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sind, gesucht habent vnd haben In durch vnsers Lands kunftigen nutz vnd frumens vnd auch durch Irer bet willen die gnad getan vnd tun auch mit disem brief, daz Si furbaser ewigklichen ainen Markcht daselbs haben mügen vnd sullen ains in der wochen an dem Eritag vad sullen Si auch mit allen den, die denselben Marckt süchent vnd wandlung da habent, Si kauffen oder verkauffen, furbas alle die Recht haben, wie die genant sein, die all ander vnser Stet vnd Mêrkcht habent in vnsern landen. Wir haben auch den vorgeschriben vnsern lewten die gnad getan, daz Si furbas auf denselben Markchttag da verkauffen mügen funf phunt Salczes klainer Chůfflein an alle Irrung vnd sawmung. Vnd des zu ainem offen vrkund vnd sicherhait geben wir disen brief besiglten mit vnserm anhangundem Insigl, Der geben ist zu Wienn, do man von Kristes gepurd zalt Tausent drewhundert Jar, Darnach in dem drey vnd dreissigisten Jar an sand Giligen tag.

Aus der Bestätigungs-Urkunde des K. Ladislaus dto. Wien 22. Juni 1453, im k. k. geh. Hausarchive.

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1333. 1. September. – Revers des Abtes und Conventes zu Gleink über genaue Abhaltung des von Libaun dem Truchsen und Helke seiner Hausfrau bei ihrem

Kloster unter Garantie des Abtes zu Kremsmünster gestifteten Jahrtages.

Wir Engelschalich von gots gnaden abt und di Sammung der Bruderschaft ze Gleunich verjehen offenwar an diesem Prief, Daz wir willichleich und andachtichleich empfangen und in genommen haben van dem erberm Herren hern Lybaun von Trúchsen und von seiner Hausfrowen fron Haylken trzwen weingarten, ainer haizzet di Ros, des ein viertail ist, der ander haizzet in dem Chochgraben, des auch ein viertail ist, und sind gelegen ped tze Neunburch, di si uns nach if beder tod gegeben habent in und iřn vadern tze einem Selgræt, also beschaidenleich, daz wir alle jar des nachsten tags nach aller Sel tag irn Jartag begen schüllen mit einer gemainer Vigili und mit einer gemainer Messe und mit andern fùmf gesprochner Sel messen des selben tags darzý Und darnah des næchsten tags nah Sand Merteins tag schůll wir an heben und in sprechen alle jar an underlaz Dreizzikch messe in dem Convent. Und tzů dem selben iartag und auch messen als var geschriben stet, verpint wir uns mit guten willen und wol bedacht mit vrchůnd ditzzs briefs, also ob wir indert saumig dar an wærn oder ob wir di vorgenanten weingarten frómden wolden van dem Gotzhaus, Swer dann tzden tzeiten Abt tze Chremnsmúnster ist, der schol sich der vorgeschrieben weingarten underwinden mit unserm gutem willen und mit allem nützz und schol di inne haben, so lang untz daz wir all di sæumůng wider pringen di an dem selben Jartag oder Messen wær geschechen. Und daz in daz stæt und unverchert beleib von uns und von unserm Convent, daz bestætig wir in mit unserm Insigel und mit vnsers Convents Insigel. Der Prief ist gegeben, do von Christs gepůrd vergangen waren Tausent iar Dreuhundert iar darnah in dem Dreu und treizkisten iar an sand Giligen tag.

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1333. 1. September. Bernhard und Elsbeth von Achleithen bestimmen ihr Leibgedinggut nach ihrem Tode zum Heimfalle an das Gotteshaus zu Krems

münster als Jahrtagsstiftung.

