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Hoheit, inviküte sie auf den Nachmittag nach seinem Garten, und fragte, wie ihnen sein Regiment gesiele? ba denn Jhro kömgl. Hoheit keine andere Ursach hatten, als es sehr zu rühmen. Da nun Ihre Majestät die Zarin ankam / und nach Hause sahren wollte, so gingen Jhro Hoheit ihr entgegen, und führten sie »ach ihrer Barke, worauf sie ihren Abtritt nahmen, und sich gleichfalls nach Hause begaben. Mitten vor des Zaren Garten, auf , dem Wasser, lag eine schön vergoldete Fregatte, mit IOO und mehr Flaggen und Wimpeln aukgezicret, von welche» den ganzen Tag über gefeuret n'urde. Des Mittags speiseten Jhro Hoheit bey dem Herrn ^nvo^e Stamke, und des Nachmittags, so bald der Kammerherr Noriskin angemeldet hatte, daß Jhro Majestät der Zc:r schon aufa/standen waren, ( denn er schlaft alle Tage einige Stunden nach der Mahlzeit) und sich auch schon nach dem Garten begeben hätten, machten Jhro königl. Hccheit sich mit ihrer ganzen Suite, die ziemlich stark und ansehnlich war, auf den Weg, und fuhren mit derselbigen Barke, welche sie des Vormittags gehabt, bis in einen kleinen Canal, der gleich vor der Garkenthür ist. So bald wir in den Garten traten, ließ sich eine schöne Musik von Trompeten hören. Wir begegneten kurz daraus dem Zar, welcher uns entgegen kam, und Jhro Hobeit (nakbdem er sie embralUret, und uns alle auf das gnadigste gegrüsset) bey der H„nd nahm, und sie nach dem Ort führere, wo Jhro Majestät die Zarin, die beyden ältesten Prinzessinnen, der kleine Großfürst mit feiner Schwester, die verwitwete Zarin mit ihrer Tochter, und alle hiesige vornehme Frauenzimmer, nebst einer grossen Menge von Capalieren, versammlet waren. Wie prachtig und herrlich dieser erst? Anblick gewesen, läßt sich nicht beschreiben, denn es war allhier alles im größten Staat, und ich m^ß frey gestehen, daß ich niemals, wenn ich die Audienz, welche der türkische Ambassadeur zu Paris im Anfang dieses JahrS hatte, ausnehme, so viele und prachtige Dimnanten und andere Edelsteine auf einmal bey einander gesehen habe, als bey dieser ersten Zlisammkunft Jhro königl. Hoheit mit der gi oßzarischen Familie. So bald nun Jhro H.'heit an diesem vorher erwehnten Ort erschienen, machten sie der Zarin ein Compliment, welches sie lächelnd sehr mdlich beantwortete, und darauf machten sie gleichfalls den Pljr<z,ßinnen die „erence. DerZar verlor sich darauf, und die Zarin unterhielt Jhro Hoheit bey einer Viertelstunde, da sie als unvermerkt mit unfern Minister« s fing zu reden, und Jhro Hoheit dadurch Gelegenheit gab, sich der ältesten Prinzeßin zu nähern. Jhro Hoheit redeten dieselbe an, wobey aber beyde ziemlich blöde zu seyn schienen, so daß man nicht hält« wissen können, ob sie mit einander redeten, wenn nicht luweilen auf beyden Seiten ein kleines iächeln mit untergelausen wäre« Wie die Kaiserin nun gedachte, daß es für das erstemal genug wäre, wandle sie sich wieder zu )hro Hoheit, worauf auch gleich der Zar wieder ankam, dem sie?rst ein Gla« W in pi äsenti te, hierauf a^er Jhro Hoheit, und endlich den geheimen Rächen von Basse: «itz und Hespen.

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