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phenninge, der Er mir fumf Hundert phunt gegeben hat zy meiner Hausvrowen vron Gedrautten, seiner Swester ze rechter Haymsterr nach des Landez recht ze Österreich vnd Hundert phunt hat er mir gegeben Vmb die fürtzicht, die ich und die selb mein Hauserowe vro Gedraut gegen im getan haben, alz er besunderleich brief vnd jnsigel dar vmb hat. Vnd han auch ich mich dez mit meinen Trewen gegen im verlúbt vnd verpunden, Daz ich die vorgenanten Sechs Hundert phunt Legen sol an Erbe baidenthalben nach vnser freunde Rat von dem Heutigen Tage inner jars vrist Also mit auz genomener Rede, jst, daz die vorgenant mein Hausurowe vro Gedraut Chinde mit mir gewinnet, da sol denne daz Gůt, da die Sechs Hundert phunt an gelegt werdent, nach vnser baider Tode auf Erben vnd geuallen. Wær aber, daz mein Hausvrowe vro Gedraut Sturbe end nicht Chinde mit mir gewunne, dez Got nicht enwelle, So sol ich denne dez vorgenanten Gütes fumf Hundert phunt in nutz vnd in gewer inne haben vnuerchummert vntz an meinen Tode, alz Haymstevr Recht ist vnd dez Landez Recht ze Osterreich. Vnd nach meinem Tode so sůln denne die selben fumf hundert phunt Erben vnd geuallen auf der egenanten meiner Hausvrowen vron Gedrauten næhst Erben, da iz denne ze recht auf Erben vnd geuallen sol. Vnd hundert phunt súln denne ze hant nach meiner Hausvrowen Tode vron Gedrauten Erben vnd geuallen auf ir næhst Erben. da si denne auch ze recht auf Erben vnd geuallen sůln. War aber, daz ich Alber von Sunnberch der Sechs Hundert phunt nicht an Legt in der Zeit vnd in dem Recht, als vor verschriben, Swenne mich denne mein Swager Vreich von pergawe oder sein Erben manent vnd vodernt, So sol ich denne Zwen erber Rittermæssige Chnecht ie den man selbander mit Zwain Phærten dez næchsten tages dar nach hintz Wienne in ein Erber Gasthaus senden, da mir mein Swager Vlreich von pergawe oder sein Erben hin Zaigent, vnd sůln die da inne ligen ynd laisten, alz inne ligens vnd laistens recht ist, vnd suln die da nimmer auz Chômen, jch volfűr vnd laist êe alles daz gæntzleich, daz vor an disem brief geschriben stet. Daz lob ich an alles gevær ze Jaisten mit meinen trewen. Vnd suln auch si daz haben auf mir vnd auf allem meinem gut, daz ich han in dem Lande ze Österreich, ich sey lebentich oder tode. Vnd gibe in dar ýber disen brief ze einem warn vrchønde versigilt mit meinem jnsigil Vnd mit meins Vater jnsigil hern Andres von Sunnberch vnd mit meins Oheims

jnsigil hern Hainreich von Chranichperch, die diser Sach gezeuge sind mit irn jnsigiln. Diser brief ist geben ze Wienne nach Chrisstgebůrde Dreutzehen hundert iar, dar nach in dem Sechs vnd Viertzgisten iar an sand Andres Tage.

Original auf Pergament zu Gschwent, mit drei hängenden Siegeln. (Die Sunnberg-Siegel wie bei Hanthaler; der von Kranichberg hat einen Kranich in seinem Schilde ohne Helm.)

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1346. 3. December. Chunrat der Doner, Comthur des deutschen Hauses zu Laibach, und die da wohnhaften Brüder des Ordens verbinden sich, für die Herren Rudolf und Haug und für die Frau Stella von Dybein einen Jahrtag zu begehen,

wofür sie jährl. 10 Saum Salz erhalten.