Ich Wernhart von Achleiten vnd mein hausfraw Elspet vergehen offenbar an den prief, daz wier das guet ze Rugenhaim in Staineinchircher pfarr gechauft haben von den Erben uns paiden ze leipgeding, nach vnserm tód schol iz dem Gotzhaus ze Chremsmunster ledig sein und waz iz uber di rechten vadrung nach der umsetzer rat getragen mag da Schol ewichleich unser Jerleichtag mit Messen und mit Vigili van begangen werden nach des Appts rat in welch Ampt er uns daz guet schaffen haizzet. Wier verpinten uns auch alle di recht, wi di genant sein, ze dullten von dem vorgenanten guet alle gentzleich alls chain pauman, der iz je inn gehabt hat, wier schullen auch chainen wein da nicht schenchen nuer mit des Appts oder seins Richter urlaub. all dis gotzhauses armleut schulla von uns, von unsern vreunten und chnechten ungelaidigt beleiben. Geschach iz dar uber, daz iz zwen pider mann gesagen muchten, so scholl sich alls recht, daz wier an den vorgenanten guet haben, vervallen haben, ob der schad auz dem selben guet geschicht an all widerret, Daz di red stet und unverchert beleib, gib ich Wernhart von Achleiten disen prief versigelten mit meinem anhangundem insigel. Der prief ist geben do nach Christ gepurt vergangen warn Dreuzehenhundert Jar darnach in dem dreuuntreizkisten Jar an sand Gilgen tag.

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1333. 8. September. - Arnold der Raucher und Diemut seine Hausfrau ver

setzen Heinrich dem Alhartinger ihr Haus auf dem Kirchberg.

Ich Arnold der Raucher und mein Hausfraw ver diemuet veriehen offen war mit dem pries, daz wir daz Haus ze Chirichberg daz Perchtoltz dez penn und seiner chind erib ist, von dem gotshaus Ze Chremsmunster guwarfen haben gegen dem erbern chnecht Hainreichen dem Alhartinger zu aim satz für acht phunt alter wienner phenning. dez satz iz waz von Seydlein dem Chle ne gemunden fur zwelifthalb phunt, di der selbe Seydel darauf het mit herren hant und wenne der vorgenant Perchtold oder sein erben daz selbe haus von uns oder unser erben loesen wolden, so schol er uns geben Acht phunt phenning und waz wir auf daz haus gelegt vnser hab hieten mit paw, daz schol uns wider chert werden nach vier mann rat. Und Wer guster ze Chremsmunster ist, der schol alle di recht auf dem haus haben mit dienst an unser frawen tag, fumf neuer phenning, ob si versezzen wurden mit dem wondel als dez gotshaus recht ist und aller lai vrodrung di von alter her auf dem haus gewesen ist. Wir verpinthen uns auch, daz dem gotshaus noch sein armen Laewten von uns, von unsern erben noch von unsern vreunten, di weil wir daz haus inne haben, dehain schoden driu noch draus niht gescheben schol; geschech iz dar uber, daz vier pider mann pei ir triwen und pei ir aid gesagen mochten, so schol der satz und pezzerung auf dem haus dem vorgenanten gotshaus von uns und allen unsern erben ledigch vnd verfallen sein an allen chrieg. Daz di red stæt und unzebrochen weleib, dar uber gib ich in mein prief versigelten mit Perchtoltz Ottstorfer Insigel und mit Fridreichs Pæwzzels insigel. Der sach ist zeug Hertnei von Haunsperg, Fridreich der rot, Hainreich Laufner, Hainreich ab dem hof Aiterpechk. Der prief

ist geben, do von Christes gepurt ergangen waren Dritzehundert Jar dar nach im dreu und dreizgisten Jar an unser frawn tag als guparen ward.

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1333. 29. September. Maverkirchen. — Benedicta die Voglerin und ihre Söhne versetzen an Ortolf Teuffenpeck Pfarrer zu Mauerkirchen eine Hofstatt daselbst.

