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chert beleib, gib ich in disen prief mit meinem anhangundem insigel. Der prief ist geben, do von Christes gepurt ergangen warn Dreuzenhundert Jar dar nach in dem dreundreizgisten jar an sant Symons tag.

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1333. 25. November. - Albrecht von Klosterneuburg und Pendit seine Hausfrau stiften sich zu Kremsmünster durch Cebergabe eines Weingartens einen Jahrtag.

Ich Albrecht von Neunburch und ich Pendit sein hausvrawe veriehen an disem brief und tuen chunt allen den, di disen brief lesent oder horent lesen, die nu lelient und her nach chumftich werdent, Daz wir mit zeitigem rat vnser pesten freunt ze der zeit, do wir iz wol gelun mochten, mit gunst und mit willen aller unser eriben, Daz wir durch unser sel hail willen geschaft haben Ebichleichen Deu erbern herren ze chremsmunster mit sant der Sampnunge des selben goteshaus noch mein Albrecht Tod von Neunburch chlosterhalben ain halbes Jeuch weinbachst leit an der Eren znest dem Planstaúder und dient alle iar ze rechtem Perchrecht andert halben Emmer weins und drey pfenning ze voidrecht und nicht mer, also beschaidenleichen, daz mein herren datz chremsmunster mit sant der sampnung alle tag ain Ebigev messe haben schuln ron dem selbem weingarten durch unser sel hail willen und schulleu nu den hefen pey unsern lepentigen zeiten wer aver daz mein herren datz Chremsmunster mit sant der samptnunge alle tag der Ebigen messe nicht ensprechen oder nicht wolden haben und swo des mein herren ze chremsmunster mit sant der sampnunge des uber wert búrden So schuln sich mein Nechstev Freunt Des selben weingarten under winden und schuln in geben in ain ander chloster durch unser sel hail willen, wo wir hin wellen. L’nd ist daz geshehen mit unsers Perigmaister hant Seidleins des Tutzen ze der zeit, do wir iz wol getuen mochten. Also daz mein herren datz chremsmunster mit dem vorgenanten weingarten furbaz ledichleichen und freyleichen do mit alle irn Frum schaffen schuln an allen irrasal. C'nd daz auch disev red sted und unzeprochen beleib, Des geben wir mein herren ze chremsmunster mit sant der Sampbunge des selben gotes haus disen brief zu ainuem waren gezeug ver

sigelt mit unsers Perigmaisters Insigel Seidleins des Tutzen, der diser sach gezeug ist mit seinnem Insigel. Des sint gezeug der erber Ritter her Christan der Sluzzler und der erber Ritter her Simon der alt richter, Her Dietrich der schiver, Her Gebhart der alt Richter, her Chunrad der smuchenpfenning und her Peter von sande Mertein ze den zeiten Juden Richter und her Chunrad der schiver, her Wernhart under den lauben und Leupolt von awe und dietrich der Retzer und artolf der hofmaister und Jans in dem Chies uud ulreich der schreiber und ander frum laut.genůch, den disev sach wol chunt ist. Der brief ist noch Christes purt waren ergangen Dreutzehen Hundert Jar indem Dreu und dreyzigisten Jar an sande katrein tag.

L'rkundenbuch von Kremsmünster Nr. 201.

1333. 29. November. Garsten. - Olto der Scheck schenkt dem Kloster Garsten

den Hof in der Au in Pehemberger Pfarre.

