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Brieg und! Weichbilds Ohlau wohlverordneten iandeehauptmann, wie auch Crir.) Herrn Friedrichen von Roch, allerhöchstermelbte Jhro Majestät Regierungsrathe zum Brieg, und Canzlern zur tiegnitz, welcher aber wegen seiner Unpäßlichkeit durch mich vertreten wird, hochgeneigt und relpsÄlve gnadig aufgetragen/ wie hievon bereits durch die proäuurte Vollmacht lud aüo Brieg, den 29. Febr.! «mi'currenri» genügsame Beglaubigung geschehen. ^Gestalten dann auch solche zu bewerkstelligen wir nunmehr uns anhero eingefunden.

Daß nun Bürgermeister, Rathmanne, Vogt, Schoppen, Aeltesien und'ge« sammte Gemeine von Bürgern und Inwohnern in ziemlich volkreicher Versammlung sich eingestellet, solches werden wir gebührender Orte zu rühmen wissen.

Gleich wie ihnen aber ohnedies gute Wissenschaft beywohnet, daß bey ieben des sel. Herzogs, und als Deroselben die Erbhuldigung abgeleget worden, sie zu? gleich auf den daselbst beniemten Abfall der röin. kayferl. auch zu Hungarn und V'oheim königl. Majest. Erzherzogen zu Oesterreich, und obristen Herzoge in Schle^ sien, sich zu schuldiger Treu und Gehorsam eydlich verbunden; also ist es nunmehr sndem, daß bey entstandenem Fall allerhöchstgedachte Jhro kayserl. und königl,. Majest. als obristen Herzog in Schlesien, auch Herzog zur tiegnitz, Brieg und Wohlau, Dero Erben und ordentlichen Nachfolgern in der Cron Böheim, Sie vor ihren allergnädigsten Kayfer, König und rechten natürlichen Erbherrn erkennen, sich desselben in unterthänigem Gehorsam halten, und nun die schuldige Erv-Eydespflicht, wie unmittelbaren Erbunterthanen eignet und gebühret, ablegen sollen.

Dagegen sie von uns in subäelegZrter kayserl. und königl. OomrmKon alles kayserl. königl. und landesfürstl. Schuhes, auch Erhaltung ihrer Rechten, Gerechtigkeiten, vcbsrien^ krivilegien, Begnadungen und LoueelLonen versichert werde».

Wann

296 vm Vortrag den königl. Städten Creutzöurg und Pitschtttz geschehen.

Wann dann dies« alles gerecht und billig: al« versichert man sich, daß sie die Schuldigkeit erkennen, und nunmehr zu der Huldigungs, Ablegung schreiten, solche mit Handschlag durch Rathmanne, Schoppen und Aeltefte» bestätigen, und dexseKe« gemäß sich lebenslang tteu, gehorsam und gewartig verhalte» werden.

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a«s dem gehorsamsten Bericht an Jhro Majestät/ 6e 6sw den

2Z. Decemb. «677, super »liemmone Looorum vouuomüum in dem Für»

ftenthum Brieg, sb^ono,5,9 usqos 1675, besonders waö an verfallenen und underfallenen Lehnen ju Erbe auögesetzet, und derselbe» m »embro 410 und 5«> m Hecis gedacht.

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^HUKornZchst auch 4tens zu E«. MajestZt allergnabigstemBefindniß gestellte v/H^ bleibet/ob oufdiedem fürstl. Hause succeiliveangefallme, und (dessen jederzeit prseiumirten Befugniß nach) hinwieder gnaden- oder kaufsweise an ?r!vsro, zu Erb- und eigenen Rechten vergebene Güther, desfalls einige Kettexioa zu machen sey? Auf welchen Fall zu «rmoriren seyn würden:

1. Das vormals verpfändete, und hernach 1509 zu Erb - und eigenen Rechten an Johann Cunowetzen verkaufte Guth Cantersdorf, sammr den 1600 dazugefthlagenen, und?ol«eose Zierötmin, gebornen Näherin überlassenen neudorsischen Hufen, und Brauuhrbar. Dann "' ^

2. das 1598 eoSem jure alierurte Guth Kreyftwltz. Wie imgleichen ..... z. ein Theil an Mangschüh. .. ' ^.

4. Die hiebevor iehn gewesene, 1559 aber an Matth« Königen erblich verlassene Scholtissey zu Peisterwih. ',

5. Das 1589 zu Erb- und eigenen Rechten Hansen Stahren, Burggrafen zur Ohlau, verreichte Dörflein Klein, Prißgeram.

6. Die 1600 erblich an Heinrich Schemkes Tochter überlsgene Güther Marschwitz und Peltschütz.

7. Das Guth und Vorwerk Maßwitz, so 159 z an Valentin von Sebottendorse« erblich verkaufet worden, imgleichen

8» die 1591 an Heinrichen von Waldau verslieuirte Guther Schönborn und Kleinrosen.

