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ergangen warn Tausent jar, drevhundert jar, Dar nach in dem fumf vnd viertzikisten jar an des Edlen Herren Tag Sand Andres Tag.

Original auf Pergament zu Lambach. Die Siegel abgefallen.

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1345. 30. November. Herwort der Lenperger verkauft an Abbt Bernhart zu

Baumgartenberg zwei Hofstätte zu Kolbing.

Ich herwart der Lenperger vergich offenwar vnd tuen kundt allen den, die disen brief sehent oder hörent lesen, das ich mit wolbedachtem můt vnd mit gútlichem willen meiner hausfrawen frawn Gedrauten vnd vnnser beder Erben vnd auch mit gunst meiner kind, die ich mit meiner ersten hausfrawen han vnd auch mit aller meiner Erben guetlichem willen, wie die genannt sind, vnd auch durch rechter Ehafter not willen verkauft han Abbt Bernharten (sic) vnd den herren zu Pawngartennberg meins Rechten freyen Aigens zwo hofstet datz kolbing in dem dorf vnd was darzu gehört, versuecht vnd vnuersuecht, auf ainer sitzt hainreich der Mairel vud dient dreissig Newer phenning auf sand Jorgenntag vnd ein Vaschanngkhuen, vmb newn phund Alter wiener phenning vnd vmb zwenundzwaintzig Metzenn khorns ze leychauf meiner hausfrawen. Vnnd derselben Newn phundt vnd auch des leichauffs, so (sic) wir ganntz vnd gar verricht vnd gewert zu rechten tegen, als vnns verhaissen ward an, allen schaden also beschaidennleich, das ich vnd all mein Erben, wie die genannt sind, der vor genannten zwaier hofstet des Gotshawss vnd der herren zu Pawngartennperg gwer sullen sein, als aigenns recht ist für all ansprach, wo des durfft geschiecht, nach Lanndes Recht in österreich. Nämen sy darüber kainen schaden mit Recht, den sul wir Ich vnd mein Erben jn ablegenn vnd sullen sy das haben auf aller meiner vnd meiner Erben hab, die wir haben jn dem land ze österreich. War aber das getan, das yemand hinfürbas kåm, der besser Recht wolt haben zu den Egenanten güetern, der sol den herren zu Pawngartengerg geben funfftzehen phund wiener phenning vnd soll sich dann der zwaier hofstet vnndterziehen mit der herren guetlichem willen. Das dise red vnd diser kauf also ståt vnd vnuerkert beleib, gib ich egenanter herbart der lenperger den offt

genannten herren vnd irm Gotshaws disen brief versigelten mit meinem anhangunden Innsigel vnd mit meins herrn Innsigel hern Jannsen von Cappelln vnd mit herrn lorenntzns des oder Indsigel zu den zeiten lanndrichter in dem Machland vnd mit meins ohaims Insigel herweygs des Ennglpoltsdorffer, die diser sach damit gezewg sind. Des sind auch gezewg her Wetzel von Erwing, Weichart der alt lanndrichter, herwart der Frey, Ott der Sipekh vnnd apnder Pidberlewt genueg. Der brief ist geben nach Crists geburd drewtzehen hundert Jar, darnach in dem fünffundviertzigistenn Jar an Sannd Anndrestag.

Copialbuch des Klosters Baumgartenberg v. J. 1511.

DXXVII.

1345. 6. December. Wien. - Chunrat von Ladendorf setzt Herrn Jansen con Topel für 50 Pfund Pf. jährliche 5 Pfund auf behauslem Gut zu Eberstorf bei

dem obern Rüstbach.

Ich Chunrat von Ladendorf und ich Hedweich sein hausurare wir vergeben mit disem prief allen leuten, Daz wir vnd vnser erben vnuerschaidenlichen gelten schuln Dem erbern herren hern Jansen von Topel vnd seiner hausurawn frawn Chlaren unser swester vnd ir Paiden erben Fümftzig pfunt wienner pfenning, der wir seu wern schuln an sande Georien tag, der schierist chůmpt, vnd haben in da fur ze pfant gesatzt fümf pfunt geltes, ligent ze Ebertstorf pei obern Růstbach ouf behaustem gůt ze dorffe vnd ze velde, deu auch vnser satz sint von dem erbern herren hern weicharten von winchel, der man alle jar dreu pfunt dient an sande Michelstag vnd zwai pfunt an sande Georien tag, vnd auch mit allem dem rehten vnd nutz vnd mit alle deu vnd da zy gehort versuht vnd vnuersult, wie so daz genant ist vnd vreylich ze haben zř ainem rehten satz, nutzen vnd niezzen mit verchauffen, mit versetzen vnd ir gutes da von bechomen, als ez in aller peste füget, als satzes reht ist in Österreich. wir schuln auch ich Chunrat von Ladendorf und ich Hledweich sein hausurawe vnd vnser erben in den vorgenanten satz scherm für alle ansprach, als satzes vnd Landes reht ist in Österreich, nemen auer si des mit reht chainen schaden, den schuln wir in gar abtún vnd schuln si daz haben auf vnsern trewen vnd auf allem dem

