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nostri ad debitum perducatur effectum. Eapropter dilecti in domino filij uestris iustis postulationibus grato concurrentes assensu omnes libertates et immunitates a predecessoribus nostris Romanis Pontificibus siue per priuilegia uel per alias indulgentias uobis et uestro Monasterio concessas necnon libertates et exemptiones secularium exactionum a Regibus et Principibus ac aliis christi fidelibus rationabiliter uobis et Monasterio uestro predicto indultas, sicut eas iuste et pacifice possidetis, uobis et per uos eidem Monasterio auctoritate apostolica confirmamus et presentis scripti patrocinio conmunimus. Nulli ergo omnino hominum liceat hanc paginam nostre confirmationis infringere uel ei ausu temerario contraire. Siquis autem hoc atlemptare presumpserit, indignationem omnipotensis dei et beatorum Petri et Pauli apostolorum eius se nouerit incursurum. Datuin Auinione ij. Nonas Junij Pontificatus nostri anno sextodecimo.

G. avyddi. Original-Pergament zu Gleink. Die an goldgelben und purpurfarbenen Seidenfaden anhängend gewesene Bulle ist weggeschnitten.

LIV.

1332. 4. Juni. Avignon. - Pabst Johann XXII. bestätiget dem Gotteshause Kremsmünster alle ihm von Päbsten und weltlichen Fürsten verliehenen Pri.

vilegien.

Johannes episcopus, servus servorum dei Dilectis filiis Abbati et Conventui Monasterii in Cremsmunster ordinis sancti Benedicti Pataviensis diocesis Salutem et apostolicam benedictionem. Cum a nobis petitur, quod justum est et honestum tam vigor equitatis quam ordo exigit rationis, ut id per solicitudinem officii nostri ad debitum perducatur effectum. Eapropter dilecti in domino filii vestris justis postulationibus grato concurrentes assensu omnes libertates et immunitates a predecessoribus nostris Romanis Pontificibus sive per privilegia vel alias indulgentias vobis et vestro Monasterio concessas necbon libertates et exemptiones secularium exactionum a Regibus et Principibus ac aliis Christi fidelibus rationabiliter vobis et Monasterio vestro predicto indultas sicut eas juste ac pacifice possidetis, vobis et per vos eidem Monasterio auctoritate apostolica confirmamus et presentis scripti patrocinio communimus. Nulli ergo omnino hominum

liceat hanc paginam nostre confirmationis infringere vel ei ausu temerario contraire. Siquis autem hoc attemptare presumpserit, indignationem omnipotentis dei et beatorum Petri et Pauli Apostolorum ejus se noverit incursurum. Datum Avinione II. Nonas Junii Pontificatus nostri Anno Sextodecimo.

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1332. 4. Juni. Avignon. Pabst Johann XXII. ertheilt dem Abte von Kremsmünster die Vollmacht, einige seiner excommunicirten Klosterbrüder zu absol

viren, citirt andere vor sich und bestimmt Kirchenbussen für die Frevler.

Johannes episcopus, servus servorum dei Dilecto filio, Abbati Monasterii in Cremsmunster ordinis sancti Benedicti, Pataviensis diocesis, Salutem et apostolicain benedictionem. Exhibita nobis tua peticio continebat, quod nonnulli Monasterii tui Monachi et Conversi pro violenta injectione manuum in seipsos et quidam pro detentione proprii, alii etiam pro denegata tibi et predecessoribus tuis obedientia, seu conspirationis offensa in excommunicationis laqueum inciderunt, quorum Monachorum quidam divina celebrarunt officia el receperunt ordines sic ligati. Quare super hiis eorum provideri saluti a nobis humiliter postulasti. De tua itaque circumspectione plenam in domino fiduciam obtinentes discretioni tue presentium auctoritate concedimus, ut eosdem excommunicatos hac vice absolvas ab hujusmodi cxcommunicationum sentenciis juxta formam ecclesie vice nostra, injunges eis, quod de jure fuerit injungendum. Proviso ut manuum injectores, quorum fuerit gravis et enormis excessus, mittas ad sedem apostolicam absolvendos. Cum illis autem ex eisdem Monachis, qui facti immemores vel juris ignari absolucionis beneficio non obtento receperunt ordines et divina officia celebrarunt injuncta eis pro modo culpe penitentia competenti eaque peracta liceat tibi de misericordia, que superexaltat judicio, prout eorum saluti expedire videris dispensare. Si vero prefati Monachi excommunicati scienter talia non tamen in contemptum clavium presumpserunt eis per Biennium ab ordinum executione suspensis et imposita eis penitentia salutari eos postmodum si fuerint bone conversationis et vite ad giatiam

