صور الصفحة
PDF

Der h«chehrwürdige Herr Joachim Friedrich Schulz, Pastor zu Kaydan,« «rck. lplr. Der hochedelgeborne Herr Johcknn Fahrenholz, Bürgermeister zu Kaydan,» or«Z. «v.

M) In den sluckischen Kreis, zn welchem die Gemeinen Sluck, Jsabellyn, Szlawaticze, Terrespol und Derrezzen gehören, in welchem zu Kreissenioren er»annt sind, ^ i-i-^s« z-^ >..>.- -v

D?e hochwohlgeborne Herr Stanislaus von Reibnitz, kinigl. Obriftlieutenant

« orck, ««uestri.

Der hochehrwürdige Herr Jacob Friedrich Nicolai, Consistorialrath « «Z. 5xir.

Der hochedelgeborne Herr Kreissenior deö CivilstandeS dieses DiftrictS hat bis jetzt nicht erwählet werden können, da von diesem Kreise noch kein Subjekt zu solchem Amte vorgeschlagen worden. Doch wird auf der nächsten ordinairen Synode auch dieses Amt gehörig besetzt werden, wozu man bis zu der Zeit nähere Erkundigung einziehen wird, von den zu solchem Amte tüchtigen Subjekten.

Das AreiSseniorat erhält seine Pflichten u.,d Befugnisse durchs Kirchenrecht 5 jeder Stand wird sich daher in vorkommenden Fällen an den Senior seines Kreises und Standes zu wenden, und die weiter« laut Kwchenrecht zu treffende Verfügungen von demselben zu gewärtigen haben. ',

L. Der bevollmächtigte Csrrespondent, und beständige tAxnodalsecrnair und tt«ariu» der bochrvürdigen Provinzialsynode U. A. C.deS Großherzogthums Litauen, Herr Johann Ulrich von Grotthuß, dessen Pflichten und Befugnisse aus der ihm synödalisch ertheilten Instruction und seiner GydeSformul erhellen, und an dem sich jedermann auf seinem Gute Maldzunen, Mitau, melden kann^

?. Der Obereinnehmer, Herr General-Consenior von Klopmann, königl. Obristlieutenant, an den man sich » Eichenpomusz, 9» Poniewicz, zu melden hat.

<Z. Das Cur«orium des <Lrzichung?mstin,k» U. A. C. im Grsßherzsgchum Litauen, zu welchem folgende Mitglieder ernannt sind.

Der hochwohlgeborne Herr Johann Christoph Moritz von Hohenaftenberg, genannt Wiegänd, königl. französischer Cavitain und Srbherr auf Zriszkan, als Direktor dieses Curatoriums. ^ . . .,

Der hochwohlgeborne Herr General-Consenior von Klopmann, als Curator.

Der hochwohlgeborne Herr General-Consenior von Grotthuß auf Giedducz, als Turator.

Der hochwohlgeborne Herr Kammerherr und bevollmächtigter Correspondent von Grotthuß, als Curator. > > .

Dtt hochwohlgeborneHerr Kammerherr und Consistorialrath von Hahn, als Curator.

«kkZ . Der

Der hochwohlgeborne Herr Kammerhe^rr Benedict'Wllhekm'vsN'Heyking, ErbWt auf Gemauert und Weiß-Pomucz, als Curator. , ^

Der hochwohlgeborne Herr Direktor 8/noäi?rovinc. Johann Ra pH. von Hahn> «lS Curatot. > ->.,.-. .'

Der hochwohlgeborne Herr Major Georg von Dusterlho, Srbherr auf Daudzis,i zek, «ls «urator., .5' v 5',e 7,z.-...^ .' „ . .

. , ZZer hochwohlgeborne Herr Eapitain Georg von Bistram, Erbherr auf Daudzogir, . als Curalor. ., - «,

, Dieses Csllegim» versammlet sich vierteljährig, und formirt seine ordentliche Eis Hungen, auf welchen eö die Bedürfnisse deö ErziehüngSmstikuts vrüfet und entscheid det. Beyträge zu demselben und sonstige Anbringe» müssen an den Herrn Direktor > von Wiegand in Trisjkan, oder an den Herrn Obereinnchmer von Klöpnmnn m Eichenpomucz eingeschickt werden, obgleich auch sämmtliche Herren Curatores zum Empfange milder Beyträge, zur Beförderung dieses ErztehungSinftituts, bevollmächtigt, und synodalisch autorisiret sind,

Alles dieses haben wir den hochibblichen Gemeinen des TroßherzogchumS Litauen U- A. T. zu ihrer Nachricht mittheilen sollen, damit solches durch gehörige Publica« , ^ .tion den Mitgliedern unserer Kirche genau bekannt werde, und in jeglichem Fall jedermann wisse, an wen er sich mit seinem Gesuch zu wenden habe. So geschehen Vir« gm, in der Sonodalversammlung, den zehnten August im Jahr 1784.