gút, daz wir haben in Oesterreich; wir vergehen auch, daz wir nach vnser erben zý chainer andern zeit in dem jar den egenanten satz losen schuin danne an sande Georien tag vnd wanne wir in oder irn erben an sande Georien tag ir pfenning geben, so ist vnser satz von in ledig, vnd alle di weil, vnd wir des niht tün, so schuln si des satz haben, als vor gesriben stet. vnd Dar vber geben wir in disen prief zv ainem gezeug diser sache versigelten mit vnserm jnsigel vnd auch versigelt mit hern Chunrats insigel des Tyrnstainer, den wir seines jnsigels zở ainem gezeug dar vber gepeten haben. Der ist geben ze ucienne nach Christes Púrt dreutzehen Hundert jar vnd in dem fümf vnd viertzigistem iar an sande Nyclas tag.

Original auf Pergament mit zwei Siegeln zu Gschwent. 1. Ein von oben gespaltener Schild. 2. Wie Hanthaler Tab. XLVI, Nr. IV.

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1345. 17. December. Wien. – Chunrat von Tiernstein und seine Hausfrau Katharina verzichten auf das Recht an dem halben Hof zu Oetzestorf, nachdem sie ron dem Kloster zu Baumgartenberg 17 Pfund Wiener Pfenning erhalten

haben. Ich Chunrat von Tiernstain vnd jch Kathrey sein hausfraw wir verjehen offennlich an disem brieff, das wir mit vnnser Erben gueten willen vnd gunst, mit gesambter handt zu der zeit, da wir es wol getůn mochten, verkaufft vnd geben haben den Erbern geistlichen herren dem Abbt vnd dem Conuennt gemain ju dem closter zu Pawngartennperg alles das recht, das wir gen jn haben gehabt auf dem halbn hof gelegen ze ótzestorf, do die lebjnne vnd ire chinder aufgesessen sind, vmb Subentzehen phund wiener phenning, der wir gar vnd genntzlich gewert sein. Vnd sullen auch wir noch all ynnser Erben fürbas auf denselben hof vnd auf allev dev, vnd darzu gehört khain Ansprach noch vordrung Nymmer mer gehaben, Wenig noch vil. Des zu vrchund geben wir jn disen brief versigelt mit vnnserm Innsigel vnd mit meins vettern Innsigel hern Tursen von Tiernstain, der diser Sach gezewg ist mit seinem Innsigel. Der brief ist geben zu Wienn nach Crists geburd drewtzehen hundert iar, darnach in dem funff und viertzigisten jar des nagsten samstags vor sand thomans tag.

Copialbuch des Kl. Baumgartenberg v. J. 1311.

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1346. 6. Jängor. - Die Brüder Wernhart und Andre von Chätzing etc. ver

kaufen an das Kloster Wilhering zwei Güter zu Ternbach und Räut.