dispensationis admittas, Proprium autem, si quod habent dicti Monachi et Conversi in tuis, facias manibus resignari in utilitatem dicti Monasterii convertendum. Datum Avinione Il Nonas Junii Pontificatus nostri Anno Sextodecimo.

Urkundenbuch von Kremsmünster Nr. 195.

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1332. 9. Juni. Wien. - Chadolt von Paumgarten bestimmt seiner Tochter Margareth eine Gülte von 40 Pfunden Wienner-Pfenningen zu rechter Morgengabe,

die Herren Bertholden den Truchsessen von Emmerberg ehelicht.

ICH Chadolt von Paumgarten Vergich vnd tun chunt allen den, die disen brief lesent oder horent lesen, die nu lebent vnd hernach chúnftich sint, Daz ich mit gůtem willen, mit verdachtem můt vnd nach meiner freunt Rat zu der zeit, da ich iz wol getun mochte, Mich gefreundet han mit hern Perichtolden. dem Truchsætzen von Emmerberch Also, daz ich im Geben han mein Tohter vron Margreten ze einer rechten Chonen Vnd han im zu ir Gegeben mit meiner Lehen Herren handen der erbern Herren den Purgrafen von Nürnberch meins rechten Lehens, daz ich von jn ze Lehen gehabt han, Viertzich phunt wienner phenning Geltes, die da ligent ze Planstauden auf Gestiftem Gút behauster Holden, vnd swaz dar zu gehöret, Ez sei in vrbar, ze Holtz, ze velde vnd ze dorf, ez sei gestift oder vngestift, versucht oder vnuersücht, swie so daz genant ist, für Vier Hundert phunt wienner phenninge zu rechter Morgengab nach dez Landes recht ze Osterreich Also beschaidenleich, ist, daz mein Tohter vrowe Margret Chint mit irm wirt bern Perichtolden von Emmerberch gewinnet, der sol daz vorgenant Gůt mit sampt jm sein. Wær aber daz, dez Got nicht angebe, daz mein Tohter vrowe Margret sturbe vnd nicht Chint mit irm wirt hern Perichtolden dem Truchsætzen von Emmerberch gewunne, so sol Er denne daz vorgesant Gút alles in nutze vnd in gewer jnne haben vnuerchummert vntz an seinen Tode vnd nach seinem Tode so sol ez denne wider erben vad gevallen auf mich vnd auf mein næhst erben an allen Chriege. Vnd daz diseu Sache fürbaz also stæt vnd vnzerprochen beleibe, Dar vber so han ich geben meinem Aydem hern Perichtolden dem Truchsetzen von Emmerberch disen brief zu einem offen vrchunde vnd zu

Urkundenbuch des Landes ob der Epos VI. Bd.

einem waru gezeuge diser Sache versigilt mit meinem Insigil vnd mit hern Ubers Insigel von Chunringen Hauptman ze Prukke vnd mit heru Chadoltes lusigel von Ekchartesawe vnd mit hern Jansen Insigil von Chunringen Christer Schench in Österreich vnd mit hern Heinreichs lusigel von Hulkenberch vnd mit hern Leutoldes Insigil seins Peiden vad mit heru Fridreichs Insigil von Chreuspach, die alle diser Sache gesvuge sut mit irn Insigiln. Diser brief ist geben ze mienne nach Christen gepurt Dreutzehen Hundert iar in dem zway vud Dreizgisteu Jar, daruach der Mæntages in der Phingst wochen.

Original auf Pergament in Schlosse zu Eferding. Die sieben Siegel in bräunlichem Wachs sind alle sivulich gut erhalten.

