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weil si oder swer irn tail dez vorgenanten bauses nach jn besitzet, vns nicht engeben hvndert phunt wiener phennig, So suln si vns fürbaz alle iar da von dienen Zehen phunt wienner pheninge ze rechtem Pvrchrecht ze Drin zeiten im iar, Achtzich phepinge vnd Drev phunt an sand jörigen tage, Achtzich vnd Drev phunt an Sande Michels tage vnd Achtzich vnd Drev phuntze Wiennahten mit allem dem nvtz vnd rechten, alz man auder Pvrchrecht in der Stat ze Wienne dient. Vnd swenne si oder swer den vorgenanten irn Tail dez Hauses nach jn besitzet, die e genanten Zehen phunt geltes ab chauffen, daz sýln Si tựn, swelhes iares si mýgen oder wellen, immer fvmf phunt geltes vmb fymftzich phunt wienner phening, oder alle zeben phunt geltes mit einander vmb hundert phunt, viertzehen tag vor einem iegleichen dienst tag an dienst oder inner viertzehen tagen vor dem dienst tage vnd den næhsten dienst da mit an allen chriege. Vnd daz disev sach förbaz also stæt beleib, Dar vmb so gib ich jn disen brief ze einem warn vrchund versigilt mit meinem jusigel vnd mit dez erbern Ritter jnsigel hern Weichartes bey den Minnern brudern vnd mit hern Dietreichs jnsigel dez Vrwætschen, die diser sache Schidleutt gewesen sind vnd auch diser sach gezeug sind mit irn jnsigeln. Diser brief ist geben ze Wienne nach Christes gebürde Drevtzehen hundert iar, dar nach in dem Sechs vnd viertzgisten iar an sand Plæsen tage.

Original auf Pergament zu Gschwent, mit drei bängenden Siegeln.

DXXXV. 1346. 27. Februar. -- Abbt Ulrich von Lilienfeld bestätiget die Stiftung des Verwesers der Capelle des H. Johannes - Heinrich zu Traisen unter seinem

Vorfahren Leopold zur Abbtei Lilienfeld ddo. am 12. Juli 1338.

Nos frater Vlricus dictus Abbas in Campo Lyliorum et Conuentus ibidem Profitemur, nos vidisse antecessoris nostri domini Leupoldi Saluas literas per omnia in hec verba. Nos frater Leupoldus dictus Abbas et Conuentus Monasterij Campi Lyliorum Scire volumus inspectores presencium vniuersos, Quod venerabilis sacerdos dominus Hainricus prouisor Capelle Sancti johannis baptiste in traisma ob sue anime nec non et progenitorum suorum salubre remedium sacrificium laudis secundum facultatum suarum possibilitatem summo deo offere desiderans de donis sibi a domino collatis nostro Monasterio domini Otakari nostri antecessoris temporibus quinque talenta denariorum wienensium liberaliter erogauit Ita sane, ut annis singulis nostro Custodi septem metretas puri tritici de nostro granario pro conficiendis hostijs perpetuo ministrentur, Qui etiam Custos omnibus sacerdotibus ab ipso petentibus dabit hostias occasione qualibet postergata (sic). Sed vt suam circa corporis christi sacramentum venerabilem idem Hainricus deuocionem eximiam ostenderet euidenter, Redditus sexaginta denariorum iuxta Wilhamspurgam, qui seruiuntur annuatim Michahelis de agris et alijs ibidem retro domum quondam Eyte sitis cum omnis proprietatis iure et quatuor talenta denariorum wiennensium nobis ac nostro Monasterio similiter condonauit Condicione eiusmodi interiecta, vt prefatus Custos dictos redditus manu teneat ac colligat suoque subcustodi dictos sexaginta denarios omni anno porrigat, Quatinus per hoc labor eiusdem subcustodis in precisura hostiarum ceterisque deuotis ministerijs consulcius valeat sustentarj. Nosque pro dictis quatuor talentis vnam vrnam vini Conuentus singulis annis hijs, qui pistant hostias simul vel diuisim, sicut recipere placuerit, promittimvs fore dandam. E nos insuper volumus eisdem pistantibus pro corporis solacio dari vnam vrnain eiusdem vini, ut deuocionis et eleinosine mereamur participes inueniri. Debet et antedictus subcustos precisas confratrum nostrorum hostias prefate ecclesie in Traisma, quociens postulantur, perpetuo ministrare. Et vt omnia et singula prescripta ratihabitacione (sic) stabili confirmentur, presentem literam nostris videlicet Abbatis et Conuentus Sigillis sepedicto Hainrico suisque sequacibus ob perpetuam predictorum euidenciam dedimus roboratam. Actum et Datum Anno domini Millesimo Trecentesimo Tricesimo Octauo jn festo beatissime virginis Margarete. Nos vero, ne in posterum tam in dicti domini Hainrici remedio, quam et nostri Castodis deuoto seruicio materia contencionis alicuius valeat suboriri, jd circo ecclesie (sic) quibus porrigende sunt hostie, volumus nominari, videlicet ad ad (sic) sanctum vitum, Wilhamspurgum, Durniz, Chreuzpach, Hohenwerch, Traisma, Eschenaw, jta sane, vt dictarum ecclesiarum rectores, qui ab olim consweuerunt, nostrum Monasterium deuocionis causa cum cera annaliter (sic) visitare propter hoc a ceptis non desistant, sed studeant decetero eadem annis singulis augmentare. Custos vero noster, si in dictis negligens fuerit vel remissus, Tam diu vino

