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Dominis Ecclesie Glunicensis Jus et debitum confraternitatis nostre uestre synceritati porrigimus uobis participationem seu communionem concedentes missarum, orationum, Vigiliarum, abstinentiarum omniumque bonorum, que a nobis nostrisque perpetuo fiunt successoribus in nostro Monasterio tam viuis quam mortuis adjicientes etiam, quod dictorum Dominorum et Fratrnm tam presentium quam futurorum obitus diem, cum nobis nunciatus fuerit, sollemniter cum Vigilijs et missarum sollemnitatibus ac compulsatione campanarum in Conuentu nostro publice peragemus. Volumus etiam, vt quicunque necessitate seu solatii causa aliquibus ex uobis. loca nostra placuerit requirere vel visitare, quia iam non estis hospites sed aduene, illos velut Ciues et domesticos, imo velut nostri Monasterij confratres escipiemus ministrantes eis prebendam in mensa Domini Abbatis vel in infirmaria, sicuti infirmi post egritudinem refici consueuerunt, ad quod nos et nostros successores perpetuo obligamus. Anno Domini millesimo trecentesimo trigesimo secundo in Vigilia omnium Sanctorum.

Aus einem Copialbuche des 17. Jahrhunderts zu Gleink.

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1332. 1. November. --. Haug und Stephan die Stadler reversiren über die Stiftung eines Seelgeräthes bei dem Gotteshause zu Baumgartenberg durch ihren Vater Albrecht den Stadler mit Widmung einer Hube auf der Stang in Rieder

Pfarre.

Ich Haug und ich Stephan die Stadler wir verjehen vnd tuen kundt allen den, die disen brief ansehent oder hörent lesen, die Nun sind vnd hernach kunfftig werdent, das vnnser Vatter Albrecht der Stadler, dem got genad, hat gegeben, do er das wol mocht tuen vnd mit aller seiner Erben guetlichem willen durch got vnd durch seiner Seel willen zu einem Ewigen Seelgeret Seins freyen Aigens ein hub gehaissen auf der Stanng in Rieder Pfarr, dauon man dient alle Jar an Sannd Jörgentag ein phund Wiener phenning dem Gotshaws vnd der Samnung zu Pawngartenperg, vnd sullen wir baid vnd auch all vnnser künfftig Erben der vor genannten hub des vor genannten Gotshauss Gewer sein an aller stat vnd in des not geschiecht nach Lanndes Recht. Wår aber getan, das wir baid Sturben an Erben, des got nicht geb, So sullen sein gwêr sein annder Erben, die vonser

an

Vatter lassen hat, die vnnser Erbtail angeuellt. Vnd darumb das dise red ståt vnd vnuerkert beleib, So geben wir dem vor genannten Gotshaws und der Samnung disen brief zu einem waren Vrchunt versigelt mit vnnser geswegen beder Innsigl Otten des Marschalichs vnnd Albrecht des Schreibers zu den Zeiten lannd Richter in dem Machlannd zu einem gezewg, wann wir selbs nicht Innsigel haben. Des sind gezewg her Janns von Cappell, her Vlrich von Grónnburch, her Vlrich von Cappell, her Chunrat von Mitterberch, hainrich der Ymtzinger, Orttolf der Warttperger, Sewbot von Newnhofen vnd annder Pidberlewt genueg. Der brief ist geben, da man zalt von Crists geburd drewzehen hundert Jar, darnach in dem zway ynd dreissigisten Jar an aller heyligen tag.

Aus einem Copialbuche des Klosters Baumgartenberg vom Jahre 1511.

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1332. 6. December. Ulrich der Wolfräuter stiftet sich einen Jahrtag zu St. Michael in der Wachau mit dem Zehent zu Habruck und mit 10 Eimer Wein auf

einer Mühle und einem Weingarten in der Mustinch.

