صور الصفحة
PDF
[ocr errors]

1332. 16. Juli, — Elsbeth Aebtissin zu Traunkirchen bestätigt als Lehensherrin die Verpfändung der Mühle zu Aych und der halben Hube zu Medelnpach durch

Ludwig von Aych an seinen Bruder Wernhart von Medelupach.

Wir Elspet von gotz gnaden Aptessin ze Traunchirchen vnd der Conuent des selben Gotzhaus veriehen offenleich mit disem brief allen den, die in ansehent, hörent oder Jesent, Daz zy vns chomen ist Ludweich von Aych vnt hat versatzt ze einem rechten satze mit willen vnt wort seiner hausvrawen vravn Margreten vnt aller ier erbem seinem Prüder wernharten von Medelnpach vnd seiner Havsvrawen vravn Anglesen vnd iern paiden erben allen den eribtail, den er hat auf der Mól datz Aych, di rechtes Erib ist von dem Gotzbavs vnd den Eribtail, den er hat auf der halben Húb datz Medelnpach, di rechtes lehen ist von dem Gotshaus vnd von vns, deu in von vater vnd von Müter an geuallen ist, für Siben Pfunt wienner phenning mit alle dev vnd zv den vorgenanten gåten gehört, ze holtz vnd ze velde, versucht vnd vnuersücht, mit allen nutzen also beschaidenleich, daz der vorgnant Ludweich, sein hansyraw vnt ier Eriben alle jar jerleich habent rollen gewalt ze lösen and sand jeorigen tag vot niebt ê vnt sweliches jares vnt si losent, so schol der vorgnant wernhart, sein hausvraw ynt sein erben allen den nutz ab nemen ab der vor genanten halben húb vnt ab der Mål vntz nach dem snit, den si dar auf gepawen habent. Dar über geben wir in disen offen brief ze ainem sichtigen vrchund versigelt mit rnsern paiden anhangvnten jnsigeln. Der brief ist geben, da man zalt nach Christes gepůrd dreutzehenhvndert jar, dar nach in dem zwai vnd dreizzigistem jar des nagsten Phintatages nach sand Margareten tag.

Original auf Pergament za Ort am Traunsee. Die Siegel abgefallen.

[ocr errors][merged small][merged small]

Ich Ott rnd Johann rilhal di arunberger tergehen vnd tuen chunt allen den, di den priet' sebent oder berent lesen, di nu lebent oder hernach chunftig sint, daz wir vos vnd vnser lebent vnd auch nach chunftig erben auzzen vnd fuerzicht tuen ledichleich alles des rechten, Des wir vns ze vnrecht vnderwunden heten, des wir ermont sein mit rethleicher gueter gewizzen vnd auch mit vnserr vodren priefen mit Stiftung, mit voktay auf einem lehen datz Guetenpach vnd haizzet an der prantstat, vnd auf einer hofstat datz Challenperig, di ierleich an sand Michels tag sint ain phunt geltes newer wienner phenning, di vnser paider voedren gegeben habent ledichleich ze der zeit vnd si iz wol getuem (sic) môhten, mit guetem willen aller ierr Erben dem Goteshaus ze walthausen ze einem ebigen selgerêt mit all dem recht vnd mit alle dem nutz, vnd si di paidev guet inngehabt habent her von reût recht versuecht vnd vnuersuecht, ze dorf, ze boltz, ze velde. Daz dem voergenanten Goteshauss ze walthausen di red vnd di wandlung fuerpaz stet an allen chrieg beleib von vns vnd auch von vnsern Erben, darvber ze einer gewissen vrchund vnd ze einem waren gezeug der wandlung geb wir dem Egenanten Goteshaus vnd der gemain des Conuentes den prif versiglt mit vnserr paider Insigel. Der sach sint gezeug her Gotfrid von Chuenrateshaim, vlreich der Chienberger, wernhart sein prueder, Herweich und Reinwart di richter ze Ysper vnd ander piderb læut genueg, Der prief ist gegeben, do von Christes gepuerd ergangen waren Dreutzehenhundert jar, darnach in dem tzwai vnd dreizkisten jar an sand Jacobs tag.

Original-Pergament im Linzer Museum mit dem hängenden Siegel Wilhelms von gelbem Wachse, das andere zerbrochen.

