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rum litterarum seu munimentorum angustetur probandi facultas ac propter hoc Jus sepedicti Monasterii propter probationum inopiam valeat deperire, Nos easdem per sapientes et Notarios Curie nostre plene examinari, auscultari et exemplari fecimus, ipsasque auctoritatem interponendo, ordinariam presentis scripti patrocinio innouamus Mandantes tenores earum de verbo ad verbum nil addito uel detracto presentibus inseri ad maiorem certitudinem et Cautelam: In nomine sancte et individue trinitatis. Reginbertus etc. wie 1146. In nomine sancte et indiuidue trinitatis, Reginbertus etc. wie 1147 am 1. Juni. In nomine sancte et indiuidue trinitatis. Reginbertus etc. wie 1147. in expeditione ierosolimitana.

Nos quoque in premissorum Ratificationis, approbationis, confirmationis, exemplationis et innouationis testimonium presentes litteras Sigilli nostri appensione iussimus conmuniri. Actum et datum in

secundo. In Octaua Epyphanie.

Original auf Pergament zu Waldhausen. Das längliche Siegel von weissem Wachse in blecherner Kapsel an weissen und rothen Seidenfäden hängend, weiset einen sitzenden, mit der Rechten segnenden Bischof, den Stab in der Linken mit dem Pallium. Zu seinen Füssen beiderseits auswärts springend der Wolf von Passau. Umschrift ; ... Ibertus. Dei. Gracia. Pataviensis. Ecclesie. Ep..

XXXIX.

1332. 25. Jänner. Ebelsberg. Bischof Albrecht von Passau verleiht dem Espein ron Hag etc. die Güter zu Alkofen, die Chunrat von Tannberg aufgegeben und

die Chunrat der Utzinger zu Leibgeding besitzt.

Wir Albrecht von gotes gnaden Bischof ze Pazzowe vergehen offenlich mit disem brief, daz für vns chomen ist vnser liber getrewer Chunrat von Tannberch vnd gab vns auf di gůt datz Alnchofen, di er von vns vnd vnserm gotzhavs ze lehen hat vnd die Chunrat der Vtzinger fürbaz von im ze zwain Leiben het. Vnd haben wir diselben gůt nach des vorgenanten Chunrates pet vnd willen ze Rechtem Lehen gelihen vnserm getrewen liben Espeinn von Hag vnd seiner Hausvrowen Hailweigen vnd ir paider Erben, di si habent oder noch gewinnent; Vnd sein auch des ir Herr vnd ir Gwer, wo in des durft geschiecht. Vnd dar vber ze vrchunn geben wir disen brief versigelt mit vnserm anhangundem Insigel, Der ist geben ze Ebelzperch. Nach Christes gepůrd Dreutzehen Hundert Jar, dar nach in dem zway vnd Dreizzkisten Jar an sand Pauls tach zder becherung.

Original auf Pergament im Schlosse zu Eferding mit einem sehr gut er. haltenen Siegel in braunem Wachs.

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1332. 29. Jänner. Wien. – Graf Chunrat von Schaunberg verspricht, dass er in Jahresfrist die von ihm zu Lehen rührende Vogtei der Kirche zu Ruprechts

hofen an die Herzoge Albrecht und Otto von Oesterreich übergeben werde.

Wir Graf Chúnrad von Schoûnberch veriehen vnd tůn chunt offenlich mit disem brief, daz wir vns gen den Hochgebornen fürsten vnsern genedigen Herren Hertzog Albrecht und Hertzog Otten ze Österreich und ze Steyr verpunden haben vnd verpinden yns oub mit disem brief vmb die Vogttey der Chirichen zv Ruprechtshofen, die von vns lehen ist, daz wir in di lehenschaft derselben Vogttey inner Jares vrist vertigen vnd in ir gwalt pringen sullen an alle widerrede. vnd daz wir daz also stête behalten vnd volfüren, des geben wir den obgenanten vnsern herren den Hertzogen disen brief ze einem offenn vrchunde besigeltn mit vnserm Insiegel, Der geben ist ze wienn, do man zalt von Christes geburde Tusent, Dreuhundert Jar darnach in dem zway ynd Dreizzigistem Jar, des nåhsten mitichens vor vnser vrowentag der Liehtmisse.

