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verschavit haben vnsers rechten chavf Aygens daz havs ze Alotzsteygen mit sampt dem Lantgerichte vnd swaz dar zv gehoret, ez sei Aigen, Lehen, Perchrecht, Purchrecht, Ekcher, wysemat, phenning gvite zeholtz, ze velde, ze dorffe, ez sei gestift oder vngestift, versucht oder vnversucht, swie so ez genant ist, mit allem dem nytze vnd rechte, als wier ez vnversprochenlichen jn Aigens gewer her pracht haben vnd vns mit rechte an chomen ist, vmb zway Tavsent march silbers an fvottzich march silbers Costnitzer gewichtes ie vier vnd Sechtzich grosse pehemischer phenninge tur Ain iegliche march, der wir gar vnd gentzlichen verricht vnd gewert sein, Dem erbern herren hern Eberharten von walse zv den zeiten havptman ob der Ens vnd vron Annen seiner havsvrowen vud ir payder erben Ledichlichen vnd vreilichen zehaben vnd furbaz allen iren frymen damit zeschaffen, verchavffen, versetzen und geben, swem sev wellen, Als jn daz aller peste chom vnd fuege an allen irresal also, Daz wir vnd vnser erven furbaz gegen jn vnd iren erben Dechainen chrieg noch Dechain Ansprache Dar avff nimmer mer gehaben schvllen. Vnd durch pezzer sicherhait so setzen wir vns Ich vorgenanter Andres von Synnenberch vnd Ich chlare sein havsvrowe vnd jch Alber sein syn ynverschaidenlichen mit sampt vnsern erben Dem egenanten hern Eberbarten von walse havptman ob der Ens vnd vron Annen seiner harsVrowen vnd ir paider erben vber daz vorgenante havs ze Alotzsteygen, vnd swaz dar zv gehoret, als vor geschriben stet, swie so Daz genant ist, ze rechtem gewern vnd scherm fur alle ansprache, als aygens recht ist und des Landes recht jn Osterrich, vnd swaz jn fürbaz mit rechte dar an abe get, ob sev des dechainen schaden nement, von welcher Laye sache daz wer, den schillen wir jn mit guten willen abe Legen an alles geverde Vnd schullen auch daz haben vnverschaidenlichen auf vns vnd avff vnserm Satze, den wir haben von vnsern herren den Hertzogen jn Osterrich vnd auf allem vnserm gut, Daz wir haben, wir sein Lebentig oder Tod. vnd daz diser chavf vnd dise rede furbaz Also stete sei vnd vntzebrochen beleibe, Dar vber so geben wir jn disen prief ze ainem Offen vrchunde vnd ze ainem waren gezevge vnd ze ainer ewigen vestnunge Diser sache versigilten mit vnsern Insigeln vnd auch mit Der erbern herren jnsigeln Grafen vlreichs von Phannenberg ze den zeiten Marschalch in Osterreich, hern Albers von Chunringen, hern Stephans von Meussowe obrister Marschalch jn Osterrich, hern vlreichs von Pergowe hern Hadmares des Stuchsen von Travtmannestorf, hern Mert des Stuchsen seines Pruder, hern vlreichs von walse auf der Steirmarche, hern Chadolts von Ekartsh sawe, hern Hainrichs vnd hern Fridreichs von walse, die diser Sache gezevge sint mit iren Insigeln vnd ander erber herren genvch, den dise sache wol chunt ist. Diser prief ist geben ze wienne nach Christes geburt Drevczehenhundert Jar, Dar nach jn dem zwai vnd Dreizzigistem Jar an dem Ebenweich Tage.

Original auf Pergament im Schlosse zu Eferding mit zwölf angehängten Siegeln, von welchen das 3., 4., 8. und 9. verloren, die andern gut erhalten sind; 1, 2 und 5 in rothem (die Siegel der Sunnberger, das von Meissau, und von Ekartsau), die andern in ungefärbtem Wachs.

XXXVI.

1332. 7. Jänner. Klosterneuburg. Peter der Vreisinger Bergmeister von Klosterneuburg. bezcugt, dass Libaun von Truchsen zwei Weingärten erkauft

habe und verleiht selbe ihm zu Bergrecht.