- - . - -. '..

Johann Raphael v. Hahn, als Direktor der Provincialsyuc-de U. A. E. im Großherzvgthum iitaum, zu Birsen, Deputirter ,' ^ der szaymischen Gemeine. . .. , . .. . ..^

Johann Ulrich Grotthuß, königl. Kammerherr', Vicedirietov ber^ birsenschm Provinzialsynode des Großherzogthums titaueij N. A. C. bevollmächtigter Correspondent, auch beständiger Sevetair und NotariuS derselben Synode, Mitglied des engem Synodalauöschusses, Kreissenior deö birsenschm Distrikts, auch Cur«, tor des ErziehungSinstitutS. rnprir.

) Christoph Carl K Hahn, ^orarms 8/noäi ?r«vmeulis Lir5enLs, ^ ^ ^ogni Oucsrüs l.iluznise, ex org. e^oeliri, <Zl Oeputslu« Loe>

M5 Xc^mcnlls.

Conrad Schulz, General - Consem'or, Consistorialrath im Großherzvgthum Utsuen, NotariuS derselben Synode U. » orei. l^lrir.

Carl Friedlich Vötticher, Assessor und NotariuS des engern Aus« schusses, 9. r. Nttarius der Provillkialsynode zu Birsen « orci. «viii.

tischen Bürger zu Kauen wider das Consiftvrinm zu Wim«, in einer an» dem. o)' .. ^

Es

^ . . . .. ^. .. .

Ertract des Manifests aus dem Protokoll des tauenschen Kreises, 1784^ den !isst<» März, unter dem Kreiösiegel gesetzt.

Deklaration und Beschrverdeführung der Edlen, Valens Gerley, Vicedirector« , Joh. Christ. GattermannS, Heinrich Pogiebelö, Joh. Kösters, Zoh. Heinrich Denkau, Samuel PogiebelS, Wilhelm Dreyers, als Senioren, der Ehrbaren Joh. Schirr, eEarl Wundermann, Andreas Zanf, Carl PogiebelS, Joh. GirleyS, Daniel uns Christoph Welte«, al< bestallten Vorstehern, auch der Ehrbaren Gottfried Benke, Christ. Springers, Joh. Klanges, Theodor PrechrS, Daniel Zeimannö, Chrisiian CrrauseS^ Johann Gurklcldk, Christ. Meißel, Jakub Görke, Carl Magdeburger, Johann Pannrr, Andrea« SrarkeS, Daniel Starkes, Joh. Klemkes, Joh. 'Stefans, Joh- Dietrichs, Joh. Schröder, Zoh. Knitzel, Joh. HcyteS, Weichere Prccl tö, Joh. Schmidts, Siolllieb ßpillcrö, Christ. A'scheS, Josef Stcxel, Fried Fabers, Joh. Volnin, Fried. GorzeS, Andreas Helm«, Wilhelm Motuns, Ehrist, Bolnin, Christ. JuitscheS, Zoh Nadcman», Ch-Lu» Kinski, Gottlieb Herzberg«, Joh. Wolf, Mark. Darmholz, Michel VroseS, Friedrich Fahrenholz, Gottfried Arndts, Andreas Grosses, Andreas DamauS, Christ. Baurat« > Zoh. BonakerS?c. ic. als Kirchenglieder der ll. A C. und Bürger der königl. Stadt Kauen, (Kowno) entlegen und wider die hschirohlgcb. hca)ehrivürd. und andern rmGroßherz«gthu,» Litauen dem Synod unöConsist>>rium l. >V. vorstellende Personen, darüber, daß dieselben die Protest ircnde GerlevS, Gattermann upd PogiebelS zur Ungebühr vor da« wilnalsche Csnsistsrium in« Gerichte fordern, obsch?» selbige« bisher ouS manckMey UrD chen und Rücksicht von allen Gemeinen noch nicht angenommen „nd anerkannt werden,

^ ! daß «in Kirchenrecht ohne vorgängige Bekanntmachung und allgemein« Vereinigung ange« Nomrnen worden, und daß anstatt beyde nack) Maßgebung der Rechte und Landesgeseke zu

