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oder vnser erben des nicht, wie getan schäden siv da von nement, daz sullen siv haben auf vns vnd auf alle der hab, die wir vnd vnser erben in dem land ze Osterrich haben, fursůcht vnd vnuersucht, wo wir in des wider wern, des sol in der landsfürst in Osterreich oder sein anwalt vor seyn vnd soll in allen irn schaden ablegen von vnser habt mit vnserm gutlichem willen. Dar vber offen ich

Hainrich der Maynberger besynderleich, daz ich gelubd han mit · mein trewn, swanne meinev chind gewachssent zvirn iarn, daz ich

dem vorgenanten gotshavs vnd der Samnung schulle stetichait von in gewinne, wer aber ich nicht, des got nicht engeb, swelher danne der vorbenanten herren, die mit sampt mir gelubd habent lebent, die sullen ez danne auzrichten, als verre daz daz gotshavs vnd dev Samnung stetichait gených hab vnd sein on allen schaden beleibe, vnd darvmbe, daz diser gewerft vnd der chauf stet vnd vnzerbrochen ewichleich beleib, so gebe wir ich Hainreich der Maynberger, ich Vireich sein pruder, Ich Engelprecht von Lyebenberch vnd ich Vlreich von Totzenbach dem gotshaus vnd der Sampning datz Pavmgartenperg dise hantfest bestaetiget mit vnsern anhangenden Insigeln ze einem ewigen vrchynd, vnd des sind gezevg die erbern herren her alber von Maynberch mit seinem Insigel, Her Fridereich von Leydem mit seinem insigel, Dietrich der Junge weizzenberger mit seim Insigel vnd darzy die erbern herren, die hie benant sind, Her Jans von Chappelln, Her Vlreich von Grünburch, Her Alber von Volkenstorf, Her Hainreich, Her Reymprecht vnd her Fridereich von walsse datz Ens, Her Ott von Celking vnd Alber sein pruder vnd darzy anderr Erber Leut genug, den dev sach wol chunt ist. Daz ist geschehen vnd ist der prief dar vber geschriben vnd gegeben, da von Christs gepvrd ergangen wårn dreutzehen hvndert Jar, darnach in dem ayn vnd dreizigisten Jaran sand Margaretentag.

Original auf Pergament im k. k. geheimen Hausarchive.

XXIV. 1331. 25. Juli. — Conrad von Alydorf Burggraf von Seuseneck gibt zum Seelgeräth nach St Florian zwei Höfe und ein Lehen zu Hartweigsberg in der St. Va