Ich Prúder Chúnrat der donerr Gumedewer ze den zeiten des Theutschen haus ze Laybach vnd all di Prüder, di mit mier wonhaft sint da selbs, vergehen offenbar mit disem prief gegen allen Leuten, daz wier mit gemain rat vnd mit verdachtem müt von vnsers Orden wegen für vns vnd für vnser nach chomen verhaizzen vnd verpinden vns ze pegen ewichleich alle iar ein Jartag mit Vigili vnd mit selmess nach sand Michels tag in der Nasten wochen in dem haus ze Laybach den erbern herren hern Rudolfs vnd hern Haugs von dybein vordern selvnd der erbern Vrawen stellen der dybeinerin vnd in, wenn got yber sev gepeut vnd allen iern Nachchomen ze hilf vnd ze trost, darumb sev vns gebent alle iar zehen sanm saltz vnd ier nach chomen in daz haus ze Laybach ewichleich also, di weil vnd wir vnd vnser Nachchomen den Jartag begen alle iar, als vorgeschriben ist, so sint sev und ier Nachchomen dem Orden des saltzs gepunden zegeben; wolten auer di Průder des Ordens daran (dauon?) lazzen vnd nicht begen, so ist man dem Orden nichts gepunden ze geben. vnd zu einer vrchund diser sach gib ich vorgenanter Prüder Chúnrat für mich vnd für all mein nach chomen den vorgenanten erbern herren disen prief versigelt mit des egenanten hauss ze Laybach anhangendem Insigel, der geben ist Nach Christes gebůrd vber dreyzehen hundert iar, dar nach in dem sechs vnd Vierzigisten iar des nasten Suntages vor sand Nyclas tag.

Das Original auf Pergament. Das Siegel verloren. Schlossarchiv zu EferDLXII. 1346. 5. December. – Ulrich von Capellen stiftet mit dem Gute in der Point und einer Wiese daselbst ein ewiges Licht in der Kirche zu Schlierbach.

ding.

Ich Vlrich Von Chappell Vergich vnd tun chunt allen den, die disen brief sehent oder horent lesen, Daz ich daz gvt in der Piont, daz ich von Heinrichen dem Tivrwanger han von im gechauft zehen schilling geltz, Daz selb gvt han ich geben, daz man dem heiligen herren sand jacob alliv jar schol dienen zehen schilling alter wienner phenning gen Slierbach in die kirchen zv ainem ewigem lieht, daz naht vnd tag brinnen schol, vnd schol dienen ain hyn zv Vogtreht ze Slierbach in daz havs also beschaidenlichen, daz ich ain wis han genomen mit des pfarrer gýtlichem willen Vnd mit aller pfarrerlevt willen dem hailigen herren sand jacob fvr daz Vorgenant gýt in der Pivnt Vnd han ouch die selben wis geben dem heiligen herrn sand Virichen Vnd von der selben wis schol man dem hailigen herrn sand Virichen belühten dez nahtes ewichlichen Vnd wer dez hailigen herrn sand jacob zehmaister ist, der schol dez vorgenant gýt inn haben in der Pivnt Vnd schol dem hailigen herrn sand jacob naht ynd tag beløhten, Vnd wer zehmaister datz sand Virichen ist, der schol die vorgenanten wis inn haben Vnd schol dem hailigen herrn sand Vlrichen belühten ewichlichen. Daz disev rêd stæt Vnd vnzebrochen beleib, daryber gib ich egenanter her vlrich von Chappell disen brief versigelt mit minem anhangvndem jnsigel Vnd mit des pfarrer jusigel hern hainrichen von Wartperg, der ze den ziten pfarrer was. Der brief ist geben an sand Niclavs abent, do man zalt von christes gepurd dreyzehen hundert jar, darnach in dem sehsynd Vierzigistem jar.

Original auf Pergament mit dem noch hängenden Siegel des Pfarrers, ron gelbem Wachse im Archive des Klosters Schlierbach.

DLXIII. 1346. 13. December. – Abbt Seyfried und der Convent zu Herzogenburg reversiren, dass sie für die von Philipp von Stätzendorf empfangenen 20 Pfund Denare für die Seele Seifrieds des Mörleins alle Freitage eine Messe zu Stätzendorf

lesen wollen. Wier Seyfrid von Gotes gnaden Brobst Sand Jorgen Got:haus ze Herczogenburch, Gunther der Techhent vnd alle Samnung

