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III.

1331. 25. Februar. Wien. Herzog Otto von Österreich erlaubt dem Kloster Schlägl einmal im Jahre ein Pfund weites und vier Pfund kleines Salz an

seinen Mauten in Österreich frei vorbeizuführen. Wir Ott von gotes gnaden Herczog ze Österreich vnd ze Styr veriehen vnd tůn chunt mit disem brief, Daz wir den erbern geistleichen Levten .. dem Brobst vnd dem Conuent ze dem Slegel, daz viser vrowen stift ist, zv vordrist durch got vnd durch vnser ... vnsrer Brüder vnd unsrer vordern Hail vnd selde willen di gnad getan haben vnd tůn ouch mit disem brief Also, daz si ewichleichen ains in dem jar, swenne ez in fügt, an vnsrer Maut ze Lincz vnd an andern vnsern Mavtten auf dem wazzer verfüren mugen ein phunt weites salczes vnd vier phunt chlaines salczes an Mautt vnd an alle ierrung. Vnd dovon gebieten wir allen vnsern Mauttern und Ampleuten, di auf der Túnow gesezzen sint, vestichleich vnd wellen, daz si in noch iern Dyenern, di in disen brief zaigent, dhain irrung dar an tůn vnd si daz verfüren lazzen an alle Mautt, als vor geschriben ist. Vnd daz in di gnad stête beleibe, geben wir in disen brief zů einem offen vrchunde versigelten mit vnserm jnsigel, Der geben ist ze wienn an Mentag nach sand Mathietag des Zwelfbotten, Do man zalt von Christes geburt Driuzehen hundert jar, darnach in dem Ain vnd Dreizgistem Jar.

Das Original auf Pergament zu Schlägel mit einem an Pergamentstreifen hängenden grossen Reitersiegel von weissem Wachse, zum Theile zerbröckelt : Der Herzog mit geschlossenem Helme, gekrönt, Pfauenschweif, wallende Helmdeeke; am linken Arme der Bindenschild, in der rechten Hand die Fahne mit dem Panther. Das bedeckte Pferd springt rechts.

IV.

1331. 12. März. - Dienstrevers Ulrich's des Weidenholzer auf die Grafen von

Schaunberg bezüglich der Veste Weidenholz.

JCH Vlrich der Weidenholtzer, mein Hawsfraw vnd all vnser Erben veriechen vnd tůn kund offenlichen mit dem brief allen den, die in sechent, Hôrent oder lessent, das wir mit wolbedachtem mutt ynd nach Ratt aller vnser pessten frewndt, willen vnd wortt vnd zw

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p ranten mauires Herrn kriegen oder rechten wollen, das wir mit dicken der fliehen rechten, sider wie s tenant may en las habent sy ales an aller Statt behabt und gewinen voi vir voraus gantzüchen verlorean rad sehulen aneh des viser vorgenant jeb Herrn vnd jr eriben vnd naehk mee gein kain Herru, wie die graant oder gehaissen nügen sein, gpistlieh oder weltier Herren ir guad vad hulu in kainer weis darnmb nieht verliessen, vnd des zw ainein warean Vrkund geben wir vnsern vorgenanten gnädigen Herren vnd iren Erben vnd nachkomen den brief Besigelt mit meinem anhangunden Jusigl ind zw ainer pessern sieherhaitt und Zewgnüs der sach mit der Erbern lieba Herrn Gothartten flachnekker. Herrn Jacobs des strachner, Herrn dietreichs des geltinger, Herrn Bernhartten des aistershaimer vnd Herrn Konrades des Mosár aller anhangunden Jnsigeln, die wir vleissigklich darum gepetten haben, das sy der sachen zewg sind mit jren jnsigeln in vnd iren Erben an schaden; Darunder wir yans verpunten mit vnsernin trewn alles das war vnd statt zu halten vnd vw vollaren, das oben geschribon stett Trewlich an alles geuår.