. errichten, und nach dem Beispiel andrer aiif eine löbliche »nd zweckmäßig« Art, b»ß wer gen Kirchenaufsicht, Vcrhinderimq der Herrschsucht uns Masigunq der Geistlichen, in dm christlichen Kirchen «inzcfuhrten Gerichtsbarkeiten, nicht aber nach weltlich und göttlich« Rechten zugleich richten und herrschen zu »ollen, zu instaUiren, diesclbigen vielmehr sich mit den Herren vom Ritterstandx einverstanden haben, um ihre ohnehin nicht sehr begü« terren Mitbekcnner zu bedrücken, auSiusiugen, und in» Verderben zu stürzen, und auf diese Weise nach eignem Dünkel und Wohlgefallen sowohl mit königl. Bürgern als auch Kirchengüter» zu schalten und zu walten, den ohliehi'^ zahlreichen und am mehrste» con' Nibuirenden Bürgerstand in Vermögensteile? zn seh?», sich denselben unterwürfig zu ma« chen, und zu unterjochen, ohne dazu auf einige Weise Fug und Recht zu haben. Noch rnehr, daß sie uns Klagende widerrechtlich.izxxiren, «nd zur Bezahlung einer Summe von 1584 F>> auf eine blosse Klage coiäsmnire», rechüich verfolgen, ungeachtet wir diese Unbefuqniß schriftlich dem wiknaischen Conslstörw vorgelebt haben, dennoch zu exec>u!ren, Und pa wir die Absichten dieser Herren augenscheinlich bemerken, daß ske aus einem billigen Grs brauch einen Mißbrauch, aus einer kirchlichen Obngkeil ein unerhörtes Inquisition« - au« einem geistlichen, ej« ««KsichxS Gexjcht, M i?e.m CvNjistorio eist pclikische« Contribu

[graphic]

Es hat sich in dem i?84sten Jahr noch etwas überaus Wichtiges zuge>, tragen. Aus dc-n ersten Theil dieser Geschichte S. 556 ist bekannt, dqß da'« hohlste Gericht, welches da« Assessorialgericht Heisset, und aus Mitgliedern vo>i der katholischen und evangelischen Kirchen in gleicher Zahl bestehet, die königs. Ecmmissaricn in der S. 499 beschriebenen Commißion, 178z vorlaufig bestrafet hat. Als dieselben auf die neue Vorladung mieder nicht erschienen >' fÄIte< ys am zten April 1784 ein Urtheil, aus welchem ich hernach bey der Geschichte der Warschauer Gemeine einen Auszug liefern, hier aber das Folgende anführen will. Das Assesssriakgericht erklärte, daß der Tracrar (von 1768) Art. II. h. 5. den dißidzntischen Consistorien nichts als EhescheidungK- und Dispensa« tionsfälle zu entscheiden erlaube, daß also die Consistorien in Sachen, welche die bürgerlichen Glieder der Gemeinen betrafen, keine Gerichtsbarkeit ausüben könnten. Es befahl deswegen dem Consistorlum zu Warschau, sich nur mit Ehesachen , Dispensationen, und mit den Geistlichen zu beschäftigen. Die sogenannt tt unparthe^isthe Nachricht, welche die Herren von Friese hatten auf königl. Kosten drucken lassen, erklärte es für überall eliminirt, und die Äcten und t7a»«»e, der sogenannten Gcneralsynsde von 178», deren Dccree schsn durch den Rcceß in der Z^rsn - Nlatrik «Free sty, für niche existirend; verbot auch, aus de» Synodalaeten jemals eine Abschrift dqvon zu geben, u»d belegte den Pastor Nikisch mit einer Geldstrafe, weil er eine sol» che Abschrift ausgegeben habe. Dieser Sieg der Patrioten war für die g,lzische Parthey zu demüchigend, ihr also auch unerträglich. Es kam also, um ihn zu vereiceln, der rußisch-kaiserliche Herr Großbotschafter bey dem König und desselben immerwährenden Rath mit der Klage ein, daß die Traktaten nicht gehond, habet würden, verlangte auch die Aufhebung des Urtheils des AssessorialgerichtS, und zugleich den Befehl, daß das Kriegeedepartement den Synoden und Consi« storien der Dißidenten, zur Vollziehung aller ihrer Urcheile, Soldaten bewitli» gen solle. Zum grossen Verdruß einiger Mitglieder des immerwährenden Raths, insonderheit des Herrn Kron-GroßkanzlerS, erhielt er, was er begehrte, wie un,