ICH Peter der Vreysinger ze den zeiten Perchmaister des Gotshauss ze Nevmbúrch vergieh vnd tůn chunt alle den, die disen prief lesent oder hörent lesen, di nu lebent oder hernach chumpftig sind, daz Chunrat von weydinch vnd sein hausfrow offmey vnd ier erben lecht vnd redleich verchauft Habent iern weingarten, der do haizt die Rós, des ein viertail ist vnd leit in dem weingraben zenachst des alsser weingarten, vmb ainz vnd dreyzk pfund wienner pfenning dem erbern hern Lybawn von Trúchssen vnd seiner hausfrown vrown Hælken vnd iern erben, der sev recht vnd redleich gewert sind. Iz hat auch Starichant vnd sein hausfrow Margret vnd ier erben recht vnd redleich verchauft iern weingarten, des ayn viertail ist vnd leit in dem Chochgraben zenachst dem Swerhepplein vmb dreyzk pfunt pfenning wienner münzz dem egenanten Hern Lybawn von Trůchssen vnd seiner bausfrown vrowm Hælken vnd jern erben, der sev auch recht vnd redleich gewert sind vnd domit derselb weingart von den juden gelost ist; Hab auch ich vorgenanter Peter der vreysinger dem egenanten hern Lybawn von Trůchssen vnd seiner hausfrown vrown Hælken vnd iern erben dev paid weingarten gelihen ze rechtem perch

recht, ze verchauffen oder versetzen oder geben, wem sev welo, an allen ierrsal. Sich setzent auch die vorgenanten Chủnrat von weydinch vnd sein housfrow offmey vnd ier erben vnd Starichant vnd sein housfrow margret vnd ier erben ein isleicher für sein weingarten dem oftgenanten hern Lybawn von Trúchssen vnd seiner housfrown vrown Hælken vnd iern erben ze rechten gwern vnd ze Scherm für sich vnd für ier erben, als des landes recht ist ze Osterreich. Nemen auer sev des chain schaden, iz sei mit zerung oder mit nachraysen oder von welicher hand ansprach daz wer, den schun sev in ablegen vnd schuln sev den Haben auf iern trewn vnd auf alle dem gut, daz sev habent, vnd daz der chauf also geschehen sei, des gib ich vorgenanter Peter der Vreysinger dem oftgenanten hern Lybavn von Truchssen vnd seiner housfrown vrown Hælken vnd jern erben disen prief ze ainem waren gezing versigelten mit meinem insigel. diser sach sind auch ziug Chúnrat der Schifer, wernhart under der Lauben, Ortolf der hofmaister vnd ander erber lout genug, den dise sach wol chunt ist. Der prief ist geben ze Nevmbúrch chlósterhalb, do man zalt von christes gepůrd dreutzehen hundert iar, darnach in dem zwayn vnd dreyzkisten iar an sand Valteins tag.

Original auf Pergament im bischöflichen Consistorium zu Linz. Das Hängesiegel abgefallen.

XXXVII.

1332. 9. Jänner. – Chunrat der Jesnitzer reversirt über eine Wiese in Neustätter Pfarre, die Chunrat von Wolfstein von ihm gekauft und dem Kloster

Baumgartenberg gegeben hat.

Ich Chúnrat der Jesnitzer vergiech offennlich vnd tuen kundt allen den, die nun sind vnd hernach kunstig werdennt, die disen brief ansehennt. lesent oder horent lesen, das ich ein Wis, die haist die Fuchslewtterin, der ist drew tagwerich vnd leit in Newsteterpfarr, die mein freyes aigen was vnd was mich angeuallen ze Rechter fürzicht getailt von meinen geschwistreiden vnd was Chunradts von Wolfstain rechts lehen von mir. Dieselben wis han ich verkauft demselben Chunraten von Wolfstain mit wol bedachtem muet, da ich es wol macht getuen, vnd mit all meiner Erben guetlichen willen lediclichen vnd vnuerschaidennlichen an alles geuerd mit aller Aigennschaft vnd mit allem dem Recht, als ich sy vnd mein vodern Ennher habent pracht in Rechter Aigens gwêr, versuecht vnd vnuersuecht vmb zehen phund vnd vmb Sechtzig phenning Wiener můns, der ich ganntz vnd gar an schaden gewêrt bin. Vnd die vor genant wis hat der Egenant Chunrat gegeben dem Gotshaws und der Samnung ze Pawngartennperg mit Aigennschafft vnd mit allem dem Recht, als ich jm sy ze kauffen han geben, als vor an disem brief geschriben ist, mit meinem guetlichen willen. Vnd bin auch ich vnd all mein Erben desselben Chunrats von Wolfstain ynd des Gotzhaws vnd der Samnung ze Pawngartennperg, oder wer Sy von dem Gotshaws hat, Gwêr Nach Lannds Recht. Gieng in aber an jcht ab, allen den schaden, den Sydauon mement, den sullen Sy haben auf meiner wis vnndter dem Stainperg, die da gehört zu der hub, die da haist an dem Kirchweg. Vnnd darumb das die Red ståt vnd vnzebrochen beleib von mir vnd von all meinen Erben, darüber so gib ich dem Egenannten Chunraten von Wolfstain vnd dem Gotshaws ynd auch der Samnung ze Pawngartennperg disen brief zu einem waren gezeug vnd ewigen Vrchundt diser sach versigelten mit meinem Anhanngunden Insigel. Der sach sind gezewg Bernhart, Hainreich, Hanns, Hartneit mein rier brueder vnnd annder piderwer lewt genueg. Das ist geschehen vnnd ist der brief geschriben vnd gebenn, do von Christs geburd ergangen waren drewtzehen hundert Jar, darnach in dem zway vnd dreissigisten Jar, des nagsten phintztags nach dem Prehentag

