, so schol man nach ir tod von demselben halben hof den herren ein halb pfvnt geben an ir iartag ewichleich vnd begen mit vigili vnd mit messe, alz gewonleich ist. Ist awer, daz si lenger lebt, so schol daz halb pfvnt fvrbaz an ir iartag ab sein vnd schol dannoch bei ir lebn vnd nach ir tod tailheftig sein allez des, daz wir guter ding begen ewichleich in vnserm Gotshous. Wir schullen ouch der vorgenanten Christein, di weil si lebt, alle iar ze pezzerung irr pfrvent von vnserm Chasten geben anderthalben metzen gersten, sechs Ches, sechs hvner, zwo gans, fumfzig ayer, ein viertal magen, zway schot harbs vnd sechzig pfenning. Daz dise wandlung vber dis pfrvent, alz vor beschaiden ist, von vns vnd von vnsern nach chomen tet vnd vnuerchert bleib, dor vber geben wir der vorgenanten junchvrowen Christein disen Brief ze vrchvnd bestetigt mit vnsern jnsigeln, des Probsts vnd des Conuents. Der Brief ist gegebn nach Gots půrd vber drivzehen hundert jar, dar nach in dem driv vnd dreiskistem jar an vnser vrowen tag ze der Schyedung.

Original auf Pergament mit zwei hängenden Siegeln zu St. Florian.

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1333. 28. August. St. Pölten. - Bischof Albert von Passau verlegt auf die Bitte des Abtes und Convents zu Garsten die Weihe der Kirche und der

Altäre auf den Sonntag nach den Herbstquatember- Tagen.

Albertus dei gracia Patauiensis Episcopus Venerabilibus et Religiosis viris Heinrico Abbati et Conuentui Monasterij Gerstensis, Ordinis sancti benedicti nostre dyocesis salutem et affectus in domino salutares. Juste supplicancium desideria digne exaudicione grata confouentur, presertim cum ad fidelium deuocionem prouocandam et ad sanctorum veneracionem vergunt ampliandam. Informacione igitur vestra recepta, quod vobis et Monasterio vestro expediret, vt dedicaciones Ecclesie vestre ac omnium altarium in ea fundatorum vno eodemque die anniuersario annis singulis peragantur, quia per hoc christi fidelium concursus amplius excitatur et populus numerosius illic tunc adfluens in veneracione sanctorum, quorum Reliquie inibi quiescunt et in quorum honore sunt huiusmodi Ecclesia et altaria dedicata, feruencius inflamnat (sic). Nos peticionibus vestris nobis in hac parte porrectis gratanter adnuentes Dedicaciones huiusmodi videlicet tam Ecclesie quam Altarium Infra septa ipsius constructorum transferimus ad Dominicam Quatuor tempora autumpnalia seu septimi Mensis inmediate subsequentem, Volentes, ut illo die omnes dedicaciones predicte pariter peragantur et cuncti christi fideles ad Monasterium vestrum predictum tunc deuote accedentes omnibus Indulgencijs ad omnia loca predicta diuisim elargitis eo die, prout prouide concesse sunt, simul perfruantur. In quorum testimonium sigillum nostrum presentibus est appensum. Datum in sancto ypolito Quinto Kalendas septembris Anno domini Millesimo Trecentesimo Tricesimo tercio.

Original auf Pergament mit dem hängenden etwas beschädigten Siegel zu Garsten.

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1333. I. September. Heinrich der Öder von Kriechbaum, Heinrich der Öder von Schwerdiberg, Otto der Perghaimer, Marquart der Kirsberger, Heinrich der Schweinbeck und Wetzel von Arbing stiften nach Waldhausen zu einem

Seelgeräthe das lehenbare Gut Wagrain in der Pfarre Naarn.

Ich Hainreich der Oeder von Chriechpawm vnd ich Hainreich der Order von Swertperch vnd ich Ott der Perchaimer vnd ich Marchart der Chirsperger vnd ich Hainreich der swainpech vnd ich wetzel von Erbing veriehen vnd tuen chunt offenleich an diesem Brieff allen den, die in lesent oder horent lesen, di nv lebent oder hernach chumftig seint, Daz wir mit verdachtem muet vnd mit guetem willen aller vnser Erben vnd mit guetleichem willen vnd mit gemainem rat vnser pesten vreund, die dez guetz, daz her nach gesehriben stet ze der zeit recht Erben geuesen seint, haben geben dem gotzhausz ze walthausen ze einem Ewigen selgeret ein guet, dez ein lehen ist vnd leit in der Pfarre ze Nern vnd haist ze wogrein, ledichleich ze haben an allen chrieg mit alle dem nutz vnd mit alle dem recht vnd wir vnd auch vnser voedern daz selb guet inn haben gehabt, da man der gemain dez vorgenanten gotzhausz ze walthaussen von dien schol alle Jar an vnser' vrawen tag alz si geporn wart siben schilling Phenning, die ze derselben zeit gibich vnd gebich seint, daz seu ierchleich nach vnser vrawen tag an dem dritten tag vas vnd auch allen ynsern voedern begen schuln ein gemain Jartag mit mess vnd mit vigilij vnd mit ander geistlicher ordenung alsz ierz ordens gewonhait ist, gescheh auer daz, dez got nicht engeb, daz die Herren dez egenanten gotzhausz ze walthaussen den gotz dienst, alz vor geschriben stet, ab liesen gen, von svelcher saumung das geschech, dez seu von vns oder von vnsern Erben mit einer warn chuntschaft ermont mochten werden, so schuln seu ainz vns gemont werden, vnd wer auer daz, daz die vorgenanten Herren ze walthaussen nah der monung daz nicht behilten, als vorgeschriben stet, so schol daz vorgenante guet ledichleich vnd gentzleich sich ueruallen haben dem gotzhausz ze Pawngartenperg mit alle dem recht, alz seu ez gehabet haben. Daz diseu wandlung stet vnd vnzebrochen beleib, so gib ich der vorgenante Hainreich der Oeder von chriechpawm vnd ich Hainreich der Oeder von swertperch vnd ich Ott der Perchaimer vnd ich Marchart der chirsperger vnd ich Hainreich der swainpech vnd ich wetzel von erbing dem oftgenanten gotzhausse von walthaussen disen Brieff uersigelten mit vnsern Insigil ze einem warn zeug diser sache. Dez seint zegg her vreitel von winthag, Her Ott der Harlunch, Her Karl von Luffenberch, vlreich der Galzperger, Elbel der Landrichter, Ott der Haholspecher, Chunrat der Lempel, Tanqnart der Lempel, Ott der zeller, Chunrat der Rigler, Ott der Marschalch vnd ander pider leut gnuch, den diseu sach wol chunt ist. Der Brief ist geben von Christes gepurt dreuzehen hyndert Jar, dar nach in dem dreu vnd Treisigesten Jar an sand Gilgin tag.

Original auf Pergament mit sechs Hängesiegeln zu Waldhausen.

XCII. 1333. 1. September. Wien. Herzog Albrecht von Österreich verleiht dem Markte Hofkirchen das Recht, einen Wochenmarkt halten und anf selbem fünf

Pfund Salz verkaufen zu dürfen.

Wir Albrecht von gots gnaden Herczog ze Österreich und ze Steir Vergehen vnd tun kunt offenlich mit disem brief, daz wir angesehen haben die pete, die vns die beschaiden lewt von hofkirchen getan habent vnd haben Ir grosse gebresten erkant, die Si yncz her geliten habent dauon, daz Si frombde mêrkcht, die In yngelegen

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