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1332. 29. Jänner. Wien. Die Herzoge Albrecht und Otto beurkunden den Tausch mit dem Grafen Chunrat von Schaunberg, dem sie den Kirchensatz und die

Voglei zu Oberleiss gegen den von Ruprechtshofen abtreten. Wir Albrecht und Ott von Gottes gnaden Herczogen ze Osterreich vnd ze Steyr Veriehen und Tún chunt offenlichen mit disem brief für vns, vnser Erben vnd nahchomen, Daz wir mit wol verdachtem můt vnd mit gutem rat den Chirhensacz und die vogttey der

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Chirchen ze Oberleyzze, di vns zögehorent, auzgewechselt vnd geben haben dem Edeln mann vnserm lieben Graf Chunraten von Schownberch vmb den Chirhensacz vnd di Vogttey der Chirhen ze Ruprehczhofen also, daz er, sein Erben vnd sein Nahchomen den vorgeschriben Chirhensacz ze Leyzze vnd die Vogttey do selbs fürbaz ewichlichen mit allen rechtten vnd nuczen, als wier sev und vnser vordern vnz her pracht vnd inngehabt haben, niezzen vnd haben sullen vnd allen iern frumen do mit schaffen, so ez in aller beste fuget. Wier sin ouh sein, seiner Erben vnd seiner Nahchomen des vorgeschriben auswechsels rehtter Scherm vnd gewer gen aller menlichen nach des Landes recht ze Osterreich. Vnd des ze einem offenn vrchunde vnd sicherhayt geben wier im, sinen Erben vnd sinen Nahkomen disen brief besigeltn mit vnsern anhangunden jnsigeln, Der geben ist ze wienn, Do man zalt von christes geburde Tavsent Dreuhundert jar, darnach in dem zway vnd Dreizzigistem jar des nahsten Mitichens vör vnser Vrowen tag der Liehtmisse.

Original auf Pergament im k.k. geheimen Hausarchiye mit nur noch einem (Ottos) hängendem Reitersiegel.

XLII.

1332. 29. Jänner. Wien. – Graf Chunrat von Schaunberg vertauscht an die Herzoge Albrecht und Otto von Oesterreich den Kirchensatz und die Vogtei der Kirche zu Ruprechtshofen gegen den Kirchensatz und die Vogtei der Kirche

zu Oberleyss.

Wir Graf Chúnrad von Schoûnberch veriehen vnd tůn chunt offenlich mit disem brief für vns, vnser Erben vnd Nachkomen, daz wir mit wol verdahttem můt vnd mit gutem Rat den Chirhensacz vnd die Vogttey der Chirhen ze Ruprehtshofen, die vns zvgehörent, auzgewechselt vnd geben haben den Hochgebornen fürsten vnsern genedigen Herren Hertzog Albrechten vnd Hertzog Otten ze Osterreich vnd ze Steyr vmb den Chirichensatz vnd die Vogttey der Chirhen ze Oberleyzze also, daz sev, ir Erben vnd ir nahchomen den vorgeschriben Chirhensatz zv Ruprechtshofen vnd die vogttey doselbs fürbaz ewichlich mit allen rehtten vnd nutzen, als wir sev vnd vnser vordern vncz her praht vnd innegehabt haben, niezzen vnd haben sullen vnd allen irn frumen do mit schaffen, so ez in allerbest fåget, wir sein ouh in, ierer Erben vnd ierer Nachkomen des obgeschriben auzwechsels rehtter schirm vnd gewer gen aller menlich nah des Landesreht ze Österreich. vnd des ze einem offen Ýrchund vnd sieherhait geben wir den vorgenanten vnsern herren den Hertzogen, irn erben vnd nahkomen disen brieff besigelt mit vnserm Insigel, Der geben ist ze wienn, do man zalt von Christes gebůrde Tusent, Dreuhundert Jar, darnach in dem zway vnd dreyzzigistem Jar, des nahsten Mitichens vor vnser vrôwen tag der Liehtmisse.