[ocr errors]

1332. 25. Juli. Lambach. Helmhart von Tuschenperg gibt dem Kloster Lambach den Hof zu Grünbach sammt einer Mühle in der Pfarre Ottnang als Seel

geräth für sich und seine Hausfrau.

[ocr errors]

Ich Helmhart von Tuschenperg vergich offenbar an disem brief vnd tuen chunt allen den, die in sehent, lesent oder horent lesen, daz ich mit wol verdachtem muet tze der tzeit, do ichs wol getuen mocht, den Hof ze Gruenpach in Otnanger pharr und dev Mól, dev dar tzue gehört, vnd wismad vnd alles, daz tzů hofynd tzv mýl gehort, ze holtz vnd ze veld, versuecht vnd vnuersuecht, swie so iz genant ist, also ichs recht vnd redleich gechaufft han mit aller stát vnd mit aller Erben wiln vnd wort von von Elspeten dez Michelmans witiben vnd von iern chinden Vyclan, Stephan, rlreichen und fridreichen vnd einer Perchten vnd einer Elspeten, daz ier recht aigen gewesen ist, daz ich daz ledichleich gegeben han tze einem selgeråt mier vnd meiner Hausfrawen vnd den Erben, von den ichs gechauft han, dem Gotzhats ze lambach nach meinem tód in dev gustrey ynser yrawen in daz liecht vnd auch von demselben dienst, der auf dem vorgenanten Hof leit, sehol der Guster geben alle iar iårchleich ein halphunt phenning den herren in die oblaij vnd schol auch daz nicht ab gen. Dar vber tzu einem vrehind diser sache vnd dez geschæftez gib ich disen offen prief versigelt mit meinem jnsigel vnd ist daz geschehen, do man von Christes pårt tzalt Dreizehen hundert iar, dar nach in dem tzwai vnd dreizgistem iar des Samntztags an sand jacobstag ze Lambach in dem Chloster.

Original auf Pergament zu Lambaeh, mit einem Siegel; blosser Helm mit zwei Flügeln, welehe einer Pflugschar ähnlich sind.

[ocr errors]

1332. 25. Juli. Lambach. – Die Söhne Michelmanns rerkaufen den Hof zu Grünbach in der Ottwanger Pfarre ete. an Helmhart ron Tuschenpery, roron dem

Kloster Lambach ein halbes Pfund Pfenning zu entrichten.

leh Nycla, Stephan, vlrich vnd fridreich des Michelmans són vergehen offenbar an disem prief, daz wier mit vnserr mreter Elspeten vnd mit vnserr Swester Perchten und Elspeten guetem wiln vnd wort vnd nach irem rat vnd mit aller Erben wiln vnd wort tzv der tzeit, do wier iz wol getuen mochten, ze chauffen haben gegeben vnsern Hof ze Gruenpach, der vnser recht aigen gewesen ist, der da leit in Ottnanger pharr, vnd dev Mél, dev dar in gehört, ynd waz auch sýst tzv Hof vnd tzv Mýl gehort, iz sei wismad oder wie iz genant ist, versuecht vnd vnuersuecht, ze holtzz vnd ze veld, vnserm Lieben freunt Helmharten von Tuschenperg also, an daz gotzhaus ze Lambach in der Gustray vnser vrawen in daz Liecht vnd arch von dem selben dienst, der von dem vor genanten Hof gehort, sehol

geben, wer guster ist, ein halphunt phenning alle iar iårleich in die Oblay vnd schvl avch daz nicht abgen. der chauf vnd der gewerft ist geschehen recht vnd redleich mit aller der ståt vnd dar tzue gehort. vnd dar vber tze einem vrchvnd vnd tzv einem tzevg diser sache geben wier dîsen offen prief versigelt mit vnserm insigel vnd mit vnsers Oheimes insigel fridreichs der jnnerseer, nach dez rat der chauf vnd der gewerft ergangen ist, vnd ist daz geschehen, do von Christes purt ergangen warn Tausent iar, drev hvndert iar, darnach in dem tzwai vnd dreizkistem iar dez Samtztags an sand jacobs tag ze Lambach in dem Chloster.

Das Original auf Pergament zu Lambach, mit zwei hängenden Sigeln: a) undeutlich; scheint ein geschlossener Turnierhelm; b) ein Mondschein mit aufwärts gekehrten Hörnern, auf denen ein Stern sitzt.