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1338. 15. Junt. Graf Herwrich von Svanberg urkundet, dass die Brüder Furter an einem Seelgeriche de Withering Güter gegeben haben zu Herstorf

an der bere, * Pruch bei Pernbach etc.

leh Graf Hainrich vor Schonberch vergich Vnnd offen Allen denn, die disen brief seheut oder høreut lesen, daz di Erbern Mann Chunrat der fuerter, Ottacher vnd .llber sein bruder mit zeitigem Rat jer freunt vnd mit gutem wiseu jr vad aller jr Erben durch got vnd ze Seelgeret ab jr Seel vad aller jer vordern habent dem gozhauz ze Wülhering gegeben jr rechtes vnd vreyes aigen vnd darauf jeman dhains recha zeichen vnd gesprechen mach, daz ist ein gút xe Herstorff" bey der jnn vud ein gut se Prukh pey Pernbach vnd ain gůt daz Renharzdorff in dem Hachenpach mit allen den vnd darzu gehört, besuecht vnd vnbesuecht, xe holz vnd ze veld ledicleichen vnd Ewichleichen ze haben in rechter aigens gewer an allen chrieg vnd habent daz getan in solicher Beschaidenheit, daz mann von dem vorgenanten guet jærehleichen nach dem Sunnewenden an sand Peters abend den Herrn ze Wilhering in jr Refect (sic) gemainchleichen ze Pezzerung jr Phrunt geben vnd diennen sol ein gut mal mit vischen vnd mit Weiczen brot ze Hail vnd zetrost jr Seel, vnd daz dise gab und auch andacht stæt vnd vnuerehert beleibe, des gib ich dem gozhaus ze Wilhering vnd den Herrn daselben že einem vrchunt disen brief versigelten mit meinem jnsigel vnd mit der vorgenanten bruder Chunracz, Ottachers vnd Albers der furtter jnsigel vnd daz ist ergangen, da von Christes geburd waren dreyzehenhundert jar, darnach in dem zway vnd dreysigisten jar an Sant Veites tach des Heiligen Martrer.

Aus R. Strein's geneologischen Handschriften im Landschafts - Archive zu Linz.

LVIII.

1332. 15. Juni. – Graf Heinrich von Schaunberg urkundet, dass die Brüder Churrat, Ottacher und Alber die Furter dem Kloster Wilhering zum Seelgeräth

Güter zu Herstorf, Pruck und Ränhartzdorf gegeben haben.

ICH Graf Hainrich von Schovnberch vergich vnd Offen allen den, di disn brif sehent oder hornt lesen, daz di erbern mann Chunrat der fúrter, Ottacher un Alber sein prúder mit zeitigem rat irr vrevnt vnd mit gutem willen ir vnd aller ir erben durch got vnd ze selgeret ab irr sæl vnd aller irr vordern habent dem Gotzhaus ze wilhering gegeben ir rechtes vnd vreies aigen vnd dar auf nieman dhains rechtz geiehen vnd gesprechen mach, daz ist ein gůt ze Herstorf pei der Inn vnd ein gůt ze Průk pei Pranpach vnd ein gůt datz Rænhartzdorf in dem Haichenpach mit alle dev, vnd dar zů gehort besucht vnd vnbesucht ze holtz vnd ze veld, ledichleichn vnd ebichleichn ze haben in rechter aigens gwer an allen chrieg vnd habent daz getan in solicher beschaidenhait, daz man von dem vorgenanten gåt iærchleichn nach dem Synnewenten an sand Peters abent den Herren ze wilhering in ir Refent gemainchleichn ze Pezzervng ir phrýnt geben vnd dienen sol ein gût mal mit vischen vnd mit weizzem brot ze hail vnd ze trost ir sæl. vnd daz dis gab vnd auch andacht stet vnd vnuerchert beleib, des gib ich dem Gotz haus vnd den (herren ze) wilhering ze einem vrchvnd disen brif versigeltn mit meinem jnsigel vnd mit der vor (genanten brüder) Chvnratz, Ottachers vnd Albers der fürter jnsigel. Daz ist ergangen, do von Chri (stes gebůrd warn) drevzehenhvndert jar, dar nach in dem zwayundreitzigisten jar an sand veites (tag des heyligen) martrer.

Original auf Pergament zu Wilhering. Das Secretsiegel des Grafen hängt. Ein horizontal getheilter Schild mit einer Helmdecke und Büffelhörnern als Helmzierde. Die eingeschlossenen Stellen aus einem Copialbuche ergänzt.

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