ICH pendit die voglerinne vnd wir wernher, Chunrat vnd vlrich ir Sun die vogler ueriecben offenbar an disem brieff vnd thun chundt allen den, die in sehent, horent oder lesent, das wir vnser hoffstet ze Maurkirchen versucht vnd vnuersucht mit allen den rechten, und wir si gehabt haben, ze chauffen geben haben hern ortolf dem Teuffenpecken vnser frawen Caplan ze Maurkirchen vmb Siben pfundt Salczpurger pfenning mit sogetaner beschaidenhait, ob wir den vorgenanten hern ortolffen mit den vorgeschriben pfenning manen zwischen hinne vnd liechtmess, die schierst koment, darnach vber ein jar, so sindt vnser hofstet an allen krieg gar vnd gancz wider vnser sam ee. Entåt wir des nicht, so ists sein gothaustes (sic) gut vnd schaff damit furbas, was er wil. wår aber, das der offt genandt her ortolff in der frist nicht enwer, das got nicht enwelle, So hat vnser frawe zu Maurkirchen alle die recht an den selben hofsteten, als hie geschriben stet, vnd wann wir nicht aigner jnsigel en haben, geben wir im disen brieff uersigelten mit vnsers swager Fridrichs des Schótinger jnsigel. Ich Fridrich der Schótinger uergich an disem brieff, das mich ver pendit mein swiger die voglerjnne vnd wernher, chunradt vnd vlreich die vogler mein sweger gepeten haben, das ich die sach uerpinde vnd vergwisse mit meinem jnsigel vnd ir auch zeug sej mit andern pider lewten, die da pej gewesen sindt, Das ist herr herbort pfarrer zu Rospach, her pauls, her volckmar, her Reycher gesessen (gesellen?) zu Maurkirchen, Eglolff der Trost, hainrich der mair von Sand johanns vnd Cunrat der herrenhons. Das ist geschehen zu Maurkirchen, do von cristes gepurdt warn tausent jar, drew hundert jar, darnach in dem drew vnd dreissigisten jar an sand Michels tag.

Aus einem Vidimus dto. 19. Jänner 1441 in der Propstei Mattighofen.

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1333. 13. October. - Leibgedingbrief und Revers über das von Bernhart von Achleithen zu einer Jahrtagsstiftung bestimmte Gut und die Anniversar- Feier.

Wir Friderich von Gotes genaden Abt ze Chremsmünster vergehen offenbar an dem Prief, daz wir dem Erberm mani Wernharten dem Achleitter und seiner haůssyrow yron Elspeten daz Gůt ze Rugenhaim verlichen haben zu einem Leibgeding und schullen uns iærleichen an unser vrowen tag zder dienstzeit dreizk new Pfhenning dien in di Probstai zu anderr vodrung, di da von gehort, nach ir paider tod schol is ir Selgræt sein waz is pesser ist denn der recht dienst und schol ir paider iartag begangen werden mit mess und mit Vigili. geschæch des nicht So schol daz vorgenant Guét hin wider Erben auf di nachsten Erben So beschaidenleich ob is der hailigen tag ierten so schol is an dem nachstem tag geschehen an all aufschub. daz in di red stæt und unverchert beleib, geb wir in disen Prief versigelt mit unserm anhangundem Insigel. Der Prief ist gegeben, do von Christes gepåerd ergangen warn Dreutzehen hundert Jar dar nach in dem dreuundreizzkistem Jar an Sand Cholmans tag.

Urkundenbuch von Kremsmünster Nr. 199.

XCVIII.

1333. 28. October. — Albert von Pollheim verschafft der Kammerei des Gotteshauses zu Kremsmünster das Gut zu Oed mit verdoppeltem Dienste zu einem

ewigen Seelgeräthe.

Ieh Alber von Pollnhaim vergich offenleich mit disem prief, daz ich daz guet ze Ód in Talhaimer pharr, daz mein mueter chaufft von Ruedlein dem Mauter in der newstat zu wells, des lehen iz waz von dem gotzhaus ze Chremsmunster und auch in mein Lehen ist, von dem selben gotzhaus imer untz an meinen tod geschaft han in der hern Chamer da selben und han den dienst gemert mit fumzehen phenning mier ze einem ewigen Selgeret pei meinen lemtigen tagen, daz furbaz ierleich dreizg new phenning an unser vraw tag da von geben werden ze der dienstzeit. Daz in di red stet und unver

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