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chunde ditz brietes, der geben ist Nach Christes gebúrde drewtzehen Hundert iar in dem fumf vnd dreizziksten iar, Des Vreytages nach sand Margareten lag.

Original auf Pergament zu St. Florian. Mit zwei hängenden Siegeln, wie 1329 am 27. Juli.

CLXVI.

1335. 16. Juli. — Hintergangsbrief auf Herrn Eberhart von Wallsee Hauptmann ob der Enns lautend zur Beilegung des Krieges Reinprechts und Friedrichs von

Wallsee gegen Herrn Hannsen von Capell.

Ich Fridrich von Waltse vnd Ich Leotold von Chunring veriehen vnd tún chund allen den, die disen Brif sehent, lesent oder horent lesen, Daz wier vmb den chrieg, den Reinbrecht und Fridrich von Waltse mit hern Hansen von Chappell habent vnd vmb all roser yfleuf, die wir mit ein ander haben, gegangen sein hinder hern Eberharten vnsern vetern von waltse Haubtman ob der Ens, Daz vns der ainen tag geben sol gen Wienn, wann Er wil. wir luben ouch, ob er den tag verzug durich recht notdürfft, so mag Er vns wol ainen andern geben vnd sol ouch All vnser chrieg ind vfleuf von vas verhoren vnd waz Er dar vber vf die tæg sprichet, daz lub wir allz stet ze halten mit vnsern triwn. Ich Fridrich vnd jch Leotold von Chunring luben fuer Renbrechten von Waltse allez daz stet zehalten, waz der brif sagt gen Eberhart von Waltse vnsern Vetern Houbpman ob der Ens. Daz die sach vnd wandlung also stet vnd vazebrochen belib, geb wir den Brif dar vber versigelten mit vnsern Insigeln, Der geben ist, da man zalt von Christes geburd Dreuczehen Hundert jar ynd in dem fumf' vnd Drizzigistem jar des Samztags nach Sand Margareten tag.

Original auf Pergament im Schlosse zu Eferding. Das erste Siegel gut erhalten – bräunliches Wachs, - das zweite verloren.

CLXVII.

1335. 3. August. Revers Ludwig Flussharts der Margareth Wolfharts Seid

leins Tochter den jährlichen Dienst von einem Gute zu entrichten.

Ich Ludweig Fluschart vnd mein Hausfraw Katrey vnd alle vnser Erben veriehen offenbar vnd tůn chunt an disem gegenwürtigen brief allen den, die in sehent oder hörnt lesen, die nu sind oder hernach chunftig werdent, daz wier Margreten Wolfharts Seydleins Tochter geben schůllen alle iar zwai schaf chorens vnd ain schaf hobern an vnser vrawen tag ze der dienstzeit vnd ein halbes phunt phenning wienner můnzz halb an sand Jörgentag vnd halb an sand Merteinstag vnd alle die weil wir der egenanten Margreten iern dienst geben ze der zeit, als vor verschriben ist, so hat die vorgenant Margret hintz mier Ludweigen noch hintz meiner egenanten Hausfrawn noch hintz meinen Erben nicht ze sprechen noch mit dem Güt, da wier ir den dienst von raichen, nicht ze schaffen. Wår aber, daz wir den egenanten dienst versåzzen vier wochen nach der zeit vnd verschriben ist, so hat die vorgenant margret iern dienst an vns ze vodern mit der zwispilde. Wår aber daz, daz wir dez dhain widerred hieten, daz wir die zwispild nicht wolden geben der egenanten Margreten, wietann schaden si dez nåm, da schol si mich egenanten Ludweigen vnd mein egenanten Hausfrawn oder mein Erben vmb phenten mit vnserm gutleichen willen oder wen si darzu schaft, vnd schol sich die egenant Margret iers Gutes vnderwinden vmb den versezzen dienst iern frum damit schaffen, wier schullen ier auch iern dienst raichen in ainer meil, wo si den hin vodert vnd als vil mer nach der egenanten Margreten tod, so schůllen wir geben zwelif schilling phenning wienner münzz in acht tagen ze selgeråt ab ierr sel, swo si die hin schaffet oder swer vns prief zaigtt Ludweigen oder Katrein oder vnsern Erben gåb aber wir der zwelif schilling nicht, so sol mich, der den brief zaigt oder mit wem ez geschaft wiert, ze Mauthausen in ein erber Gasthaus vodern mit zwain pheriften ze laisten als laistens recht ist, und nimmer daraus chömen, ez werden dann die zwelif schilling geben ze vrchund vnd ze einem selgeråt ierr sel. Daz die red ståt beleib vnd vnuerchert, gib ich obgenanter Ludweig der fluschart disen gegenwürtigen brief der oft genanten Margreten verflozzen vnd versigilt mit meinem anhangundem Insigel ze einem