lentinspfarre. Ich Chunrat von Alydorf ze den zeiten Purgraf datz Sáusenekk vnd ich Gút sein hausfraw veriehen vnd tůn chunt allen den, die disen brief ansehent oder hörnt lesen, die nu lebent vnd hernach chúnftig sind, daz wir mit wol verdachtem můt vnd mit veraintem willen mit gunst vnserr erben ze der zeit, do wir ez wol getůn mochten, gegeben haben durch vnsrer sel hail vnd vnsern vodern ze einem ewigen selgeråt dem Ersamen Gotshaus datz sand florian vnsers gechauften gutes zwen hóf vnd ein lehen, daz wir gehabt haben datz Hartweigsperge, vnd leit in sand Valteins pharre, vnd swaz dar zů gehört ze dorff vnd ze veld, ez sey åkcher, holtz, wismad, waid, besucht vnd vnbesucht oder wie ez genant ist mit allem dienst vnd mit allem nutzz vnd mit allem dem recht, vnd wier dar an gehabt haben, ledichleich vnd freyleich, vnd verzeihen vns sein gåntzleich also, daz wir vnd vnser erben ansprach darauf nimmer mer gehaben schullen, wier sein auch des vorgenanten gutes scherm des vorgenanten Gotshaus vnd gewer nach Landes recht ze Österreich. Wier haben auch die vorgenanten Gůt geben auf daz vorgenant Gotshaus, daz vnser mainung, vnser pet, vnser gier ist, daz vnser paider Sun Wernhart, der sich Got da hin ergeben hat, von des probstes genaden vnd vrlaub von dem selben Gůt alle iar getröstet werd ze pezzerung seiner phrůnd, seins gewandes, seiner půch oder ze welhen gaistleichen notdürften nach des ordens gewonhait, wo iem des not ist ze seinen tågen, oder als long er der hilff bedarf vnd in nemen wil, vnd wellen auch vnsers iartag dar vmb enpern die weil. Swand aber daz ist, daz wernhart vnser sun nicht ist, ober (oder) bey lebentigem leib der hilff nicht bedarf oder niht inne haben wolt, von swelhen sachen daz wær, so sůllen in gen vnser paider Jartag vnd sullen die di Herren von dem Conuent begen mit vigili vnd mit selmesse als in irem Gotshaus gewonhait ist. Vnd wer des vorgenanten Gotshaus danne Siechmeister ist, der sol daz vorgenant gůt inne haben vnd da von an meinem jartag raichen den Herren sechs schilling wienner pfenning vnd sol auch an dem selben tag tailen Prót vnder arm Levt, waz man von einem Mutt Chorns pachen mag, vnd zwen Pachen vnd fømf Emmer weins sol er auch tailen vnder di selb arm levt. Ez sol auch der vorgenant Siechmaister an meiner egenanten Hausvrowen jartag raichen den Herren von dem Conuent sechs schilling wienner pfenning aller iar iærchleich an alle widerred, — wær aber, des got nicht geb, daz man an dem vorgenanten vnserm jartag, als vor beschaiden ist, savmich wær an ainem oder an im allem, so sol, swer vnser nah Erbe ist, sich der vorgenanten Gút vnderwinden vnd als lang inne haben, yntz di saymung gentzleich gepezzert vnd widertan werd, vnd als di pezzerung geschieht, so sůllen vnser erben mit den vorgenanten Güten furbaz niht ze schaffen haben; wolten aber si ez furbaz inne haben, swer danne des vorgenanten Gotshaus vogt ist von der Fursten wegen, der sol ez dem vorgenanten Gotshaus wider in antwürten vnd sol sev daran scherm. Daz dise vnser Gotsgab vber vnser selgeræt der vorgenanten Gůt von vns vnd von vnsern erben stæt ebichleich beleib, als vor beschaiden ist, Dar vber geben wir dem oft vorgenanten Gotshaus datz sand Florian disen prief ze einem vrchunde bestætt mit vnserm anhangundem jnsigel ynd mit hern Eberharts von walse anhangundem jnsigel, der des vorgenanten Gotshaus vogt ist von den Landsfursten wegen. Der prief ist geben nach Christi Gepůrd vber dreutzehen hvndert jar, dar nach in dem ains vnd dreizzigistem jar an sand Jacobstag in dem snit.

Original-Pergament zu St. Florian, von welchem jedoch nur die zweite Hälfte erhalten, die erste Hälfte aus einem Pergament-Codex des fünfzehnten Jahrhunderts ergänzt. Die beiden Siegel abgefallen.

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1331. 9. August. Wien. — Wernhart von Chalheim, Canonicus von Passau, Dechant und Pfarrer in Pilichdorf vermacht seinem Bruder Heinrich und seiner Base Diemut einen Weingarten in Nussdorf zum Leibgeding, weleher nach

ihrem Tode dem Kloster Engelszell anheimfallen soll.

In nomine Domini amen. Ego Wernhardus de Chalhaym, Canonicus Pataviensis, Decanus et Plebanus in Pilichdorf notum esse cupio presencium inspecturis universis, quod inter cetera, que ultimam et finalem meam voluntatem esse per instrumenta alias desuper confecta contestatus sum, vineam meam in Nuzdorf, sitam in monte dicto Purchstal, legavi fratri meo Domino Hainrico et Domine Diemudi matertere mee, relicte quondam de Slaet ad dies tantum suos, sub hac condicione, quod nec frater meus, neque matertera mea jam dictam vineam ipsam vendere, obligare aut aliquo alio modo alienare presumant, sed eis decedentibus vinea prius dicta integra cum omni jure suo pro remedio anime mee transeat ad monasterium Celle Angelorum libere et perpetuo possidenda. In cujus rei testimonium sigillum meum proprium presentibus est appensum. Datum Wiennæ anno Domini millesimo C.CCXXXI in vigilia s. Laurentii martyris.

Aus einer geschriebenen Chronik des Klosters Engelszell vom Jahre 1783.

XXVI.

