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bedrohende Krankheit hat mich im vorigen

Sommer länger als drey Monate lang unfähig gemacht, öffentlich wirksam zu seyn.

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Reinhard.

Inhalt.

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Gründe zu einem treuen Vesthalten an dem Evangeli«

Jesu«; »!N ersten Nußr«ge, über Rom I. ». l6. ^ 2Z5

XII.

Ehrfurchtsvolles Nachdenken über den Rathschluß Got-

tes in Christo; »m Zest M»ri» Verkünd.!gun«, üb«

Ies. I.V. ». z —9. < ^ ^ < »6;

XIII.

Betrachtungen über die irdische Vollendung der Men,

schell; «m Donntogt Julie», über Hebe. IX. ». 27.28. «3t

XIV. ,:

Nethige Rügen gewisser Mißbrauche und Fehler, wel,
che in Absicht auf das Abendmahl des Herru
unter uns Statt haben; »m «r«nen D»nn««l«ü,

über 1 »«. XI. v. 20—,22. , , ^ ZI)

Hie gemißhandelte und unterdrückte Tugend im Lichte

der Auferstehung Jesu; «m eisten osteieag», üb«

«posillgesch. XIII. ». 27,-^;;. - - 5 333

XVI. .»,.'

Fortsetzung dieser Materie;. «m ,»,««» Ofiert«ge, «b«,«

Ps. XVI. ». 8—ll. < , l ! .< Z6z

l.Am

I.

Am neu en I a hls tag e.

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'ott, dem Seligen und allein Gewaltigen, dem König aller Könige und dem Herrn aller Herrn, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnet in einem iichte, da Niemand zukommen kann, welchen kein Mensch gesehen hat, noch sehen kann, dem sey Ehre und ewiges Reich; Amen.

Der rasche Wechsel, das unablässige Anderswerden, die grosse unaufhaltsame Vergänglichkeit alles Jrdischen und Sichtbaren, fällt uns fast nie mehr auf, M. Z., als beym Eintrit in, M neues Jahr. Wie die Zeit mit uns eilt ^ wie sich Tage, Monate, Jahre einander verdrängen, ohne daß nur der mindeste Stillestand dabey Statt fände, darüber kann uns nichts nachdrücklicher belehren als ein Morgen, wie der heutige ist; er ist erschienen dieser Morgen, ohne daß wir im Stande waren, ihn auch nur einen einzi« zigen Augenblick aufzuhalten. Und betrachten wir beym iichte desselben unfern Zustand, und den

li. N«!N», <p». lg« ««»,!?. V,mml. A Zu«

Zustand der Welt, wie ganz anders finden wir da alles, als es uns am ersten Morgen des verflossenen Jahres erschien! Menschen, die damals noch vorhanden waren, sind verschwunden; Ver« bindungen, in welchen wir damals standen, haben sich aufgelost; Begebenheiten, die wir damals erwarteten, sind vorbey; Wünsche, dje wir damals hatten, sind erfüllt oder vereitelt; Hoffnungen, die wir damals nährten, haben -sich bestätigt, oder in Nichts aufgelöst; alle unsre Umge« bungen sind nicht mehr ganz, was , sie waren; überall entdecken wir Spuren der Vergänglichkeit; und wir selbst, mögen wir seit dem ersten Morgen des vorigen Jahres stärker oder schwä« cher, reicher oder ärmer, weiser oder verkehrter/ tugendhafter oder lasterhafter geworden seyn; was wir damals waren, sind wir ganz unläugbar nicht mehr, auch wir haben uns verändert und tzthen neuen Umwandlungen entgegen. Und welch« Veränderlichkeit herrscht auf der ganzen Erde, die wir bewohnen! Jst es nicht überall auf derselben wie bey uns; wird nicht alles von selbst, oder durch das Thun und Treiben der Menschen anders; altern nicht selbst die höchsten Gebürge, und ändern ihre Gestalt? Blicken wir endlich aufwärts: auch die Himmel bleiben nicht, was sie sind; auch da stellen sich dem Auge des Beobachters Veränderungen dar; selbst

Son«

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