Ich Wernhart vnd Andre brúder von Chætzing vnd ich Thoman Otteins Sún von Chætzing vnd ich Georige der Lainær mit sampt meiner Housvrówn ver Ann vnd ich Heinreich der Swartz, wier veriehen offenbar an disem brief allen den, die in sehent oder horent lesen, Daz wier mit wol verdachtem mút vnd gutem willen vnd gunst aller vnserr vrevnt vnd Erben vnsrev Güt, aines ze Ternpach bei Chórnberch, do der Phlügel ouf gesezzen ist, vnd aines ze Ræwtt, die paidev geacht sind hintz zwain phunten geltes, dem Erbærn Herren Abpt Hermann vnd dem Gotshoảs ze Wilhering recht vnd redleich geben vnd verchauffet haben vmb drew vnd Viertzich phvnt alter wienner phenning, der wier gantz vnd gar gericht vnd gewert sein, vnd haben in die auch ouf gegeben mit rechter fürtzicht Also beschaidenlichen, daz die selben zway gůt, Als sev vorgeschriben sind, daz Gotshoús ze Wilhering besitzen vnd inne haben schol in rechter Aygens gewer ledichlichen besucht vnd vnbesucht an allen chrieg. . Wier loben auch an disem brief, daz wier 'nuerschaidenlich, samp wier vor benant sein mit vnsern Jlousyrowen vnd chinden vnd auch Erben der vorgenanten gůt ze Ternpach vnd ze Ræwt des Chlosters vnd der Sampnung ze Wilhering Herren ynd gewer schullen sein noch landes recht ze Hof vnd ze taiding, wo vnd wenn si des bedürffen, an alle jer múe vnd chost gan allen den, die sev vmb die oftgenanten Gůt ansprechund würden. Wær aber, daz sev iemant dar vmb spræche an also, daz si vmb eegeschriben güt indert ze schaden vnd ze arbaitt chæmen, den selben schaden schulle wier in gantz vnd gar ab legen vnd schullen sev daz haben vnuerschaidenlichen ouf allem dem Gût, daz wier haben in dem Land ze Österrich, wo daz gelegen sey. Daz der chauff vnd die Red also gantz stæt vnd ynzebrochen beleib, dar vber geben wier vorgenanten den Herren vnd dem Gotshous ze Wilhering ze einem vrchund disen brief versigelten mit meinem Wernhartes des Chætzinger Insigel vnd verpint ich mich Andre sein bråder vnder dem selben, wand ich nicht aygens jnsigels en han, vnd mit Thomans des Chætzinger, Georigen des Lainær vnd Heinreichs des Swartzen jnsigeln. Der brief ist geben, do man zalt von Christes gepůrd Dreutzehen Hundert jar, dar noch in dem Sechs vnd Viertzigistem jar an dem Pericht tag.

Original auf Pergament mit drei hängenden Siegeln, das des Lainers ab. gefallen. Die Chätzinger haben im Schilde drei Katzenköpfe im Dreiecke gestellt. Stiftsarchiv zu Wilhering.

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1346. 2. Februar. – Die Kinder Dietrichs des Wurmtaler von Ebelsberg verkaufen dem Kloster St. Florian zwei Eigen zu Reut beim Lughof in der Schön

heringer Pfarre.

Ich Hainreich vnd Jans vnd Dyetreich prúder di Wurmtaler vnd ich Chunigunt und Katrey ir Swester all Dytreichs chind von Ebelsperch wir vergehen vnd tuen chunt vnuerschaidenlich allen den, di disen Prief sehent oder horent lesen, di nu sind oder hernach chumpftig werdent, Daz wir mit wolbedachtem muet zder czeit, do wir iz wol getuen mochten, nach rat vnsrer nachsten vrevnt vnd mit guetem willen vnd gunst vnserr iungerr prueder Wolfharts, Wilhalms vnd Otachers vnd aller vnsrer erben verchauft haben ledichleich zway aygen dacz Reut gelegen pey dem Lueghof in Schónheringer pfarr vnd zwelf schilling Gelts sind, mit allev, vnd dar zue gehört, versuecht und vnuersuecht, dem Ersamen Gotshous dacz sand florian vnd der Sampung da selb vmb fümf vnd dreizzk pfunt phenning gæbiger Wienner Münnzz, der wir gancz vnd gar gericht vnd gewert sein mit sottaner beschaidenhait, ob jemant wær vnderr allen vnsern erben, der nach dem egeschribenn aygen sprechen wolt mit recht oder an recht, der schol dem vorgenanten Gotshous geben Sechczig pfunt pfenning newer wjenner Månss an sand Jacobstag vnd schol mit denselben pfenning di egenanten aygen ledigen vnd Jósen von dein vorgeschriben Gotshaus vnd der Samnung dacz sand florian, wir schullen vnd wellen auch vnd vnser erben der egenanten aygen gewer sein des vorgeschriben Gotshous vnd der Samnung an aller stat vor recht, swo in des durft geschicht, wo wir in des ab gingen, des si dhainen schaden namen oder mochten nemen, den schull wir in ab legen vnd widercheren. Dæt wir des nicht, daz schullen ser haben auf vns vnd auf aller vnsrer Hab, di wir haben

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