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Christliche Dogmatik.

Von

D. I ranz Rieper.
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Dritter Band:

Das christliche LeBert. Die ABeharrung zur Seligkeit.
Die Gnadenmittel. Die Kirche. Das öffentliche Fredigtamt.
Die ewige Erwählung. Die setzten Dinge.

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In diesem dritten Bande der Dogmatik kommen die Lehren vom christlichen Leben, von den Gnadenmitteln, von der Kirche, von der ewigen Erwählung und von den letzten Dingen zur Darstellung. Auch bei der Bearbeitung dieses Bandes war ich bestrebt, eine im rechten Sinne „moderne“ Dogmatik zu bieten. Im Vorwort zum zweiten Bande habe ich näher erklärt, was ich unter einer „modernen“ oder „auf der Höhe der Zeit stehenden“ Dogmatik verstehe. Eine Dogmatik, die mit Recht dieses Prädikat beansprucht, muß vornehmlich zwei Merkmale haben. Sie muß erstlich die christliche Lehre unter Abweisung aller menschlichen Spekulation lediglich aus der Heiligen Schrift schöpfen, weil die Heilige Schrift als das inspirierte und unfehlbare Wort Christi die einzige Quelle und Norm der christlichen Lehre bis an den Jüngsten Tag ist. Sie muß zum andern die in der Heiligen Schrift vorliegende Lehre Christi im engsten Zusammenhange mit den kirchlichen Ereignissen nicht nur der Vergangenheit, sondern gerade auch der Gegenwart darstellen und dem Widerspruch gegenüber behaupten.

Daß die Lehre vom christlichen Leben oder, was dasselbe ist, die Lehre von der Heiligung und den guten Werken einen breiten Raum einnimmt, rechtfertigt sich nicht nur durch die mannigfache Ausgestaltung eines Christenlebens, wie es in der Schrift beschrieben ist, sondern vornehmlich auch dadurch, daß das in der Schrift gelehrte Verhältnis zwischen dem christlichen Glauben und dem christlichen Leben gerade auch in der Gegen

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