Zimten»

^«lchaaH ««l «55,s!>Ä> ,«Antt ^.w »j,Zntt g«t. n,iiu!Ä,kL «W»i««,g

'Kr. »m«n<k?: V . < , k,..1 >n «ts Ij! n^,

tioiiöwesen machen '< auch da dt« allergekreusten Unterthanen des König« also, anstatt der schätzbarsten Gewissms» und Religioiikfrtt'heir U A. C. sich zu erfreuen, und in der Thal nicht wissen, wohin sie sich bey diesen UorechkSerduldungei, wider diese Uebttinacht und Widerrechllichkeilen zu wenden haben, so können sie dennoch nicht wider G«te, Ge« wissen, Rechte, Religion »n?> guten Namen handeln, und sind daher» Manlfestirend'e ges zwungen, mit Bezug auf alle «orherige in dieser Materie eirigelracht« Beschwerden und Manifest, soiennirer solches zu 6ecl,rir,n, und sich rechtmäßig zu beklagen, Mit Vorbehalt in, Kkagefall > wider fernnweilitze Borgäng« sich zu nianifesttren.

[graphic]
[graphic]

Abschrift Resolution p) ke^«tt, «nd nun schwang der De« auf der Höhe, welche er plötzlich erstiegen hatte, sein blitzendes

Schwerin

x) Sie lautet alft.

«elolutioa b« Königes und seines immerwährenden Raths,

[blocks in formation]

Nach dem Empfang zweyer Noten / welche der Großbotschaft« des rußisch' kayserl.^ «Hofe«, Traf von Stackelberg/ am Heuligen Dato übergeb«« hat, haben Wir, König, und Unser immerwährender Nach, nicht anders als sehr empfindlich gerührt seyn können , daß »«besagter Großbotschaft« klaget, als wenn Wir, König, und Unser immerwährend« .. .. Math, nicht den Gegenstand «füllet«,, den wir jederzeit für den heiligsten ansehen, nem"Uch dt« Handhabung der Traktaten. . > >'

Solchem zufolge, da in dem zwischen einigen warschauischen Bürg«» nnd den diK-! . Hentischen Edelleuten augeburgischer Eonfeßion in dem Assessorialgericht d« Krone schwebenf den Proreß am 2yft«n März dieses ZahreS ein Contumacialurtheii «ganzen ist, welch« Unheil nach der gebräuchlichen RechtSsorm nur von «iuem de» streitendem Theile nach eigenem Wohlgefallen dictin worden, und daß, ob es gleich nur in Lonrum,ci,m gespre« che» ist, folglich für kein« wahre Tntscheidung der Sache gehalten werden kann, dennoch «««klagt wird, ddß es den Trattaten D,n l?68 und 1775 zuwider seyenpe Ausdrücke enthalt,: :- i .,," ,,','>.„,."«,'.„,

So erklären Wir, König, mit Deystimmung Unsers Raths, mittelst geg«nwirtig« Resolution, daß vorbesagteS Contumacialurchett z« kein« Exekution gebracht, sondem daß es bev der nächsten Sitzung der Assessorialgericht«, wenn die dißidmtischen BeyfllZ« ge- > genmäl tig seyn wnden, aufgehoben und ausgestrichen werden sog. Und damit dieses ohnfehlbar geschehe, so befehlen Wir, König, und Unstr immerwährend« Rath solches hie« Mir dem Krön «Assessorialgericht an, und erklär«, zu gleicher Zeit, kraft dies« Unserer gegenwärtigen Resolution, daß künftig all« Unheil« der dißidentischen Synoden und konfiftorien zu ihr« Bollstreckung den miittairischen Bestand von dem Krikgsd«xartement «halten sollen.

Und weil die gegenwärtige Resolution durch die Klage bewürket worden, welch« am heutigen Tag« durch den rußisch > kavserl. Sroßbotschaftn üd« di« Nichterfüllung d« Traktaten von 1768 und 1775, besonders in Ansehung der vornwehnten RkchtSsach«, in web ch«, einige warschauische Bürger gegen ihr« rechtmäßige Gerichtsbarkeiten, nemlich gegen ihre Synode und Confistorimn, widerspenstig gewesen find, angebracht worden: s» g,bm Wir, König, und Uns« Rath, kxaft gegenwärtig« Resolution, dem KriegSdexartement htemit auf, daß in Zukunft,alle Dekrete der dißidenkilHen Synoden und Lonpstorten durch

BüschmgS Magazin XIX. Theil. V?"

« السابقةمتابعة »