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alle ierr vervodern mit Vigilii vnd mit Messen andachtichlich, als sittlich vnd gewondlich ist, zwier in dem jar. Dez Ersten hern Hawgens jar Tag, ynd schullen denne vnder vns taylen vnd geben an dem selben jar Tag . . dem Probst zweliff schilling Pazzawer phenning, Dem Conuent zweliff schilling Pazzawr phenning vnd den Chloster frowen pey vns Sechzich pazzawr phenning, die auch dar vmb zwier in dem jar iern jar Tag schullen begen. Darnách an hern Hainreichs jar Tag, swenne der in dem jar ist, schudlen wier recht die andern Gult vnd phenning vnder vns taylen vnd geben sam an dem Ersten jar Tag hern Hawgen, dem . . Probst zweliff Schilling phenning, dem Conuent zweliff Schilling vnd den frowen sechzich phenning. Tætten wir dez nicht, daz wir die vorgenanten jar Tæg also nicht begiengen, als vorgeschriben ist, vnd die Gült vnd daz Guet also vnder vns vnd auch vnder frowen nicht taylten vnd gæben vnd dar an sawmich waren, So schullen die nächsten Erben der vorgenanten herren von Morspach, die si lazzent oder habent, vollen vnd gantzen gewalt haben, an alle ierrung sich ze vnderwinden dez obgenanten Geltz vnd Gult vnd Selgræt ze Viehawsen dez selben jarez vnd schullen die gult vnd die phenning alle geben hintz einem andern Chloster, swo si hin wellent, da man der obgenanten herren ier jar Tæg vnd alle jerr vodern da von begee. Wer aber daz, daz ier Erben nicht enwærn vnd absturben, so schol der . . Pyscholf ze Pazzaw, swer die weil da ist, vollen gewalt vnd recht haben mit allen den punten, als die vorgenanten Erben dez selben jarez also beschaidenlich, daz wier sein fürwazz an den andern jaren, swenne wier begên vnd volenden die obgenanten jar Tæg vnd die Gult vnder vns geben vnd tailen, als obengeschriben stet, vngolten beleiben an vnserm gelt vnd gueten vnd vor den vorgeschriben Erben. Vnd daz daz also Ewichlich stæt beleib, dar vber geben wir den prief ze vrchnnd mit vnsers Genædigen herren hern Albrechtz des Pischolf ze Pazzaw anhangunden jnsigel vnd auch mit vnsern anhangunden jnsigeln versigelten. Der prief ist geben ze Pazzaw, do von Christes Gepůrd waren Ergangen Tawsent jar Drew Hundert jar in den zwain ynd Dreizzgisten jar an sand Gerdrawten Tag der heyligen frowen.

Aus dem Originale auf Pergament in der Propstei zu Mattighofen mit drei angehängten Siegeln.

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1332. 25. März. – Janns von Capellen stiftet ein Kloster zu Pulgarn und dotirt

es zum Unterhalt von 8 Frauen mit 40 Pfund Gülten.

ICH Janns vonn Capelle, Chunigundt sein hausfrau, vllrich vund Eberhartt vnnser Sün vnd all vnser Erbenn veriechen vond thuen offentlich khundt allen den die disen brieff Sechent oder hörent lesen, die nun Sündt vnnd hernach khunfftig werdten, das wier gegeben haben viertzig Pfundt Gellts vnnsers Erbs dem Gottshauss zu Pulgarn ordten des heilligenn Geists mit allem dem Recht, alss wier es jnnegehabt haben, dauon man haben soll acht frauen desselben ordens also, wann aine abstyrbt, das man ain anndere ann jer Statt soll nembenn von dem guett, das hernach geschriben ist: die khlainen maut zu Lintz auf der Thainaw füer zechen Pfundt Gellt, den hoff zu Bempach Sybent zechen schilling vnnd zwaintzig Pfening gellts, daselbst den zechennt ainvnndzwaintzig schilling vind fünfftzechen Pfening Gellts, den hoff zu Egelsee dreu Pfundt drey schilling Pfening vnnd Sechtzechen Pfening gellts, den hoff zu Reuth Sybenzechen schilling vnnd zwenn vnnd dreyssig Pfenning Gelts, daselbst ein Lechen Sechs schilling gellts, den hoff zu Khutzenberg dreytzechen schilling vond zwaintzig Pfening gellts, daselben der annderhoff dreytzechen schilling vnnd Sechs Pfening gellts, die hueb jnn dem Reutt bey dem Zeillach Sechs schilling vnnd drey Pfening Gellts, zu Khrembs auf unnser frauenberg vnnd zu Rechberg jnn dem Thall fünff Pfundt vand ain vnnd Sechtzig Pfening gellts, zu Gumpendorff Acht Pfundt Fond ain vnnd dreyssig Pfening Gellts, zu Tanndorff ain hueb ain Pfundt Gellts an acht Pfening, die hueb auf dem heilligen Stain an zwen drey schilling Pfening gelts. das vorgenant Guett alles hab ich Jannss von Capelle, Khunigundt mein bausfrau, vllrich vnnd Eberhartt vanser Sün Gegeben frellich vnnd Ebigkhlich den vorgenanndten frauen des ordens des heilligen Geists zu Pulgarn jnn die hanndt Brueder Symeons des obristen maisters zu Rom des ordenos des heilligen Geists mit allem dem Recht, alss mein vatter herr vllrich von Capell vnnd mein muetter frau margaretha, denen Gott genadt, gegeben habennt demselben orden zwayen Priestern vond zwelff düerfftigen, vnnd bin auch Ich der vorgemellt Janns von Capelin scherm Fond gwer vnnd alle mein Erbenn, die vorgenant Sündt, desselben hauss zu Pulgarn füer alle Annsprach nach Laundes Recht vnnd bin