careat, quovsque omnis negligencia totaliter reformetur. Et in omnium predictorum euidenciam nostra sigilla presentibus sunt appensa. Datum esto michi Anno domini millesimo trecentesimo quadragesimo sexto.

Original auf Pergament zu Gschwent, mit zwei Siegelo.

DXXXVI.

1346. 2. März. Wien. Herzog Albrecht von Österreich anerkennt das Vogteirecht des Bischofes von Passau über das dem Kloster St. Florian angehörige

Gut Windberg. Wir Albrecht von Gotes gnaden Herzog ze Oesterreich, ze Steyer und ze Chernden Tun chunt mit disem brief Vinb di Vogttey vnd daz gut ze Windiberg, daz gen sand florian gehört, Darumb vnsern lieben vreunt Bischof Gotfrid von Puzzow von seins Goteshous wegen, vnd vnser getrewn lieben .... von Walsse von Ens von vnserr Vest wegen Wessenberch stözzig vnd in chrieg gwesen sind, Daz wir vmb dieselben Vogttey enpfolhen hetten ze verhören vnd daz wir nach der chüntschaft, die nach derselben verhörung an vns bracht ist und ouch nach den briefen, di daz Goteshous von sand florian uber daz egenant gut hat, erfunden haben vnd vnser Lantherren, daz die vorgenant Vögttey dem Bischof vnd seinem Goteshous ze recht zugehöret vnd daz in die von Walsse chain irrung daran tun sullen, mit vrchund ditz Briefs, Geben ze Wien an Phinztag vor dem Sunntag, so man singet Invocavit nach Christs geburd Dreutzehen Hundert Jar, darnach in dem Sechs vnd viertzigistem Jar.

Mon. boic. XXX. II. 187.

DXXXVII.

1346. 17. März. Wien. - Reinprecht von Pillichdorf bestätigt seinem Schwager l'lrich von Pergau den Empfang von 500 Pfund für seine Hausfrau Hedwig, und versichert deren Wiederlage binnen Jahresfrist bei Strafe des Einlagers.

lch Reinprecht von Pilichdorf Vergich tůn chunt allen den, die disen brief lesent oder hörnt lesen, Daz mich mein swager ólreich von Pergawe Recht vnd redleichen verricht vnd gewert hat zy meiner hausurowen vron Hædweigen seiner swester füml Hundert phunt wienner phenninge, also daz ich im die wider legen sol mit Erbe nach vnser baider freunde Rat von dem hevtigen tag inner Jars frist. Tún ich dez nicht, swenne er mich denne dar nach mant ynd vordert, so sol ich im zwen Erber Ritter mæzzig Chnehte iedenman selb ander mit zwain Phærten dez næhsten tages dar nach hintz wienne in ein Erber Gasthaus senden, swa mir mein swager ólreich von pergawe oder sein erben hin zaigent, vnd suln die da inne ligen vnd laisten, alz laistens recht ist, vnd sol da nimmer auz chomen, In werde ee alles daz gæntzleichen gelaist vnd volfůrt, daz vor an disem brief geschriben stet. Wær aber, daz ich inder zeit nicht enwær, dez Got nicht enwelle, so suln si die vorgenanten fumf Hundert phunt haben auf allem meinem gut, daz ich hinder mir lazz in dem Lande ze Österreich, vnd suln auch si der da von gæntzleich gewert werden vnd sulm in auch da von widerlegt werden an allen chrieg vnd an alle wider rede. Vnd gib in dar vber disen brief zv einem warn vrchund versigilt mit meinem Insigel vnd mit meins vetern Insigel hern Albers von Rauhenstain vnd mit hern Reinprechtes Insigel des Türsen, die diser sach gezeug sind mit irn Insigeln. Diser brief ist geben ze wienne nach Christes gebůrd Dreuzehen Hundert iar, dar nach in dem sechs vnd Viertzgisten iar an Sand Gedrauten tag.