9. Das zu Abfertigung der einen zürnischen Tochter, pro exonersrione der angefallenen Herrschaft Prieborn, 1650 erblich hingegebene Guth Geppersdorf.

>o. Die von George Borfchnitzen angefallene, und dem damaligen briegischen jan« desHauptmann Freyherrn von iilgenau zu Erb- und eigenen Rechken geschenkte Güther Preuß, Ranchwitz, Golschau, Gorkau, Jasdorf und Plottnih; dann die ausserdem ihm ins Erbe versetzt« Güther Niederrudels, und Jonsdorf.

lt. Die dem Baron von der ieipe und dessen Mutter, wegen darauf hastender Schulden, « neeeiütam pubU», erblich hingelassen« Güther Pschiederwitz und Schwentnig.

»». Das damalen durch Krieg verödete, und pro ddtineQäokoileilore einer seidlihi

schen Tochter erblich hingegeben« Guth Kuhyna. ,z. Das mir, iandeShauptmann, 1670 gegen einer ziemlich hshen ällockial-Ab

ftattung «mlo üonsriom, zugeeignete Güthlein polnisch Neudorf. 14. Das denen von togau »UoüiMrte Guth Bxasolt.. Wie imgleichen

-5 was an verfallenen und unverfattenen Lehne« zu Eröe ausgesetzet. 299

»5. Kleinknieznih, so Herzog George Rudolphen von den andern fürstl. /^«ris erblich zugeeignet morden. Und

16. das mir, Christian von Scholz«, 1669 gegen Uebernehmung darauf ruhender Schulden, und iandeserbschaft- Abstattung verehrete, und hernach zu Erb, und «igen gemachte Güthlein Klein - Ellgott. Vors

17. ein Theil des im pitschnischen Weichbilde angefallenen Guthes Polanowitz, welches bereit» 1409 Heinrichen von Vorwitz; bann zum

,8. ein Ancheil des Gurhes Baumgatten daselbst, N. von Ebenau« Hinterbliebenen Witwe und Töchtern 1414 erblich überlassen worden.

19. Das Alttheil zu Goßlau 1576 Nicol. Bienken; und

20. ein Antheil und Vorwerk zu Reinersdorf, 1590 Balz« Stwvlinsken, all«, öislirer sppropriiret.'

Unter welchen angefallenen lehnen mir jedoch nur diejenigen, so die Herzoge zu Erb- und eigenen Rechken, nicht aber diese, welch« selbige hinwieder lud nu» lerläslilsttz an ihre iandsassen und Unterthanen «lieniret, allerunterthanigst vermerket haben; indem wir der gehorsamsten Gedanken gelebet, daß, weil nicht nur sonsten die lud in5eu6«i«ne, auf gewisse Maasse zuläßig, sondern auch danebst i» der ersteren Investier dieses Hauses ausdrücklich «träumet, daß dasjenige, was die Herzoge ihren Mannen von ihren land und teuten verkaufen, und selbige solch« von ihnen zu tehn empfangen, würden sie dem Könige nicht zuvor anbiete» können» Es würden die öons sperr«, er nerum re « lud inAuä«», zu einigem Gegensatz der ^llocilal ^iquiclakioa schwerlich gebrauchet werden.

Sollten aber 5ten« Ew. Majeft. auch einige Nachricht von den iehngöthern, so zwar dem fürstl. Hause niemalen angefallen, sondern der?riv«orum blieben, und nur selbigen von den fürstl. Herrschaften aus dem lehn ins Erbe versetzet worden, allergnadigst verlangen, haben wir auf diesen Lvenr «inen kleinen und ohngefahrli, chen Vermerk hiervon (jedoch mit L-emrion derjenigen, worauf, statt des vorigen Vasallen, das darauf geschlagene tehns-Capital annoch haftet,) allerunttrthSnigA hier beyfügen wollen.

Da dann aus dem lehn ins Erbe transkeriret worden,

1. das Guth Hünern, Heinzen Oppersdorf«, 1474.

2. Das Guth Heyde, Heinzen Oppersdorf», 1477.

z. Das Guth Tuderau nach Ablehnung des darauf gemacht« lehnsanspruchee)'

Adam Michelsdorfen, 1550. 4. Das Guth Seyfersdorf, den reibnitzisch« Kindern, 1554. z. Die Scholtissey zu Rosenhayn, N. Gafro«, Scholz« allda, 155z. 6.Das G«th iaßkowitz, N. v. Prittwitz«, 158s.

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