Ich Vlreich der wolferæuter Vergich an disem brief vnd týn ehunt allen den die in an sehent oder hörent lesen, Daz ich mit wolberdachtem Müte, vnd da ich es wol getun machte mit aller meiner erben gunst vnd gütlichem willen Meiner sele vnd allen meinen vodern ze selgret ain Ebigen Jartag geschaffet vnd bestetigt han hintz der Pfarre datz sand Michel in der wachowe auf meim Cehent datz Habrukkynd ouf Cehen Emmer weingült auf ainer Mul vnd weingarten in der Mustinch, man sol ouch den vorgenanten Jartag begeen alle iar an sand Niclastag mit Messe vnd vigili vnd sechtzig phenning ze Opher, zwai proet, ain diech Rindfleichs vnd ain Emmer weins, daz ander sol durich got armen leuten geben vnd ouch tailent werden. Ich offen, daz ich den vorgenanten Jartag zu begeen han enpholichen meim brüder Rudolfen dem woluerewter, und wenne der nicht ist, so sol in begeen der nachst vnd der peste erbe vnder meinen vrewnden, den siw mit aim gemainem Ratt dar zů nement. Wer aber, daz siw dar inn chriegen wollen vnd den Jartag da mit wolden sowmen, so sol der pharrer ze den zeiten datz sand michel sich des égenanten Cehents vnd auch der weingult vnderbinden vnd sol in so lange ynne halten vnd den jartag do von begeen, vntz sich mein erben des bedenchent, wem siw den vorgenanten Jartag beuelichen, vnd demselben sol der Pharrer den Egenanten Cehent vnd die weingult wider antwürttn an allen chrieg daz ditz Gescheft also steet Ebig beleybe vnd vntzebrochen, darum gib ich disen brief versigelt mit meim Insigel vnd mit meins herren hern Jansen con Chunring Isigel zu eim geziuge. Nach ebristes gebürd dreutzehen hundert jar in dem zwai vnd dreizzikisten iar an sand Nycolai tag.

Original auf Pergament zu St. Florian. Clriebs Siegel bat zwei aufstehende unten ausammengewachsene Wolfe, die sich ihre geöffnetea Rachen zuwenden:

Vlriek De welfrerte. Johanns Siegel zeigt den ehunringischen Balkensebild, ohne Helena

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1332 24 December. Passau - Dee Bricher und Petten Grafen nun Setanaberg perpekton se e Bologer der Nuut legenziury re Forderungen fünfhundert Murd aber zu gehen und sein denen Prianut aut der Haut zz Asehack.

Wir bulmrich Churraut, Wernhart. Buertuif rhalbm. Lerefold. Prired yeórueder und vettem yrauen von Schaunberg berechen wie war *disem bref rod t'in kundt allen den, dj in sehenne, leveit oder lesen horeut, das wir uns mit veraintem Xuett Naeh ngere pestea trewudt winach user Bates Bact pantalieh vernicht was belaidingt habeu mit der Erberu statt ze Regenspurgek vnd mit ailea jreu pürigera Berede med armea við aler der ansprach by wedrung der Nutu vis gehabt habeat vntzt auf den hewtiges tay, aw mi der Wayaung: Jaa tsin ur ir aile jr ansprach vad woolrung, uja la bus hettei ver gedadea invehten, geben salles und unverse Varek wbers ve seu imi sibeatzig gut zail gros pelsiinisea pheaning tur ai mare siber. Vini jur di selben funf hundertt mares vibers haben wir il ne r vatt mit vnser aller gutCreiem wiles th tester en 4 mein echten pfannt gesatzt jew reci, der wir voaren funt du ever readi rabea an vnser Mawit 4* ise HUC UN, das S 22 leer viser Eriben alle Aj weale vask w:r we* der Deittaibik 'Qui kumuerit Marek wbers zieht Fantzitet rewart hebben er vbes pastel POPAR a jarumb nicht gelost habenn, nicht mer gelten schullen, dan jrew altew recht, von ainem yedem podem, welherlay gutt sy darauf furennt, das ir ist vnd zw der statt Regenspurgck gehortt, dan (?) zwen vnd dreissig regenspurger phenning, dj dan gib vnd gab sind, vnd zway phunt pheffers, zwo hawben vnd zwo huetsnår vnd zwelif letz phenning Regenspurger Müns, als es mit alter gewonhaitt herkomen ist, (vnd von ainem yglichem podem, welberlay sy darauf furent, das angeuar ir ist vnd zw der statt regenspurgk gehörennt, zwen vnd dreissigk wienner phenning, dj dan gib vnd gab sind, vnd zway phunt pheffer yrew altew rechtt vnd zwo hawbn vnd zwo huettsnår vnd zwelif letzphenning wienner Müns) als es auch vorgeschriben ist. Wir geloben auch in vnd irer statt alle vnuerschaidenlich mit vnsern trewen an alles geuar, das wir vnd alle vnser Eriben vnd alle vnser frewndt vnd alle rnser dienner der vorberurten statt vnd alle jren purigern an jrem vorgeschribem pfannt mit nichtew jrren, Hindern noch Engen schullen, vntzt wir oder vnser Erben derselben Mautleichen recht von in gantzlich losen vnd ledigen vmb das egeschribenn silber. Wir haben auch vnd vnser Erben voligen gewalt das obgenant phannt von in ze losen, wan wir wellen, vmb dew oftgenanten funf hundert marck silber ze Regenspurgk in der statt und schullen auch wir in dan widergebn jeren brief, den wir haben von in vnd von jrer statt über den selbn satz, das wir gewalt gehabt haben ze losen vnd geloben in das mit vnsern trewen. Vnd daruber geben wir in ze ainem vrkund disen brief mit vnser aller anhangunden Insigln versiglten. Der brief ist geben Nach Kristi gepůrd drewzechen Hundertt jar vnd in dem zway vnd dreissigistenn jar an dem heiligen Abennt ze Weinachtten ze passaw in der Statt.