[ocr errors][ocr errors]

1332. 15. August. — Georg von Herstorf versichert dem Gotteshause zu Baumgarlenberg eine Gülte von zwanzig Pfund Wiener Pfenning auf seinem Eigen

zu Purgstal bei St. Peter in der Au zu einem ewigen Seelgeräth.

Ich Georg von herstorf vergich vnd tuen kunt allen den, die disen brief ansehent oder hörent lesen, die nun sind oder hernach künfftig werdent, das ich mit wol bedachtem muet vnd mit veraintem rat frawen Margretn meiner hausfrawen vnd mit aller vnnser beder Erben guetlichem willen eingeantwurt han auf meinem Rechten freyen kaufaigen datz Purckstal bey Sannd Peter in der Aw dem Gotshaws und der Samnung hintz Pawngartenperg zu einem Ewigen Seelgerêt mir vnd meiner hausfrauen Frawn Margreten vnd allen den, den ich des Schuldig bin, zwaintzig Phund wiener phenning in Rechter Satz gwer mit sogtaner beschaidennhait, ob ich vnd mein hausfraw die vor genannt Margret an geschåfft verfuren, das got nicht enngeb, an welichen vnnser Erben dasselb aigenn dann geuelt, der Sol dieselben Zwaintzig phundt dem vor genannten gotshaws vnd der Samnung geben vnd verrichten in Jarsfrist an alle widerred. Vnd bin ich vnd all mein Erben desselben guets gen dem gotshaws vnd der Samnung Gwer noch Lannds Recht. Vnd soll man dann dieselben phenning anlegen an ein Newes aigen dem Gotshaws nach meiner pesten frewndt Rat Vnd sol yns beden mir vnd meiner hausfraven vnd allen, den ich sein schuldig bin, ein besunder Jartag von der Samnung nach meiner Erben Rat beganngen werden ewigclichen, als dann benannt wirt. Vnd wo des als nicht geschehe, so sol sich die vor genannt Samnung des vor genannten guets vnderwinden an als Recht mit jr Vogt hilffen vnd sollen nun das haben als lanng, vntz die phenning gegeben werden gantz vnd gar, vnd sol das guet dann wider ledig seinen Erben als Ee. Man sol auch von dem Egenanten guet datz Purckstal alle Jar an Sannd Gorgentag dem vor genannten Gotshaws datz Pawngartennperg Raichen zwen phenning zu einem Vrehund vnd sol die geben, wer des Closters kelner ist. Vnnd darumb vnd vmb annder mein Seelgerêt, das ich dahin vor gegeben han, haben sich gegen mir verlůbt der Abbt vnd die Samnung, wo ich stirb oder mein hausfraw zwischn Passaw und Wienn inre lanndes, das Sy vns fessen sullen mit jrer Cosst vnd mit jrer fertigung, vnd sullen vnns bringen zu dem Closter vnd sullen vns da bestatten geistlich, als gewonhait in dem Orden ist, als wir des von jn darumb besunderlich jr brief haben. Darüber das ditz geschefft dem Gotshaws vnd mir von allen meinen Erben stet vnd vnzebrochen beleib, gib ich dem vorgenannten Conuent disen brief bestetigt mit meinem Innsigel zu einem waren Vrchundt. Des sind gezewg her Chunrat ze den Zeiten Burgkgraue datz Seysenneckh her Walther und Jans sein Sun, her Alram von Reichkerstorf, her Weichart von Pernaw, her Walther von Meilenstorf, Bernhart und hainrich die Jesenntzer, Chuenrat von Puechaw, Chunrat von Awra, hainreich Wetzl, Jacob Vierck, Vlreich der Schreiber, Chuenrat Sunchaim, Herman und Marquart Eysenhafen, Wolfhart der Gull, Albrecht sein brueder vnd darzu annder Erber lewt genueg. Das ist geschehen vnd ist der brief gegeben, do von Crists geburd erganngen waren drewtzehen hundert Jar darnach in dem zway vnd dreissigisten Jar an Vnnser frauen tag zu der Schiedung.

Aus einem Copialbuche des Klosters Baumgartenberg vom Jahre 1511.

« السابقةمتابعة »