1331. 23. August. Wien. - Alber von Rauhenstein, Heinrich von Schrätenberg, Herman Hertinch und Eberhart von Wultzendorf verschreiben sich als Schuldner den Brüdern Heinrich, Friedrich und Reinprecht von Wallsee um hundert

Mark Silbers.

ICH Alber von Rauhenstain vnd ich Hainreich von Schrætenberge vnd ich Herman Hertinch vnd ich Eberhart von Wultzendorf wir veriehen vnd tůn chunt allen den, die disen brief lesent oder horent lesen, Daz wir vnuerschaidenleichen gelten suln den erbern Herren hern Hainreichen, hern fridreichen vnd hern Reinprechten den brúdern von Walsse vnd irn erben Hundert march Silbers ie vier vnd sechtzich grozze pehemische phenninge fur ein iegleichev march, Dez wir si wern suln an alle wider rede swenne daz ist, daz si iz an vas vordernt. Tun wir dez nicht, so suln wir alle vier dar nach vber vier wochen dez næhsten tages darnach iederman selb ander mit zwain Phærten ze wienne in ein erber Gasthaus varen, da vns die erbern herren her Hainreich vnd her fridreich vnd her Reinprecht die brüder von walsse ynd ir erben hin zaigent vnd suln wir da inne ligen vnd laisten, alz inne ligens vnd laistens recht ist vnd suln da nimmer auz chomen, si werden dez vorgenanten Silbers gar vnd gæntzleich verricht vnd gewert. daz loben wir alle vier vnuerschaidenleich an allez gevær ze laisten mit vnsern Trewen an aides Stat vnd geben in dar vber disen brief zv einem vrchunde vnd zv einem gezeuge versigilt mit vnsern Insigiln. Diser brief ist geben ze wienne nach Christes gebürt Dreuzehen Hundert Jar, darnach in dem ainen vnd Dreizgisten iar, dez næhsten vreitages nach vnser vrowen tage ze der Schidunge.

Original auf Pergament im Schlosse zu Eferding, die Siegel in ungefärbtem Wachs, 1. und 3. beschädigt. Das Siegel des von Rauhenstein wie bei Hanthaler. Die beiden andern; ein gespaltener Schild, in dem einen Felde 3 Gehänge.

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lei Prigrein ter mui ben FrrIDe tre Sophey wereden sfenbar m is je in ciunt alza den, di in esent, tent nie wrat este a nu eet nie hernach chunftig simi, jaz rast ta fitnes res ernaar tai man vi nas in raser gvizes wervet jader x igen mà vn til dat der Edeln Changinne Ware in p asser i Fuent, nd darumb hab vir tus des renaint leoeter si pueden mit Taser besten vreunt nat vui mei pier set i TT 2 *getun nuchten aa sieehting wat w ale iraniad z gedea een wetantes chiuster zwen Wangarten, vir tabet ang henyricica recher parenrechts gva a alea cire Der an et buitsgurek en tyrichegrahen in en tu man went aile ar an Sani Wheeitag & rechtem Perchrecht fimpå pleaning ser ater en E urf an Haslech in der Sets, sier ileni ale Jar an San Micheistag r Perekrecht drithaiben Phenninch vieader lune. Di vimlen ä Herren & Samnung les artgenanten causen 2 I I h in irem Reuent nierzen, van wir ins gegeben tabeu seulen einen selgeret mit misers sans fruitreichs vai mit andere in Erbeu gitehen willen. Dar in daz stet wat ewidehen meinchen beiei, darrber gib jeh Prigrein der Walich isi ilea brei mut einen zwangenden Insigel und mit Bern Dietrichs lustel won Barrack wat mit rolcharts Insigei des Gullen, ter zuten zeilen L erecer res ise der sreinstat fur ailen chunftigen carey Der red sint reus Dietrich der colich, Hainrich der Gletier, Ve der Stufer. Treich der Walpot, Ethel und sein breder der dunne, Churat der ermomura. Herman da tynerasper, fritreicẢ der regner vir ander pitber leut ganeh, di der sach gern Zeng sind Der brief is geben nach Christes gehort drentzehen hundert Jar, dar mach in den aina vnd dreizkysten dar a and Bartholomenstag in der Freistad

Original saf Pergament zu Hakenfurth. mit drei angehängtea Siegels Das Wsteharts enthalt einen dreizekigen Sehild, in den drei Kugela erschei sen, mit der Insehrift S. Wolpebari Galleni

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