Aus einem Copialbuche des Kl. Baumgarteaberg rom Jahre 1511.

XXXVIII.

1332. 13. Jänner. Ebelsberg. - Bischof Albrecht rou Passau bestätiget alle

Saštungen und Freibuiten des Alasters Waldhausen.

Albertus dei gratia Patauiensis Episcopus ad perpetuam rei memoriam. Bene rei dare consultum et presentis habetur vite suffragium et eterne remunerationis premium expectatur. Sane Venerabilium et Religiosorum virorum Misent nis prepositi et Conuentus Monastery in Waithansen, inrta finNina Schnich Ordinis sancti augustini Canonicorum Regularium nostre dyoceseos supplicatio continebat. quod ipsi ac Monasterium suum prefatum a principio sue fundationis et postea a Venerande memorie domino Regenberto predecessore nostro Patauiensi Episcopo super donationibus, incorporationibus et appropriationibus quarundam Ecclesiarum Barrochialium seu iuris patronatus earum, deciinationum, censuum, pensionum, reddituum et obuentionum, prediorum, siluarum, Pratorum, pastuorum ac rerum seu bonorum aliorum tam ex propria ordinaria auctoritate instinctu motus diuino quam ex donatione et instantia nobilis viri quondam Ottonis dicti de Machlant et domine quondam Jevte Comitisse de Peylnstain coniugis dicti Ottonis fundatorum Monasterij antedicti sub sigillis pendentibus plura habuerint et habeant munimenta, quorum quedam et presertim donationes facte ipsi Monasterio in decimationibus, Mansis, Curtibus, areis et vineis, que dictus fundator in beneficium a nostra Patauiensi tenebat Ecclesia, excepto Castro nostro in Greiffenstain cum suis pertinentijs, donationes etiam Ecclesiarum in Munspach, Newnchirchen, Chunigswisen, Sancti Georij, dunpach, Chreutzen, Greyn, Sæchssen, Mitterchirchen et Sinebelveld per bone memorie dominum quondam Wolfgerum sucessorem ipsius Regenberti de consilio et consensu Capituli sui, vt ex litteris et Sigillis ipsorum apparuit, confirmata seu ratificata fuerunt, donatio vero Ecclesie Parrochialis in Nouo loco, que communiter Nernstat appellatur, sita in confinio montis, qui Hengst vvlgariter dicitur, tunc de nouo fundate cum terminorum designatione per felicis memorie dominum Chunradum alium successorem ipsius Regenberti extitit approbata, prout ex vtriusque eorum tam donantis quam approbantis patentibus litteris. Sigillis ipsorum munitis, omni suspectione carentibus vidimus contineri. Verum cum predictarum litterarum quedam ex sui vetustate tam in Cartis quam cera et filis. quibus Sigilla inpressa et inpensa sunt, corruptionem minentur, Prepositus et Conventus prefati a nobis instanter et humiliter petiuerunt, donationes, approbationes et incorporationes nec non confirmationes, ratificationes et approbationes predictas nostra etiam auctoritate ordinaria roborari predictaque munimenta ob causam predictam nostris sigillo et litteris exemplari ac etiam innouari. Nos igitur ipsorum iustis in hac parte petitionibus annuentes omnia predicta et singula, que in presenti iuste et pacifice possident, quantum de iure efficacius possumus, ratificamus, approbamus et etiam confirmamus, et ne ob vetustatem dicta

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