da selbes verieben vnd tůn chunt offenbar an dem Brief allen den, di in sehent lesent oder horent lesen, die nv lebent vnd her nach chynftig sind, Daz wier vns dar czů verlobt vnd verpvnden haben, synnderleich durich merung willen des lobs vnsers Herren vnd Eren seiner Heyling und auch ze trost vnd ze hilf Seyfrides Sél des Mórleins, dem Got genad, vnd allen seinen vardern Seln vnd ouch vmb Czwaincik phynt phenning gewondlicher wyenner munizz, di wier dar vmb enphangen haben von Phylippen von Stæczendorf vnd seinen Erben, Daz wier von vnserm vorgenanten Goczhous ze Hertzogenburch ewichleich all freytag ain miss schullen haben in vnserm Goteshaus datz Stætzendorf. Daz daz hin für ewichleich von vns vnd von vnsern nachchomen stæt vnd vnczebrochhen beleib, geben wier den Brief versigeltn mit vnserm jnsigel vnd mit des Conuentz an hangynden jnsigel zv einer vesten bestätigung der sachhe. Vnd des sind ouch geczeug di Erbern her Stephan von Hähenberkch vnd her Perchtold der Czauchinger, di den Brief auch gesterkchet habent mit irn gegenbürtigen anhangvnden jnsigeln. Geben nach Christi gebůrd Tausent jar, Drevhvndert jar, dar nach in dem sechs vnd Vierczigistem jar an sand Luceyn Tag.

Original auf Pergament zu Gschwent, mit vier hängenden Siegeln, wie bei Hanthaler.

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1346. 21. December. Dietrich der Löher, Burggraf zu Tiernstein, urkundet, dass ihm das Kloster Wilhering 12 Pfund von den durch den Ankauf der Güter

zu Ternbach und Räut schuldig gebliebenen 43 Pfund gezahlt habe.

Ich Dyetmar der Loehaer ze den zeiten Púrkgraf ze Tiernstain vergich mit sampt meinen Erben offenbar an disem brief vnd tvn chvnt allen den, die in sehent oder horent lesen, Daz mich die Erbærn gaistlichen Herren Abpt Herman vnd die Sampnung des Goshoûses ze Wilhering schon gericht vnd gewert habent der zwelif phvnt alter wienner phenning, der sev meiner Mýmen vrón Annen Georigens des Lainær Housvrow dannoch schuldig belaiben an den drin ynd Viertzig phunden phenning, dar vmb si zway Güt, aines ze Ternpach vnd aines ze Ræwt gechaufft habent von Wernharten und Andren brúdern von Chætzig (sic), die mein vorgenantev Mýmen ze rechtem Eribtail an gevallen warden, vnd sage ser der phenning gæntzlichen aller ledig also, daz niemant fürbaz vmb die selben Gůt hintz in ichtes ze sprechen hab. Wær aber, daz si chynstichleichen von iemant dhainen chrieg vmb die eegenanten Gut vnd phenning hieten, den lob ich in auz ze richten gantz vnd gar vnd waz si des schaden næmen mit chost oder mit raise, den schol ich in ab tůn, wand ich der phenning ier rechter gewer pin, mit vrchund ditz briefs, der versigelt ist mit des Edeln meines genædigen Herren hern jansen von Chunring vnd mit meinem jnsigeln. Der brief ist gegeben, do man zalt von Christes gepůrd Drewtzehen Hvndert jar, dar nach in dem Sechs vnd Viertzigistem jar an sand Thomans tag des heiligen zwelif boten.

Original auf Pergament zu Wilbering. Das Siegel des Chunrings ein durch fünf Querbalken getheilter Schild, das andere nicht mehr kenntlich, vielleicht ein Stern im Schilde ohne Helm,

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1346. Setz. – Bischof Friedrich von Regensburg verleiht seinem Oheim dem Grafen Chunrat von Schaunberg die von Volsinger dem Getloser ledig gewor

denen Lehen.

Wir Fridreich von gottes genaden Bischolf ze Regenspurch veriechen vnd Bekennen offennlich mit disem Brief, Das wir dem Edlen vnserm lieben Ohem Graf Chúnradten von Schawnnberg vnd seinen Erben verlichen haben alle dj lechenn, dj vnns vnd vnserm gotzhaws von volsinger dem Getloser, dem got genade, ledig worden sein, Das er vnd sein Eriben dj selben gút nun sůllen halden ynd fürwasser Ritter vnd knechten leichen mit allen den Rechten, vnd sy der volsinger der getloser von vnsern vorfadern in Nutz vnd in gewer gehabt hatt. Vnd des zw vikund geben wir dem egenanten vnserm lieben Ohaim disen Brief versigelten mit vnserm anhangunden Insigl, Der Gebn ist ze Secz Nach kristi gepurd drewcznhundertt vnd darnach in dem Sechundvirzigisten (sic) Jarenn.

Aus einem Inventarium Schaunberg'scher Urkunden, geschrieben auf Papier gegen das Ende des XV. Jahrhunderts. Schlossarchiv zu Eferding.

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