waren vrchůnd mit den erbern zeugen, die hie geschriben sind, her Hagen weilent purgraf ze Spilberch, her Herman Purgraf ze Spilberch, her Charel der Rech von Luffenberch, her Marichart von Chersperch, her Fridreich Schrautolf ze den zeiten Lantrichter in der Ryedmarich, her Ott von Perchaim, Jans von Würmtal vnd ander erber laut, Der brief ist geben, do von Christes gepard waren vergangen Dreutzehen Hundert iar, darnach in dem fümf vnd dreizzigistem iar an sand Stephanstag zwischen den snyten und swenn datz pazzaw antloz ist vnd genad vnd grozzer Jarmarcht ist.

Aus einem Pergament-Codex zu St. Florian. Cf. 1335. 6. IV.

CLXVIII.

1335. 18. August. – Peter in dem Tau Bürger von Linz versetzt dem Mautner

zu Neuburg Peter dem Schreiber den Weingarten Hofer um 60 Pfund.

Ich Peter in dem Tawe, Purger ze Lintz und mein Housvrowe Katrey Vnd vnser payder Eriben wier veriehen an disem priet' vnd tvn chvnt allen den, die in sehent oder hornt lesen, die nv sint vnd hernach chynftich wernt, Daz wier gelten schvllen vnserm lieben besyndn vrevnt, Peter dem Schreiber, ze den zeiten Mautter datz Neunburch sechtzikch phvnt phenning wienner mynzz, die er vns berait hat gelihen, Vnd der wier in wern schvllen, wann er ir nicht lenger rat haben wil, Tůn wier des nicht, wiettann schaden er dez furbaz næm, den er gesagen macht pey seinen trevn, den schvlle wier im ab tůn. Vnd haben im gesatzt fuer houpguet vnd fuer schaden Vnsern weingarten in der herstell mit allem nvtze, der do haizzt der hover. Vnd ist daz geschehen mit Pergchvrowen hant der geistleichen vrowen Swester Geyseln von wingchel, ze den zeiten Priorinn in dem Chloster datz Minnpach, der man alle jar von dem êgenantem weingarten geit an sand Michhelztag acht phenning ze Pvrchrecht Mit sottaner beschaidenhait, wann der vor genant Peter houpguetz und schaden nicht lenger rat wil haben, so schylle wier in wern gar vnd gantz an allez gever, geschæch aber dez nicht, so schol er vns zv dem ê genantem guet her zve geben noch zwayr mann rat, die wier paydenthalb dar zve nemen vnd schol der vorgenant weingart sein rechtez der chouftez aygen sein zy rechtem purchrecht, daz vor genant ist an disem prief. War aber daz, dalz wier vns noch der zwayr mann rat nicht gesammen mæchten noch enwolten, so hat Peter, der ê genant ist, vollen gewalt den weingarten ze verchovffen oder versetzen vm daz vor genant guet, Mit vnserm guetlichem willen an allen irrsal, vnd wer daz, daz im doran icht abgieng, daz schyll wier im ab tůn, daz lob wier im mit vnsern trevn an aitz stat. Daz dev red stæt beleib vnd fürbaz vnzerbrochen, dor vber geb wier im disen prief zv einem vrchvnd vnd zv einem warn getzevg dierr sache, versigelt mit der vorgenanten Perchvrowen Insigel, wand wir selb nicht aygens jnsigels gehabt haben, der prief ist gegeben Noch Christes gepůrd drevtzehen Hundert jar darnach in dem fumf vnd dreizzigistem Jar, dez næsten vreitages noch vnser Vrowen tag zv der schidvng.

Original auf Pergament mit einem angehängten Siegel zu St. Florian.