Ich Ott Schech datz Styr in der purge gesezzen mit sampt miner Hausvrowen vren Gedrauten vnd mit allen vnsern erben vergich vnd tyn chvnt allen den, di disen brif sehent, hörent oder lesent, Daz ich mit wol verdachtem mýt vnd mit ganczem willen mines hertzen han gegeben hinz Gersten dem Gotshaus vnd der bruderschaft da selben in di Oblay den Hof in Pechemperger pharr gelegen, der da haizzet in der awe, durch miner vnd aller miner vodern sel hail vnd willen (sic) vnd auch durch mines chindes willen Otten, daz man in den orden nemmen sol. Ob daz aber geschech, des wir Got niht getrawen, daz daz chind ê sturb, ê iz den orden enphieng, so sol der vorgenant hof dennoch dez Gotshaus selgeret sein van aller miner vodern sel. Wer aber daz, daz dem Gotshaus dehain cbrig oder arbait van dem vorgenanten hof an ginge, den sol daz Gotshaus vnd di bruderschaft ze Gersten haben auf alle dev vnd ich in dem lande han. Daz di sach also stet vnd vnuerchert beleib, gib ich disen brif ze einem vrehvnde versigelten mit meinem jnsigel. Der brif ist geben, da ergangen waren nach christes gebürde drevzehen hundert jar vnd dar nach in dem drev vnd dreizickisten jar an Sand Andreas obent ze Gersten, Vnd swenn der furst oder sein phleger ze Styr datz Gotshaus ze Gersten des vorgenanten hofes geweltig mach, so sol der brif wider gegeben werden an alle widerrede.

Original auf Pergament zu Garsten. Das Sigel verloren.

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1333. 13. December. Krems. — Schiedspruch des Dechantes Ludolf von Krems zwischen dem Kloster Waldhausen und dem Pfarrer zu Stætz wegen Hebung des

Zehents zu Enzeinsdorf und Chaud endorf.

NOs ludolfus diuina miseracione decanus Chremensis ad vniuersorum noticiam cupimus tenore presencium peruenire, Quod, cum ex conmissione Reuerendi in christo patris et domini nostri domini Alberti Pataviensis Episcopi nobis facta, Ad instanciam venerabilis viri domini wisenthonis Prepositi et Conuentus Monasterij in waldhausen Ordinis sancti Augustini Canonicorum Regularium Discretum dominum wulfingum Plebanum Ecclesie de Steutz dicte Pataviensis dyocesis super collectione quarundam decimarum in villa Entreinstorf et Chaudendorf ad nostram scitassemus presenciam, Tandem partes eedem saniori ducte consilio super conmissione prefata conposicionem nierunt infrascriptam, videlicet quod ipse Prepositus dicti Monasterü in walthausen abhinc in antea perpetuo in omnibus laneis dictarum villarum cultis et colendis mediam partem decimarum maiorum et minorum in campis et in villis et ipse Plebanus mediam partem possidebunt Exceptis curticulis et agris, qui wlgariter vberlenêkcher nuncupantur, qui ad ipsum plebanum specialiter pertinebunt; Sic tamen, quod si in futurum de predictis laneis aliqui venderentur agri aut in remedio darentur, quod nichilominus ad illum, ad quem in predictis laneis percepcio decimarum pertinebat, idem easdem decimas tollat in agris eisdem et percipiat in futurum. Concordatum est etiam, quod annis singulis in posterum nuncij siue decimatores aut currus tam ipsius domini Prepositi quam plebani in percepcione siue collectione decimarum maiorum et minorum in campis et in villis simul colligere debeant nec vnus sine altero facere debeat aliquam de prefatis decimis collectivam, Promittentes omnia et singula suprascripta rata tenere et inuiolabiliter obseruare sub penis infrascriptis, videlicet quod quecunque parcium predictarum premissa annis singulis in toto uel in

parte non obseruaret, domino nostro Episcopo Pataviensi X libras, nobis, IIIlor, Decano Ecclesie in Steutz II. et parti obseruanti conposicionem IIII. librarum denariorum wiennensium sine contradiccione qualibet soluere teneatur. Quam conposicionem auctoritate nobis tradita ratificamus et tenore presencium confirmamus. In quorum omnium testimonium presentes litteras fieri fecimus (et) nostro et dicti domini prepositi ac plebani sigillis conmuniri. Actum et datum Chremse Anno domini Mo. CCCC. XXXIII. jn die beate Lucie virginis presentibus honorabilibus viris Magistro Petro decretorum doctore, plebano in Albrechtzperg, Magistro Theodorico in Gereinstorf domino Gozzone plebano in Stranstorf, domino Preunrico Plebano de Patzmanstorf, domino Reinhero de Grazz et quam pluribus alijs fidedignis testibus ad hoc vocatis pariter et rogatis.

