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Guter Weitzen, den Scheffel
Malz - Weihen -
Gut Korn ^
Malz-Korn
Gute Gerste
Metz - Gerste
Guter Haber
Geringer Haber
Steimbß den Scheffel zu
i Kappaun - -
i alt Zinöhun -
i jung Hun »
i Schulter -
i Mandel Eyer -
i Küchelschwein -
i Spickschwein -
i ZinSschöpS -'
i ZinSochS » »
i Zinskalb «
i Pfund Pfeffer «
i Achtel Bier . .»

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Fragt sich hierbey, ob die Zinsen der robolhsame« Gärtner mit zu taxiren, oder nicht vielmehr, weil sie msgemein mit dem Arbeiterlohn compeniiret werden, zum Veyschub der Wirthschafts - Beschwer zu lassen?

Die Dienste der Bauern aber, weil solche nicht allenthalben vorhanden, und doch ein grosses Vortheil ab« geben, indem man wenig Gesinde und Zug halten darf, werden nicht unbillig in Anschlag, und zwar, weil sie auch in Diensten unterschieden, auf preyerley Art genommen/ als von der Hufe

gute Dienste, . mittlere, geringe.
Z Thal. 4 Thal. 9 Thal.

Auf den Bauergüthern, welche zu den Rittersihen gebrauchet werden, würden billig die Dienst« und auch die Zinsen angeschlage».

'l^seritur: Ob die Handdienste der Freyleutt nicht zu conLäeriren? Ich meynte, ja/ wo sie ohne lohn arbeiten, und zwar nach der allenals:

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Vorwerksgebaude und Tatzgärttn, item ÄZittersitz, Obergerichke, Jagden, (wo solche nicht exlrsoräinsir,) Kirchlehn, weil dieses alles wenig oder nichts bringet; «twan die besten, Mittlern, geringen, 1500 Thal. 1 Oos Thal. 6zO THal.

Hiervon wäre nun abzuziehen/

1. der Mangel an Wiesewachs, Holz, als unentbehrliche Wirthschafrsnothdurfren, das (Zuamum aber hätten die Herren 'l'sxsrore, zu erkundigen, und in maßigen Anschlag zu nehmen, (^userirur, ob nicht Rellexion zu machen, wo fremdes oder eigen Gesinde vorhanden?

NL. Gespinnst wurde wohl aller Orten absonderlich in LonlZäersnon zu ziehen seyn.

NlZ. Dies Orrs würbe nicht allein auf die Gebäude, sondern auch auf die Loneurrenz der Regalien «. Gärten zu sehen seyn, also, daß obschon an einem Ort die Gebäu, de geringer, sonsten aber alle andere beniemte Keg»lien, oder auch feine Obstgärten vorhanden, solche Rittersihe eben so hoch, als die obigen, oder auch wohl höher, zu taxire«.

2. Dann die One» an Steuer«, 'geistlich Gebühr, als NS.Wowiederkäuflichee vscem und Bischofsvierding, wiederkäuflichen Zins, Zins ist, wird das Ritterdiensten «. und zwar wäre nicht unbillig, weil Capital angeschlagen; die Steuern jetzy sehr hoch kommen, daß sie doppelt das Decsm. und abgezogen würden. Zinsgetraide, wie

oben, unter den Nutzungen.

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Hingegen weil die Ritterdienste jetzo fast ganz nicht mehr i« ulu, auch beo abwesender Herrschaft keine beschwerliche Aufwartungen zu besorgen, wäre genug, wann von einem Pferde, anstatt der alten iso Fl« »ngarisch, 50 Thal« gerechnet wurden.

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VIII.

Vortrag,

den königl. Städten Creutzbnrg und Püschen den iz. und 14. Mart. »676 geschehen, Inhalt lubttmnrter kayserlich und königkchm CsluvMoo, Le ä»ro Schloß Brieg, den 29. Febr.

/?^s ist der ehrbaren Gemeine bekannt, baß nach Absterben des weyland durch, lsuchtigen Fürsten und Herrn, Herrn George WilllSlms, Herzogens in Schlesien, zur tiegnitz, Brieg und Wohlau, unserS bey leben gewesenen gnädigen Fürsten und Herrns, Dero Fürstenthümer iiegnitz, Brieg und Wchlau, als der Cron Böheim zu tehn gehend, dem allerdurchlauchtigsten, großmachtigsten, unüberwindlichsten Fürsten und Herrn , Herrn ieovold, erwähltem röm. Kayser, auch zu Hungarn und Böheim König, Ertzherzogen zu Oesterreich, und obristen Herzog« in Schlesien, mit vollen. Recht anheimgefallen.

Dervwegen allerhöchstgedacht« Jhro kayserl. und königl. Majestät, unser aller» gnädigster Kayser, Konig und Herr, Dero hochansehnliche Herren Lommillsrien in gemeldte Fürstenthümer abgefertigec, und selbige in Dero Namen zu spprenen. «Kren, auch von !and und Städten die schuldige Erbhuldigungspflicht abzunehmen, ihnen commimet, ^über dieses mit allergnädigsten llreämven, 6e cjgro Wien, den ,2. Febr. versehen: welches auch bey den Fürstenthum Brieg und Weichbild Ohlau verwichenen 27. Febr. vollzogen, in ipeeie wegen dieser königl. Weichbildsstadt, von den erforderten des Raths und der Gemeine die Schuldigkeit abgeleget worden. Was dabey vorgenommen, werden besagte Abgeschckte zuversichtlich berichtet haben.

'

Demnach aber wohlermeldte kayserl. und königl. Oommickrie« wegen Enge der Zeit, vorgefallenen andern wichtigen Verrichtungen, und noch obhsbender Kommission dergleichen bey den Fürstenthümer« tiegnitz und Wohlau auszurichten, dieser Orte zu kommen, und von dieses Ortes Bürgerschaft die schuldige Erbhuldigungspflicht abzunehmen verhindert worden: als haben sie solches in Dero Namen auszurichten lubäelegirte Lommisslon (^ir.) Herrn Hansen Adamen von Posadomöky, und Postelwitz, auf Rohrau, Hänigern, Tuderau und Neusorge, röm. kayserl. auch zu Hungarn und Böheim königl. Majestät Dero Erbfürstenthums

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