aueh rogt desselben hauss, die weill ich leeb, darnach ist vogt, wer Steyreekh janhatt meiner Erbenn, wer aber, das Sy die vorgenanten Erben Steyreekh an wuerdten, ron weleherlay (Sach ?) das kham, das Sy Sein nicht Enhietten, se soll je der Eltest vogt Sein, der dann lebt, vond das die vorgenanndt Redt vnnd wandlung Stätt vnnd vazerbrochen bleibe, se geben wier dem vorgenanndten Gottshauss disen brieff zu ainem wahren Gezeug vand offen vhrkhundt bestätt mit vasern jnsigln vnd mit der Erbarn herrn jonsigll herrn Alberts insigll ron Chunring rusers zheims, mit herran Eberharts jnsigll ron rallsee Larndtrichter ob der Erns, mit herran Jannsens jnnsigll ron Khurring kerran Leotels San ron Khunring vnnd mit herru Ottens jansigi ron Zelkking heren Otto Sun ron Zelckhing. diser brieff ist geben, da von Cristus gebuert, erganngen warn 1332 Jahre an vnser frauen verkhündigung.

Aus einem vidimirtea Papiereader rom 7. Mai 1632. Stiftsarebiv St. Florian.

LI.

1332. 24. April. Burghausen. – Berzeg Oeto ros Baiern bestitigt die Freiheiten des Klosters Ranshofen und besonders die Gerichtsbarkeit über seine Holden.

Wir Ott von Gots Genadea Pfaltragraf ze Rein und Hertzog in Baiern reriehen offenbar an dem Brief, wann für uns ehomen sint der ersam Probst Ulreich ron Ranshoren vnd sein Capitel vnd habent uns fürgelegt und geehlagt. data si manigen weitz beswårt wurden an ir Læuten und Guten wider die Reehtiehait und wider den Vreytum, den ir Gotshaus haben sol, als es von alter her gestiftet und gewidemt ist, und wann wir demselben Gotshaus ze Ranshofen besunder Genaden sehuldich und gebunden sein, als unser Fodern an uns bracht habent, datz wir sein und seiner Læut und Gut Fogt und Sehermer sein, haben wir nach unsers Rates Rat demselben Gotshaus bestätigt und statigen mit diesem Brief auch im alle die Recht, Freytum und Genade, hantrest, Brief und trehunde, als im ron Påbsten, Chaisern und Chunigen und von unsern odern sint gegeben und von Grafen, Freyen, Dienstmannen und andern Læuten, edeln und unedela von der Zeit, do dazselb Chloster von erst ist gestiftet untz aof disen heutigen Tag. Sunderleiehen statig-n wir demselben Gotshaus den Freylum, den ez innerhalb der Portten dez Chlosters haben sol. Und davon wollen wir und gebieten allen unsern Åmptlæuten und gemainlich allen den, di in unserrn Lande gesezzen sint edeln oder unedeln, swi di genant soint, vestichleich bei unsern Hulden, datz si dem obgenanten Gotshaus ze Ranshoven seiner Recht, Freytum und Genade, swie ez di hat oder haben sol an seinen Lauten und Guten, an Gerichten, an Vischwaiden und an allem Gesuch ze Holtze und ze Velde und gemainlich an allen Sachen innerbalb und auzzerhalb dez Chlosters ståt behalten und unbechrenchet und auch ez daran cheiner weitz mit nichten irren, engen noch beswæren, als si unser swær und grozz. Ungenade darumb wollen vermeiden. Und darüber ze einem stætem Urchunde geben wir in disen Brief mit unserm Insigel versigelten, der ist geben ze Purchausen, do man zalt von Christes geburt dreyzehenhundert jare, darnach in dem xxxn. jar an s. Gørgentag.