Aus einem Inventarium schaunberg'scher Urkunden, geschrieben auf Papier gegen das Ende des XV. Jahrhunderts im Schlosse zu Eferding.

Abgedruckt bei Gmeiner, Regensburg. Chronik. I. 558.

LXXII.

1332. 24. December. Passau. — Friedrich der Auer von Prennberg Bürgermeister, der Rath und die ganze Gemeinde der Stadt Regensburg geloben den Krieg mit den Grafen von Schaunberg und deren Dienern wegen Ansprüchen

und Forderungen gänzlich beizulegen. Wir Fridreich der Awer von Prennberch Purgermaister vnd der Rat und alle di gemain der Stat ze Regenspurch veriehen offen

Crkandenbueh des Landes ob der Enns. VI. Bd.

lich an disem Brief alle den, di in sehent oder hörnt Lesen, Daz wir yns mit veraintem vnd wolbedachtem múet mit den Edeln Herren Graf Heinrichen, Graf Chúnraten, Graf wernharten, Graf Ruedolfen, Graf Wilhalm, Graf Leutolden, Graf Fridrichen, Graf Otten vnd mit allen Brüedern, vetern, Grafen von Schawnberch gæntzlich bericht vnd betaidingt haben vmb alle di ansprach, vodrung vnd Chrieg, di wir hintz in vnd bintz irn Dyenern gehabt haben oder gehaben mochten mit recht oder an recht vntz auf disen heutigen Tag also, daz di selb ansprach, vodrung vnd Chrieg und aller vnwill, der zwischen vns, in vnd allen irn dienern da von gewesen ist, sol fürbaz lauterlich vod gæntzlich ab vnd hin sein vnd daz lob wier in vnuerschaidenlich mit vnsern trewen. Vnd dar ýber ze einem vesten vnd sichtigen Ýrchůnd geben wir in disen offenn Brief mit vnsrer Stat anhangendem Insigel besigelten. Der Brief ist geben ze Pazzawe, da man zalt von Christes Gebürtt Tausent Jar, dreu Hundert Jar in dem zwai vnd Dreizzkistem Jar an dem Heyligen abent ze Wæynachten.

Original auf Pergament im Schlosse zu Eferding, das Siegel auf grünem Wachs, zerbrochen.

LXXIII.

1332. 25. December. – Propst und Convent zu St. Florian urkunden, dass sie den Weingarten Sneider in der Wachau gekauft und die Einkünfte zur Ver

theilung an die Armen und Siechen bestimmt haben.

Nos Heinricus diuina miseracione prepositus, Fridericus decanus totusque Domus sancti Floriani Conuentus profitemur et tenore presentium protestamur, quod sine dampno et rerum nostrarum distraccione vineam modicam Sneider wlgariter dictam jn wachouin prope Ecclcsiam sancti Mychahelis sitam curauimus nobis pro communi elemosina conparare et propter deum, qui nos et omnes fideles suos inuitat ad opera misericordie facienda, vineam eandem jnfirmarie nostre procuratori, qui pro tempore fuerit, assignauimus perpetuo possidendam Volentes, ut idem pro salute nostra et amore iesu christi, qui in egenis suis elemosinis cottidianis et pietatis operibus desiderat consolari, de prouentibus vinee predicte septem personas debiles et uirium corporis inpotentes cum septem denariis singulis ebdomatis perenniter consoletur. Decanus quoque, qui tunc pro tempore fuerit,

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