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8umms 8ummarum 2774 55 5

^ Davon ausgegeben:

7. Aug. Herren Abreisenden auf Quitung d^. 1. , 995 29 4T Mehr 2. auf Wechsel durch Herren Gebrüderer

Schmettau Quitung , , , ^14 ^2 —»

Mchr 1^. Z. - ^ - - 157 2z —

i z. Octob. Herrn von Sommerfeld laut Quitung!^. 4. - 421 iz — Mehr laut Quitung z. Herrn Roth und Herrn

von Sommerfeld » - - 6oo — « Unkosten, so Key Abschreibung des unterchanigsten Schrei»

benS und sonsten aufgegangen , . , . icz — —

Ausgabe 8umm« 2698 Z9 4Z Abgezogen von Einnahme bleibet - , » , 76 15 4Z die ich für meine gehabte Mühe einbehalte.

G.Fr.Schildtknecht.

'" >Iotgn6um.

i) Mein Diener bittet um des vielen Umlaufen« ein (Zrski«I. 2) Weil die meisten, auch diejenigen, fo den Fl. pro Klille anwesend willigen helfen, wenig oder nichl«, wie zu sehen, eingebracht, auch wohl zuvor der aufgewendeten SpesenSpecification sehen, und darnach erst nach jhnm Belieben was eintragen wollen, muß auf ein ander Eintreibungsniitlel durch Jhro sürstl. Gnaden Hülfe gedacht «erden, wie die morol, zum Beytrag zu bringen. Mich aber bitte ich dienstlich, dieser Beschwer ferner zu entheben.

Weil nun einkommen sollen 7592 58

und nur einkommen 2774 5z z

ermangeln zoi8 z z

Lolv« error« «leuli.

Aller

Merdurchlauchtigster!c.'
Allergnadigster Kayser, König und Herr. .

^>b wir, die gehorsamste Fürsten und Stände, schon eiferigst dahin bemühet <^ gewesen, und auch noch seyn, die in dem nächsten Fürstentagsschlusse sllerun. terthänigst und tteuherzigst geschehene Bewilligungen, durch die, mit Ew. Kayserl. und Königl. Majest. Oonsens angeordnete, nunmehr auch allergnädigfi »pprobirt« neuemocko, eontribuenäi in den ausgesetzten Terminen zuverläßig abzureichen; so werden wir doch hieran von der hochlöbl. Geistlichkeit, und besonders von dem welt. lichen Clero, und von den bis anhero unversteuerten Orten äe 5sSo merklich verhindert, indem sie sich von derley neuen Aufschlagen ganz eximire» wollen; und auch noch dazu die beyd« ausländische Herren Bischöfe zu Krackau und Ulmütz (cum pl. Nrulis) zwar die in ihre Vioeeele, gehörige, oder doch allhier im lande Schlesien Begüterte und Unbegüterte zu dergleichen Aufschlägen gar nicht wollen eonr«. bulren lassen.

Massen denn auch Ew. Kayserl. und Königl. Majeft. Rammergüttt sich gleichfalls angeben, daß wenn dergestalt vbbemeldet« Geistliche, sowohl der weltliche Clerus «nd unversteuerte Orte, wie auch in anderer ausländischer Bischöfe V!oe«5« gehörig« «smr seyn sollen, sie ihrem Exempel folgen, und sich zu keinem Beytrag verstehen wollen; woraus denn ungezweifelt dies erfolgen würde, daß wir, die gehorsamste Fürsten und Stände, mit den allergehorsamsten Berwilligungen wider unsern Willen nicht werden folgen können.

Nun lassen wir ihre vorgeschützte Immunitäten in ihrem Wehrt beruhen, und begehren uns mit ihnen hierüber in keinen Disput« einzulassen, befinden auch, daß e< keine Nothweudizkeit sey: denn daß eine hochwürdige Geistlichkeit verbunden und schuldig sey, in public« necelllrattbu» an denen dergleichen mocks coombuenäl, nebst denen Weltlichen, ihr äusserst« beyjutragen, ja gar die Kirchenschätze, im Fall der Roth, dabey zuzusetzen, und nicht allererst erwarten sollen, bis die andern ohne dies höchst ptteArsvirte tut, onere luecumbiren, das ist hiebevor schon längst aus» führlich gemacht worden, hat sich auch voriger Zeit, als aus unumgänglicher Noch,

Büschings Magazin XlX. Theil. Hh d« dergleichen OolleQse extrsoräinsrise angelegt worden, eine hochwürdige Geistlichkeit nicht entzogen, wie denn, da sich in /^nno i6zi, als eben solche d«IIeü»e angeleget, und nebst den Weltlichen auch die Geistlichen in alle und jede ^ontribulion« mit gezogen worden, dieselben aber sich dazu nicht verstehen wollen, haben Ew. Königs, und Kayserl. Majest. hochgeehrtester Herr Großvater Ferdinand II. glorwürdigsten Andenken«, ein anders nicht befinden können, als baß sie schuldig, sich zu derley Aufschlagen zu bequemen, und dahero beygelegtes Oeerer den iSten ^uzutti ejusel. ^nm ergehen lassen, daß sie sich nicht versehen wollten, daß eben von ihnen, den Geistlichen, an denen dazumal geschehenen treuherzigsten Bewilligungen ein Bruch gemacht, und dies, was zu ihrer eigen?« Oeten6«n und Oonlervskion angesehen, ckKcultiret werden soll. Da doch wohl von höhern geistlichen Standen, als die wären, sowohl im heiligen römischen Reiche, als anderen Jhro Kayserl. Majest. Königreichen und tändern, ein solches unstreitig und unweigerlich gcsolget würde.