Der brief ist geben, do man zallt von Kristi gepůrd Tawsent drew hundertt Jar vnd in der ains vnd dreissigistenn Jar an sannd Gregorigen tag in der vasstenn.

Aus einem Inventarium schaunberg'scher Urkunden, geschrieben auf Papier gegen das Ende des XV. Jahrhunderts im Schlosse zu Eferding.

1331. 17. März. Schaunberg. Dienstrevers Ulrich's des Schifer auf die Grafen

von Schaunberg wegen der Veste Steinsulz. JCH vlrich der Schiffer und mein Hawsfraw Agnes vnd all inser Erben veriechen mit dem brief, Das wir mit wolbedachtem Muett vnd nach Ratt aller vnser pesten frewndt willen vnd wortt den Edlen wolgeboren vnsern gnadigen Herren graf hainrichen, graf wernhartten, graf wilhalbmen, graf Ruedolffen vnd graf fridreichen geprudern vnd grauen zw Schawnberg und allen jren Eriben mit der vest zw Stainsultz mit allen den gutern, vnd was darzw gehörtt vnd wie das alles genannt ist, nichts ausgenomen, gewårttig vnd wartund sullen sein, damit das kain geuar icht da sey, Es sey dan mit irem gutlichem willen vnd wartt, das in vnd allen jren Eriben vnd Nachkomen (von keinen) Herren, wie die genant ist, geistlicher oder weltlicher Herr icht Krieg dauon auferstüen (sic). Tatten wir des nichtt, was sy des schaden Namen oder wie der schad aller genant mag sein, den vnser egenanter Berre oder sein Eriben an aid vnd vngesworen nur mit jren wartten darumb zu gelawben gesprechen múgen, dieselben schaden schullen sy habeni vnuerschaidenlichen datz vons, vnsern Erben vnd nachkomen vnd vnsern trewn ynd darzw auf aller vnser hab, wo wir dj überall indertt haben, lassen oder gewingen, versucht vnd vnuersuchtt, auf wasser ynd auf lant, da schullen sy sich derselben vnser hab vnderwinden mit vnserm vnd jrem gutlichem willen vnd wartt; vnd dawider schol ynns kain weltlicher noch geistlicher furst, stett, vest, marckcht oder wie dj herschafft alle genant mag sein, vns, vnsern Eriben wider vnser vorgenant gnadig herren nicht halten an alles geuår. Vnd des zw Vrkund geben wir in den brief versigelt für mich, mein Eriben mit meinem anhangunden Jnsiglynd darzw mit der Erbern weisen Otten des Jochenfelder, Jacoben des strachner, Ruegers des

Hochnuelder vnd Sighartz des gruebers anhangunden Jnsigl, dj irew Jnsigl durich vnser vleisigen pett willen ze zewgnus an den brief gehangen haben in an schaden, darunder wir ynns vnd all vnser Erben vnd nachkomen verpinden mit vnsern trewenn alles das war ynd statt zw halten vnd zw volfuren, das an dem brief geschriben stett, der geben ist zw Schawnberg des suntags Nach sand gregorigen tag, do man zallt von Kristi gepurt XIIJ. hundert Jar, darnach in dem ains vnd dreissigistenn Jarenn.

Aus einem Inventarium schaunberg'scher Urkunden, geschrieben auf Papier gegen das Ende des XV. Jahrhunderts im Schlosse zu Eferding.

VI.

1331. 4. April. – Dietmar von Lerbuchel gibt dem Eberhart von Wallsee als Landrichter ob der Enns einen eidlichen Revers bezüglich des Schlosses Tollet.