CLXIX. 1335. 24. August. – Alram Reichkersdorfer, Burggraf auf dem Hause bei Wieselburg, stiftet seine Hofstatt am St. Stephansberge bei Purgstall zu einem

Seelgeräthe nach Baumgartenberg.

ICH Alram Reichkerstorfer, weilen Purchgraf datz dem Haus pey Wiselburch vergich offentlich vnd tůn chunt alle den, die nv sind vnd hernach chýmftich werdent, die diesen Brief ansehend, lesend oder hörnt lesen, Daz ich mit vroven Chuneguntén meiner Hovsvrowen vnd mit allerr vnserr erben gůtlichem willen ze der zeit, do ich daz wol getön macht, mit wolverdachtem sinn durch Gol vnd ab meiner Sel vnd durch aller meiner vordern Sel willen ze einem ewigen Selgerät gegeben vnd in geantwürt han in nvtz vnd in gwer, dem Gotshavs vnserr vrowen vnd den Geystlichen Levten der Samnvng datz Paumgartenperg meins rechten vreyn chauf aygens ain hofstat an Sand Stephans perig pey Porchstal mit alle dev ynd dar zý gehört versýcht vnd vnversýcht, wie daz benant ist, vnd pin ich vnd alle mein erben des selben güts, des vorbenanten Gotshavss, vnd der Samning gewer noch Landes recht. Vnd daz Selgeræt ist geschehen also beschaidenlich, Daz der Abbt mit dem Conuent mit priefen vnd mit iren treřn nach meiner pet sich des gegen mir verpvnden habent, daz siy mier ynd meinen Hovsyrowen vnd alle mein

vordern, alle jar ewichleich sullen sprechen die auzgeno'n men dreizzich Messe an vnderlaz vnd sullen die an gevangen werden des Mæntages jerleich noch dem Synnetag in den vier tagen in der vasten vnd swelich prister die Messe sprichet, der sol von den vorgenanten phenninch dienst von der Hofstat drey phenning ze offer haben, die er zv srim nvtz vrlebleich schaffen sol. Swaz danne vber wiert phenning, do sol der abbt an demselben tag den herren in daz Refent ain pezzerung mit vischen oder mit ainer anderr Pytanz zv irer gesatzden phrúnt geben, als vil die phenning getragen mvgen, vnd swo daz selbe Selgeræl vnd die Messe versavmet wurden, des Got nicht engeb, so sol ich mich oder ander mein nahst erben zv dem vorgenanten gut also lang ziehen, vntz daz dev Samning wol mit der gewizzen werde gepezzert, so ist daz gut wider ledich dem Gotshavs on allen chrieg. Dar vber daz ditz mein geschest vnd mein Selgeræt hinfør baz stet vnd vnzerbrochen beleib, gib ich dem vor oft genanten gotshavs vnd der Samnung diesen Brief bestätiget mit meinem jnsigel zy einem ewigen Ýrchønde. Daz ist geschehen vnd der Brief dar vber gegeben, do man zalt von Christes gepørd drevtzehen hyndert jar vnd fømf vnd dreizzich jar, an sand Bartholomestag des zwelifpoten.

Original auf Pergament mit der Spur des abgängigen Hängesiegels im Museum zu Linz.

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1335. 24. August. — Graf Chunrat von Schaunberg bezeugt die Eigenschaft des Hofes Rutrenmayr und des Gutes zu Röhrenbach dem Herzoge Albrecht abgetreten

zu haben.

Wir Graf Chunrat von Schowenberch vnd alle vnser Erben veriehen offenlich mit disem Brief allen den, die in lesent, sehen oder hörent lesen, di nv lebent ynd her nach ckůmftig sint, Vmb den Hofe Rútzenmayr vnd allez, daz dar zû gehört ze velde vnd ze dorffe, swie daz genant ist, vnd allez daz gůt ze Rórenbach, daz her wikchart con Toppel von vns ze lehen gehabt hat, di aigenschaft des vorgenanten gutes haben wir mit gutem willen ledichlichen aufgeben vnsern gnaedigen Herren den Hochgebor: ?ursten Herczog Albrechten vnd Herczog Otten ze Österreich vnd ze Styr vnd ze Kernden vnd Urkandenbuch des Landen ob der Enns VI. Bd

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