Allermassen dann auch Ew. Kayserl. und Königs. Majest. hochgeehrtester Herr Vater Ferdinand III, gleichfalls glorwürdigsten Gedächtnisses, ^nno 164z, sowohl auch Ew. Kayserl. und Königl. Majest. selbst Kuno 1660 und 1661, als eben dcrley Oolleäse, vermittelst einer durchgehenden dspirsrion angeleget worden, und sich wohlermeldete hochwürdige Geistlichkeit dazu nicht allerdings bequemen wollen, dieselbe dem bedeutetem allergerechtestem Osereio nach, von derley gefährlichen und gewöhnlichen 8ingu!srikät, da sie sich eommuni necetZiksii zu entziehen unterfangen wollen, abgemahnet, und zu schuldigstem allgemeinem Beytrag allergnädigst verwiesen und angemahnet. Und weil dann, alle« gnädigster Kayser, König und Herr, auch wir übrigen weltlichen Stände von unterschiedlicher Concnrion nicht weniger unsere Freyheiten und Immuni. täten anzuziehen hätten , gleichwohl aber anitzo «ommuni necellirzri weichen, und zu dem, was zu des allgemeinen Vaterlandes Oonlervauoa gereichet, uns nur verstehen müssen:

Als wollen wir uns allerunterthZnigst versehen, es werben selbes bey ihrem an Ew. Majest. diesfalls genommenem Kecours, in Abtrag und richtiger Observixung dessen, was einmal von uns, den gesammten gehorsamsten Fürsten und

Skän, Ständen geschlossen, auch hierauf Em. Kayserl. und Königs. Majest. treuherzigst und einhelllgllch verwilliget werden, verwiesen, und ihrer obliegenden Schuldigkeit nach, angehalten werden; bevorab, da auch Ihre hochlöbl. ^nre«s. iore«, wie oben gedacht, in dergleichen Fällen, sich s eornmum necelrlrske nichj «nlbrechen, si'woh! andere in Em. Kayserl. und Königl. Majest. Königreichen und Erbländern, ja im ganzen römischen Reiche und ausser dems-lben sich befindliche hochansehnliche Geistlichen in derley Fällen gar nicht au?schliessen; und zumalen ihre Verweigerung eine übele t7s»/,?»e»s nach sich ziehen würde, weil hierdurch unsere, der gehorsamsten Fürsten und Stände, gemachte, und alibereit ollergnodigst spproKirr« Conclus» dergestalt gleichsam r«iret, und «nnulliret werden sollten. Woraus Ew. Kayserl. und Königl. Majest. selbst in allen ihren Königreichen und iän. dern eiri nicht wenig gefährlicher Eingang csulirer, und diese» jetzige, zu Co«, lervarion des landes, insonderheit zu Beförderung Ew. Kayserl. und Königs. Majest. Dienst angesehene. Conrributionswerk, übern Häuft» geworfen werde» dörste.

Derowegen dann Ew. Kayserl. und Königl. Majest. wir, die gehorsamsten Fürsten und Stände, allerunterthänigst ersuchen und bitten, vbbedeutete hoch, würdig« Geistlichkeit, und welche unter derselben sich unterfangen, das gemachte Conclulum zu brechen, und sich von dem allgemeinen gleich durchgehende« Beycrag zu entziehen, dahin allergnadigst zu »äißiren, daß sie sich demselben bequemen, ihre obliegende Schuldigkeiten abrichten, unv zu so gefährlicher und höchst praejuäicirlicher 8e<zuel, wodurch die auf die Oonmrnribili» gemachte Aufschläge ihren angezielten Zweck gar nicht erreichen, und bey weitem zu Abrichtung der treuherzigsten Bewilligungen nicht erklecklich sevn würden, nicht Ursach geben sollten.

Beyneben auch, jedoch ohne allerqehorfamste Maßgebung, an obbemeidte hochrvürdlge beyde Herren VisiKöfe absonderliche allergnadigste Etinnerungcn «» gehörigen Orten thun zu lassen, damit sie von derley ihrer unbefugte» Inrennon abstehen, und ihren in hiesigem iand« untergebenen Qerum, nebst andern dahin halben, daß sie sich der Billigkeit nach bezeugen, und gleich andern tandes, einwohner« dem gemachten, und von Ew. Kayserl. und Königl. Majest. allergnädigft «on6rmlrten conelulo evnkorm, ohne alle ferner« Verweigerung, das Ihrige beyzutragen nicht unterlassen sollen.

Ew. Kayserl. und Königs. Malest, hieriev zu göttlicher Schuhwaltung, zu Dero Kayserl. und Königl. Hulde» und Gnaden aber un< allergehorsamst befehlende.

Damm Breslau, bey noch währender allgemeinen landeszusammenkunft, den assten Mark, ^nn« 1667.

^w. Kayserl. und Königl. Majeft.

«lleruMerchanigft, gehorsamst« . . treuefte

N. N. N. Fürsten und Stände im
Herzogthum Ober-und Nied«'
Schlesien.

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