Aus einem gleichzeitigen Pergament-Codex zu Windhaag.

CII.

1333. 24. December. Garsten. – Revers des Abtes Heinrich von Garsten wegen eines von Chunrat Kamerer daselbst mit einem Gute an der Brandstatt gestifteten

Jahrtages. Wir apt Hein Rich van Gotz gnaden ze Gersten offen vnd tvn chunt an disem brif allen den, di nv lebent ynd nach chumftig werdent, Daz Chunrat chamerer genant ynd vnser diener ze den selben ziten den Hof an der Prantstat genant, den er mit sinem gvt hat gechauft, Hintz Gersten vnser vrowen gegeben hat durch seiner vnd allen seiner vodern sel also, swer des Gotshaus ze Gersten Herre vnd phleger ist, sol an allen chrige vnd widerrede den Herren in daz Chloster geben alle Jar an Sand Gorgen tag ein halb phunt phenning wienner mvnzze, daz man seiner vnd seiner vodern sel gedenchen sol mit vigil vnd mit einer selmess alle Jar nach sand Gorgen tag. Daz di sach also stet vnd vnverchert beleib ewichlich, geben wir ze vrehynde disen brief versigelt mit vnserm Insigel vnd mit Chun Rat Chamers (sic) vnd mit Jansen seines Ohaims Insigel vnd sint der sach zevge Her vlrich priol pavsweck genant, Her hartlib, Her Hertinch custer, Her Fridrich van Melch, Her Erchenger sultzer bruder ze Gersten, Hein Rich enser, Richer amptman, Heinrich lipker diener ze Gersten vnd ander erber leut. Der brif ist gegeben nach christes geburde, da ergangen warn Drevzehen hundert Jar, darnach in dem drev vnd dreizigisten Jar am weinahtobent ze Gersten.

Original-Pergament im ehemaligen Garstner Archive mit drei bängenden Siegeln von gelbem Wachse. 2 und 3. Ein auf einem Felsen stehender halber Adler, dessen Kopf mit einem Kreise umgeben ist.

CIII.

Cirea 1333. Montage nach Mitterfasten. Wels. - Gerichtsbrief des Hauptmannes ob der Ens Eberharts von Wallsee, dass die Zinsgüter von St. Florian

nur mit der Hand des Propstes verwandelt werden dürfen.

Ich Eberhart von walsse Hauptman ob der Ens vergich, daz der erber herre Probst Hainreich von sand Florian behabt hat, ez sein Dienstmann, Ritter oder Chnecht, Purger oder Pawlaůt, die zinsgüt haben von seinem Gotshaws, daz si die selben gut nicht verwandeln schůllen noch mügen mit verchauffen noch mit versetzzen noch iern erben geben når mit des hant, der ze den zeiten Probst ist dez vorgenanten Gotshaus. Geben dez nachsten Montags nach Mittrer vasten datz Wels.

Aus einem Pergameot-Codex zu St. Florian, Cf. 1333. 25. März.

CIV.

1334. 21. Jänner. - Alram Meinharts Sohn von Sinzenberg gibt dem Gottes

hause Garsten zu einem Seelgeräthe Güter in der Pfarre Wartberg.

Ich Alram Hern Meinharts sun van Sinzenperge vnd min Hausvrow vre Elzpet Eberharts tohter des Steger mitsampt ir Pasen vren Elzpeten wernharts swester des Steger vergehen vnd tvn chvnt an disem brief allen den, di in lesent, sehent oder horent, di nv lebent vnd nach chvmftig sint, Daz wir mit gutlichem willen vnd mit verdachtem mýt ze der zeit, da wir iz wol getyn machten, vnd auch mit vnser vreynt rat haben gegeben Got vnd vnser vrowen vnd dem Gotshaus ze Gersten di Hub, di da leit auf der Goritz in wartperger pharr, vnd ein Mul vnd vier seld, daz vnser rehtz aigen ist gewesen, an aller chrige, wer aber daz, daz iement pezzer reht wolt haben zv dem vorgenantem gût des vorgenantz Gotshaus, der sol an dem

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