Jch Dyetmar von Lerbuchel vnd ich Elspet sein housvrow vnd all vnser erben wir veriehen offenbar an disem brief vnd tůn chunt allen den, die in sehent, lesent oder horent lesen, Daz vns vnser herren der hochgeborn chvnig Friderich vnd sein brüder di werden hertzogen von Osterreich erlaubt habent ze bawn von jern gnaden, daz hous Tolet vm vnsern dinst vnd ouch dorvm, daz wir di aigenschaft des selben hous ouz pracht solten haben von den edeln herren hern Albern von Rouhenstain vnd hern Ortlieben von winchel also, daz wir vnd vnser erben vnd nachchomen daz selb hous Tolet von der herschaft von Österreich ze rechtem lehen ewichleich haben sulln vnd der selben ouz bringum haben wir nich getan, als vor verschriben ist, vnd heten dorvmb ze porigen gesatz hern Hainrichen von achleiten, hern Espein von hag, hern Albern von lauterbach, hern Otten von perchaim, Dyetmaren von aistershaim, Teym von pernaw, vlrichen von Ruezhaim, Jansen von achleiten. ynd dorvm daz di ouz bringum nicht geschehen ist, als oben geschriben ist, so woren di porigen veruallen vnd daz selb hous Tolet in hern Eberharst gewalt von walsse. ny hat vns her Eberhart von walsse die gnad getan, daz er vnser porigen hat ledig lazzen, vnd dor ym haben wier vns in den val vnd in alle die punt, do vnser porigen inn woren, verpunden mit vnserm aid, wier loben ouch, daz dem lande vnd lauten von dem hous vnd dor zue dehain schad wider

varen sol, wier schullen ouch der herschaft vnd des lantrichter leut in lazzen vnd, ob ez not ist, ouž dem hous Ýrleugen an vnsern perleichen schaden, wer aber, daz wier der ding dehainz vber fürn ynd nicht teten, als vor beschaiden ist, so hat sich vnser hous Tolet vnd all vnser hab veruallen in hern Eberharts gewalt von walsse vnd schullen wier iem daz hous mit gantzem bow in antwürten, wenn er ez vodert oder swer Lantrichter ob der Ens ist. - Ez schullen ouch all vnser Erben oder wer daz hous nach vns eribt, in allen den punden vnd gelubten sein, do wier vns in verpunden haben mit disem brief, vnd daz dise red hern Eberharten von walsse oder swer Lantrichter ob der Ens ist, stæt vnd vnuerchert beleib, daz geluben wier iem ze laisten mit vnserm aid ynd sol ez ouch haben ouf aller der hab, di wier haben in dem lant ze Österreich oder swo wier sei haben, vnd dor uber gib ich egenanter Dyetmar von lerpuchl disen offen brief versygelten mit meinem jnsygel. Der sache sint zeug herre Jansen von Gundoluing, her heinreich von anhang, her olrich fuly, ótz von Tann ieder man mit seinem jnsygel. Der brief ist geben nach Christs gebůrd dreutzehen hvndert jar dor nach in dem ainz vnd dreizzigistem jar, des printztags nach dem Östertag.

Origioal auf Pergament, die Siegel fehlen bis auf des Gundelfinger. K. k. geh. Hausarchiv.

VII.

1331. 7. April. Passau. Bischof Albrecht von Passau vermittelt die Einigkeit

zwischen den Chorherrn und Klosterfrauen zu Reichersberg.

Albertus dei gratia Patauiensis Episcopus ad perpetuam rei memoriam. Quoniam nonnisi pacis tempore bene colitur pacis auctor, Expedit personas Ecclesiasticas precipue deo sub obseruantia regulari militantes tamquam a mundi huius fluctibus sequestratas ab omni decertationis strepitu conquiescere, quatenus precisis dissidiorum vepribus altissimo, cui se proprio etiam velle et nolle abdicato deuouerunt, in conscientiarum tranquillitate valeant quietius famulari. Dudum igitur inter Venerabiles Conuentus Canonicorum Regularium Monasterii in Reichersperig nostre dyocesis ex parte vna nec non Sanctimonialium ibidem ex altera super nonnullis possessionibus, quas Moniales heedem per Prepositum et Conuentum Canonicorum

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