Mon. boic. III. 365.

LII.

1332. 24. April. — Leutold der Prüschink von Piberbach und Ruger der Prüschink sein Bruder verkaufen an Abt Chunrat von Wilhering ihre Schwaig im

Gerstenthal.

Ich Leutoldt der Průschinkh von Piberbach vnnd Ich Ruger der Prúschinkh sein brueder Wůr veriechen vnnd thuen khundt allen den, die disen brief sehendt oder hörendt lesen, das wür mit veraiuten Rhat vnd mit wol bedachten Mueth vnnd auch mit gueten willen voser shwester vrow ... dem Erbern herrn Abbt Cunraten und der Sampnung ze Wilhering verkhaufft haben vnser Swaig ist gelegen im Gerstenthall, die mit drin holden gestifft ist, vnnd haben in die geben ze holz ynd ze velt mit alle dem vnnd darzue gehört, besuecht vnnd vnbesuecht vmb vier vnnd Sechzig pfundt alter Wienner pfenning mit so getaner beschaidenhait, ist, das Ich Leutoldt der Prúschinkh oder mein brueder Ruger die swaig in dem Garstenthall mit unserm aignen Guett wider khauffen vnnd haben wollen, daz måge wůr thuen in ains Jahr frist, daz ist am Sanct Jörgenstag, der sehirst khumbt, oder vor also, das wür den ehe genanten Herrn ze Wilhering geben vier vnd Sechzig pfundt alter Wienner pfening in Ihrem Closter ze Wilhering, So ist die Swaig wider los vnd ledig. geschach des auer nit vnd die Vier vnd Sechzig phunt pfening in disem Jahr oder an Sanct Gergen nicht gaben, So sullen die Herrn vnd das Gottshaus daz Wilhering die swaig vnd die Guett in dem Gerstenthall als Sye deu von mir Leutolden den Pruschinkhen recht vnd redlich mit meines ehe genanten brueder Ruegers gunst vnnd vnser schwesster willen haben gekhaufft, in aigens gewehr ewigclichen halten vnd besizen vnd enmach noch scholl khainer vnserer Erben, ob wür die gewinnen, fürbaz an der shwaige in dem Gerstenthall khain recht haben. Darzue solt Ich Leutoldt der Prüschinkh mein prueder Ruger oder nach Vns vnser Erben oder nachst freundt der offt genanthen Herrn von Wilhering gwer sein nach landtsrecht für alle ansprůch, swa vnd swem in des durfftig ist, vnd shwan in daran abging, das sullen Sye haben auf allew deu vnd wür hie oben ob der Enns haben. daz diser khauff vnd der gwerfft, als Er vor bedeutet ist, den herrn vnd dem gottshavs ze Wilhering stets vnd vnzebrochen beleib, gebe wür Leutoldt vnd Ruger die Průschinkhen in daryber disen brief versigelten mit vnser bayden Insigel vnd bestetigt mit den Zeugen, Das ist herr Espen von Haag, herr Vlrich der Prúschinkh, herr Ott von Perchaim, Fridrich der Pruschinkh, Ditmar von Aistershaim, Philipp von Alharting vnd ander Piderbar leuth genuch. Der brief ist geben, do von Christes geburth vergangen waren Dreyzehen hundert Jahr, darnach in dem zway yond dreyssigisten Jahr am Sanct Jörgen tag.

Aus R. Strein's genealogischen Handschriften im Landschafts - Archive su Linz.

LIII.

1332. 4. Juni. Avignon. — Papst Johann XXII. bestätiget dem Kloster Gleink

alle die ihm ertheilten Freiheiten und Besitzungen.

Johannes episcopus Seruus Seruorum dei Dilectis filiis . . Abbati et Conuentui Monasterij in Glúnich ordinis sancti Benedicti Patauiensis diocesis salutem et apostolicam benedictionem.

Cum a nobis petitur, quod iustum est et honestum, tam vigor equitatis quam ordo exigit rationis, ut idem per solicitudinem officij

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