Original auf Pergament im k, k. geheimen Hausarchive. Ein Siegel. Abgedruckt in Pez Cod. dipl. epist. III. 17.

XLIII.

1332. 2. Februar. - Friedrich Chresslinch verleihet mit Einwilligung seines Bruder: Haug, Heinrich dem Schmidt ein Gut auf dem Bauernberg in der Pfarre

Hadershofen.

Ich Fridreich Chresslinch hern Fridreichs sun des Chresslings Tản chunt allen den, die disen Prief lesent, horent vnd sehent, daz ich mit wolbedahtem můt vnd mit meins brüder Haugen des Chresslings vnd aller meiner erben gutem willen gelihen han Hainreichen dem Smit auf dem Bauernperg vnd seiner Hausfrawn vron Geyseln daz Gút auf dem Bauernperg, daz gelegen ist in Hadershouer Pfarr, halbz ze Erbreht vnd ierem sun Otten halbz vnd allen ieren erben mit allen dem reht, vnd daz erbreht in dem aygen datz Hag reht hat, mit der beschaidenhait, daz si järchleich da van dienen sullen an vnser vravn tag ze der dienstzeit funf schilling pfenning wienner Munzz an zehen pfenning vnd Dreizzk pfenning ze anlait vnd Dreizzk pfenning ze ablait vnd habent do mit all vodrung verrihtet. Daz daz stæt sei vnd vnuerchert beleib, dar vber so gib ich disen prief zu ainer rehten bestätigung, der auch bestæt ist mit meinem anhangundem jnsigel vnd mit meins brüder Haugen jnsigel, dar vnder verschriben sint dis warhaft gezeug: Hertneit Chresslinch vnd sein sun Chúarat vnd Fridreich, Chúarat vnd aculfinch vnd jang đi Chressling, Dietreich und Ott di Hinterholtzer, Ott datz unterpúrch vnd sein brúder Chúnrat vnd Fridreich vnd ander piderber læut genůch. Da der Prief gegeben ist, da warn ergangen van Chrystes gepurt Tausent jar, Dreuhundert jar, in dem zwain vnd Dreizzkistem jar ze der Liehtmess.

Aus dem Originale zu Gleink auf Pergament mit zwei hängenden Siegeln von gelbem Wachs.

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1332. 2. Februar. Passau. Bischof Albrecht von Passau entscheidel, dass auch die Klosterfrauen sich einen Abzug an ihrer Pfründe müssen gefallen

lassen, wenn den Chorherrn in Reichersberg müsse abgebrochen werden

Wir Albrecht von gotes genaden Bischof ze Pazzow vergechen offenbar mit disem Briel, Daz wir den chrieg, der gewesen ist zwischen den Gaistleichen læuten .. dem Probst vnd dem Conuentt der Chorherren ze Reichersperg an ainem tail und der Chlostervrawen næuleich verschriben (sic) haben lazzen vnder vnserm jnsigel, also beschaiden haben, Daz di Clostervrawn sichtiges landes schadens an der voruerschriben Phrůnt enkelten schullen vnd geleich nach irem tail tragen mit den vorgenanten Chorherren an swev man in Phrůnt minnert. Geschaeech aber, daz sich der Chorherren phrůnt pezzrecht an gewant oder an swelichen sachen daz wer, des schullen di vrawn auch geniezzen. Vnd daz di red also stet beleib vnd vnzebrochen, dar vber geben wir ze vrchůnd disen Brief versigelt mit vnserm jnsigel vnd mit paider Conuentt Chorherrn vnd Chlostervrawn jnsigel. Der ist geben ze Pazzow an vnser vrawn tag zder Liechtmess nach Christes geburd Dreutzechenhundert iar in dem zway vnd dreizzigistem Jar.

Original auf Pergament mit 3 Siegeln zu Reichersberg, Die Frauen haben die heil. Maria (oder Anna) sitzend auf einer Bank, vor ihr das heilige Kind stehend

Abgedruckt in Mon. boic. IV. 468.

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