Original auf Pergament zu Gschwent, drei wohl erhaltene Siegel von gelbem Wachs ohne Kapsel an Pergamentstreifen hängend.

1.) 4. S. REINBERTI . De . PILICHDORF. Schild dreieckig mit einer auf der rechten Seite basirt liegenden Mauer-Zinke. 2.) . S. ALBERTI DO ROVHENSTAYN. Der gleiche Schild, von der rechten zur linken Hand liegend, mit einem rechtsschauenden Stechhelme und links ausgespannten Helmdecke; als Zierde ein Topf mit Kräutern. 3.) 11. S.REINPER ...... TVERSO ..... Sebild liegend wie Nr. 2, einfaches Feld mit dem Querbalken, Stechhelm obne erkennbarer Decke, Helmzierde ein liegender Flügel.

Das erste Siegel genau übereinstimmend mit Hanthaler Tab. XL, Nr. 11. Das zweite entspricht der Figur Nr. 12.

Hauptmanne

und Royalse und alles

DXXXVIII. 1346. 22. März. Eberhart von Wallsee, Hauptmann ob der Ens, Ulrich von Wallsee, Hauptmann in Steyr, Weichart von Winckel und Rudolph Ott von Lichtenstein entscheiden über die Ansprüche Friedrichs von Wallsee und der Frau Chunigund gegen die Brüder von Lichtenstein hinsichtlich des Erbtheiles

aus dem Nachlasse Rudolphs des Alten von Lichtenstein. Ich Eberhart von Walsse houptman ob der Ens vnd ich vlreich ron Walsse houptman in Steyer vnd ich Weichart von Winchel vnd ich Rudolf Ott von lichtenstein Chamrer in Steyer Wir vergehen offenlich mit disem brief vnd tůn chunt allen den, di in sehent, hörent oder lesent, di nv sind oder her nach chúnftich sind, Daz di erbern herren her Chunrat Pischolf ze chiemse vnd her Rudolf vnd her Ott vnd Andre vnd fridrich vnd Janns vnd Rudolf brúder von lichtenstein an einem taile Vnd der erber herr her Fridreich von Walsse vnd vrow Chủnigunt sein housvrow für sich vad all ir paider erben Sýn vnd Töchter an dem andern tail Mit gůtem willen vnd mit zeitigem rat irr pesten vrewnt hinder vns vier sind gangen vnd vns ouch vollen gewalt habent geben gentzlich ze berichten vnd sprechen vmb all dev ansprach vnd vordrung, di der vorgenant fridreich von Walsse vnd vrow chủnigunt sein housvrow vnd all ir paider erben habent gehabt oder gehaben mochten hintz den egenanten brüdern von lichtenstein vnd hintz irn erben vmb allen den Erbtail, der in vnd irn erben möcht geuallen von allen dem Erbe, daz her Rudolf der alt von lichtenstein, dem got genad, lazzen hat seinen vorgenanten Sønen, daz sei an vesten, an steten, an vrbar, an weingårten, an perchrechten, an Housern, an Purch rechten vnd an anerstorbem Erbe vnd an leuten oder an gåt, besucht vnd vnbesucht, wie di genant sein. So sprechen wir vorgenant vier Schidleut über dev obgenanten ansprach also mit veraintem mut vnd mit gesampten Rat, daz di vorgenanten Siben brüder von lichtenstein sůllen geben der egenanten vrown Chủnigunden vnd hern fridrichen von Walsse vnd iren erben, di si mit einander habent Newn hundert pfunt wienner phenning zů den dreyn hundert pfunten, di si nv vor habent enpfangen von irm vater hern Rudolfen dem Alten von lichtenstein, für alle dev ansprach vnd fordrung, di si habent oder gehaben möchten hintz den obgenanten Siben brüdern von lichtenstein vnd hintz irem Erbe vnd sullen ouch fürpaz noch múgen dhein ansprach oder fordrung nicht mer haben hintz den vorgenanten brüdern von lichtenUrkundenbuch des Landes ob d. Enns. Vi, Bd.

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