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vor genanten Funftzik phunt schol ich dem oft genanten herren apt Christann von Mennse und dem convent da selb all ir weynn antwurten an dem wazzer mit lesen und mit allen sachen an all ir mûe und swo mein herr tzwen phenning hin legkt ze paue an den hof, da schol ich alle weg den dritten dar legen und swann mir mein herr zimmer geyt oder sentt, daz schol ich an zimmern an all sein müe. Daz die sach paydenthalb staet beleib, gib ich Stephan von Chrems dem ersamen apt Christann von Mennse und dem convent da selb disen brief versygelt mit meinem jnsygel. Daz ist geschehen, do man zahlt von Christes gepurde dreutzenhundert jar dar nach in dem tzwayundviertzigistem jar an sand Andres abent.

Original auf Pergament in Privatbänden, das Siegel abgeschnitten,

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1343. 15. April. - Stefan der Egenberger bestätigt, dass er dem Kloster Lambach für den Acker bei Pirichech vor dem Forste einen Dienst von jährlich

sechs Wiener Pfenningen zu geben schuldig sei.

Ich Stephan der Egenperiger vergich offenbar an disem Prief Daz ich dem Erbern Goteshaws ze Lambach jerichlich dienen schol an vnser vrawen tag ze der dienzeit sechs pfennig newer wienner muntz von dem akcher, der da leit bay Pirichech vor dem vorstte, wand der akcher mein Erib ist von dem vorgenanten Gotesbaws. Vnd wann ich oder mein Erben den vorgenanten dienst ze dem rechtem tag nicht engeben, so schulle wandel dar auf valle als nach Eribrecht gehört. Wer aber daz man den dienst mit dem wandel dar nach in vierzechentagen nicht engebe, so schol der selb akcher dem egenanten Goteshaus Jedich sein an alle chrieg von mir vnd von allen meinen Freunden. Vnd daz div red stet gantz vnd vnzebrochen beleib Dar vber gibe ich disem Gotshaws disen Prief versigelten mit meinem anbangunden insigel. Vnd ist daz geschehen nach Christ půrt vber Dreutzechenchundert jar dar nach in dem drev vnd Viertzikisten jar des Nachsten Eritages nach dem Ostertag.

Original auf Pergament zu Lambach, das Siegel verloren.

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1343. 11. November. - Chunrat der Mayr von Gneussendorf bestättigt von Peter dem Hofmeister im Lambacher-Hofe zu Krems einen Hof auf 3 Jahre

gegen einen jährlichen Getreidedienst in Pacht bekommen zu haben.

Ich Chunrat der mayr von Gneussendorf vergich offenbar mit disem Prief vmb den Hof, den ich ze driu jaren bestanden han von hern Petern Hofmaister in Lambecher Hof vmb fumf Mutt traides, drey Chorens vnd zwen habern, deu ich antwurten schol in den vor gnanten Hof alle iar an sand Gylgen tag vnd zwai fueder stro vnd wann di drev jar ein ent habent, so schol ich den Hof ligen lazzen als ich den funden han mit zwelf jeuchen gesæten. Ist auch ob ich den Hof ze veld vnd ze dorff an dem pawe icht enzug vnd nicht recht mit füer vnd ich dez mit einer worbait ermonet vnd funden wüerd, so sind alle meine recht ab, mir schullu auch alle iar an dem vor gnanten dienst zechn metzen ab gen, Wær auch daz ich dez vor gnanten dienstes zv dem egnanten tag nicht gæb, so schulln Ekkel mein prueder vnd Ott der Amman mein swecher vnd vnd (sic) Ott der Has alle drei laisten gen Chrems in ein erber gasthaus da nicht auz chomen vntz daz der e guant dienst gar vnd gantz gevall, dor vmb si fur mich mit iren trewen verhaizzen habnt vnd für allez daz hie verschrieben ist vnverschaidenleich von ainem auf den andern vnd dez allez zv ciner tzeug gebot si mit samt mier den Prief dem Gotshaus ze Lambach versigelten, mit der erbern mann jnsigeln her Vlreichs dez Chremser Hofmaister in Agmonder Hof vnd hern Stephans Hofmaister in Povmburger Hof' di zeit ze Chrems, di auch der sache taidinger gewesen sind vud zeug mit iren insigeln. Vnd ist der priel gegeben an sand Mertentag nach dreutzechn hundert jaren von Christi gepürd in dem drev vnd Viertzkistm jar.

Original auf Pergament in Lambach, ein Siegel stark beschädigt, das zweite abgerissen.

XCII. 1343. 30. November. -- Ulrich von Tann bestätigt vom Abbte Jans und dem Convente zu Lambach einen Werd zu Weichselbaum leibgedingsweise erhalten

zu haben. Ich Vlreich von Tann vergich offenbar mit disem Prief daz mich div Erbern herren Abpt Jans vnd der Convent ze Lambach begnadet habent mit ainem werd der leit ze Weichselpaum, den siv mir gemainichleich habent gelichen mir ze meinen tagen. Also wann ich nicht enpin, so schullen mein erben nichtesnicht dar an haben vnd schol dem egenanten gotshaus ledich sein an allen chrieg. Daz in und dem Gotshaws daz stet gantz vnd vnzebrochen beleib, dar vber gib ich vorgenanter Vlreich disen Prief versigelten mit meinem ancbangundem jnsigel vnd ist daz geschehen, do von Christs gepurt ergangen waren Tausend jar drev hundert jar dar nach in dem dre und viertzikisten jar an sand Andres tag des heiligen zwelif Poten.

Original auf Pergament in Lambach, das Siegel stark beschädigt.

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1343. 30. November. - Ulrich von Tann und seine Hausfrau Inna verpflichten sich dem Kloster Lambach von der halben Hube zn Ulreting einen jährlichen

Dienst von 50 Wiener Pfenningen zu geben.

Ich Vlreich von Tann vergich offenlich an disem Priet allen den, div in sechent oder lesen hörent, div nu lebent oder her nach chunftich werdent, daz ich vnd mein Haus vrať vraw Anna vnd allen mein Erben jerichleich dem Gotshaws ze Lambach dienen schullen an allez wider reden fumf vnd viertzig newer wienner pfenning an vnser Vrawen tag ze der dienzeit und fumf' wienner prenning ze voitstewr von der halben bueb ze Vlretinge div man vns ze Erib verlichen bat von dem Egenanten Gotshaws, des wir Priet vnd Hantvest haben. Vnd offen auch, daz daz e genant Gotshaws auf der e genanten Hueb sein Hauptrecht schol haben an allen chrieg. Daz in vnd vns daz stet gantz vnd vnzebrochen beleib, dar vber gib ich vorgenanter Vireich disen prief versigelten mit meinem anchangunden jnsigel. Der Prief ist gegeben nach christs pürt vber dreutzechen hundert jar dar nach in dem drev und viertzikisten jar an sand Andres tag.

Original auf Pergament in Lambach, das Siegel verloren.

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